Nach 25 Jahren: Der Feierkrop hört auf

Luxemburgs einzige satirische Wochenzeitung hört auf: Der Feierkrop kündigt sein Ende für Dezember 2018 an.

Noch bis Ende dieses Jahres wird es ihn geben, danach ist Schluss: Der Feierkrop hört auf. Nach 25 Jahren soll nach der Ausgabe vom 21. Dezember der Betrieb eingestellt werden, schreibt der „Krop“ „in eigener Sache“ im heutigen Heft. „Einmal muss Schluss sein“, heißt es dort, und: „Dieses Jahr begeht der Feierkrop sein 25-jähriges Bestehen. Damit hat de Feierkrop unter allen jemals in Luxemburg erschienen Satirezeitungen einen Langzeitrekord aufgestellt.“

Finanziell stehe die Verlagsgenossenschaft eigentlich gut da, weswegen man auch nach 2018 noch „sporadische Publikationen“ plane. Das Wahljahr will man beim Feierkrop aber noch abdecken und erwartet sich „eine interessante Zeit“. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Easy

Mit „Easy“ hat Joe Swanberg eine Serie über Sexualität und Beziehungen in ungewöhnlichem Format geschaffen.

(©serienjunkies.de)

 

Mit dem Aufkommen von Streaming-Plattformen wurden auch die Serienformate diverser. Es wird mit der Länge der Staffeln, der Länge der Folgen, aber auch mit dem Storytelling herumexperimentiert. Sogenannte Anthologie-Serien stellen heutzutage keine Seltenheit mehr dar. Neben jenen, bei denen in jeder Staffel eine jeweils andere Geschichte mit eigenen Figuren erzählt wird, wie etwa „American Crime Story“, „Fargo“ oder „Feud“, gibt es mittlerweile auch solche, die in jeder Folge einen für sich alleine stehenden Kurzfilm zeigen, zum Beispiel „Black Mirror“.

Auch die Netflix-Serie „Easy“ schien zunächst in diesem Format konzipiert zu sein. mehr lesen / lire plus

Recherchelogbuch Kryptowährungen

Die woxx hat interessante Links zu Bitcoin, Blockchain und Co zusammengestellt.

Digitales Bergwerk: Ein Bitcoin-Mining-Computer in Russland. (Foto: rebcenter-moscow/pixabay)

Bei jeder tiefgehenden Recherche sammeln sich eine Vielzahl an spannenden oder kuriosen Artikeln an, die gelesen werden wollen. So auch beim Nachforschen zum Thema Kryptowährungen. Diese Woche beschäftigt sich die woxx unter anderem mit dem Goldrausch im Finanzsektor. Da ständig neue „Initial Coin Offerings“ von neuen virtuellen Währungen angekündigt werden, ist es schwer, den Überblick zu behalten – und einschätzen zu können, welche Projekte seriös sind und welche eher einem Pyramidensystem gleichen. Wer Bitcoin noch einmal ganz genau erklärt bekommen will, kann alles Wissenswerte bei der Stiftung Warentest nachlesen. mehr lesen / lire plus

Feministische Podcasts: Feminist Snack Break

Der Journalistin Dahlia Grossman-Heinze und ihrem „Senior cat correspondent“ Howard P. Buckmulligan entgeht nichts. (©facebook.com)

 

Was sind die ausschlaggebenden Bestandteile eines coolen Podcasts? Politik, Popkultur, Snacks und ein süßer Kater. Das jedenfalls ist das Konzept der Feminist Snack Break von Bitch Media. „Feminist Snack Break is a space for feminists to come together to share conversation, laughs, and recommendations while eating a snack, and, most important for those who are feeling isolated during the especially challenging days, weeks, and months to come, it’s a constant reminder that the Bitch community is always here for you“, ist auf dem US-amerikanischen Blog bitchmedia.org zu lesen. mehr lesen / lire plus

Une nuit pour célébrer les idées

La Nuit des idées 2018 aura lieu ce soir au Mudam.

« L’imagination au pouvoir » – ce qui fut jadis l’une des consignes de mai 1968 est aujourd’hui le mot d’ordre de la Nuit des idées 2018. Sous la houlette de l’Institut français ont lieu partout dans le monde des évènements réunissant des intervenant-e-s de tous horizons – intellectuel-le-s, chercheurs et chercheuses, artistes, politicien-ne-s – pour débattre.

L’idée ? « Célébrer la circulation des idées entre les pays et les cultures, les disciplines et les générations : chaque année, la Nuit des idées est une invitation à découvrir l’actualité des savoirs, à écouter celles et ceux qui font avancer les idées dans tous les domaines, à échanger sur les grands enjeux de notre temps.  mehr lesen / lire plus

Jonk Lénk fordert Ausweisung des türkischen Botschafters

In einer Stellungnahme zum Einmarsch türkischer Streitkräfte in Nordsyrien fordert die Jugendorganisation unter anderem die Einstellung der diplomatischen Beziehungen zur Türkei.

„Luxemburg muss Stellung beziehen“ heißt es in der Pressemitteilung von Jonk Lénk zu den Attacken der Türkei auf kurdische Positionen in der Gegend um Afrin im Nordwesten Syriens. Dass die Welt, und allen voran Europa, so verhalten auf die Angriffe reagierten, sei ein Armutszeugnis. Auch die Position der luxemburgischen Regierung sei „lamentabel“: von Außenminister Jean Asselborn, der sich gerne als Freund der Kurd*innen inszeniere, sei bisher nicht viel zu hören gewesen.

Die Jugendorganisation, die die Leistungen der kurdischen Miliz YPG und ihrer Fraueneinheiten YPJ im Kampf gegen den IS hervorhebt und auf gesellschaftliche Errungenschaften in den von kurdischen Kräften verwalteten Gebieten verweist, fordert ebenfalls eine Reaktion der luxemburgischen Regierung. mehr lesen / lire plus

Und wenn der Frosch eine Prinzessin ist?

Ein Diskussionsabend setzt sich mit Geschlechterstereotypen in Märchen auseinander.

Kindern werden schon sehr früh Rollenbilder darüber vermittelt, wie sich Jungen oder Mädchen benehmen sollen. Märchen sind dabei nach wie vor wichtig – egal, ob als mündliche Erzählung oder im Disney-Zeichentrickfilm. Beispiele, in denen die traditionellen Rollen gebrochen werden – Prinzessinnen etwa, die eine aktive, selbstbestimmte Rolle einnehmen, sind rar. Am Donnerstagabend wird in den Rotunden im Rahmen der Diskussionsreihe „Kunst sucht Schule“ über dieses Phänomen diskutiert. Die Lehrerin Laure Schreiner, die Zirkusartistin Marie Jolet und die Geschlechterforscherin Christel Baltes-Löhr wollen dabei aber nicht nur die problematischen Geschlechterbilder der Märchenwelt analysieren, sondern auch Alternativen entwickeln. mehr lesen / lire plus

Porträt: „Mäi léiwen Dan …“ (4/4)

Eise leschten Deel vun der Webserie setzt sech mat der Zäit no de Studien auserneen: Während mir an d’Beruffsliewen mol méi, mol manner gutt eragestolpert sin, hues du lues a lues d’Schlappe verluer… a mir dech aus den Aaen.

Kapitel 4: Suen

Suen waren dat lescht wat eis zesummegehalen huet. (©woxx)

 

Ëmbréch gehéieren zum Studenteliewen dozou, an dee leschten ass oft net nëmmen deen definitivsten, mä och gär dee schwéiersten. Et ass keng einfach Zait, mä dofir eng, an där ee gäre feiert. Et huet ee schliesslech elo och seng eege Suen a ka seng Féiss ënnert sengem eegene rabbelegen Ikea-Dësch ausstrecken. mehr lesen / lire plus

La dette, comprendre et rire

Christophe Alévêque est un humoriste qui ne parle pas en l’air. Avant de tourner en dérision ce que dit l’économie mainstream sur la dette, il s’est documenté et a même publié un livre sur la question. Jeudi soir, il sera en live à la Kulturfabrik.

« Lire un livre sur la dette, un livre d’économie ? Même s’il est drôle, écrit par un humoriste, non merci, je le lirai pas ! » Si tel est votre cas, si les livres d’économie vous rebutent, voici la solution. Allez voir la « conférence gesticulée » de Christophe Alévêque ce jeudi soir à la Kulturfabrik. mehr lesen / lire plus

Wer kontrolliert, was auf den Teller kommt?

Heute Abend beschäftigt sich eine Konferenz in der Coque mit der Lebensmittelindustrie.

Monsanto, Bayer, Nestlé, Mars, Coca-Cola – im Bereich der Lebensmittelindustrie gibt es nur wenige Player, die den Markt beherrschen. „Wir machen uns von Großkonzernen abhängig, die dann die Produktpalette, die Produktionsbedingungen, das Ausmaß des Pestizideinsatzes diktieren – also jeden Entwicklungsschritt des Nahrungsmittels vom Saatkorn bis auf den Teller bestimmen.“, sagte Barbara Unmüßig, die Präsidentin der Heinrich-Böll-Stiftung im Woxx-Interview letzte Woche. Was es bedeutet, wenn immer weniger Konzerne immer mehr Macht bekommen und bestimmen können, was angebaut, verkauft und letzten Endes gegessen wird, will die ASTM heute Abend im Rahmen ihrer Kampagne „No Corporate Impunity“ besprechen. mehr lesen / lire plus

Le chômage en légère baisse

Le chômage, au Luxembourg, a connu une légère baisse en 2017 par rapport à l’année précédente.

(© Adem)

Une baisse du chômage de 4,6 pour cent par rapport à l’année dernière : c’est ce qui ressort des chiffres publiés ce matin par l’Adem. 839 demandeurs et demandeuses d’emploi résident-e-s de moins que l’année passée sont inscrits auprès de l’Agence pour le développement de l’emploi.  Le taux de chômage s’établit ainsi à 5,8 pour cent.

Le nombre de résident-e-s dans une mesure pour l’emploi n’a lui pas vraiment bougé et s’établit à 4.852. Par contre, les offres d’emploi ont augmenté : au courant du mois de décembre 2017, 2.122 postes ont été déclarés vacants auprès de l’Adem – une hausse de 8,7 pour cent sur un an. mehr lesen / lire plus

Viviane Ricola-Reding: Wer hat’s erfunden?

Montag 22. Januar, 10.30. Die Europadeputierte Viviane Reding (CSV) hat zur Pressekonferenz in die CSV-Fraktion geladen.

Sie will Bilanz ziehen, über ihre Arbeit im Europa-Parlament 2017. Die Bilanz gerät allerdings eher zu einer Abrechnung mit der aktuellen Regierung, die, so Reding, nicht genügend Präsenz in den europäischen Gremien, vor allem dem Ministerrat zeigt, und es so verpasst, zum richtigen Zeitpunkt die Interessen Luxemburgs durchzusetzen oder zumindest zu verteidigen.

Es scheint festzustehen, dass Reding in einer nächsten Regierung, sofern die CSV daran beteiligt ist – was ja nicht ganz unwahrscheinlich ist – eine gewisse Rolle spielen wird. Ihre Pressekonferenz soll deshalb wohl auch ihre Sachkompetenz in den unterschiedlichsten Themenbereichen und ihre staatsfrauliche Größe dokumentieren: Als Vorbild benennt sie weder den aktuellen Spitzenkandidaten Claude Wiseler, noch dessen Vorgänger Jean-Claude Juncker oder Jacques Santer. mehr lesen / lire plus

Schon getreamt? Big Mouth

Erster Kuss, High-School-Partys und unerwünschte Erektionen – die Cartoon-Serie „Big Mouth“ erzählt sowohl humorvoll und vulgär als auch einfühlsam und differenziert von den Alltagserfahrungen einer Gruppe von Teenager*innen.

(©uk.newonnetflix.info)

 

Die Pubertät ist eine Zeit der großen körperlichen Veränderungen, doch auch das Sozialleben wird auf den Kopf gestellt: Da ist zum Beispiel die Sorge, dass man sich vor seiner Flamme blamiert, der Wunsch nach mehr Privatspäre oder die Angst nicht dazuzugehören. Netflix hat nun eine Serie über diese zutiefst aufwühlende Zeit herausgebracht.

Kreiert von Jennifer Flackett, Nick Kroll, Mark Levin und Andrew Goldberg, erzählt „Big Mouth“ vom 13-jährigen Andrew und seinen besten Freunden  Jessi und Nick. mehr lesen / lire plus

Partizipative Landesplanung startet

Bei der Erstellung des Leitplans für Raumplanung setzt das Nachhaltigkeitsministerium auf Bürger*innenbeteiligung

„Es wird höchste Zeit, dass der Plan überarbeitet wird“, meinte Nachhaltigkeitsminister François Bausch im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag. Er stellte den partizipativen Prozess vor, mit dem die wichtigste raumplanerische Leitlinie des Landes, der Leitplan für Raumplanung („programme directeur d’aménagement du territoire“, PDAT) neu gestaltet werden soll.

Der Minister nannte es „eine einzigartige Herangehensweise“, dass die Bürger*innen nun in der Landesplanung mitreden können. Für Luxemburg mag das sicherlich stimmen, in anderen Ländern sind partizipative Prozesse in der Raumplanung häufiger anzutreffen. Eine interministerielle Arbeitsgruppe hat ein Papier mit Leitlinien ausgearbeitet, auf dessen Basis die Bürger*innen nun Ideen für den PDAT sammeln sollen. mehr lesen / lire plus

Mehr Inklusion gefordert

Nicht ausreichend auf Inklusion ausgerichtet, in segregierender Sprache verfasst – das Gutachten des „Conseil supérieur des personnes handicapées (CSPH)“ zum Gesetzesentwurf, der die Anliegen der „Élèves à besoins éducatifs particuliers“ regelt, fällt recht negativ aus.

(©Pixabay)

Die Kritik an den geplanten Änderungen in punkto schulischer Inklusion hält sich hartnäckig. Nachdem der CSPH bereits die geplante Änderung bezüglich der Sonderpädagogik im neuen Schulgesetz kritisiert hatte, hat die Organisation nun ein negatives Gutachten zum Gesetz zu den „Élèves à besoins particuliers“ vorgelegt.

Momentan bestehe die Erwartungshaltung, dass Menschen mit besonderem Förderbedarf sich den jeweiligen Strukturen anpassen müssen. Dabei sei das Gegenteil notwendig: „Es müssen Bedingungen geschaffen werden, damit jede*r ein ‘normales’ Leben ohne Einschränkungen führen kann“, heißt es im Avis. mehr lesen / lire plus