PEINTURES: Cartes postales

Toujours prête à inviter des artistes peu ou pas connus sous nos latitudes, la galerie Covart a le visage surtout tourné vers l’Est. Ce qu’elle confirme cette fois en montrant les tableaux de Katerina Nevolina. Cette jeune femme de trente ans, d’origine russe, s’est lancé le défi de réinventer – ou du moins de redonner un souffle – à la peinture d’inspiration impressionniste. Et cela avec un point de chute thématique aussi simple d’apparence, qu’il est complexe en réalité : les voyages.

Ce sont surtout les grandes métropoles européennes comme Paris, Venise ou encore Saint-Petersbourg qui se retrouvent sur les toiles de Katerina Nevolina. mehr lesen / lire plus

STEVEN SPIELBERG/PETER JACKSON: Der überanimierte Belgier

Die Verfilmung des Comic-Klassikers Tim und Struppi, ist zwar ein gelungener Actionstreifen aber keine Hommage an die Alben von Hergé.

Lässt es krachen : Captain Haddock.

Steven Spielberg und Peter Jacksons Tintin ist konturenscharf und spricht Englisch. Der belgische Journalist erinnert deswegen wenig an das Original. Obwohl er als Hommage an Tintin scheitert, ist der The Adventures of Tintin – The Secret of the Unicorn jedoch überraschend mitreißend.?Tintin findet auf einem Flohmarkt ein Schiffsmodell, das er sich für den Preis von einem Pfund (denn angeblich bezahlt man in Belgien mit Sterling) nicht entgehen lassen will. Der Journalist entdeckt jedoch schnell, dass das hölzerne Modell mehr als nur ein Schnäppchen ist, denn es beinhaltet einen Teil einer Schatzkarte, hinter der brutale Ganoven her sind. mehr lesen / lire plus

POSTHARDCORE: Rage et … espoir

Les amateurs de screamo, de hardcore et de post-rock en auront pour leur argent ce vendredi à la Kulturfabrik, car l’un des groupes les plus influents de ces dernières années de la scène hardcore, Envy, vont mettre le feu aux planches de la salle eschoise.

Faut pas être jaloux…

Il a bien changé ce groupe japonais depuis les années 90, après des débuts fracassants au son de guitares ultra-saturées, de rythmes épileptiques et de voix hurlées sur la corde raide, il ne reste aujourd`hui que très peu d`éléments de sa jeunesse hardcore dans la musique d’Envy. Pourtant, le groupe a su garder son influence tout au long des deux dernières décennies. mehr lesen / lire plus

GUATEMALA: Weltmarkt und Landraub

An diesem Sonntag entscheidet eine Stichwahl über den nächsten Präsidenten von Guatemala. Zu einem Boykott der Wahlen hat allein „Hijos“ (Kinder) aufgerufen. Die woxx sprach mit Roberto Mendez, der aus Angst vor Repression den Namen seines ermordeten Onkels benutzt.

Demonstration im Jahre 2007 in Guatemala-Stadt. Der 36 Jahre währende Bürgerkrieg forderte zwischen 150.000 und 250.000 Tote und unzählige „Verschwundene“.

woxx: Warum hat Hijos zu einem Boykott der diesjährigen Präsidentschaftswahlen aufgerufen?

Roberto Mendez: Es gibt keine Partei, die ein Programm vorgestellt hat, das die ökonomische und politische Unabhängigkeit Guatemalas anstrebt. Alle Parteien unterstützen die Einbindung Guatemalas in den Weltmarkt und wollen die gegenwärtige wirtschaftliche Entwicklung des Landes weiter vorantreiben, die die Mehrheit der Gesellschaft in extremer Armut belässt. mehr lesen / lire plus

CARLOS AU SOUDAN: Le Chacal traqué

Le second procès de Carlos s’ouvre lundi en France. Celui qui a déjà été reconnu coupable de meurtre dénonce aujourd’hui les conditions de son arrestation au Soudan en 1994.

Refuge fleuri. Carlos passait ses journées dans son appartement (fenêtres à droite) à regarder les chaînes internationales et à lire les journaux.

C’est l’histoire d’un gars qui a terrifié le monde. C’est l’histoire d’une figure emblématique des années 70. Ilich Ramirez Sanchez, alias Carlos ou le Chacal, comparaîtra devant la Cour d’assises spéciale de Paris jusqu’au 16 décembre pour son implication dans quatre attentats survenus en France entre 1982 et 1983. De nouveau sur le devant de la scène, le révolutionnaire n’a pas dit son dernier mot. mehr lesen / lire plus

WEEMSEESDET: Banal comme l’ordinaire

Mais pourquoi ? L’argent était là, les acteurs font bien leur boulot. Et pourtant, « Weemseesdet » ne fonctionne pas. Tout au plus est-elle le reflet de ce que les scénaristes croient brocarder.

Ah, si seulement l’on s’amusait autant derrière la caméra que devant !

A vrai dire, cela fait plusieurs années que nous nous demandions pourquoi le Luxembourg n’avait pas encore produit une sitcom : ce ne sont ni les moyens financiers ni les talents qui manquent. Et d’ailleurs – et il faut le souligner – il y a des talents dans « Weemseesdet ». Germain Wagner (Romain, le père de famille) n’a plus grand-chose à prouver. mehr lesen / lire plus

TREIBHAUSGAS METHAN: Megatonnen aus dem Moor

Ende November wird in Durban wieder über Maßnahmen gegen die Erderwärmung verhandelt. Ein bisher eher wenig beachtetes Treibhausgas, das aber 25-mal so stark wirkt wie CO2, ist das Methan. Ein Schweizer Wissenschaftler erforscht die Kreisläufe dieses Klimakillers.

Spannend wie ein Fußballspiel. Ein Forscher untersucht, ob in diesem Moor methanogene oder methanotrophe Bakterien die Oberhand bekommen.

Den verschlungenen Wegen des Methans war Josef Zeyer schon im sibirischen Lena-Delta nachgegangen. Im Sommer 2008 besuchte der Umweltmikrobiologe die Forschungsstation Samoylov, eine einfache Holzhütte in den endlosen Weiten der Tundra. Dort bestimmte er die Methankonzentrationen in den Polygonseen, den typischen arktischen Tümpeln. Die Arbeit war stellenweise schwierig, denn wenn die Temperaturen nur auf wenige Grade über Null anstiegen, fielen blutgierige Mückenschwärme über den Forscher her. mehr lesen / lire plus

UNIVERSITÄT: Immer noch nicht erwachsen

Sie sollte schnell über die Bühne gehen, François Biltgens Uni-Reform. Doch die legislativen Mühlen mahlen derzeit langsam. Und das ist wohl auch besser so.

Der Rektor ist zufrieden, die ProfessorInnen nicht. Die Refom der Uni-Luxemburg birgt einigen Sprengstoff, und dürfte nicht auf die Schnelle verabschiedet werden.

Die Defizite des von Hochschulminister François Biltgen im Mai deponierten Gesetzesvorschlags 6283 zur Uni-Reform sind hinlänglich bekannt (siehe woxx 1110), die ersten Avis einzelner Berufskammern liegen vor, und jüngst hat auch die Apul – die Association des Professeurs de l’Université du Luxembourg – eine eingehende Stellungnahme verabschiedet.

Auch das Gutachten des Staatsrates dürfte, dank der Dringlichkeitsvorgaben, die die Regierung den beiden legislativen Kammern gemacht hat, wohl demnächst vorliegen. mehr lesen / lire plus

RÉFÉRENDUM GREC: Le plan D

La démocratie est-elle le pire des systèmes ? Quand elle empêche les forts de faire plier les faibles, même nos dirigeants élus en désespèrent.

Que les marchés financiers ne comprennent rien à la politique, cela ne surprend guère. Mais que les élites politiques européennes paniquent face à l’annonce d’un référendum dans un Etat membre qui pèse moins de deux pour cent du PIB de l’Union, en dit long sur la bulle dans laquelle ils vivent et agissent.

Bien sûr, leur agacement est compréhensible : le coup de poker de Georges Papandréou remet en question le résultat de négociations longues et difficiles. Le référendum est considéré non comme un gage de démocratie, mais comme une manoeuvre politicienne. mehr lesen / lire plus

KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE: Unter der Lupe

Lange Wartezeiten, Personalmangel, das Fehlen einer Perspektive – das sind einige Mängel der psychiatrischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, die Ombudsman Marc Fischbach in seinem neuen Bericht offenlegt.

In dieser Woche wurde ein neuer Bericht von Ombudsman Marc Fischbach über drei Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie vorgestellt, in denen unter anderem Minderjährige aufgrund richterlicher Anordnung des Jugendgerichts untergebracht sind. Fischbach wurde bei seiner Untersuchung, die er in seiner Funktion als „Externer Kontrolleur“ durchführte, durch den Aachener Experten für Jugendpsychiatrie Ulrich Hagenah, unterstützt.

Zweck der Begutachtung war nicht nur, die Qualität der medizinischen, paramedizinischen und pflegerischen Versorgung zu ermitteln, sondern auch zu überprüfen, ob die Menschenrechte in den geschlossenen kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilungen gewahrt sind. mehr lesen / lire plus

Taub für Anliegen der Gehörlosen

Noch immer wird das Anliegen der Gehörlosen die Gebärdensprache offiziell als vollwertige Landessprache anzuerkennen von der Regierung nicht ernst genommen – auch nach der Annahme der Behindertenrechtskonvention dieses Jahr, die eigentlich Prinzipien wie Nichtdiskriminierung und Chancengleichheit garantieren soll. Davon zeugt die rezente parlamentarische Antwort der Familienministerin, die die Frage nach den Modalitäten der Anerkennung der Gebärdensprache unzulänglich beantwortet. Und so sind die heftigen Reaktionen von Betroffenen zu verstehen, die auf Foren ihrer Wut Luft machen: „Alles leere Floskeln!“ Und: „Der rechte Flügel der CSV sieht in gehörlosen Menschen scheinbar immer noch lieber hilfsbedürftige Menschen, die von den Hörenden an die Hand genommen und bemuttert werden sollen!“ Bisher haben drei Länder ihre nationale Gebärdensprache in ihrer Verfassung anerkannt, viele andere Mitgliedsstaaten haben ihrer Gebärdensprache ein offizielles Statut verliehen. mehr lesen / lire plus

Fortuna für wen?

Sie soll die Beste unter den Pommes und Chips werden. Die Rede ist von der gentechnisch veränderten Kartoffel Fortuna. Der weltweit operierende Chemiekonzern BASF hat nun bei der Europäischen Union eine Zulassung der Speisekartoffel beantragt, die resistent gegen die Kartoffelkrankheiten Kraut- und Knollenfäule ist. Die Umweltorganisation Greenpeace kritisiert diesen Schritt: Trotz breiter Ablehnung gentechnisch veränderter Lebensmittel wolle BASF weiterhin riskante Gen-Pflanzen durchsetzen. Verunreinigungen anderer Anpflanzungen seien vorprogrammiert. Gegen die Kartoffelkrankheiten Kraut- und Knollenfäule könnten Landwirte auch mit modernen Anbaumethoden vorgehen, BASF sollte lieber hier in Forschungsgelder investieren. Zudem hatte Greenpeace 2010 eine Umfrage bei großen Pommes- und Chipsherstellern sowie Fastfoodketten gestartet: Nur der Pringles-Hersteller sowie McDonald‘s wollten sich für die Zukunft nicht festlegen. mehr lesen / lire plus

Menschenrechtsverletzung via Luxemburg

Im Oktober 2009 berichtete Bernard Thomas in der woxx über die wenig empfindsamen Praktiken der in Luxemburg ansässigen Holding Socfinasia („Bolloré chez les Bunong“), die zusammen mit einer ansässigen Baufirma im kambodschanischen Busra in der Provinz Mondulkiri industrielle Kautschukplantagen angelegt hat und dabei die Grundrechte des lokalen Bunong-Volkes missachtete. Jetzt dürften diese bereits 2007 begonnenen Vorhaben endlich auch ein Nachspiel in Luxemburg haben. Die Fédération internationale des Droits de l’Homme (FIDH) hat im Oktober einen ausführlichen Bericht über das Gebaren der Socfinasia, die im Dunstkreis der französischen Gruppe Vincent Bolloré und der belgischen Familien Ribes und Fabri operiert, veröffentlicht. mehr lesen / lire plus

FOIRE DU LIVRE DE FRANCFORT: Comme si de rien n’était

Malgré quelques réaménagements par rapport à l’année dernière, la présence luxembourgeoise à la foire du livre de Francfort s’est soldée par la démission fracassante de la présidente des éditeurs luxembourgeois.

On se rappelle les coups d’éclat de la fin 2010 quand s’affrontaient par articles et affronts interposés, un éditeur – en l’occurrence Ultimomondo, derrière lequel se trouve l’écrivain Guy Rewenig – et la ministre de la culture. La pomme de discorde était alors la présence, ou plutôt non-présence, de la totalité des éditeurs luxembourgeois à tous les salons du livre mondiaux, et en première ligne celui de Francfort, qui est de loin le plus grand. mehr lesen / lire plus

Les pirates sur les rails

Le deuxième congrès national du parti des pirates, qui s’est tenu le weekend dernier, a été l’occasion pour la jeune formation politique de démontrer, ou du moins de le crier haut et fort, qu’ils étaient bien plus que « le parti du web ». Pourtant, leur crédo, ni de droite, ni de gauche mais centriste, social-libéral et avant tout défenseur des droits fondamentaux, reste peu précis et la question sociale, si elle est bien nommée, reste tout de même marginale. Priment d’abord les thèmes préférés des pirates : transparence pour les institutions publiques et protection maximale des données citoyennes et – c’est nouveau, mais pas vraiment une surprise – la séparation entre église et Etat. mehr lesen / lire plus

Rectificatif

Plusieurs erreurs se sont glissées dans notre numéro spécial musixx de la semaine dernière. En effet, à la suite d’un malentendu, des fichiers ont été confondus et la version imprimée de l’article « Sacrifice à l’esprit d’entreprise ? » n’est pas la version définitive, surtout en ce qui concerne les citations attribuées à Guy Foetz du SEW. Ainsi dans le septième paragraphe de l’article, on doit lire : « Le ministère prétend qu’il veut remplacer les sections spécialisées actuelles par une formation de ‘culture générale’ – mais il ne définit nulle part cette notion. Dans la réalité du projet, c’est souvent tout le contraire qui se passe. mehr lesen / lire plus

L’épisode manquant

Le woxx fait-il des promesses en l’air ? Les plus attentifs de nos lectrices et lecteurs auront remarqué que la même annonce se trouvait dans les deux numéros précédents de leur hebdo favori : « Au prochain épisode : On the couch ». Il ne s’agissait nullement d’une erreur, et elle ne se reproduira pas. A la page 10 de la présente édition, se trouve une analyse impitoyable de la première sitcom luxembourgeoise. L’article, prévu en principe pour le 1134, a été victime de l’épidémie de grippe qui a ravagé le woxx et mis hors de combat pratiquement l’ensemble de la rédaction. Pour le présent numéro, l’équipe était à nouveau bien portante, et notre promesse a enfin été tenue. mehr lesen / lire plus