Biodiversitätsforschung: Luxemburg verstärkt Zusammenarbeit

Luxemburg ist seit zwei Wochen Vollmitglied bei der Global Biodiversity Information Facility (GBIF), einer weltweiten Datenbank über das Leben auf unserem Planeten.

Über 5000 Beobachtungen von Parus Major, der Kohlmeise, wurden in der Datenbank eingetragen. (Foto: cc by-sa Kristjan Osbek)

Seit dem 19. Dezember hat das Großherzogtum seinen Mitgliedschaftsstatus bei der GBIF geändert. 2005 ist Luxemburg der Organisation beigetreten, die Koordination erfolgt seitdem über das Nationale Museum für Naturgeschichte (MNHN). Mit der Vollmitgliedschaft kommt nicht nur das Wahlrecht in den Gremien der Organisation, sondern auch eine Rechnung. Luxemburg muss nun einen finanziellen Beitrag zur GBIF leisten, der „proportional zur Größe seiner Wirtschaft“ ist. mehr lesen / lire plus

Nathalie Ronvaux : Subridere. Un aller simple

Cet aller simple nous emmène vers Paris, destination que choisit impulsivement Claire, une avocate au succès professionnel quasi fulgurant. Une ascension qui lui attire non seulement des inimitiés, mais qui résulte aussi en une pression accumulée : la jeune femme déclenche la soupape de sécurité et quitte tout au milieu d’une réunion, sans aucune explication, pour prendre un billet pour Paris. Pourquoi la Ville Lumière ? Attirance d’un papillon aux ailes resplendissantes mais fragiles, peut-être. Mais on n’en saura pas vraiment plus. En effet, les quelque 150 pages que compte ce récit sont consacrées à l’introspection de l’héroïne, à la description par brefs retours en arrière de son atmosphère de travail, à l’exploration de son for intérieur pendant un trajet d’environ deux heures. mehr lesen / lire plus

Sans politique d’asile humaine, pas d’Europe unie

En 2018 comme en 2017, une Europe plus unie et plus démocratique passe forcément par une politique d’immigration et d’asile commune et humaine aux yeux de l’Asti.

« Une politique d’immigration et d’asile humaine », c’est ce que souhaite l’Asti (Association de soutien aux travailleurs immigrés) pour l’année 2018. Dans un communiqué de presse, l’organisation de défense des droits des personnes immigrées constate que l’afflux de migrants et de réfugiés marquera certainement l’année 2018 comme il a marqué les années précédentes. « Entre la mobilisation de la société civile pour un accueil humain et digne et ceux qui se servent de la peur de l’autre pour gagner des voix aux urnes, l’attitude de l’Europe est tout sauf claire.  mehr lesen / lire plus

Portrait: Mäi léiwen Dan … (2/4)

Den Auteur ass viru kuerzer Zäit aus der Zeitung gewuer ginn, datt e Kolleg, e Frënd aus Kandheet a Jugend net méi ass. An dëser Serie reflektéiert hien iwwer deen onnéidegen Dout a wéi d’Gesellschaft mat Ausgeloossenen ëmgeet.

E sonnegen Nomëtten an der Natur. Den Dan ass lénks. (© privat)

Kapitel 2: Funghi Troll

No der Primärschoul, eng éischt Segregatioun. Während mär et méi oder wéineger gutt duerch den Opnamexamen an de Classique gepackt haten, waars du an den Technique versat ginn. An den Arts et Métiers wann ech mech richteg erënneren. Joren laang huet een näischt vun eneen héieren. An wien weess wéi wichteg déi Joren vun der fréier Pubertéit sinn, kann sech virstellen, datt de Gruef tëscht eis zimlech séier méi breet ginn ass. mehr lesen / lire plus

2017 – das Rifkin-Jahr

Prägend für die wirtschaftspolitischen Diskussionen war 2017 der Rifkin-Prozess. Rückblick auf die Schwächen, aber auch auf die Inspirationskraft dieser Initiative.

Der Rifkin-Prozess, ein „work in progress“.
(Fotos: RK)

Zur Erinnerung: Die Rifkin-Studie zur Dritten industriellen Revolution wurde bereits Ende 2016 vorgestellt, und sie knüpfte zum Teil an ältere Diskussionen an. Eine Frage zeichnete sich schon seit langem ab: Soll Luxemburg weiterhin wachsen, und wie? Der Mouvement écologique hatte schon die Ökofoire 2016 für eine entsprechende Besucherbefragung genutzt – mit zum Teil befremdlichen Ergebnissen. Im November berichtete die woxx dann über ein von der NGO organisiertes Podiumsgespräch mit dem Titel „Wachstum? mehr lesen / lire plus

Apple am Pranger wegen App-Zensur

Die Internet-Zensur der chinesischen Regierung unterstützen, indem man „unerwünschte“ Apps aus dem Store entfernt. Das ist es, wofür Apple massive Kritik einstecken muss – denn dieses Verhalten hat schwerwiegende Folgen.

Apple-Blues?

Gut fürs Fernost-Geschäft war der Auftritt bestimmt. Apple-Chef Tim Cook sprach auf der von der chinesischen Regierung organisierten World Internet Conference Anfang Dezember in Wuzhen. Doch der Konzern, der den ersten Macintosh noch als Waffe gegen Big Brother beworben hatte, muss einen Imageschaden in der westlichen Welt befürchten.

Wie das Computermagazin c’t in der Nummer vom 22. Dezember berichtet, hat US-Senator Patrick Leahy reagiert und gemahnt, „IT-Konzerne wie Apple [hätten] sowohl die Chance als auch eine moralische Pflicht“, sich für freie Meinungsäußerung und andere Grundrechte einzusetzen. mehr lesen / lire plus

Porträt: Mäi léiwen Dan … (1/4)

Den Auteur ass viru kuerzer Zäit aus der Zeitung gewuer ginn, datt e Kolleg, e Frënd aus Kandheet a Jugend net méi ass. An dëser Serie reflektéiert hien iwwer deen onnéidegen Dout a wéi d’Gesellschaft mat Ausgeloossenen ëmgeet.

Eng vun den läschten Fotoen vum Dan sengem Facebookprofil. (© Facebook)

Kapitel 1: Den Tränteler

Mäin léiwen Dan, och wann d’Cappellettië vum Bei an d’rout Zooss vum Favaro waren, dëse Sonndeg bei mengen Elteren hunn se mer um Mëttesdësch net geschmaacht. Kuerz ier si d’Iessen op den Dësch gestallt huet, huet meng Mamm mer d’Zeitung gewise mat denger Doudesannonce dran. „Et ass jo deen“, huet se mech gefrot, wéi wann si sech sëlwer net sécher wir. mehr lesen / lire plus

Der „Foie“ kann gar nicht „gras“ genug sein

Was die einen als Resultat von Tierquälerei ablehnen, gilt für andere als unverzichtbare Delikatesse: Stopfleber.

1998 hat der wissenschaftliche Ausschuss für Tiergesundheit und Tierschutz der EU sämtliche Möglichkeiten der Stopfleberproduktion als grausam eingestuft. Seither ist die Herstellung in vielen europäischen Staaten, darunter auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich, untersagt. Import und Verkauf aber bleiben in diesen Ländern weiterhin erlaubt. In Frankreich wurde Stopfleber 2006 sogar per Gesetz als „Kultur- und Gastronomieerbe Frankreichs“ unter besonderen Schutz gestellt. Das Land ist der weltweit größte Foie-Gras-Hersteller: 90 Prozent des globalen Bestands stammen aus der Grande Nation.

Bei der sogenannten Stopfmast werden die Enten über einen Zeitraum von 12 bis 21 Tagen mithilfe eines 50 Zentimenter langen Metallrohrs zwangsgefüttert. mehr lesen / lire plus

Julie Vinandy-Schmit : Perdue dans la vallée

Résolument ancré dans la vallée de la Pétrusse, ce conte moderne nous entraîne sur les pas de Sophie, collectionneuse des histoires des autres près du ruisseau (qui sait se faire rivière pour peu que les orages le soutiennent, métaphore sûrement voulue)… et un peu paumée, il faut bien le dire. La jeune fille de 19 ans s’interroge sur son avenir, sur les raisons profondes d’un mal de vivre déjà bien implanté, sur l’incommunicabilité : sur la vie en somme. « Perdue dans la vallée » est donc un récit initiatique qui s’étend sur quelques semaines, où se mélangent les rencontres réelles et oniriques de la protagoniste et des réflexions sur sa vie passée et future. mehr lesen / lire plus

Mouvement écologique contra Google

Der Bau des Google-Data-Centers in Luxemburg wird immer wahrscheinlicher. Ein Überblick über die vom Mouvement écologique in den vergangenen Monaten kritisierten Punkte.

Google als Symbol für verfehlte Wirtschaftspolitik. Mouvement-Aktion vor dem Grand Théâtre.
(Bildquelle: www.meco.lu)

Was hat Umweltschutz mit Google zu tun? „Der Mouvement écologique erwartet (…) klare Aussagen, aufgrund welchen reell zu erwartenden mittelfristigem wirtschaftlichen Mehrwertes die Regierung die Ansiedlung von Google in Luxemburg derart befürwortet!“ Das schrieb die Umwelt-NGO Anfang Oktober dieses Jahres. Im Juli hatte der Internetriese dem Luxemburger Staat eine Art Ultimatum für den Kauf von Grundstücken zwecks Bau eines Data Centers gestellt. Doch erst im September hatte die Regierung – die das Projekt befürwortet – eine Einigung zwischen den betroffenen Landbesitzer*innen erreichen können. mehr lesen / lire plus

Das Gedächtnis des Augenblicks

Von „streetphoto.lu“ bis zur Fotografin Vivian Maier: mit einem sechsseitigen Weihnachtsspecial widmet sich die woxx in der kommenden Printausgabe dem Thema Straßenfotografie.

Auf der Suche nach der Perspektive: Straßenszene in Luxemburg, festgehalten von Paul Bintner. (Foto: Paul Bintner)

Spontaneität ist das zentrale Element eines fotografischen Genres, dass sich in den vergangenen Jahren wieder zunehmender Beliebtheit erfreut: die Rede ist von der Straßenfotografie. Derzeit läuft im Städtischen Museum in Luxemburg die Ausstellung „Leit an der Stad – Luxembourg Street Photography, 1950-2017“, die „Klassiker“ der Luxemburger Straßenfotografie wie Batty Fischer und Tony Krier mit zeitgenössischen Arbeiten wie jenen des Kollektivs „Street Photography Luxembourg“ vereint. mehr lesen / lire plus

Energieministerrat schwächt EU-Klimapolitik

Ob für erneuerbare Energien oder für neue Strom-Geschäftsmodelle – einigen konnten sich die Energieminister*innen nur auf schlechte Kompromisse.

Die EU hin und her gerissen zwischen Wirtschaftsinteressen und dem Einsatz für eine nachhaltige Zukunft. Aktion der NGOs vor dem Ratsgebäude in Brüssel.
(Foto: Flickr / Friends of the Earth Europe / CC BY_NC 2.0)

„Es ist eine Schande. Vor einer Woche beim Macron-Gipfel haben europäische Regierungen verkündet, wie wichtig Klimapolitik sei. Heute hingegen haben sie es unterlassen, sich zu engagieren, damit diese Politik vorankommt.“ Mit diesen Worten zitiert Euractiv Imke Lübbeke, die Leiterin des Brüsseler Büros des World Wide Fund for Nature (WWF). mehr lesen / lire plus

Wahlen in Katalonien: ein neuer Start wohin?

Am Donnerstag kommt es zu Neuwahlen in Katalonien. Ein Ende des Konfliktes zwischen der Zentralregierung Spaniens und der autonomen Region ist jedoch kaum zu erwarten.

Foto: Tessy Troes

„Katalane zu sein ist mittlerweile ein Vollzeitjob“ erzählt schmunzelnd ein Separatist am Rande einer der unzähligen Demonstration, die seit Oktober die Strassen Barcelonas füllen. Doch der Tonfall ändert sich schnell. Spanien sei immer noch ein faschistischer Staat, ohne Verständnis für Demokratie. Die spanische Regierung habe sich als Ziel gesetzt, die katalanische Identität zu unterdrücken, man sei bereit, Politiker ins Gefängnis zu stecken und Gewalt einzusetzen, heißt es aus dem Lager der Separatist*innen. Und die EU würde sich durch ihre Lethargie im Katalonienkonflikt zur Komplizin des Faschismus machen. mehr lesen / lire plus

Neutralité du net: Comment Trump a tué le web

La FCC (Federal Communications Commission), l’autorité de régulation des télécoms américaine vient de mettre à mort la neutralité du net, autorisant les fournisseurs à varier les vitesses de téléchargement ou à bloquer des sites concurrents.

Il a bonne mine : Ajit Pai, le fossoyeur de la neutralité du net américain. (© Wikimedia)

Ajit Pai est un drôle de gus. Catapulté à la tête de la FCC par Donald Trump, il n’est pas étranger à la maison, puisqu’il a commencé à y travailler sous l’ère Obama (sur une recommandation du républicain Mitch McConnell, le Majority Leader au Sénat américain). Depuis sa nomination, il n’a pas cessé de prôner qu’abolir la neutralité du net serait une bonne chose pour la compétitivité américaine, n’hésitant pas à se ridiculiser dans une vidéo douteuse, où il danse avec une blogueuse connue pour ses théories conspirationnistes et d’autres personnes aux réputations sulfureuses pro-Trump. mehr lesen / lire plus

Luxtram : Entre l’ADR et Déi Lénk, on a d’autres priorités

Le tram récemment inauguré suscite toujours l’émoi. Déi Lénk demande des conditions de travail décentes chez Luxtram, pour l’ADR, la connaissance du luxembourgeois devrait être une condition d’embauche.

(© Wikimedia)

À chacun ses priorités : tandis que chez Déi Lénk, on demande des conditions de travail et des salaires décents pour les employés de Luxtram S.A., l’ADR s’offusque du fait que ces mêmes employés ne soient pas obligés de parler luxembourgeois.

Le tram est exploité par une entreprise privée, Luxtram S.A., dont les actionnaires sont la Ville de Luxembourg et l’État. Pourtant, les conditions de travail y ont, pour l’instant, peu à voir avec celles du secteur public. mehr lesen / lire plus