HORECA: De la bière pour tout le monde

Après la tentative de révolution républicaine en 1919 qui avait débuté dans une brasserie, c’est le milieu des bistrots qui risque d’en vivre une avec le dépôt d’un projet de loi libéralisant la profession.

Plus de diversité ou gueule de bois programmée? La libéralisation de la profession des cafés et bistrots risque en tout cas de chambouler le milieu.

« Beim Béier hällt de Spaass op ». Non, au Luxembourg, avec la bière, on ne rigole pas. D’ailleurs, une boutade dans les milieux gauchistes consiste à espérer que le gouvernement décide un jour de décupler le prix du Humpen par dix et voilà que seraient réunies les conditions favorables pour déclencher une révolution dans ce petit pays si enclin au consensualisme politique. mehr lesen / lire plus

MEDIEN: Die Genetik des Hypes

Thilo Sarrazins Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ ist zwar nicht das Papier wert, auf dem er gedruckt wurde, trotzdem sollte man dem irren Bundesbanker dankbar sein – für die Lektion in Sachen Macht medialer Mechanismen.

Es scheint wieder in zu sein: Um von den Problemen der Wirtschaft und Skandalen in der Politik abzulenken, wird einfach eine Minderheit aus der Schublade geholt und medial weichgeprügelt bis es nur so spritzt. Was für Frankreich die Roma und Sinti sind, sind in Deutschland die Muslime. Zwar ist noch keiner der mediengeilen französischen „Philosophen“ auf die Idee gekommen, die Roma und Sinti als genetisch minderwertig abzustempeln, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. mehr lesen / lire plus

POP: E comme…

E comme étonnant, étrange, épatant : la liste des adjectifs commençant par la lettre E pouvant décrire la musique de Eels semble inépuisable, au même titre que l’inspiration et le génie de son leader « E » qui secoue la pop moderne depuis près de quinze années.

Etrange voyageur, ce Mark Oliver Everett, plus connu sous son pseudo « E ».

Petit génie de la pop moderne, Mark Oliver Everett, plus connu sous le pseudonyme de « E », a débuté en 1996 avec son groupe Eels en lançant son single au refrain entêtant « Novocaine For The Soul » en pleine période post-grunge – une époque où il n’était encore pas si mauvais de faire du rock indépendant. mehr lesen / lire plus

JOSH GORDON/WILL SPECK: Valeurs familiales

« The Switch » est certainement un navet et un film qui ne vaudrait pas qu’on s’y attarde s’il ne livrait pas un excellent psychogramme de la société américaine.

Et oui, c’est son portrait craché…

Le film semble être taillé sur mesure pour son actrice principale, Jennifer Aniston. Celle qui s’est faite connaître pour le rôle qu’elle tenait dans la série « Friends » – une des plus profitables jamais tournées – se retrouve dans une intrigue amoureuse qui joue à peu près dans le même milieu, celui de la pseudo-bohème-chic new-yorkaise et avec les mêmes enjeux : est-ce que je continue à glander ou est-ce que je fonde enfin une famille ? mehr lesen / lire plus

KOLLEKTIVAUSSTELLUNG: Visionen von Visionen

Utopie – ein Idealbild, das sich dadurch definiert, dass es zwar vorstellbar und oftmals erstrebenswert ist, aber angesichts des aktuellen Kontextes der Gesellschaft nicht mehr oder noch nicht verwirklicht werden kann. Eine Utopie beschreibt also eine wünschenswerte Welt oder einen Ort, wo solche Vorstellungen Wirklichkeit werden. „EUtopia“ dagegen ist nicht etwa eine Wunschvorstellung für die Europäische Union, sondern eine Kunstausstellung, die momentan im Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster zu sehen ist und den Gegenstand der Utopie aufgreift.

Initiiert und getragen wird „EUtopia“ von „Culture Inside“, ein in Luxemburg ansässiges Netzwerk von und für Künstler, dessen Aktivitäten sich vorwiegend auf seiner Homepage abspielen. mehr lesen / lire plus

ARCHITEKTUR: Begegnung mit Baukunst

Die 12. Architekturbiennale steht unter dem Motto „Leute treffen Architektur“ – so breit und weltläufig, wie dieses Leitmotiv angelegt ist, so vielfältig sind die architektonischen Interpretationen.

Unprätentiös. Der russische Pavillon zeigt eine Videoinstallation in alten Gemäuern.

Während am Canal Grande und rund um den Markusplatz die Luft förmlich steht, weht durch die Werfthallen der Arsenale und durch die weitläufigen Giardini in diesem Jahr ein frischer Wind. Die 12. Architekturbiennale hat ihre Tore geöffnet und präsentiert sich weltoffen. „Leute treffen sich in Architektur“ lautet das Motto, das die Direktorin der größten Architekturausstellung, Kazuyo Sejima, ausgegeben hat. Ein zugängliches Leitmotiv, das den Akzent der diesjährigen Biennale auf Begegnung setzt. mehr lesen / lire plus

IMAGES AMATEUR: Tu veux mes pixels ?

Poussiéreux, vos albums photo et vos bandes vidéo ? En analysant les images amateur du siècle passé, Une publication du CNA prépare la réflexion sur la production et les usages actuels, à base de technologie digitale.

Cinderella wants to be friends on Facebook.

Qu’est-ce qu’une photo, qu’est-ce qu’un film ? Il y a dix ans seulement, la réponse semblait évidente : on effectuait des tirages de négatifs sur papier, on projetait des diapos ou des bobines de films sur un écran blanc, on visionnait des cassettes vidéo sur une télé. Les images, fixes ou animées, étaient liées à un support matériel et, dans l’esprit des gens, étaient le plus souvent confondues avec celui-ci. mehr lesen / lire plus

Kulturkadaver

Kadaver, heute mal (wieder) anders: erstens aus Venedig und zweitens ein Nachruf auf einen der größten Ausnahmekünstler Deutschlands. +++ Der Deutsche Pavillon in den Giardini der Biennale in Venedig mit seinen vier mächtigen rechteckigen Säulen an der Front ist ein monumentaler nationalsozialistisch anmutender Bau. Nach jahrelang kontrovers geführten Debatten um Abriss oder Erhalt dieses Baus, hatte sich der vergangene Woche verstorbene Christoph Schlingensief, der den deutschen Pavillon bei der nächsten Kunst-Biennale 2011 gestalten sollte, wie immer auch dazu unverblümt geäußert. Wenn man ihn frage, so wünschte er sich den Bau auf Knopfdruck wegklicken zu können. +++ Nun wurde das Gebäude in diesem Jahr von einem deutschen Architektur-Team, das sich auch noch den affektierten Namen Wa(h)lverwandschaften, frei nach dem Titel eines Romans von Goethe gegeben hat, mit dem Thema „Sehnsucht“ bespielt. mehr lesen / lire plus

Intérim illégal ?

Que le « succès » des boîtes d’intérim va de pair avec la dégradation des conditions de travail est un fait bien établi. Par contre, que l’Etat luxembourgeois lui-même en fasse les frais est un phénomène plutôt nouveau. Dans une question parlementaire adressée au ministre du travail Nicolas Schmit, l’ex-secrétaire général du LCGB et désormais parlementaire CSV, Marc Spautz, s’étonne que de nombreuses boîtes d’intérim luxembourgeoises embauchent des travailleurs français, dans le but de les faire repasser derrière la frontière pour la mission temporaire qui leur est confiée. Le hic : en agissant de la sorte, les boîtes contournent les charges sociales françaises plus élevées que sur le sol grand-ducal. mehr lesen / lire plus

Mehr Rassismus in Luxemburg?

Eine CEPS-Umfrage im Rahmen der European Values-Studien sorgte in Luxemburg unlängst für Schlagzeilen. 1.610 Luxemburger waren darin nach ihren Präferenzen und Abneigungen gegenüber ihrer Nachbarschaft befragt worden. Das Ergebnis: Rund jeder 5. Luxemburger möchte nur ungern Tür an Tür mit Homosexuellen, Menschen mit HI-Virus, Migranten, Juden oder Muslimen leben. Angehörige der Sinti und Roma lehnen sogar 27 Prozent der Luxemburger ab. Kann man deshalb pauschal von einem Anwachsen des Rassismus und Antisemitismus in Luxemburg sprechen? „Fremdenhass auf dem Vormarsch“ heißt es jedenfalls in einer Presseerklärung der jonk gréng, die angibt, absolut schockiert angesichts der Ergebnisse der Studie zu sein. Ein Artikel in „Le Quotidien“ warnt hingegen vor einer zu raschen Verallgemeinerung und zieht die Legitimität solcher Studien in Zweifel. mehr lesen / lire plus

ADR fordert mehr Demokratie

Eine Woche ist bereits vergangen, seitdem die ADR in einer Pressekonferenz kundtat, unser aktuelles Wahlsystem sei im Prinzip sogar verfassungswidrig. Die zentrale Frage war einfach formuliert: Steht der Artikel 117 des Wahlgesetztes im Einklang mit dem Artikel 10bis der Verfassung? Ersterer bestimmt die Mandatszahl pro Bezirk und letzterer besagt, dass alle Luxemburger gleich vor dem Gesetz sind. Es ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen, dass die Wählerstimmen je nach Wahlbezirk ein unterschiedliches Gewicht besitzen, was die ADR für äußerst undemokratisch hält. Denn hätte man bei den letzten Wahlen die Stimmen „demokratischer“ in Mandate umgerechnet, so besäße die Randgruppierung nun einen Fraktionsstatus. mehr lesen / lire plus

Über Gewalttätigkeit verhandeln?

Nur wenige Tage bevor in Esch-Alzette eine Frau von ihrem Ehemann erstochen wurde, deponierte Chancengleichheitsministerin Françoise Hetto-Gaasch (CSV) am 28. August ein Reformprojekt zum Gesetz über häusliche Gewalt von 2003. Vorgesehen sind nun drei größere Neuerungen: Zunächst soll die Wegweisungperiode von TäterInnen von 10 auf 14 Tage erweitert werden, eine Forderung, die bereits 2003 von den mit der Opferbetreuung befassten NGOs aufgestellt worden war. Daneben sollen aber auch die Opferkategorien erweitert werden, auf die im Gesetz vorgesehene Täterwegweisung anwendbar ist – zum Beispiel auf Geschwister. Schließlich werden die Empfehlungen des im Gesetz vorgesehenen Begleitkomitees aufgegriffen, im Haushalt lebende Kinder im Fall einer Wegweisung besser zu betreuen, sowie die Verpflichtung der TäterInnen strenger zu handhaben, die für Täterarbeit zuständige Stelle „Riicht eraus“aufzusuchen. mehr lesen / lire plus

Une zone Natura 2000 laissée à l’abondon

Greenpeace s’étonne que depuis le début de la semaine dernière, Sotel a repris les travaux dans la zone Natura 2000 Differdange Est-Prenzebierg afin d’y installer une ligne haute tension pour approvisionner Arcelor-Mittal avec de l’électricité nucléaire française. Sotel a défriché en toute illégalité les arbres de la zone de conservation qui se trouvaient sur leur chemin, alors que l’autorisation ministérielle spécifie que l’abattage des arbres, haies et buissons est strictement limité à la période du 1er novembre au 28 février. Greenpeace vient de déposer un référé auprès du tribunal administratif en début de semaine. Vu le peu d’intérêt manifesté jusqu’à présent par les autorités, les militants de Greenpeace ont décidé de rester présent dans la zone naturelle jusqu’à l’analyse du référé mardi prochain. mehr lesen / lire plus

Inculte, le woxx ?

Dans notre édition de la semaine dernière, une de nos rédactrices se plaignait du dernier film d’Alain Courneau – au point où elle décernait à « Crime d’amour » un Filmflop de plus basse catégorie. Certes, la woxxie n’a pas la faculté de voir l’avenir, car si elle avait su que Corneau allait décéder deux jours après la parution de son petit article, peut-être y aurait-elle mis des nuances. Mais ainsi, le woxx se retrouve, comme souvent, à contre-courant : alors que la presse nationale et internationale s’épanchait en nécrologies élogieuses du réalisateur défunt, nous étions bien les seuls à railler Alain Courneau. Comme quoi, même la mort subite n’empêche pas de nommer un navet un navet. mehr lesen / lire plus

EUROPA: Verdammt und ausgegrenzt

In ganz Europa werden Roma ausgeschlossen, diskriminiert und von antiziganistischen Angriffen bedroht.

Verfügen über keine Lobby, die ihrer Diskriminierung entgegenwirkt: Roma in Europa, hier in einem Camp in Italien.

Es dauerte lange, bevor sich die EU-Justizkommissarin Viviane Reding zur jüngsten Ausweisung von Roma aus Frankreich äußerte. Schließlich meldete sie sich am 23. August doch zu Wort. Die Kommission sei „sehr besorgt“, sagte sie. Zuvor hatte der italienische Innenminister und Lega-Nord-Politiker Roberto Maroni es als vorbildlich bezeichnet, dass Frankreich seit Jahresbeginn über 8.300 Roma ausgewiesen hat, obwohl diese als EU-Bürger europaweite Freizügigkeit genießen. Reding fürchtete angesichts dieser Debatte eine „Stigmatisierung“ und kündigte eine rechtliche Prüfung des französischen Vorgehens in Form einer juristischen Studie an. mehr lesen / lire plus

IMMIGRATION: Abgeschoben statt aufgehoben

Die Regierung weist eine serbische Familie nach sieben Jahren Aufenthalt in Luxemburg nach Belgrad aus ? ohne weitere Hilfe zu gewähren. Für die Asti gilt es derartige Fälle in Zukunft zu vermieden.

Flughafen Findel – für die serbische Familie ihre letzte Station hierzulande

Am Montagmorgen wurde eine vierköpfige Familie, bestehend aus den Eltern und ihren beiden 20 und 30 Jahre alten Söhnen, von der Polizei in das Abschiebezentrum Aida am Flughafen Findel gebracht. Die aus Serbien stammende Familie war 2003 nach Luxemburg geflüchtet und hatte einen Antrag auf Asyl gestellt, der 2005 von den Behörden abgelehnt worden war. Seither war die Familie rechtlich verpflichtet, das Land zu verlassen. mehr lesen / lire plus

Roby-la-Fronde

En ces temps de vaches maigres – non seulement électorales, mais aussi pour les agriculteurs eux-mêmes – l’ex-député ADR Robert Mehlen, réendosse son costume de défenseur des agriculteurs. Lors d’une conférence de presse dans les bureaux de sa sensibilité politique, Mehlen insista longuement sur l’histoire des infrastructures agricoles de l’après-guerre. Surtout sur le fait que pendant longtemps, les paysans étaient forcés par la loi de financer la Bauerenzentral et puis la Cepa – des organisations privées – et qu’en fin de compte, les silos du centre agraire de Mersch, propriété de la Cepa, désormais désuets, leur appartiendraient. Or, le nouveau centre agraire de Pettingen fait partie des priorités du gouvernement actuel, les terrains nécessaires étant déjà acquis. mehr lesen / lire plus

Genosse Goebbels bekommt Beifall von Lulling

Wenn es auf Parteitagen nicht klappt mit der Streitkultur, müssen andere Wege her. Die Sozialistische Noch-Arbeiter-Partei versucht es nun mit einem öffentlichen Briefaustausch zum Thema Gentechnik. Nebenbei mischt auch die CSV mit. Den Anfang machte Ex-Minister Robert Goebbels: In Luxemburg grassiere die „Genetik der Dummheit“, stellte der EU-Abgeordnete in seinem „offenen Brief an die Politikklasse“ fest, in dem er im Namen des (genetischen) Fortschritts die „Selbstgefälligkeit“ der Luxemburger attackierte (siehe auch woxx vom 30.7.2010). Befürworter der „genetischen Verbesserungen“ würden hierzulande als „gekaufte Industrieknechte“ beschimpft, so Goebbels. Weit weniger wortgewaltig, fiel am Montag die Antwort der Genossen aus. Ohne ihn namentlich zu erwähnen oder aus seinen Schriften zu zitieren, bekommt Genosse Goebbels dennoch sein Fett ab. mehr lesen / lire plus

Ni solidaire, ni européen

La politique du visionnaire européen préféré des émissions de télévision allemandes, le premier ministre Jean-Claude Juncker (CSV), continue à isoler le petit Luxembourg. Un article du Républicain Lorrain de jeudi dernier consacre une page à sa politique d’allocations familiales, qui en exclut désormais les travailleurs frontaliers. Le quotidien lorrain prend pour exemple une salariée frontalière travaillant au Luxembourg depuis plus de vingt ans et qui élève un fils qui s’engage dans des études en médecine dentaire. Citation : « En gros, ça me fera 3.600 euros en moins par an. Avec cette somme, j’aurais pu payer le loyer étudiant de mon fils ». Et de rappeler, qu’après tout, elle dépense en partie son argent au Luxembourg. mehr lesen / lire plus