Luxleaks : le procès de la dernière chance

La semaine prochaine, plus précisément à partir de jeudi 23 novembre, le procès Luxleaks entrera dans son troisième round, la cassation.

Une dernière tournée à la cité judiciaire pour les lanceurs d’alerte Luxleaks. (photo: ©woxx)

Une dernière chance s’offre à la justice luxembourgeoise pour acquitter les deux lanceurs d’alerte Antoine Deltour et Raphaël Halet. Pourtant, les deux premiers procès et le contexte politique ne laissent pas entrevoir beaucoup d’espoir pour une issue heureuse. En d’autres mots, une continuation du procès devant la Cour européenne des droits de l’homme à Strasbourg semble inévitable.

Cela pour plusieurs raisons. D’abord, les jugements dans le premier procès et en appel, où les juges consécutifs ont refusé de trancher la question de la légalité des tax rulings que les lanceurs d’alerte ont révélés au grand public. mehr lesen / lire plus

Berlin: Queeres Verlegen

Am Wochenende findet in Berlin eine feministische Buchmesse statt, die Vernetzung und Austausch über queeres Verlegen fördern will.

Am Samstag geht in Berlin die queerfeministische Buchmesse „Queeres Verlegen“ über die Bühne. Neben Ständen feministischer Verläge und Zeitschriften wie den Wiener „An.schlägen“ oder der „Queerulant_in“ stehen Diskussionen und Lesungen auf dem Programm. Gesprächsrunden gibt es beispielsweise zum Thema queeres Verlegen in der Türkei oder über die Frage, welche gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen die Publikation feministischer Inhalte haben kann. Ziel der Veranstaltung ist es, die Sichtbarkeit kleiner oder marginalisierter Publikationen zu fördern und einen Austausch darüber zu führen, wie gesellschaftliche Normen – auch sprachlich – in Frage gestellt werden können. mehr lesen / lire plus

woxxenrückblick (3)

Meinungsfreiheit, Revolution, Reformen und Oper – was diese Woche wichtig war.

Diese Woche begann die „Semaine Ecpat“, mit der die luxemburgische NGO auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern aufmerksam machen wollte. Zu diesem Anlass wurde auch eine Broschüre veröffentlicht, in der sich Hinweise für einen bewussteren Sprachgebrauch bei der Thematik finden. Während die „Semaine Ecpat“ bis zum 21. November geht, startet am Sonntag schon die „Orange Week“, die ihrerseits die Problematik der Gewalt gegen Frauen beleuchten will – dies zum Teil auch wörtlich.

Für viel Aufregung sorgte eine Projektion des Statec, nach der im Jahr 2060 bis zu 1,2 Millionen Menschen in Luxemburg leben könnten. mehr lesen / lire plus

Verzogen – vertrieben – verschleppt

Marianne Bühler forscht bereits seit vielen Jahren zur Geschichte des Trierer Raums. Am Mittwoch zeigte sie in der Ettelbrücker Synagoge die Verbindungen zwischen den jüdischen Familien Luxemburgs, der Eifel und des Hunsrück auf. Dabei thematisierte sie auch die Zeit von Flucht und Exil nach Luxemburg in den Vorkriegsjahren.

Die Theologin Marianne Bühler forscht zu den Familienverbindungen in der Region Luxemburg-Mosel-Eifel-Hunsrück. (Fotos: woxx)

In der Region von Mosel, Eifel und Hunsrück gab es bereits sehr früh kleine jüdische Ansiedlungen, manche Spuren gehen bis ins Mittelalter zurück. Nach Luxemburg verstärkten sich die Kontakte, als es hier nach der Französischen Revolution und der damit einhergehenden jüdischen Emanzipation zu einer Wiederansiedlung kam. mehr lesen / lire plus

Toujours autant de demandes d’asile

Le flot de demandeurs d’asile ne tarit pas : 2017 pourrait se rapprocher de l’année record 2015 en termes d’arrivées.

(Graphiques : Direction de l’immigration)

Le nombre d’arrivées de demandeurs d’asile reste à un niveau élevé : 1.938 personnes sont déjà arrivées au Luxembourg cette année. C’est ce que révèlent les statistiques que la Direction de l’immigration publie tous les mois. L’année dernière, en octobre, ils étaient 1.690 à avoir demandé l’asile au Luxembourg. En 2015, année record, ils étaient 1.595 en octobre – mais ils étaient environ 850 à arriver en novembre et en décembre, au pic de la « crise des réfugiés ». mehr lesen / lire plus

Identität: Gestern, heute und morgen

Im Rahmen der „Journées sociales 2017“ stehen am Freitag und Samstag Themen wie Rassismus, Identität, Engagement und Integration im Mittelpunkt zahlreicher Konferenzen und Workshops.

Am 17. und 18. November sind im Rahmen der „Journées sociales 2017“ mehrere Veranstaltungen geplant. Los geht’s am Freitag Abend mit gleich zwei Konferenzen im Forum Geeseknäppchen: Nach einer Erörterung von „Identität“ der Historikerin Sonja Kmec aus historischer und kulturwissenschaftlicher Sicht, referieren die Forscherinnen Elke Murdock und Sara Steinmetz über Identität und Integration multikultureller Jugendlicher in Luxemburg. Am folgenden Samstag Morgen werden an diversen Schulen in Zusammenarbeit mit Asti, Caritas Accueil et Solidarité, CSJ Schüler a Studenten, ErwuesseBildung und Reech eng Hand Workshops zu Themen wie Rassismus, Engagement und Integration angeboten. mehr lesen / lire plus

„In Kolumbien haben wir keine Zukunft“

Ein Jahr ist es her, dass die kolumbianische Regierung ein Friedensabkommen mit der Guerilla Farc unterzeichnet hat. Doch die brutale Repression gegen Kokabauern gefährdet den brüchigen Frieden. Angesichts der mafiaartigen Praktiken der Paramilitärs hält der Staat hingegen still – Gründe dafür sind Angst und Korruption.

Auf der Flucht: die ehemalige kolumbianische Staatsanwältin María Nancy Ardila. (Foto: Knut Henkel)

Staatsanwältin María Nancy Ardila hat lediglich ihren Job gemacht – und das haben bereits zwei ihrer Familienmitglieder mit dem Leben bezahlt. Im Süden Kolumbiens  hatte sie, beinahe zufällig, stockende Ermittlungen gegen eine paramilitärische Bande wieder aufgenommen, die in der Region Caicedonia den Drogenhandel kontrolliert. mehr lesen / lire plus

Table ronde sur l’aide à la presse : Mikado

La table ronde proposée par Maison Moderne « Au nom de la diversité : Aide à la presse » n’a pas vraiment dépassé le stade de l’énième état des lieux dans un dossier épineux. Pourtant, une chose est devenue claire : l’aide à la presse ne sera pas réformée avant octobre 2018.

Cadre très « corporate » pour une discussion sur des subventions. (© woxx)

Tandis que d’autres associations plus modestes préfèrent organiser leurs débats dans la salle adjacente, Maison Moderne (éditrice entre autres de Paperjam) a vu plus grand et a réservé l’hémicycle de la Rotonde 1. Un hémicycle rempli seulement aux deux tiers, ce qui faisait remarquer à Vincent Ruck, « Project Manager » du « Paperjam Club » et hôte de la soirée, qu’il y avait moins de gens que dans les soirées « Fintech ». mehr lesen / lire plus

Wie sieht Luxemburg im Jahr 2060 aus?

Zwischen 996.000 und 1,1 Millionen EinwohnerInnen errechnet der Statec in seinen neusten makroökonomischen Projektionen. Die woxx gibt einen Überblick.

Etwas mehr als 590.000 EinwohnerInnen zählte Luxemburg am 1. Januar 2017. Nachdem in letzter Zeit immer wieder verschiedene Zahlen im Raum standen, werden die neusten Projektionen des nationalen Statistikinstituts nicht unbedingt für mehr Klarheit sorgen, denn hier wurden gleich vier verschiedene Szenarien entwickelt. Ein Blick auf die Details lohnt sich dennoch.

Grafik: Statec

Wie werden die Projektionen erstellt?

Im Gegensatz zu anderen Modellen, die versuchen die Bevölkerungsentwicklung vorherzusagen, basiert das Statec-Modell, das den Namen „LuxGEM“ trägt, vor allem auf der Entwicklung des Bruttoinlandproduktes (BIP, in Luxemburg auch unter der französischen Abkürzung PIB bekannt). mehr lesen / lire plus

Cellule de renseignement financier : une nette augmentation

Comme chaque année, la cellule de renseignement financier (CRF) publie son rapport annuel. L’année 2016 a vu les déclarations auprès de l’organisme monter de 179 pour cent – un signe que la place financière se protège.

Le blanchiment toujours tête de liste dans les déclarations auprès de la CRF. (© flickr.com)

La CRF, qui dépend du parquet économique et financier luxembourgeois, est une cellule spécialisée dans la lutte contre le blanchiment et le financement du terrorisme. Sa mission est de recevoir des déclarations de soupçons de la part des professionnels de la place financière et au-delà (notaires, casinos, etc.), de les analyser et, si une infraction est retenue, de transmettre le dossier aux autorités compétentes. mehr lesen / lire plus

Kampf gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern

Im Rahmen der „Semaine Ecpat“ ist diese Woche eine Reihe an Veranstaltungen geplant, um für die Problematik der sexuellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu sensibilisieren.

(© Ecpat Luxembourg)

Ecpat – das ist der Name einer luxemburgischen NGO, die gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern kämpft. Das wenig bekannte Akronym steht für „End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Reason“. Anlässlich des dritten europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch am 18. November wartet Ecpat diese Woche mit einem gut gefüllten Veranstaltungsprogramm auf.

So wurde am gestrigen Montag bereits der „Guide de terminologie pour la protection des enfants“ vorgestellt, der von Ecpat Luxembourg und Ecpat International in Zusammenarbeit mit Organisationen wie Europol und Interpol ausgearbeitet wurde. mehr lesen / lire plus

„Wir sind nicht gefährlich, sondern in Gefahr“

Für eine rechtliche Anerkennung der „sans papiers“ in Belgien: Demo mit rund 1.500 Teilnehmenden in der Brüsseler Innenstadt.

Für die rechtliche Anerkennung der „sans papiers“: Demo am 12. November 2017 in Brüssel. (Foto: T. Fuchshuber)

Klein war sie nicht, die Demonstration für die Rechte der „sans papiers“, die am gestrigen Sonntag in Brüssel stattgefunden hat. Rund 1.500 Menschen sind es laut der Polizei gewesen, die sich an der Gare du Nord zusammengefunden hatten. Sie waren einem Aufruf gefolgt, der unter anderem von der Asbl „SOS migrants“ und der Gewerkschaft FGTB unterzeichnet war. « Des travailleurs sans papiers sont aussi des travailleurs, avec les mêmes droits », so ein Gewerkschaftsvertreter. mehr lesen / lire plus

Was diese Woche wichtig wird: Oktoberrevolution, Pressehilfe und Populismus

Am Anfang der Woche wagt die woxx den Ausblick auf die kommenden Tage: Was ist los, was wird wichtig, welchen Themen werden wir uns widmen?

Am Montagabend laden Radio 100,7 und woxx anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Oktoberrevolution zum Rundtischgespräch „Reform oder Revolutioun? D’politesch Parteien haut an d’Ierfschaft vun 1917“. Es diskutieren Robert Garcia (déi Gréng), Alain Herman (KPL), Serge Urbany (déi Lénk), Ginette Jones (LSAP). Die Veranstaltung startet um 19 Uhr im Kasemattentheater in Luxemburg-Bonneweg und wird am 19. November um 19.30 Uhr auf Radio 100,7 ausgestrahlt. Alles, was die woxx in diesem Jahr bereits zur russischen Revolution veröffentlicht hat, gibt’s auf unserem 1917-Blog. mehr lesen / lire plus

Milan se souvient de Bert Theis

Illustration : Isola Art Center

« Parce que je n’ai jamais réussi à nager, j’ai décidé de voler. »

Plus de 150 personnes se sont retrouvées ce weekend à Milan pour « garder en vie et retracer l’héritage » de Bert Theis (1952-2016). La rencontre internationale « Per Bert » a été organisée par l’Isola Art Center (IAC) en collaboration avec FM Centro per l’Arte Contemporanea, Frigoriferi Milanesi et Nuova Accademia di Belle Arti (NABA). Si le Mudam présentera début 2019 une rétrospective de l’œuvre de l’« artiste activiste » luxembourgeois, qui travaillait et vivait depuis plus de deux décennies à Milan et qui réalisait ses installations (tant éphémères que définitives) à travers l’Europe et même en Asie ou en Amérique latine, ce colloque d’artistes, de curateurs, de chercheurs, d’étudiants et de militants autour de l’IAC mettait notamment l’accent sur les liens personnels avec Bert Theis et l’inspiration qu’il a pu donner. mehr lesen / lire plus

COP23 : Déi Lénk lancent des critiques, le gouvernement lance un concours

Au niveau international comme au niveau national, la politique climatique stagne aux yeux de Déi Lénk. Tandis que, le premier jour de la conférence climatique à Bonn, le gouvernement lance son « Klimaconcours ».

« Les récentes études scientifiques montrent que le réchauffement atmosphérique progresse rapidement et que des mesures drastiques doivent être prises sans tarder en matière de protection du climat, en particulier par les pays industrialisés. » Non, ce ne sont pas les Verts qui profitent de la COP23 pour nous mettre en garde, mais Déi Lénk, dont la fibre écologique semble s’étoffer.

Le parti de gauche rappelle que pour limiter le réchauffement à 1,5 degrés, comme le demande l’accord de Paris de 2015, l’économie mondiale devrait abandonner les énergies fossiles, ce qui n’a pas été fait ces deux dernières années. mehr lesen / lire plus