Laurie Penny in Luxemburg

Laurie Penny schreibt über Feminismus, Kultur und Politik. Heute Abend kann man sie in der Abtei Neumünster live erleben.

(© Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Heute Abend stellt die britische Journalistin, Feministin und Aktivistin Laurie Penny in der Abtei Neumünster ihr neustes Buch „Bitch Doctrine: Essays for Dissenting Adults“ vor. In zahlreichen Artikeln aus den Jahren 2013 bis 2016 greift Penny darin wütend und pointiert eine ganze Bandbreite an Themen auf: Schönheitsnormen, Rape Culture, Chauvinismus, Faschismus, Cybersexismus, Popkultur – um nur einige zu nennen. Wie schon in ihren vorangegangenen Werken „Meat Market: Female Flesh under Capitalism“ (2010) und „Unspeakable Things: Sex, Lies and Revolution“ (2014) liegt den Texten der Gedanke zugrunde, dass das Private immer auch politisch ist. mehr lesen / lire plus

Was diese Woche wichtig wird: Cannabis, Punkrock und Europa

Am Anfang der Woche wagt die woxx den Ausblick auf die kommenden Tage: was ist los, was wird wichtig, welchen Themen werden wir uns widmen?

Es tut sich was in der Luxemburger Presselandschaft: Am Montagmorgen wird reporter.lu vorgestellt. Von den beiden ehemaligen Wort-JournalistInnen Christoph Bumb und Laurence Bervard erdacht, soll das Online-Magazin schon bald, von den LeserInnen finanziert, „fundierte Informationen, kritische Analysen und neue Sichtweisen“ liefern. Wir sind gespannt, beruht die woxx doch zum Teil auf einem ähnlichen Modell.

Am Dienstag dann gibt Gesundheitsministerin Lydia Mutsch der Presse Auskunft über die Aufhebung des Verbots von Cannabis zu medizinischen Zwecken. Chronische SchmerzpatientInnen und Schwerkranke sollen in Zukunft straffrei medizinisches Cannabis beziehen können – für alle anderen bleibt die Prohibition bis auf Weiteres bestehen. mehr lesen / lire plus

Le « Monde diplo » est sauvé

Proche de la faillite il y a quelques années, « Le Monde diplomatique » a réussi à s’en sortir. Zoom sur un exemple de réussite.

« Appeler une victoire par son nom ». C’est le titre d’un article signé Serge Halimi dans « Le Monde diplomatique » de novembre. La victoire, c’est celle de la publication dont il est le directeur : alors qu’il y a huit ans, le « Monde diplo » avait dû lancer un appel au soutien pour faire face à la situation financière précaire dans laquelle il se trouvait, aujourd’hui, sa survie est assurée.

Son chiffre d’affaires n’ayant cesse d’augmenter d’année en année depuis 2009, le mensuel a décidé d’interrompre ses campagnes annuelles d’appel aux dons. mehr lesen / lire plus

Fêter le Do-It-Yourself à Wiltz

Samedi aura lieu, à Wiltz, la première édition du festival « Do-It-Yourself » dans le Nord. Allez-y donc faire un tour.

Vous ne savez pas quoi faire ce week-end ? Et si vous vous aventuriez dans le nord du pays, à Wiltz plus précisément, où aura lieu, ce samedi, le festival « Do-It-Yourself » ?

Réparer un vélo ou un grille-pain, apprendre à programmer, échanger des semences ou transformer des palettes en meubles design, faire de la musique ou du yoga ? « Le festival sera le résultat des contributions de chacun », expliquent les équipes organisatrices.

Parmi elles, le nouveau groupe Transition Nord, le Center for Ecological Learning (Cell), le Naturpark Uewersauer, le Centre d’initivative et de gestion régionale de Wiltz ou encore la commune de Wiltz. mehr lesen / lire plus

woxxenrückblick (1)

Rifkin, tote Insekten, Klimakonferenz und straflose Multis – was diese Woche wichtig war.

Die wichtigste Nachricht der Woche gleich am Anfang: In Zukunft wird es mehr online-woxx geben. Unter anderem werden wir jeden Freitag die wichtigsten Nachrichten der Woche zusammenfassen und dabei auch einen Überblick über die gedruckte woxx geben. Wer genau wissen will, was sich im Print findet, kann das unter diesem Link sehen.

Vorige Woche schon fand in der Chamber ein Hearing über die berühmt-berüchtigte Rifkin-Studie statt. Welche drei Lektionen daraus zu ziehen sind, haben wir hier verraten, eine detaillierte Analyse gibt es ab heute in den Kiosken. mehr lesen / lire plus

COP23: Alternativen jenseits des offiziellen Klimagipfels

Am 6. November beginnt die UN-Klimakonferenz COP23 in Bonn. Die woxx gibt einen Überblick über Alternativen jenseits der offiziellen Aktivitäten.

(Quelle: www.klima-kohle-demo.de)

Nach Frankreich und Marokko hat dieses Jahr Fidschi den Vorsitz der offiziellen „Conference of Parties“, kurz COP genannt, die am 6. November beginnt. Trotzdem einigte man sich darauf, die Klimakonferenz nicht im Südpazifik, sondern – nach Paris und Marrakesch – in Bonn stattfinden zu lassen. Es ist wohl einfacher, ein solches internationales Ereignis in der ehemaligen Hauptstadt der BRD zu organisieren, die noch dazu Sitz des Sekretariats der Klimarahmenkonvention ist.

Pacific Climate Warriors

Mit der Erklärung der „Pacific Climate Warriors“ zum Klimawandel soll trotzdem ein Zeichen gesetzt werden, denn: „Bei dem Tempo, in dem die Industrieländer fossile Brennstoffe fördern und verbrennen, werden diejenigen, die am wenigsten zu diesen Problemen beigetragen haben, weiterhin in verheerender Weise vom Klimawandel betroffen sein.“ Die Initiative wurde von Basisgruppen, Betroffenen und indigenen Gemeinschaften aus dem gesamten Pazifikraum lanciert. mehr lesen / lire plus

Multinationales: En finir avec l’impunité

L’ASTM lance un appel au gouvernement luxembourgeois : il faut mettre fin à l’impunité des grandes multinationales !

Tom Theves, le chef de cabinet au ministère de l’Économie (à gauche) reçoit le rapport « Hors de contrôle : mettre fin à l’impunité des multinationales » de la main de Pablo Fajardo, avocat des victimes de Chevron/Texaco en Équateur. (© ASTM)

Ce jeudi 2 novembre, Pablo Fajardo, avocat mandaté par les communautés de l’Amazonie équatorienne affectées par la pollution causée par Chevron (anciennement Texaco) dans leur région, a remis à Tom Theves, chef de cabinet du ministre de l’Économie Étienne Schneider, le rapport « Hors de contrôle : mettre fin à l’impunité des multinationales » que vient de publier l’Action Solidarité Tiers Monde (ASTM). mehr lesen / lire plus

Piraten laufen auf Grund

Kreativ und bunt sollte sie gestern sein, die zweite Brüsseler Demonstration gegen die belgische „loi anti-squat“. Doch auch die Polizei hielt eine Überraschung bereit.

Lebhafter Start der Demo gegen die „loi anti-squat“ im Brüsseler Viertel Marolles.

Es ist kurz nach 17 Uhr auf der Brüsseler Place du Jeu de Balle. Hier soll die zweite Demo ihren Anfang nehmen gegen die sogenannte „loi anti-squat“, die das belgische Parlament Anfang Oktober verabschiedet hat und die Hausbesetzungen künftig strafbar macht. Die Reste des weithin bekannten Flohmarkts, der hier bei Wind und Wetter täglich stattfindet, sind längst beseitigt, und trotz der etwa hundert DemonstrantInnen, die sich bereits versammelt haben, macht der Platz einen recht verschlafenen Eindruck. mehr lesen / lire plus

Rifkin-Hearing: Die drei wichtigsten Lektionen

Immer offener instrumentalisiert die Unternehmerlobby den Rifkin-Prozess für ihre Interessen – was dem eigentlichen Zweck entgegensteht. Eine Analyse des Hearings in der Chamber.

Dank Rifkin Einigkeit in der Chamber? Noch nicht. Foto: Industrieroboter (Quelle: Wikimedia / TheGrenzebachGroup / CC BY-SA 3.0)

„Schade, dass die öffentliche Anhörung nicht live von Chamber TV übertragen wurde“, schreibt Léon Marx im Tageblatt. Das finden wir auch, ist es doch donnerstags für die woxx-JournalistInnen immer schwierig, sich für mehrere Stunden aus der Redaktion zu entfernen, wo gerade die neue Nummer fertiggestellt wird. Schade, nicht etwa wegen des Informationsgehalts des Rifkin-Hearings, sondern wegen des Unterhaltungswerts, wie wir den Berichten mehrerer anwesender Kollegen entnehmen. mehr lesen / lire plus

Jean Schoos: Schaarf Munitioun

Am zweete Band vum Jean Schoos senger Saga, déi d’läscht Joer ënnert dem Titel „Den drëtte Schlëssel” ugefaangen huet, gëtt  schaarf geschoss.

Bei engem Nato-Manöver am Oste vum Land gëtt e lëtzebuergeschen Zaldot schwéier blesséiert – an dat obwuel bei sou Exercice just mat blanne Patroune geschoss soll ginn. Wéi duerno de Chalet an deem Zaldote souzen och nach an d’Luucht flitt, huet den Oberleutnant Fischbach vun der Sûreté (dee mer schonn aus dem éischte Band kennen) alt nees e knëfflege Fall op der Box. Intrigen tëscht der Arméi, dem Srel, der Gendarmerie an der Police maachen him d’Liewen net onbedéngt méi einfach. mehr lesen / lire plus

Bolivarianischer Bankrott

Die Wahlen konnten die regierenden Sozialisten für sich entscheiden, doch Grund zur Hoffnung gibt es deshalb nicht. Venezuela steckt in einer schweren Wirtschaftskrise – und die ist zu einem guten Teil selbst gemacht.

Lange Wartezeiten in der onkologischen Abteilung eines Krankenhauses in der venezolanischen Hauptstadt Caracas – doch die Behandlungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. (Foto: Wolf-Dieter Vogel)

In den venezolanischen Krankenhäusern fehlt es an allem, wie uns unser Lateinamerika-Korrespondent Wolf-Dieter Vogel von vor Ort berichtet: keine Schmerzmittel, keine Blutkonserven, keine Medikamente für die Chemotherapie. Für nicht wenige Menschen ist dies im Grunde ein Todesurteil. Von der kostenlosen Behandlung in Gesundheitszentren, einst ein Aushängeschild der chavistischen „bolivarianischen Revolution“, ist ebenfalls wenig geblieben. mehr lesen / lire plus

Mehr online-woxx

Die woxx ignoriert den heutigen Feiertag und startet – Totenkult zum Trotz – ihr neues Online-Konzept. Ein Vorgeschmack.

Äußerlich hat sich zwar (noch) nichts verändert, wir werden aber ab sofort verstärkt Inhalte online setzen, die nicht in der Printausgabe erscheinen. Wir werden die Aktualität kritisch begleiten und Appetithäppchen im Hinblick auf kommende Artikel präsentieren. Für die woxx hört ein Thema nicht auf, wenn der Artikel gedruckt ist. Kommen neue Informationen dazu oder gibt es Antworten auf Fragen, die wir aufgeworfen haben? Darüber wollen wir unsere LeserInnen informieren – deswegen legen wir großen Wert auf Updates zu unseren Artikeln. Auch unsere Agenda-Seite ist neu gestaltet und bietet nun einen noch besseren Überblick darüber, was in Luxemburg und der Großregion los ist. mehr lesen / lire plus

Hausbesetzungen in Belgien: Knast statt Wohnung

Anfang Oktober hat das belgische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Hausbesetzungen strafbar macht. Bislang scheint der Widerstand hauptsächlich auf die Szene begrenzt. Derweil spitzt sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt weiter zu.

Foto: Thorsten Fuchshuber

Es ist der 13. Oktober. Zwei-, vielleicht dreihundert Leute sind an diesem Freitagabend an der Porte de Namur im Brüsseler Stadteil Ixelles zusammengekommen, um zu demonstrieren – und ihre Stimmung ist besser als der Anlass es erwarten ließe. In der Vorwoche nämlich hat das belgische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Hausbesetzungen unter Strafe stellt. Bislang war das nur der Fall, wenn es dabei zu einer Sachbeschädigung kam. mehr lesen / lire plus

Mudam : Madame Cotter, du branding et un fantôme

Ce vendredi matin, sous les fenêtres embuées du hall du Mudam Café, Laurent Loschetter proclamait donc ce que le pays savait de toute façon : Suzanne Cotter sera la nouvelle directrice.

On pourrait presque croire que la radio 100,7 a un nouveau service : celui de la fuite de nominations un jour avant la proclamation officielle. Après Stéphane Pallage comme nouveau recteur de l’université, le service public a annoncé le nom de Suzanne Cotter comme nouvelle directrice du Mudam.

Selon les dires de Loschetter – qui dans une première partie de la conférence de presse affrontait seul les journalistes – l’affaire aurait été vite conclue : « Parmi les trois candidatures retenues sur une shortlist, le comité de sélection avait dès le début une nette préférence pour Suzanne Cotter », a-t-il expliqué. mehr lesen / lire plus

Catalogne: Tout ce qu’il faut savoir

Au terme d’une escalade de la tension importante et d’une journée émaillée de violences policières, la situation en Catalogne est bloquée. Une solution politique est-elle encore possible ? Une analyse.

La police espagnole saisit des urnes utilisées dans le référendum. (© EPA-EFE)

Plus de 800 blessés, c’est le bilan au terme d’une journée marquée de violences policières. Dimanche, un référendum s’est tenu en Catalogne. « Voulez-vous que la Catalogne devienne un État indépendant en forme de république ? », voilà la question qui était posée. Le référendum, déclaré anticonstitutionnel par le Tribunal Constitucional – la Constitution espagnole stipule entre autres que l’unité de la nation espagnole est « indissoluble » -, avait été interdit par le gouvernement de Madrid. mehr lesen / lire plus