FOTOGRAFIE: Intimer Weitwinkel

Der Schweizer Fotograf Beat Streuli ist wahrscheinlich der einzige Künstler unter den Paparazzis – dies zeigt seine Ausstellung in der Galerie Nosbaum&Reding.

Macht Alltägliches zur Kunst: Beat Streuli.

Fotografen, die sich dem Menschen in dessen „natürlichem Lebensumfeld“ nähern sind zwangsläufig Voyeure. Sie unterscheiden sich im Prinzip kaum vom gemeinen Paparazzo, der sich auf die Jagd nach den besten, will sagen intimsten Bildern von Prominenten spezialisiert hat. Dabei sollte man sich vor Augen halten, dass Intimität – auch die des sogenannten einfachen Menschen – nicht an der Wohnungstür aufgegeben wird. Der seriöse Fotograf mit künstlerischen Ambitionen mag dabei ideelle Werte auf seiner Seite wissen und mit der Anonymität des Einzelnen in der Masse argumentieren, die ja auch dann noch gewährleistet sei, wenn er diesen Einzelnen aus dieser Masse herauspickt. mehr lesen / lire plus

SHANE BLACK: Irony Man

In der letzten Episode der Iron Man-Trilogie verabschiedet sich Tony Stark mit einem Feuerwerk, das bis zur letzten Minute unterhält.

Iron Man – Robert Downey Jrs Paraderolle als Superheld ist auch in der dritten Episode sehenswert.

Tony Stark (Robert Downey Jr), der steinreiche Playboy-Ingenieur, befindet sich 1999 auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Kein Wunder, dass er Aldrich Killian (Guy Pearce), einem unscheinbaren Wissenschaftler mit Hinkefuß, keine Aufmerksamkeit schenkt, als der ihm auf einer Silvesterparty von seiner bahnbrechenden Entdeckung berichtet und ihm einen Job in seiner Firma Advanced Idea Mechanics anbietet. Stark wimmelt ihn ab. Dieses arrogante Verhalten wird ihm einige Jahre später zum Verhängnis. mehr lesen / lire plus

JAZZ: Fabrique de jazz

Le festival « Like a Jazzmachine » n’est peut-être pas le plus original de la saison, mais sa programmation excellente lui permet de s’imposer comme référence régionale.

Humour et jazz sont les deux spécialités de Roy Nathanson et de son groupe « Sotto Voce », à déguster sans modération ce samedi à Dudelange.

Certes, les aléas du calendrier font que lorsque vous, chère lectrice et cher lecteur, lirez ces lignes, le premier jour du festival sera déjà passé. Mais ne vous inquiétez pas de ce que vous avez pu rater, car de bonnes choses sont encore à venir ce soir et les deux jours qui vont suivre. mehr lesen / lire plus

BELGIEN UND NIEDERLANDE: Ausflug in den Jihad

Immer mehr junge westliche Muslime ziehen nach Syrien in den Krieg. Besonders viele kommen aus den Niederlanden und Belgien.

Werden unterstützt aus Belgien und den Niederlanden:Kämpfer der mehrheitlich sunnitischen Freien Armee Syriens an einem Checkpoint im Zentrum von Aleppo.

Früher war Fouad Belkacem ein „normaler Junge“, der mit seinem Vater Gebrauchtwagen verkaufte. Dann aber kam der 30-Jährige unter den Einfluss radikaler Muslime. Das sagt jedenfalls Nordine Taouil, Imam in Antwerpen und Brüssel sowie Vorsitzender des belgischen Muslimrats. Heute ist Belkacem, der sich auch Abu Imran nennt, ein landesweit bekannter Islamist. Mitte April wurde er zusammen mit drei anderen Verdächtigen festgenommen. Seine Vereinigung „Sharia4Belgium“, die sich im Herbst auflöste, soll Pläne verfolgt haben, Belgien in einen Gottesstaat umzuwandeln. mehr lesen / lire plus

ONLINE SPIELE: Mit dem Raumschiff in die Kostenfalle?

Online-Spiele werden nur im Internet gespielt. Die Spieler brauchen nichts herunterzuladen, sie benötigen meist nur einen Benutzernamen und ein Passwort, um in spannende Parallelwelten einzutauchen. Sie kämpfen gegen fürchterliche Monster oder steuern Raumschiffe durchs Weltall. Weniger kriegerisch geht es bei der Aufzucht von Pferden zu.

Viele Online-Spiele sind kostenlos – aber nur in der Grundversion. Free2Play nennt sich das Format. Wollen die Spieler ihren Avatar stärker oder schneller machen, müssen sie Zusatzausrüstungen oder Zusatzfähigkeiten kaufen. Diese virtuellen Güter, „Items“ genannt, werden üblicherweise mit Fantasie-Währungen bezahlt.

Uridium ist so eine. Mit dem virtuellen Rohstoff aus „Dark Orbit“, einem Weltraumspektakel, können sich Spieler zum Beispiel die Vengeance holen, ein besonders schnelles Raumschiff, geeignet etwa, um Gegner abzuhängen. mehr lesen / lire plus

ALZHEIMER: Oberflächliche Diagnose, solides Geschäft

Demenz ist nicht gleich Demenz. Hinter den Symptomen können zahlreiche andere Ursachen stecken. Viele ließen sich behandeln oder sogar beheben, heißt es in dem Buch „Vergiss Alzheimer!“ der Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze. Sie hält das Leiden für eine Auswirkung von Arzneimitteln, Depressionen und falschen Therapien.

„Neue Risikogene für Alzheimer-Krankheit entdeckt! Mediziner sagen erfolgreich Alzheimer voraus!“ Wer die Erfolgsmeldungen von Wissenschaftlern, Universitäten und Pharmafirmen liest, erfährt neuerdings von großen Schritten in der Erforschung des Leidens, heißt es zu Beginn des 230 Seiten umfassenden Buches „Vergiss Alzheimer! Die Wahrheit über eine Krankheit, die keine ist“.

Jedoch, so die Autorin: Alzheimer ist keine Krankheit wie Tuberkulose oder Krebs. mehr lesen / lire plus

INKLUSION: „Wenig hat sich getan“

Den 5. Mai begehen Menschen mit Behinderung europaweit als Protesttag für mehr Selbst-bestimmung. Joël Delvaux kämpft seit über 15 Jahren dafür. Im Inter-view mit der woxx spricht er über Barrierefreiheit, Gleichstellung und das Für und Wider von Modebegriffen.

Joël Delvaux: „Ich steh auch nicht morgens auf und denk mir‚ oh je, ich bin behindert.“

woxx: Wie weit ist es innerhalb der in Luxemburg bestehenden Strukturen überhaupt möglich, mit einer körperlichen Einschränkung selbstbestimmt zu leben?

Joël Delvaux: Also selbstbestimmt ? das setzt voraus, dass man akzeptiert, dass die behinderte Person weiß, was sie gerne möchte, und was ihre Lebensträume sind. Dass man die Betreffenden darin unterstützt, es zu erreichen, wie jeder andere Mensch auch. mehr lesen / lire plus

DROIT D’ASILE: Harmonisation en attente

Le régime d’asile européen commun (RAEC) se met en place progressivement, mais peine toujours à se finaliser face aux réticences des pays de l’Union.

La situation des réfugiés en Europe est encore floue.

La Chambre des députés s’apprête à transposer en droit national trois directives européennes dans ce domaine, comme tous les Etats membres devront l’avoir fait d’ici fin 2013. La mise en place d’un espace juridique commun en matière d’asile et d’immigration semble donc se poursuivre, mais des différences subsistent et freinent le développement d’une politique plus solidaire au sein de l’Union.

Cette harmonisation des législations nationales est en effet indispensable pour que les personnes bénéficiant de la protection internationale voient leurs droits se développer et se stabiliser. mehr lesen / lire plus

BOMMELEEËR/SREL: Saint-Nitouche

Ni les menaces à peine voilées, ni le mépris des médias, ni encore ses essais pour semer la paranoïa générale n’ont pu aider Jean-Claude Juncker à étaler un écran de fumée sur l’affaire du Srel. Par contre, son intervention devant la commission d’enquête ressemblait à un exercice d’autodémolition.

La tâche à laquelle Jean-Claude Juncker était destiné en se présentant – officiellement pour un « échange de vues » – devant la commission d’enquête sur le Srel était dure, voire impossible. Restaurer la confiance en son image, celle de son parti et dans l’Etat tout court sans pourtant faire la transparence sur des questions brûlantes, est une équation qui ne se résout pas. mehr lesen / lire plus

Une absence remarquée

(ml) – Nous regretterons l’absence du jeune Marocain renvoyé dans son pays, lors de la semaine culturelle marocaine au Luxembourg, du 10 au 17 mai. Il ne profitera pas des nombreux artistes présents pour célébrer la diversité du Maroc contemporain et le dialogue entre les cultures. C’est vrai qu’il n’en était pas vraiment un bon exemple de toute façon. Et puis, il n’avait pas de papiers. L’artiste belge d’origine marocaine Djamel Oulkadi sera là, par contre : des papiers, il en expose même, entre calligraphie et graffiti, ils sont vivants, travaillés. Malheureusement, l’autre ne travaillait pas, il était derrière les barreaux. Deux ans au total ! mehr lesen / lire plus

Lois raciales au Luxembourg

(rw) – Les lois raciales de Nuremberg appliquées au Luxembourg avant la guerre ? On préférerait ne pas le croire. Mais lors de sa conférence de mardi, le professeur Didier Boden a démontré, sources à l’appui, que c’était le cas. En 1935, immédiatement après l’adoption des lois raciales en Allemagne nazie, tous les pays signataires de la convention de La Haye de 1902 réglant les conflits de lois en matière de mariage étaient confrontés à la question si oui ou non ils allaient appliquer la « troisième loi » de Nuremberg sur la « protection du sang allemand et de l’honneur allemand ». Cette loi interdisait le mariage d’une personne « de sang allemand » et d’une personne juive. mehr lesen / lire plus

Forum 329: Luxemburg Kernland Europas?

(avt) – Die Mai-Ausgabe von „forum“ schließt sich nahtlos an den Schwerpunkt des letzten Heftes, dem des Finanzplatzes Luxemburg an. Konsequent erweitert die forum-Redaktion die Frage nach dem Luxemburger Geschäftsmodell, um die Frage seines Platzes in Europa. Ist dieser noch immer an der Seite Deutschlands und Frankreichs? Oder manövriert sich das kleine Land gerade selbst in die atlantische Isolation, wie es das Coverbild kaum besser suggerieren könnte? Ist ein Ende der seit 20 Jahren anhaltenden „Gießkannenpolitik“ in Sicht und wird die durch Staatsaffären gelähmte Politik es schaffen, die Wende bei den Staatsfinanzen einzuläuten? Das fragt Jürgen Stoldt in seinem Editorial und gibt zu bedenken, dass für einen Absturz der luxemburgischen Finanzwirtschaft niemand wirklich gewappnet sei. mehr lesen / lire plus

La coupe est pleine

Après des années d’absence de dialogue social et de revendications patronales éhontées, les syndicats du bâtiment se préparent à la grève.

Ce n’est un secret pour personne : le secteur du bâtiment est particulièrement dur. Pas uniquement parce que le travail y est éprouvant. Mais aussi parce que le patronat n’y va pas de main morte quand il s’agit de tirer un maximum de profits des travailleurs. Il n’est donc pas étonnant qu’il soit allé jusqu’à payer l’institut TNS-Ilres pour un sondage réalisé dans des conditions douteuses (ouvriers interrogés sur leur lieu de travail) l’année passée afin de faire croire à l’opinion publique que les travailleurs s’y sentiraient comme des oeufs en gelée. mehr lesen / lire plus