Wider den Kunststoffmüll: Kann Plastik bio sein?


Ob Biokunststoffe die Probleme mit dem Plastikmüll lösen können, hängt von vielen Faktoren ab. Über die Unterarten von Bioplastik, die Möglichkeiten für Etikettenschwindel und die Hoffnung auf weniger Umweltverschmutzung.

Auch wenn bio draufsteht, ist was anderes drin: schwer oder gar nicht biologisch abbaubare Substanzen. (Wikimedia/Christian Gahle, 
nova-Institut GmbH/CC BY-SA 3.0)

Plastik steht für Probleme. Zu seiner Herstellung benötigt man fossile Rohstoffe, die nicht mehr erneuert werden können. Außerdem gestalten sich Wiederverwertung und Entsorgung nicht so einfach, wie man annehmen könnte. Zwar gibt es Alternativen, doch sind diese weniger praktisch und effizient. Deshalb beschäftigen sich derzeit viele Forscher mit der Entwicklung von Biokunststoff. mehr lesen / lire plus

Müll im Meer – aber woher?

Das Plastik, das sich im Meer ansammelt, steht mahnend für die Folgen der Wegwerfkultur. Eine Segelregatta regt dazu an, über den Umgang mit Abfall nachzudenken.

Ein sonniger Tag auf dem müllfreien Boot.
(Foto: Guillaume Gruhlke, Gewinner des Regatta-Medienpreises)

Gibt es im Meer wirklich riesige Inseln aus Plastik? Ja, gibt es – sogar auf Luftaufnahmen sind die gewaltigen Plastikansammlungen zu sehen. Bei der diesjährigen Segelregatta für luxemburgische Schüler war die Besichtigung der „Plastikinseln“ zwar nicht Teil des Programms, Müll und Müllvermeidung waren trotzdem ein Thema.

6,4 Millionen Tonnen. So viel Kunststoff landet jährlich in den Weltmeeren. Laut der „United Nations Clean Seas Campaign“ gibt es heutzutage 51 Trillionen Plastikpartikel im Meer – 500-mal mehr, als es Sterne in unserer Galaxie gibt. mehr lesen / lire plus

Kunststoff und andere Verpackungen: Vermeiden, aber wie?

Verpackungsmüll, insbesondere Kunststoff, lässt sich aus praktischen Gründen kaum noch vermeiden, so scheint es. Doch es gibt Geschäfte wie „Ouni“, die völlig verpackungsfreie Produkte verkaufen. Eine Herausforderung.

Knusper, knusper, Knäuschen … Ob zum Knabbern oder zum Köcheln, alles kann bei Ouni in – von Kunden mitgebrachte – Behälter abgefüllt werden. (Fotos: Raymond Klein)

Plastik, ein sehr vielseitig verwendbarer Stoff, hat viele Vorteile. Es ist reißfest, resistent gegen Flüssigkeiten, dehnbar und wiegt nahezu nichts. An und für sich ausgesprochen praktisch. Deswegen wird häufig Plastik statt Glas, Metall oder Karton als Verpackung verwendet und mit der Ware mitgekauft. Aber: Wenn der Inhalt zuhause dann entpackt und eingeräumt ist, erfüllt das Verpackungsmaterial überhaupt keinen Zweck mehr und wird weggeworfen. mehr lesen / lire plus

Ouni, le comptoir est bon

(Photo : Ouni)

(Photo : Ouni)

Le premier magasin sans emballages au Luxembourg devrait bientôt ouvrir ses portes. C’est ce que l’équipe d’Ouni annonce dans un mail adressé à ses membres et sympathisants. En passant dans la rue Glesener, on peut apercevoir le joli comptoir en bois déjà en place et qui n’attend plus que marchandises et clients. De nombreuses personnes attendaient ce moment, depuis que le projet avait été présenté et détaillé à l’Oekofoire. Ouni profite du mail pour donner quelques recommandations en matière d’achats en vrac : apporter des sacs en tissu et des bocaux bien nettoyés et séchés, utiliser les mêmes conteneurs pour les mêmes produits… Par ailleurs, on est renvoyé à la page web, avec des informations sur différents ateliers (payants) organisés dans les mois qui viennent. mehr lesen / lire plus

Elektroschrott: Lang lebe das Smartphone!

Modulare Handys haben einen Vorteil: Geht ein Einzelteil kaputt, muss man kein neues Gerät kaufen, sondern nur ein Ersatzteil. Weniger Elektronikschrott also – aber haben die Modularen eine Chance, sich auf dem umkämpften Markt durchzusetzen?

Pionier in Sachen Modularität: Das Fairphone 2. (Foto: Fairphone.com)

Pionier in Sachen Modularität: Das Fairphone 2. (Foto: Fairphone.com)

Es hörte sich alles sehr vielversprechend an: ein Smartphone, das nach dem Baukastenprinzip funktioniert, bei dem also Nutzer aus Einzelteilen ihr ganz eigenes Gerät zusammenfügen können. Ara nannte Google das Projekt, aus dem am Ende ein Modul-Handy mit frei wählbaren Komponenten hervorgehen sollte. Mehrere Steckplätze waren vorgesehen, unter anderem für die Kamera, für den Lautsprecher – alles einsetz- und wieder herausnehmbar. mehr lesen / lire plus

Geplante Obsoleszenz: Schwamm drüber!

Raymond Klein

Nicht die Konzerne, die Tintenschwämmchen sind schuld! Wie eine Studie die Industrie zu rechtfertigen scheint und sie dabei bloßstellt.

Der Plan: Deckel kaputt - Neukauf! (Foto: Wikimedia / Zipig / CC-BY-SA 4.0.jpg)

Der Plan: Deckel kaputt – Neukauf! (Foto: Wikimedia / Zipig / CC-BY-SA 4.0.jpg)

Man kennt es. Viele Billigdrucker verweigern nach einer vom Hersteller festgelegten Anzahl von Druckvorgängen den Dienst. Obwohl sie noch grundsätzlich funktionsfähig sind, verhindert ein Chip die Weiterverwendung. Bisher galt das als Paradebeispiel für geplante Obsoleszenz, also die durch gezielte Manipulation seitens des Herstellers erzwungene Ausmusterung eines Geräts. Der Wahrheitsgehalt des Begriffs ist umstritten (woxx 1234). Die Konzerne geben den Konsumenten die Schuld, die Konzernkritiker verweisen auf zu schwach dimensionierte Kondensatoren, fest verbaute Akkus und … Tintendrucker mit Countdown. mehr lesen / lire plus

GEPLANTER VERSCHLEISS: Die Kaputt-Garantie

Der Elektronikmarkt ist schnelllebig. iPhone 3, iPhone 4, iPhone 5 – in kurzen Abständen kommen die Nachfolge-Geräte heraus. Der Konsument soll sich natürlich immer gleich das neueste Modell anschaffen. Helfen die Hersteller dabei nach, indem sie Schwachstellen einbauen?

In vielen elektronischen Geräten steckt ein kleines Teil, das sich Elektrolytkondensator nennt, kurz Elko. Dieser Grundbaustein von  Monitoren und Netzteilen muss viel aushalten. Häufig ist er in die Nähe von wärmeabgebenden Bauteilen platziert. Die Regel lautet: Mit je 10 Grad Temperaturerhöhung halbiert sich die Lebensdauer des Kondensators. Wenn der Monitor zu flackern beginnt oder sich von selbst ausschaltet, könnte es daran liegen, dass der Elko zu viel Wärme abbekommen hat. mehr lesen / lire plus