AUDIO Queeres Verlegen (7): w_orten & meer

Das letzte Kurzinterview in der Reihe zum queeren Verlegen ist einem Kreuzberger Buchverlag gewidmet.

Seit 2014 besteht der Verlag w_orten & meer, der in Berlin-Kreuzberg ansässig ist. Die ersten Werke sind 2015 erschienen, das Programm behandelt vor allem antirassistische und feministische Politiken. Herausgegeben werden aber nicht nur Sachbücher, sondern auch literarische Publikationen, wobei das Sprengen von Genregrenzen zum Verlagsprogramm gehört. Auch der kreative Umgang mit Sprache und das bewusste Brechen mit sprachlichen Normen wird bewusst gefördert. Im Rahmen der queer-feministischen Buchmesse „Queeres Verlegen“ hat sich die woxx mit w_orten & meer über aktuelle Titel, die Organisation des Verlages und die Finanzierung gesprochen. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (6): SchwarzRund

Bei „Queeres Verlegen“ waren nicht nur Verläge oder Magazinprojekte vertreten, sondern auch Einzelkünstler_innen. Eine von ihnen war SchwarzRund.


Ein Blog, Podcasts, Zines und ein Roman – das Portfolio von SchwarzRund ist beeindruckend. Die Künstler_in beschäftigt sich vor allem mit den Themen Queer und „Race“, hat aber auch schon Zines zu Elternschaft und Körperlichkeit veröffentlicht. Ihre Veröffentlichungen laden oft zum Ausfüllen und „Mitarbeiten“ ein, um einen Reflexionsprozess bei den Lesenden auszulösen. Mit der woxx hat sich SchwarzRund über ihre Zines, ihren Roman „Biskaya“ und die Finanzierung dieser Publikationen unterhalten. Mehr Informationen über SchwarzRund finden sich auf ihrer Website.

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AUDIO Queeres Verlegen (4): Queer Trash Distro

Wie lassen sich mit einfachsten Mitteln selbstgemachte Zines vertreiben?

Eine Zine-Distro ist so etwas wie ein Verlag für Zines, also selbstgemachte kleine Magazine, die meist auf Kopierern oder mit günstigen Mitteln gedruckt werden. Die „queer trash distro“ hat sich auf Zines von trans Menschen spezialisiert und behandelt Themen wie Gender, Körper, Neurodivergenz (sogenannte „seelische Krankheiten“), aber auch Sucht und Nüchternheit. Im Rahmen der queer-feministischen Buchmesse hat sie woxx sich mit Simo von der queer trash distro über das Konzept der distro und die Finanzierung unterhalten.

Weitere Informationen über die „queer trash distro“ finden sich auf queertrashdistro.org, die Zines finden sich im dazugehörigen Shop. mehr lesen / lire plus

„Die Behörden geht Geschlecht nichts an“

„Es fühlt sich für mich immer so an, als würde ich nur einen Teil von mir zeigen.“ – So fasst Vanja den Alltag mit intergeschlechtlicher Identität zusammen. Vor dem deutschen Verfassungsgericht hat Vanja erfolgreich für eine dritte Option bei der Geschlechtereintragung geklagt. Das Interview mit Vanja in der kommenden Printausgabe der woxx.

Abschalten bitte: binäre Codes zur Definition von Geschlechteridentität.

Eine Revolution war es nicht – aber doch ein wichtiger Schritt: Am 8. November hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass intersexuelle Menschen in Deutschland ab Ende 2018 neben einer männlichen oder weiblichen Angabe nun eine dritte Option für ihre Geschlechtsidentität wählen können. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (3): Brav_a

Die „Bravo“ kennen alle. Im Rahmen der feministischen Buchmesse „Queeres Verlegen“ hat die woxx mit der Brav_a geredet, einer Zine, die einen queeren Gegenpart zu dem bekannten Jugendmagazin bildet.

Cover: Brav_a

Die Idee klingt ebenso einfach wie faszinierend: Ein queeres, feministisches Gegenstück zur „Bravo“. Ein Jugendmagazin, in dem Sexualität, Liebe und Gefühlswirrungen nicht skandalisiert, sondern mit Ernst und Respekt behandelt werden. Das Konzept der Brav_a geht auf, und nicht einmal auf liebgewonnene Rubriken wie die Fotolovestory oder den „Pyscho-Test“ muss dabei verzichtet werden. Wobei es in der Brav_a bei letzterem eher um Themen wie „Wie bürgerlich bist du?“ oder „Die Politgruppe und du“ geht. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (2): an.schläge

Cover: an.schläge

Seit knapp 35 Jahren existiert „an.schläge“, ein feministisches Monatsmagazin aus Österreich. Achtmal im Jahr analysiert das Magazin Politik und Gesellschaft aus einer feministischen Perspektive, ohne Popkultur und Kunst aus den Augen zu verlieren. Neben dem Kernthema Feminismus stehen aber auch immer wieder soziale Proteste und Graswurzelbewegungen im Mittelpunkt, außerdem werden in Kolumnen junge Autorinnen und Künstlerinnen präsentiert und gefördert. Die Redaktion besteht derzeit aus drei festen Mitarbeiterinnen und vielen freien AutorInnen und IllustratorInnen, die sich an dem Blatt beteiligen. Auf der feministischen Buchmesse „Queeres Verlegen“ hat sich die woxx mit den Macherinnen von „an.schläge“ unterhalten. Angesprochen wurde das Konzept, die für ein feministisches Magazin schwierige Finanzierung und die ungewisse Zukunft durch die politischen Veränderungen in Österreich. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (1): Was steckt hinter „Queeres Verlegen“?

Letzten Samstag fand in Berlin die feministische Buchmesse „Queeres Verlegen“ statt. Mit Vernetzungsrunden, Diskussionen, Lesungen und Ständen sollte queer-feministischen Publikationen Raum zum Austausch und zur Vernetzung geboten werden. Gerade im Rahmen der Diskussionen über die Finanzierung von Journalismus, die in Luxemburg stattfinden, lohnt sich ein Blick in die deutschsprachige feministische Szene. Wie finanzieren sich Publikationen und Verlage, die in einer gesellschaftlichen Nische operieren? Wie funktionieren die Redaktionen kleiner Publikationen, die gänzlich auf ehrenamtlicher Basis operieren? Die woxx war vor Ort in Berlin, um Stimmen einzufangen. In den nächsten Tagen und Wochen präsentieren wir deswegen Audio-Interviews mit unterschiedlichen queer-feministischen Medien und Verlägen, die auf der Messe präsent waren. mehr lesen / lire plus

Berlin: Queeres Verlegen

Am Wochenende findet in Berlin eine feministische Buchmesse statt, die Vernetzung und Austausch über queeres Verlegen fördern will.

Am Samstag geht in Berlin die queerfeministische Buchmesse „Queeres Verlegen“ über die Bühne. Neben Ständen feministischer Verläge und Zeitschriften wie den Wiener „An.schlägen“ oder der „Queerulant_in“ stehen Diskussionen und Lesungen auf dem Programm. Gesprächsrunden gibt es beispielsweise zum Thema queeres Verlegen in der Türkei oder über die Frage, welche gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen die Publikation feministischer Inhalte haben kann. Ziel der Veranstaltung ist es, die Sichtbarkeit kleiner oder marginalisierter Publikationen zu fördern und einen Austausch darüber zu führen, wie gesellschaftliche Normen – auch sprachlich – in Frage gestellt werden können. mehr lesen / lire plus

Ohne Passwort einloggen

Im Rahmen der hack.lu-Konferenz hat die woxx sich mit Sarah Jamie Lewis unterhalten. Die Expertin für Sicherheit und Anonymität hat ein Tool entwickelt, das sichere Log-ins ohne Passwort ermöglicht.

(Foto: ja)

Passwörter sind lästig – wenn sie zu einfach sind, sind sie unsicher, wenn sie zu kompliziert sind, kann sich kaum jemand sie merken. Biometrische Alternativen wie der Fingerabdruck haben den Nachteil, dass sie im Falle eines Diebstahls nicht geändert werden können. Zum Glück wird an Alternativen gearbeitet. Eine davon ist „bounce “ von Sarah Jamie Lewis.

woxx: Sie haben ein Tool für Logins ohne Passwörter entwickelt. Es ist schwierig, sich vorzustellen, wie das funktionieren soll. mehr lesen / lire plus