SLOWENIEN: Hallo Krise, dober dan!

Vor 20 Jahren ist Slowenien von Jugoslawien unabhängig geworden. Nach einer Zeit des relativen Wohlstands ergeben sich nun immer mehr wirtschaftliche und soziale Probleme ? und politische: Am Dienstag stürzte die sozialliberale Regierung.

Von Ivan Bozik, Anton Landgraf und Holger Marcks

Abgewählt: Der sozialdemokratische Ministerpräsident Sloweniens, Borut Pahor, konnte seine Sparmaßnahmen im Parlament nicht durchsetzen.

Als Touristin oder Tourist fährt man am besten direkt vom Marktplatz aus mit einer gläsernen Standseilbahn den steilen Hang hinauf zur Burg von Ljubljana. Von oben hat man eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Als am 25. Juni dieses Jahres der slowenische Staatspräsident Danilo Türk hier auf dem Hügel in der Kathedrale den 20. mehr lesen / lire plus

SLOWENIEN: Hallo Krise, dober dan!

Vor 20 Jahren ist Slowenien von Jugoslawien unabhängig geworden. Nach einer Zeit des relativen Wohlstands ergeben sich nun immer mehr wirtschaftliche und soziale Probleme ? und politische: Am Dienstag stürzte die sozialliberale Regierung.

Von Ivan Bozik, Anton Landgraf und Holger Marcks

Abgewählt: Der sozialdemokratische Ministerpräsident Sloweniens, Borut Pahor, konnte seine Sparmaßnahmen im Parlament nicht durchsetzen.

Als Touristin oder Tourist fährt man am besten direkt vom Marktplatz aus mit einer gläsernen Standseilbahn den steilen Hang hinauf zur Burg von Ljubljana. Von oben hat man eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Als am 25. Juni dieses Jahres der slowenische Staatspräsident Danilo Türk hier auf dem Hügel in der Kathedrale den 20. mehr lesen / lire plus

VORWAHL-TRIPARTITE: Kaufkraft statt Krise

Wird der Index abgeschafft? Kommt es zur Koalitionskrise? Weder noch. Warum die Tripartite der nächsten Woche wenig Neues bringen wird.

Erhalt der Kaufkraft! Damit mobilisierten die Gewerkschaften bereits im Vorfeld der Parlamentswahlen 2009.

„Es darf keine Index-Tripartite werden“, so ist das Kommuniqué überschrieben, das der OGBL zu seinem im Vorfeld der Verhandlungen vom kommenden Donnerstag abgehaltenen Treffen mit der LSAP an die Presse gegeben hat. Ein unbedarfter Beobachter könnte freilich den Eindruck gewinnen, dass die Tripartite im Gegenteil einzig und allein wegen der automatischen Lohnanpassung veranstaltet wird. Nachdem im April 2010 die Dreierverhandlungen an der Index-Frage gescheitert waren, wurde vier Monate später eine einmalige Aussetzung des Lohnausgleichs vereinbart – damit war eine Neuauflage der Diskussion unvermeidlich (woxx 1078). mehr lesen / lire plus

KAPITALISMUS: Arbeiten ohne Ende?

Ein neuer Sammelband diskutiert die Zukunft der (Lohn-)Arbeit. Während einige Beiträge über eine mögliche Abschaffung der Arbeit nachdenken, wollen andere selbst noch die so genannte Freizeit nach dem Modell der Arbeitsgesellschaft regulieren.

Alternativen zur kapitalistisch organisierten Arbeitsgesellschaft denken – das ist das Anliegen des im Argument-Verlag erschienenen Readers „Arbeiten wie noch nie?!“. Unbezahlte „weibliche“ Reproduktionsarbeit, zunehmende Umweltprobleme, sozialer Absturz großer Teile der Bevölkerung, die Ausweitung des Niedriglohnsektors sowie die Senkung des Arbeitsvolumens sind für die Autorinnen und Autoren aus Deutschland und Österreich Anlass, die Organisation und den „Wert“ der Arbeit zu hinterfragen.

Arbeit, kommen die in dem Band versammelten Text überein, ist das Paradigma der gegenwärtigen Gesellschaft schlechthin und betrifft die gesamte Existenz des Menschen. mehr lesen / lire plus

SLOWENIEN: Hallo Krise, dober dan!

Vor 20 Jahren ist Slowenien von Jugoslawien unabhängig geworden. Nach einer Zeit des relativen Wohlstands ergeben sich nun immer mehr wirtschaftliche und soziale Probleme ? und politische: Am Dienstag stürzte die sozialliberale Regierung.

Von Ivan Bozik, Anton Landgraf und Holger Marcks

Abgewählt: Der sozialdemokratische Ministerpräsident Sloweniens, Borut Pahor, konnte seine Sparmaßnahmen im Parlament nicht durchsetzen.

Als Touristin oder Tourist fährt man am besten direkt vom Marktplatz aus mit einer gläsernen Standseilbahn den steilen Hang hinauf zur Burg von Ljubljana. Von oben hat man eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Als am 25. Juni dieses Jahres der slowenische Staatspräsident Danilo Türk hier auf dem Hügel in der Kathedrale den 20. mehr lesen / lire plus

CHANSON: Organisationstalent mit Wortwitz

Die französische Sängerin Zazie begeistert mehr mit ihrem Wortwitz als mit origineller Musik, trotzdem hat sie eine beispiellose Success Story hinter sich.

Der „Zazie-smus“ kommt auch im Ausland gut an …

Diesen Samstag tritt die französische Popsängerin Zazie in Luxemburg auf. Wenn Sie jetzt noch kein Ticket haben, wird das leider auch nichts mehr, denn das Konzert ist ausverkauft. Sie könnten natürlich stattdessen eine Hollywood-Romanze im Kino gucken gehen – oder Sie besorgen sich ein Ticket für Zazies nächstes Konzert im Großherzogtum Anfang nächsten Jahres.

Wie kommt eine auf den ersten Blick durchschnittliche Sängerin, die sich komplett dem französischsprachigen Markt verschrieben hat, zu so vielen Fans, dass sofort ein „Nachholtermin“ anberaumt wird? mehr lesen / lire plus

DOCUMENTAIRE: Iertsenzieler a Muertentrëppeler

Weis mer däi Gaart, an ech soen der wien’s de bass: No deem Prinzip huet de Yann Tonnar e rouegen, awer perspicassen Documentaire gedréit.

Am Schrebergaart relaxen, wéi de Russ an senger Datcha

Selwer hëlt de Yann Tonnar kee Spuet an d’Hand – keng Zäit a keng Gedold. Awer d’Iddi, e Film iwwer d’Gaardekolonien ze man, déi geeschtert scho méi laang a sengem Kapp. Zënter zéng Joer, f ir méi genee ze sinn, zënter datt hie fir RTL-Telé e Reportage zu deem Sujet gemaach hat: „Ier et lass goung, duecht ech: Wéi langweileg!“, zielt hie während dem Pressegespréich. „Mee wéi ech mer verschidde Siten ugekuckt hunn, sinn ech mer bewosst ginn, datt et e witzege Sujet mat soziologesch interessanten Aspekter wier. mehr lesen / lire plus

MALEREI: Widersprüche

„Sharp Dull“ ist die englische Übersetzung der griechischen Wörter oxys und moros, die zusammen als Oxymoron eine rhetorische Figur beschreiben, die mit einem ihr inne wohnenden Widerspruch spielt. Dazu gehört der „alte Knabe“ genauso wie Celans „schwarze Milch“ aus seiner Todesfuge. Aktuell ist „Sharp Dull“ der Titel einer Ausstellung, die in der Galerie Nosbaum & Reding in Luxemburg präsentiert wird. Gezeigt werden Arbeiten der Luxemburgerin Aline Bouvy und des Belgiers John Gillis, die beide in Brüssel leben und seit Jahren zusammenarbeiten.

Trotzdem kann man ihnen kaum vorwerfen sich einem Stil fest verschrieben zu haben oder gar sich zu wiederholen. Kaum ein Medium oder eine Darstellungsform ist ihnen fremd. mehr lesen / lire plus

SUFFRAGE ET SONDAGE: L’égalité implique la liberté

L’interdiction de sondages pré-électoraux ne sert à pas grand chose, mais repose sur un raisonnement dangereux.

Le Wort, RTL et TNS-Ilres sont-ils un danger pour la démocratie ? Suite à la publication, à trois semaines des élections communales, d’un sondage sur la popularité de deux douzaines de politicien-ne-s, le parquet vient d’ouvrir une enquête contre eux. En effet, certaines personnalités se retrouvent sur les listes de candidats du 9 octobre, et la loi interdit la publication de tout sondage ayant un lien direct ou indirect avec des élections durant le mois qui les précède. D’un point de vue légal, il semble indéniable qu’un lien indirect existe. mehr lesen / lire plus

ÉLECTIONS COMMUNALES: Dernière ligne droite

Plusieurs défis s’imposent à l’ADR pour les élections d’octobre : faire oublier la débâcle de 2009, se dédouaner de son image nationaliste et retrouver une santé politique. Mais, c’est mal parti.

Ce n’est pas la dernière cène, mais ça en a l’air : l’ADR lors de la présentation de son programme pour les élections communales.

Pas un mot. Pas une seule phrase pour évoquer la pénible affaire des deux listes que l’ADR a dû présenter à Luxembourg-Ville à cause de l’étourdissement de Roy Reding, leur secrétaire général qui a déclaré trop tard être domicilié dans la capitale. Et qui ne se trouve donc pas en lice pour conquérir la mairie, après avoir été remplacé par le député Fernand Kartheiser. mehr lesen / lire plus

SCHULSYSTEM: This is not Magrip

In Luxemburg bestimmt ein Schulabschluss mehr als in anderen Ländern den beruflichen Erfolg im Erwachsenenalter, so die Autoren der Magrip-Studie. Für die heutige Generation trifft diese Feststellung nicht mehr uneingeschränkt zu.

This is not Magrip –
die Langzeitstudie Magrip bietet sich an, um die Auswirkungen des Schulsystems in Luxemburg zu verstehen. Jedoch dürfen dabei die sich wandelnden Arbeitsmarktverhältnisse nicht außer Acht
gelassen werden.

„Für die Bildungsforschung in Luxemburg ist Magrip ein mythisches Akronym, da die Untersuchung eine der ersten großen Bildungsstudien war, von deren Ergebnissen wir auch noch heute profitieren können“, erklärt Romain Martin, Leiter der Studie und Mitglied der Forschungseinheit „Educational Measurement and Applied Cognitive Science“ (EMACS) der Universität Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Kulturkadaver

+++Alors que le festival des Terres Rouges n’avait pas uniquement déçu Serge Tonnar, mais aussi le public, qui se disait arnaqué par le catering coûteux sur place, le sud du Luxembourg a pris sa revanche samedi dernier. Cette fois, pas de bling-bling, ni de politiciens en quête de voix mais une programmation locale forte et de la bière et des saucisses à deux euros. Organisé par les petit gars de Backfisch sur la place centrale de Rumelange, le « Minett Open Air » a accueilli les newcomers de Noiseferatu – qui, comme leur nom l’indique, ont fait un boucan d’enfer – suivis par Z-Town Massive, The Carps’ et bien sûr,
Minett oblige, De Läb. mehr lesen / lire plus

ASTI: Mémo électoral

C’est au tour de l’Asti d’intervenir dans la campagne électorale. En présentant un mémo de neuf pages destiné aux candidat-e-s, l’association rappelle un certain nombre de fondamentaux.

A celles et ceux qui reprochent à l’Association de soutien aux travailleurs immigrés (Asti) de ne prendre en compte que les intérêts des étrangers, voire de le faire au détriment des Luxembourgeois d’origine, l’association vient de présenter un document qui dément ces accusations. Intitulé « Aide mémoire pour les candidats aux élections communales », ce texte de neuf pages, présenté à la presse ce lundi, propose un certain nombre de pistes pour améliorer ce que l’Asti a pour coutume d’appeler le « vivre ensemble ». mehr lesen / lire plus

Planungswirrwarr

Die Einwohner der Stadt Luxemburg staunten nicht schlecht, als sie Anfang August per Aushang und Publikation in der Tagespresse aufgefordert wurden, binnen 30 Tagen ihre Meinung zu den von der nationalen Eisenbahngesellschaft CFL unterbreiteten Planungsvorhaben bezüglich des zweigleisigen Ausbaus der Strecke nach Trier zu äußern. Betroffen sind vor allem die Anrainer in Cents, die sich auf eine mehrjährige Baustelle gefasst machen müssen. Außerdem sehen sie sich dem Problem ausgesetzt, dass durch den Neubau der beschrankte Bahnübergang Richtung Sandweilerstraße verschwinden soll. Damit wäre der Cents nur noch von Süden und Norden erreichbar, die östliche Zu- und Abfahrt zur Hauptstraße Luxemburg-Irrgarten unterbunden. Anlässlich des City-Breakfast dieser Woche machten Bürgermeister Helminger und Verkehrsschöffe Bausch ihrem Ärger Luft, weil sie sich von den CFL überrumpelt spürten. mehr lesen / lire plus

Schifflange, c’est fini

Ils avaient beau fêter le centenaire de la sidérurgie la semaine dernière, les managers d’Arcelor-Mittal, ils savaient pourtant que cette histoire n’allait pas durer cent ans de plus. La nouvelle est tombée ce mardi, quand les patrons ont informés les syndicats de la fermeture prochaine de deux usines, l’une espagnole et l’autre luxembourgeoise. Ce sera donc le site de Schifflange, qui produit des matériaux de bâtiment – un secteur toujours en crise – qui fermera ses portes en octobre. Quoique la direction prétend qu’il s’agit d’une décision provisoire, les quelques 500 salariés qui sont sur la touche ont plus d’une raison de s’inquiéter. mehr lesen / lire plus

CATTENOM: Großes Kraftwerk, kleiner Fluss

Am Donnerstag referierte der Nuklearexperte Christian Küppers vom Öko-Institut Darmstadt auf Einladung des Nationalen Aktionskomitees gegen Cattenom in Remerschen. Die woxx wollte wissen, was Cattenom besonders gefährlich macht.

woxx: Was ist das Besondere an der Situation in Cattenom – verglichen mit anderen Atomstandorten?

Christian Küppers: In Cattenom wurden vier große Kraftwerksblöcke an einem Flusslauf mit relativ geringem Abfluss errichtet. Die Mosel ist zwar nicht sehr schmal, aber sie ist dort aufgestaut. Deshalb wirkt der Fluss bei Cattenom wasserführender als er es in Wirklichkeit ist. Dieses Anstauen bringt das zusätzliche Problem mit sich, dass an solchen Staustufen erhöhte Ablagerungen von bestimmten Radionukliden auftreten. mehr lesen / lire plus

Juncker ex machina

Il aura fallu l’intervention du patriarche de l’Etat-CSV, Jean-Claude Juncker en personne, pour que les grévistes de la faim lèvent leur camp de la place Clairefontaine. Mercredi, vers la fin de l’après-midi, le premier ministre a promis aux ressortissants irakiens qui avaient entamé leur grève de la faim publique exactement trois semaines plus tôt, qu’ils auraient droit à une entrevue avec les fonctionnaires du ministère de l’immigration entre novembre et décembre. Que ce soit le premier ministre qui annonce la bonne nouvelle est une humiliation de plus pour le ministre de l’immigration Nicolas Schmit, dont la cote dans les sondages – apparemment illégaux (voir édito de cette semaine) – est tombée à un niveau record. mehr lesen / lire plus

EU-Gerichtshof rächt Ungarn-Aufstand

Die EU hat den Kalten Krieg gewonnen – ähnlich wie Luxemburg den Zweiten Weltkrieg – und kostet auch noch zwanzig Jahre danach ihren Triumph aus. So bestätigte der EU-Gerichtshof in Luxemburg am Dienstag die Entscheidung des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt, die Registrierung des sowjetischen Wappens als Gemeinschaftsmarke zu verweigern. Dass die Designer-Firma „Couture Tech Ltd“ damit keinen EU-weiten Markenschutz für das Hammer-und-Sichel-Symbol genießt, dürfte die wenigsten Linken schmerzen. Zu denken gibt allerdings die Begründung des Urteils: Für einen Ausschluss reiche es aus, wenn das betroffene Symbol in mindestens einem EU-Staat als „gegen die öffentliche Ordnung oder die guten Sitten“ verstoßend angesehen werde. mehr lesen / lire plus

Feuille de chou… blanc

L’incontournable « Luxprivat » du non moins brillant Jean Nicolas a encore frappé un grand coup. Le régime tremble, car Nicolas a fait d’une pierre deux coups en démasquant presse et partis politiques. En effet, quelle n’a pas été la frayeur de la rédaction du woxx lorsque nous avons lu dans les nobles colonnes de cet étalon journalistique que « deux fonctionnaires » du parti des Verts travailleraient pour nous. Nous avons cherché partout afin de dénicher ces deux fonctionnaires qui rédigent en loucedé des articles. Chou blanc. Le résultat de notre enquête a démontré que ces fonctionnaires n’existaient que dans l’imagination fertile de Nicolas. mehr lesen / lire plus