UNE AUTRE EUROPE: La loi qui affranchit

Les institutions européennes, imprégnées d’idéologie libérale, s’ingèrent dans la politique des pays en difficulté. Les objectifs poursuivis sont condamnables, mais qu’en est-il de la méthode employée ?

« Toute une partie de l’Europe, qui hier déboulonnait les dictatures d’António de Oliveira Salazar, de Francisco Franco, des colonels grecs, se retrouve ainsi ravalée au rang de protectorat administré par Bruxelles, Francfort et Washington. Mission principale : protéger la finance. » C’est en ces termes que, dans le numéro de juillet du « Diplo » (Le Monde diplomatique), Serge Halimi exprime son indignation face à la manière dont les préceptes libéraux sont imposés aux pays de l’Eurozone connaissant des difficultés financières. mehr lesen / lire plus

GOOGLE + CONTRE FACEBOOK: Ajouter au Circle ?

Un nouveau réseau social vient concurrencer Facebook. Créé par l’empire informatique Google, il bénéficie de potentialités immenses, mais risque de faire définitivement voler en éclats la protection des données personnelles.

Les Circles expliqués aux esprits carrés. Copie d’écran de la présentation en ligne de Google+.

L’innovation … certains types de produits sont arrivés à maturité – une friteuse de 2011 fait la même chose que le modèle d’il y a vingt ans, d’autres sont en pleine évolution : chaque nouvelle génération d’iphones par exemple, apporte de nouvelles fonctionnalités. Cela ne dépend pas seulement du secteur : Les voitures hybrides sont sans doute plus innovatrices que les PC « Sandy bridge », avec la dernière génération de processeurs. mehr lesen / lire plus

CLIMATE ENGINEERING: Temperatur nach Wunsch?

Mit den Mitteln der Ingenieurskunst den Klimawandel bremsen – das planen Anhänger von Climate Engineering. Aber Wissenschaftler begegnen diesen technischen „Lösungen“ mit großer Skepsis.

Klimabacken im Kleinen. Der Wolkenbildungssimulator AIDA.

Vom Prinzip her ist „marine cloud whitening“ eine einfache Sache: Schiffe fahren auf den Ozean hinaus und versprühen dort Meerwassertropfen. Diese verdampfen und die zurückbleibenden Meersalzpartikel steigen zu den Wolken auf. Dort oben bilden sie Kondensationskeime. Die Wolken werden dadurch weißer und können mehr Sonnenlicht reflektieren. Der Albedo-Effekt, den es auch beim arktischen und antarktischen Eis gibt, wird also künstlich verstärkt – und das Erdklima kühlt ab.

Ein Plan für diese künstliche Wolkenaufhellung existiert erst einmal nur auf dem Reißbrett. mehr lesen / lire plus

AUTONOMIE UND DEPRESSION: Der gestrandete Mensch

Die „Kultur der Autonomie“ in unserer westlichen Gesellschaft führt zur Erschöpfung und Überforderung, argumentierte der französische Soziologe Alain Ehrenberg in seiner 1998 veröffentlichten Schrift „Das erschöpfte Selbst“. In seinem neuen Buch ist ihm die Autonomie des Individuums zentral für die Möglichkeit, gesellschaftliche Ungleichheit zu überwinden.

Zielt auf die Verringerung der sozialen Ungleichheiten in der neoliberalen Gesellschaft und verliert dabei deren Abschaffung aus dem Blick:
Der französische Soziologe
Alain Ehrenberg.

Der französische Soziologe Alain Ehrenberg, 1950 in Paris geboren und dort am Centre National de Recherche Scientifique tätig, hat in einer vor dreizehn Jahren veröffentlichten Studie den Zusammenhang von Depression und der gesellschaftlichen Entwicklung untersucht. mehr lesen / lire plus

GROßBRITANNIEN: Reha für den Redakteur

Der britische Premierminister David Cameron und die Medienunternehmer Rupert und James Murdoch geben an, von illegalen Aktivitäten ihrer Mitarbeiter nichts gewusst zu haben. Doch im Abhörskandal um News of the World wurden neue Fakten bekannt, die das zweifelhaft erscheinen lassen.

Düstere Aussichten: Mehr als 50 Prozent der Briten beurteilen die Leistung von Premierminister David Cameron als mangelhaft.

Der Skandal um die Recherchepraktiken der inzwischen eingestellten britischen Sonntagszeitung „News of the World“ (NoW), der auch als Hackgate bezeichnet wird, hat die Chefetage erreicht. Am Dienstag der vergangenen Woche sagten Rupert Murdoch und sein Sohn James vor dem Kulturausschuss des britischen Unterhauses aus. mehr lesen / lire plus

GYPSY-PUNK: Kulturaustausch heute

Gogol Bordello ist eine extrovertierte Band aus New York, die sich auf das konzentriert, was sie ausmacht – nämlich Gypsy, Cabaret und Punk.

Vielseitig ist „Gogol Bordello“. Die Gypsy-Punk-Band weiß auch wie man Party macht.

„Wir haben uns entschlossen, mit Gypsy, Cabaret und Punk zu arbeiten. Das ist das, was wir kennen und fühlen,“ heißt es im Künstler-Statement des Sängers, Gitarristen und Mastermind Eugene Hütz von Gogol Bordello. Die Mitglieder fanden sich Ende der 90er Jahre in New York zusammen, um eine Band zu gründen, die Elemente des Punk mit traditionellen Stilmitteln klassischer Zigeunermusik verbindet – der Kern der Band basiert ebenso auf Akkordeon und Geige wie auf Gitarre, Bass und Schlagzeug. mehr lesen / lire plus

PASCAL RABATÉ: Monde sans paroles

« Ni à vendre, ni à louer » n’est pas un film d’aventure. Il peint plutôt des situations absolument triviales, qui par moments font surgir une profonde mélancolie.

Les vacances, ce n’est pas pour tout le monde – elles font souvent jaillir les problèmes de couple.

C’est le littoral atlantique qui est le décor principal de « Ni à vendre, ni à louer ». Ici se croisent, un weekend de printemps, non seulement des retraités, qui se rendent dans leur petite résidence secondaire, une maisonnette pas plus grande qu’un matelas, mais aussi un couple de lesbiennes, dormant sur la plage, un représentant ayant rendez-vous avec une maîtresse sado-maso dans un hôtel du bord de mer où logent aussi deux couples dont l’existence sera bouleversée au cours de l’histoire. mehr lesen / lire plus

COLLAGEN: Neue Ausblicke

Ein paar alte Fotografien, ein Skalpell und eine ruhige Hand, mehr braucht John Stezaker nicht für seine Arbeiten. Dies mag auch der Grund, sein, warum der Engländer so lange weitgehend unbeachtet in der Kunstwelt geblieben ist und erst in den letzten Jahren häufiger in Einzelausstellungen gewürdigt wird.

Für seine Collagen greift er zurück auf eine scheinbar unerschöpfliche Sammlung von alten Postkarten mit romantisch überzeichneten Landschaften, Wasserfällen und Schluchten, auf Schauspielerporträts und Standfotos aus Filmen, auf Werbeseiten aus längst vergessenen Zeitschriften oder auf die Hinterlassenschaften aufgelöster Fotoagenturen. In seiner Sammelwut soll es ihm dabei auch schon hin und wieder vorgekommen sein, Aufnahmen erworben zu haben, die so selten und kostbar sind, dass er nicht wagt sie für seine Arbeiten zu verwenden.Dabei haben seine Arbeiten nichts mit den oft großformatigen Zusammenstellungen zu tun, bei denen sich Farbe, Fotos, Texte oder Logos zu einem Ganzen verbinden. mehr lesen / lire plus

NACHHALTIGKEIT: Energie aus Verbrennung

Diese Woche wurde ein staatliches Abkommen zum Bau einer mit Biomasse betriebenen Mehrzweck-Anlage zur Elektrizitäts-, Wärme- und Pelletserzeugung unterzeichnet. Eine ökologische Alternative – aber nur, wenn der nachwachsende Rohstoff Holz gefördert wird.

„Die Kiowatt-Anlage – benannt nach dem Kyoto-Protokoll -, die Ende 2013 in Betrieb gehen soll, wird bis Ende 2020 etwa fünf Prozent zu der geplanten nationalen Gesamterzeugung von Strom-, Wärme- und Kälteenergie beitragen, die auf Basis von erneuerbaren Energiequellen im Land selbst erzeugt werden sollen“, heißt es in einem in dieser Woche herausgegebenen Pressekommuniqué des Ministeriums für Wirtschaft und Außenhandel. Zudem soll das Projekt nicht nur zur wirtschaftlichen Diversifikation beitragen, sondern auch die Emission von Treibhausgasen reduzieren und die Produktion erneuerbarer Energien in Luxemburg steigern. mehr lesen / lire plus

Gebärdensprache anerkennen

„Die Gebärdensprache ist für uns sehr wichtig, denn ohne sie sind wir von sehr vielen Bereichen ausgeschlossen!“ Darauf machten VertrerInnen von Daaflux diese Woche erneut in einem Pressecommuniqué aufmerksam. Es reiche nicht, dass am 13. Juli die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen in der Abgeordnetenkammer ratifiziert wurde, und dabei erstmals eine Gebärdensprachdolmetscherin zum Einsatz kam. Nach wie vor fehle die Anerkennung der Gebärdensprache und ihr Einsatz in der Bildung, im Arbeitsbereich, im privaten, sozialen, kulturellen und politischen Leben, stellt Daaflux fest. Diese gesetzliche Anerkennung sei aber notwendig, denn nur mit ihr entstehen auch Rechte. Schon 1988 habe das EU-Parlament die Anerkennung der nationalen Gebärdensprachen empfohlen und die Mitgliedsländer aufgefordert, alle Hindernisse bei der Anwendung der Gebärdensprachen zu beseitigen. mehr lesen / lire plus

« J’aimerais bien, mais j’peux point. »

« Le gouvernement est pleinement conscient de l’enjeu social et humain et mettra en oeuvre tous les instruments à sa disposition pour atténuer l’impact sur les salariés de l’entreprise. » C’est ainsi que se conclut le communiqué de presse du ministère de l’économie au sujet de la faillite annoncée de l’entreprise de construction Socimmo qui met en péril environ 470 emplois. Mais à part cette déclaration d’intention finale du gouvernement, il n’y a que peu de pistes concrètes. Tout porte à croire qu’une mauvaise gestion de l’entreprise est à l’origine de ce fiasco social. En effet, les salarié-e-s n’ont plus été payé-e-s depuis le mois de mai et la banque refuse d’allonger un crédit car l’entreprise n’arrive pas à trouver une garantie de 600.000 euros. mehr lesen / lire plus

Biosprit wird grüngewaschen

Nach langem Zögern hat die EU-Kommission vergangene Woche sieben Zertifizierungssysteme für nachhaltige Agrotreibstoffe zugelassen. „Wir müssen sicherstellen, dass weder Regenwälder noch sensible Ökosysteme durch den Anbau von Biofuels beschädigt werden“, unterstrich Energie-Kommissar Günther Oettinger. Auch die NGO WWF sprach von einem wichtigen Schritt und unterstützt drei dieser Systeme, deren Anforderungen über die EU-Minimalkriterien hinausgehen. „Friends of the Earth“ dagegen warf der Kommission „Greenwashing“ vor und zitierte eines der vom WWF unterstützten Systeme, die „Round Table on Responsible Soy“, als Negativbeispiel. Eine der größten Schwächen der EU-Zulassung ist, dass sie nur die direkten Emissionen des Agrofuel-Anbaus berücksichtigt: diese müssen um 35 %, ab 2018 sogar 60 %, niedriger liegen als jene von Erdöl. mehr lesen / lire plus

EXTRÊME DROITE: Honni soit qui mal y pense

Au Luxembourg, l’ADR s’est distancié du meurtrier qui a commis le massacre en Norvège. Mais le parti ne peut nier qu’il attire des militants d’extrême droite.

Qui aurait cru que l’abominable jeu de massacre perpétré la semaine passée en Norvège par un fanatique d’extrême droite ferait des vagues jusqu’au Luxembourg ? En tout cas, depuis que le quotidien gratuit « L’essentiel » a révélé, il y a quelques jours de cela, que notre pays comptait parmi les « cibles » énumérées par Anders Behring Breivik, le Service de renseignement de l’Etat luxembourgeois épluche les quelque 1.500 pages du manifeste écrites par le meurtrier. L’esprit torturé de l’énergumène y cite en effet 21 fois le Luxembourg comme « cible prioritaire », notamment à cause du taux trop élevé à ses yeux de musulmans qui y résident. mehr lesen / lire plus

Im Forschungsdschungel

Gleich mehrere Fragen zur Forschung musste der Hochschul- und Forschungsminister François Biltgen kürzlich beantworten. So wunderte sich der ADR-Abgeordnete Jean Colombera, warum das mit 25 Forschern besetzte „Centre for Systems in Biomedicine“ (LCSB) an der Uni Luxemburg bisher so wenig publiziert hat. Dieses Exzellenzzentrum für Forschung in Biomedizin soll neue Technologien für Bioinformatik sowie neue Strategien zur Behandlung von neurodegenerativen Krankheiten entwickeln. Biltgen weist in seiner Antwort darauf hin, dass das LCSB sich erst seit September 2009 im Aufbau befindet. So hätten die meisten Forscher erst zwischen Oktober 2010 und März 2011 ihre Tätigkeit aufgenommen. Immerhin seien in den letzten zwölf Monaten 13 wissenschaftliche Artikel publiziert worden. mehr lesen / lire plus

Stoos reloaded

Comme vous le savez, l’été, et tout particulièrement le mois d’août, est une période particulièrement calme pour le woxx, notamment à cause des départs en vacances des membres du collectif. C’est donc une équipe réduite qui pilote durant ces semaines les parutions du woxx. Et ce qui vaut pour les rédacteurs et le personnel technique,vaut bien évidemment pour notre cartooniste préféré l’excellent Guy W. Stoos. Les lecteur-trice-s à la mémoire d’éléphant-e-s l’auront remarqué : le cartoon de ce numéro ne leur est certainement pas apparu étranger. Il a en effet déjà été publiée il y a quelques années. En procédant de la sorte, nous ne nous facilitons pas la tâche : trouver un ancien dessin destiné à un autre article, mais pouvant malgré tout coller au nouveau texte, n’est pas chose aisée. mehr lesen / lire plus