Mouvement zum Tierschutzgesetz

Die Reform des Tierschutzes wird den Erwartungen der Umwelt-NGO nicht gerecht.

Haltung von Mastschweinen in den USA.
(USGS / PD)

Morgen 6. Juni steht in der Chamber das neue Tierschutzgesetz zur Debatte. Federführend war dabei Landwirtschaftsminister Fernand Etgen, doch der grüne Koalitionspartner hat gewiss versucht, das Gesetz in seinem Sinne zu beeinflussen. Nicht genug, wenn man dem vor zwei Wochen veröffentlichten Kommuniqué des Mouvement écologique glaubt.

Das neue Tierschutzgesetz beinhalte „wichtige begrüßenswerte Neuerungen“, so die NGO. Es bleibe aber „weit hinter den Erwartungen und Erfordernissen zurück“, insbesondere was den Umgang mit Nutztieren angeht. So werde zwar der Begriff der Tierwürde als Maßstab für die Haltung festgelegt, dieser sei aber nicht ausreichend präzise definiert. mehr lesen / lire plus

Nachtrag zur AfD-Demo in Berlin: 73-jährige „Polit-Putze“ in Handschellen abgeführt

Nach ihrer Festnahme anlässlich der AfD-Großdemonstration in Berlin erwägt Irmela Mensah-Schramm nun eine Dienstaufsichtsbeschwerde sowie Strafanzeige gegen die Polizisten zu stellen.

Irmela Mensah-Schramm 2013 bei einem Graffiti-Workshop in Suvilahti, Helsinki. (Foto: Ppntori)

Irmela Mensah-Schramm, die sich selber gerne „Polit-Putze“ nennt, ist für woxx-Leser*innen keine Unbekannte: in einem Porträt vom Oktober 2016 erklärt die heute 73-Jährige, weshalb sie seit Jahren „Mit dem Schrubber gegen Hassparolen“ agiert. Am Sonntag, dem 27. Mai, war sie zwar nicht mit dem Schrubber unterwegs, postierte sich aber mit einem Plakat mit der Aufschrift „A-bartig. F-ies, D-ämlich“ gut sichtbar am Berliner Hauptbahnhof, um gegen die groß angekündigte Demonstration der „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu protestieren … wie zehntausende andere Menschen auch. mehr lesen / lire plus

Feu de pailles et de gobelets

L’initiative pour combattre le plastique jetable de la Commission européenne a fait parler d’elle. Retour sur sa naissance et les changements qu’elle induit.

Le plastique en fait voir de toutes les couleurs à la mer.
(Wikimedia / Raceforwater / CC BY-SA 4.0)

Fantastique, le plastique ? Pratique en tout cas. Lunch au bureau, fête improvisée entre voisins, kiosque de boissons en été – plutôt que de consigner des assiettes et de laver des verres, on peut avoir recours à des produits en plastique jetables. Des produits qu’on retrouve ensuite… au mieux dans un incinérateur municipal, au pire en haute mer, contribuant à la formation de ces îles géantes de déchets qui ont défrayé la chronique. mehr lesen / lire plus

Kriegs-Doku: Wenn Kinder zu Kriegsreportern werden

Am Mittwoch Abend wird im Ciné Utopia in Anwesenheit der Regisseurin Khadija Al-Salami ein Dokumentarfilm über den Bürgerkrieg im Jemen gezeigt.

© Kinepolis

Seit Beginn des Bürgerkriegs im Jemen im März 2015 befindet sich das Land im Süden der Arabischen Halbinsel in einer beispiellosen humanitären Notlage. Mehr als 10.000 Todesopfer gibt es bereits zu beklagen, zwei Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Besonders gefährdet sind Frauen und Kinder. Im Oktober 2017 setzte die Uno den Jemen auf eine schwarze Liste, mit der Staaten wegen der Verletzung der Kinderrechte in bewaffneten Konflikten gebrandmarkt werden. Ein Unicef-Bericht zeigte, dass zwei Millionen Kinder wegen des Krieges nicht zur Schule gehen können. mehr lesen / lire plus

Giftige Landwirtschaft im Fokus

Mit einer Fotoausstellung und einer Konferenz will „Natur an Ëmwelt“ auf das immer noch bestehende Problem des Pestizids Glyphosat aufmerksam machen.

Alfredo Cerán brachte neun Jahre lang Unkrautvernichtungsmittel auf Sojafeldern aus. (Foto: Pablo E. Piovano)

Die Umweltschutz-NGO „Natur an Ëmwelt“ will mit gleich zwei Veranstaltungen auf die Gefährlichkeit von Glyphosat und anderen Pestiziden aufmerksam machen. Einerseits ist seit heute Dienstag, dem 5. Juni, eine Fotoausstellung in der Belle Etoile (Bertrange) zu sehen. Der Fotograf Pablo E. Piovano dokumentiert in seinen Arbeiten „ die katastrophale Folgen von 20 Jahren des wahllosen Einsatzes von Agrarchemikalien in Argentinien“.

Der wird auch im Rahmen der Konferenz „Landwirtschaft der Gifte und ihr Preis für den Menschen“ am Donnerstag, den 7. mehr lesen / lire plus

Politique culturelle: Nouvelle union

Réunir le monde du travail et celui de la culture n’est pas nouveau – sauf au Luxembourg, où le retard en la matière a été rattrapé par un colloque organisé par la Chambre des salariés (CSL) et le Forum Culture(s).

Tandis que les termes de professionnalisation de la scène culturelle et une meilleure représentation des artistes et intermittents appartiennent au vocabulaire courant de toute réflexion sur l’avenir de la scène culturelle au grand-duché, les contacts entre représentation salariale et monde de l’art étaient rares. Pour y remédier, le Forum Culture(s) s’est associé à la CSL pour l’organisation d’un colloque sur le thème : « Travail, culture et émancipation ». mehr lesen / lire plus

Die magische Tram

Am Montagmorgen wurden die Details der nächsten Etappe für die hauptstädtische Straßenbahn vorgestellt.

Die Tram ohne Oberleitung an der Station „Theater“. (Foto: Luxtram)

Nachdem die ersten Trams bereits über die „rote Brücke“ gefahren sind, wird das System nun ausgiebig getestet, bevor am 27. Juli dann auch Passagiere mitfahren dürfen. Die drei neuen Haltestellen Theater, Faïencerie und Stäreplaz sind aber auch die ersten, die die Tram ohne Oberleitung anfahren wird. „Ich war ganz erleichtert, dass die Ladetechnologie geklappt hat!“, erzählte Bürgermeisterin Lydie Polfer, die sich erfreut darüber zeigte, dass sich die Straßenbahn „so schön und ästhetisch“ in das Stadtbild einfüge.

Luxtram-Generaldirektor André Van der Marck erklärte, dass die Tram über eine spezielle Vorrichtung im Boden der Station geladen werde. mehr lesen / lire plus

Dienstag, 19 Uhr: LVI informiert über neue Radfahrreglungen

Seit dem 1. Mai 2018 gelten eine Reihe Änderungen in der Straßenverkehrsordnung darunter vor allem solche, welche das Radfahren betreffen.

Die Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ (LVI) lädt am Dienstag, dem 5. Juni um 19 Uhr, zu einer Informationsversammlung im Oekozenter Pafendall (6, rue Vauban – Luxemburg) ein, um diese Neuerungen, aber auch allgemeine Bestimmungen, die den Radverkehr betreffen, vorzustellen. Nach einem Vortrag auf Luxemburgisch bietet sich somit auch die Gelegenheit zu einem Austausch über erste Erfahrungen mit der neuen Gesetzgebung. Sie macht Luxemburg zu einem der radfreundlichsten Länder – so jedenfalls die Einschätzung des Verbands „Radkompetenz Österreich“. Dieser Zusammenschluss von Unternehmen, Dienstleitern und Forschungsinstitutionen rund um das Rad hat jedenfalls, kurz nach deren Vorstellung, die Luxemburger Regeln als Checkliste für eine internationale Umfrage „Is your country as bicycle-friendly as Luxembourg?“ benutzt. mehr lesen / lire plus

Humanitaire : Témoignage du Dr Raphaël Pitti

Le 5 juin au centre culturel opderschmelz, Raphaël Pitti, qui s’est engagé en Syrie, racontera son expérience – dont il a fait un livre.

© opderschmelz.lu

Pitti est parti en Syrie sur un coup de cœur. En 2012, sur le chemin de son travail à la polyclinique de Nancy, il entend le témoignage d’un collègue syrien sur la radio France Culture : les bombes, les morts, les blessés et le manque de perspectives médicales le persuadent de s’engager sur place. Depuis, il a fait plus de 20 voyages en Syrie en plein territoire touché par la guerre, dont la plupart ont été clandestins. mehr lesen / lire plus

Zahlentricksereien bei Modu 2.0: Hat Luxemburg wirklich den billigsten öffentlichen Transport?

Im neuen Mobilitätskonzept wird behauptet, der öffentliche Transport in Luxemburg wäre der billigste in Westeuropa. Doch hinter den Zahlen steckt Trickserei.

Die luxemburgischen Tarife seien die billigsten in Westeuropa, behauptet die neue Mobilitätsstrategie Modu 2.0 (lesen sie unsere komplette Analyse unter diesem Link). Zum Beweis ist eine Tabelle (siehe Bild) angeführt, die verschiedene Einzelfahrt- und Tagestickets in europäischen Großstädten (und Luxemburg) aufführt. Allerdings sind die Preise für Fahrten auf Strecken von 30 Kilometern. In vielen Städten führt diese Distanz bereits über die Stadtgrenze hinaus, was meistens mit einem saftigen Aufschlag verbunden ist. So gewinnt Luxemburg natürlich recht einfach – in den meisten Großstädten ist es jedoch im Alltag meistens gar nicht nötig, so „weit“ zu reisen. mehr lesen / lire plus

Samedi : première « Plastic Attack » au Luxembourg

Samedi 2 juin aura lieu la première « Plastic Attack » au Luxembourg. Le woxx avait déjà rapporté une initiative similaire en Belgique. Les militant-e-s intéressé-e-s se retrouveront au Cactus Belle Étoile entre 10 et 12 heures. Il s’agit de sensibiliser le public au problème du suremballage dans les grandes surfaces et d’exercer une certaine pression sur les supermarchés et leurs fournisseurs pour qu’ils offrent àl’avenir des produits moins emballés.

L’action prévoit que chacun-e fasse ses courses dans le magasin, et après paiement, déballe tous ses achats et laisse les emballages plastiques inutiles au supermarché. L’organisation n’est pas « spontanée » ou secrète et Cactus bien au courant… et ne s’opposera certainement pas à ce que ses caisses soient renflouées. mehr lesen / lire plus

Italie vs Europe : Le droit de critiquer

La formation chaotique d’un gouvernement aux relents europhobes en Italie a réveillé de vieux réflexes à Bruxelles. Or l’Italie n’est pas la Grèce, et la Commission ferait bien de ne pas ajouter de l’huile sur le feu.

(© pxhere)

 « Les marchés financiers vont apprendre aux Italiens à ne pas voter pour les populistes de gauche ou de droite » : le commissaire européen au budget et aux ressources humaines, le Souabe Günther Oettinger, peu connu pour sa subtilité, a encore une fois raté une occasion de se taire. En réagissant ainsi au sabordage du potentiel nouveau gouvernement populiste en Italie par le président Matterella – qui ne voulait pas d’un ministre de l’Économie critique de l’euro, quoique compétent –, il a implicitement admis son dénigrement de la démocratie. mehr lesen / lire plus

Socfin cinq ans après : Promesses non-tenues

Photo: grain.org

Il n’y pas eu de manifestation cette année à l’occasion de l’assemblée générale de Socfin, qui s’est tenue le mercredi 30 juin à Luxembourg.

Les associations et ONG en soutien aux luttes des communautés affectées par les activités de Socfin ont préféré faire le bilan des promesses (non-tenues) par le groupe agro-industriel multinational spécialisé dans la culture de palmiers à huile et d’hévéa (caoutchouc) pour montrer que les agissements de Socfin ne font que confirmer les limites de l’engagement volontaire des entreprises. Selon eux, il serait temps que l’État luxembourgeois agisse en obligeant les entreprises domiciliées sur son territoire à respecter les droits des populations affectées par leurs activités. mehr lesen / lire plus

Radio 100,7 : les journalistes interrogés

Suite logique de la perquisition menée il y a une dizaine de jours, le rédacteur en chef Jean-Claude Franck et le journaliste Claude Biver ont été interrogés séparément par la police judiciaire – confirmant l’unilatéralité de l’enquête.

On pouvait s’y attendre : après la perquisition « avortée » menée dans les bureaux de la radio socio-culturelle, les deux journalistes qui avaient révélé l’affaire « Chamberleak » ont eu rendez-vous à la police judiciaire. Accompagnés d’avocats, Jean-Claude Franck et Claude Biver ont été entendus à un jour d’intervalle par les enquêteurs de la police judiciaire.

Ces derniers ne se seraient pas tant intéressés à démasquer la source des fuites, mais plutôt à la méthodologie employée par les journalistes pour télécharger les documents en libre-service sur le site du parlement. mehr lesen / lire plus

„Es wird hier wie in Griechenland werden“

Das verschlafene bosnische Örtchen Velika Kladuša könnte sich zum Brennpunkt der jüngsten Fluchtroute in die Europäische Union entwickeln. Zu Besuch in einer Kommune, in der auch Ex-Polizisten und Restaurant-Besitzer sich nicht lange bitten lassen, wenn rasche Hilfe geboten ist.

Geflüchtete betrachten ein Smartphone, das von kroatischen Grenzschützern kaputtgeschlagen worden war. Der Besitzer des Geräts wurde illegaler Weise auf bosnisches und damit außerhalb der EU befindliches Terrain zurückgeführt. (Foto: Lorenz Matzat)

In der vergangenen Woche hatte unser Korrespondent Tobias Müller aus Sarajevo berichtet, dass die sogenannte Balkanroute für Menschen auf der Flucht vor allem via Bosnien und Herzegowina wieder an Bedeutung gewinnt. mehr lesen / lire plus