FOTOGRAFIE: Parc merveilleux

In Europa sind Parkanlagen individuell genutzte Erholungsräume, in China dagegen Sozialorte, die der körperlichen und spirituellen Erbauung dienen.

Turnen – um Körper, Herz und Geist fit zu halten.

Um 6.30 in der Früh sind die Gartenanlagen und Parks in Luxemburg-Stadt eher leer. Anzutreffen sind höchstens ein paar Hundebesitzer, die den ersten Gassilauf des Tages mit ihren Vierbeinern absolvieren. Gegen 7.00 Uhr belebt sich die Szene ein wenig – mit Arbeitnehmern, die auf dem
Weg zur Stadtmitte einen kleinen Umweg durch den Park nehmen, oder mit den ersten Joggern, die vor der Arbeit noch eine Fitnessrunde drehen.
Später am Vormittag finden sich die ersten Touristen ein, die das Gibraltar des Nordens vom Petrusstal aus bewundern, oder Mütter, die ihren Kinderwagen durch das frische Grün schieben. mehr lesen / lire plus

ARIEL VROMEN: Trop glacé

« The Iceman » est tellement froid qu’il fait mal aux dents. Malgré ses excellents acteurs, l’histoire d’un des tueurs en série les plus féroces des Etats-Unis manque de fondement.

L‘homme glacé n‘apporte pas que de bonnes choses…

En fait, c’est un grand timide, ce Richard Kuklinski. Attablé dans un café avec une jeune fille qu’il convoite, il n’arrive pas à prononcer une seule syllabe du bout de ses lèvres. Et quand finalement il balance une première phrase, c’est déjà un mensonge :  « J’adapte des BD pour Disney », raconte-t-il à Deborah, sa jeune conquête, qui va devenir plus tard son épouse et la mère de ses enfants. mehr lesen / lire plus

FETE DE LA MUSIQUE: Kakophonie auf den Straßen

Vom 14. bis 21. Juni findet in Luxemburg die „Fête de la Musique“ statt. Auch dieses Jahr verspricht das Musikfest kunterbunt und vielseitig zu werden.

Mitmachen wird beim Musikfest ganz groß geschrieben.

Eine nächtliche Kulisse. Zu erkennen sind die Umrisse des Düdelinger Wasserturms, der Echternacher Basilika und der „Gëlle Fra“ in Luxemburg Stadt. Zwei rosa Kunstfiguren schieben eine Drehorgel in die Szenerie. Sie kurbeln den Leierkasten an, aus dem ein kakophonisches Durcheinander ertönt. So der Werbespot für die diesjährige „Fête de la Musique“, die unter dem Motto „Let’s start the engine“ steht. Geschaffen hat ihn der belgische Grafikdesigner Nicolas Fong. So lebhaft wie sein Clip ist auch das Programm. mehr lesen / lire plus

BRASILIEN: Brot und Spiele

Um die Metropole am Zuckerhut auf die Fußball-WM und Olympischen Spiele vorzubereiten, werden die Favelas von Rio de Janeiro mit einem Riesenaufgebot an Sicherheitskräften „befriedet“. Hauptsächlich jedoch werden die Probleme in andere Stadtgebiete verlagert.

The Games must go on: 170 Millionen Euro sollen vor der WM im nächsten Jahr in die Armenviertel Rios investiert werden – nicht einmal halb so viel Geld, wie in die Sanierung eines einzelnen Fußballstadions.

Anderson dos Santos steht vor der Tür des winzigen Hauses, in dem er zusammen mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern auf einer Fläche von etwa 25 Quadratmetern wohnt. Seinen Vater kennt er nicht. mehr lesen / lire plus

PORTUGAL – LUXEMBOURG: Héros méconnu

La quinzaine du cinéma portugais est revenue pour la première fois sur un personnage longtemps ignoré : Aristides de Sousa Mendes, sans lequel 30.000 personnes auraient trouvé la mort pendant la Seconde Guerre mondiale.

Aristides de Sousa Mendes – un héros portugais resté longtemps aux oubliettes.

« La plus grande action de sauvetage menée par une seule personne pendant l’Holocauste », écrira Yehuda Bauer, un spécialiste des réfugiés juifs durant la guerre, dans son ouvrage « A History of the Holocaust ». On estime à plus de 30.000, dont environ 10.000 Juifs, le nombre de personnes sauvées par le diplomate portugais. mehr lesen / lire plus

EU-NORDAFRIKA: Doppelstandards am Pranger

In Brüssel haben arabische Journalisten nicht mit Kritik am Verhalten der EU zum arabischen Frühling gespart. Im Umgang mit den neuen Regimes fordern sie eine klare Positionierung der europäischen Politik und eine deutlichere Verurteilung undemokratischer Vorgehensweisen ihrer Regierungen.

„Die arabischen Frauen sind wütend“. Vergangene Woche trugen sie ihre Wut in die europäische Hauptstadt.

Die Bezeichnung „arabischer Fühling“ mochten die wenigsten der Anwesenden im Seminarraum des europäischen Parlaments in Brüssel. Vor allem bei den vorwiegend aus dem Mittelmeerraum angereisten Journalisten stieß deshalb schon der Titel der Veranstaltung „Euro-Mediterrane Beziehungen und der arabische Frühling“ auf Kritik. Die Umwälzungen, die in Tunesien, Ägypten und Libyen stattfanden, als „Arab Spring“ zu bezeichnen, wurde von vielen als westliches Cliché empfunden. mehr lesen / lire plus

WASSER: Spuk der Privatisierung

In diesen Tagen wird über eine EU-Konzessionsrichtlinie verhandelt, die eine Öffnung des Binnenmarktes vorsieht. Die Sorge, der europäische Wassermarkt könnte liberalisiert werden, ist groß. Droht eine Privatisierung durch die Hintertür?

Nur Paranoia oder Grund zur Sorge: Droht die Privatisierung der Wasserwirtschaft in der EU?

Fast möchte man meinen, ein Gespenst gehe um in Europa, das Gespenst der Privatisierung! „Brüssel privatisiert die Wasserwirtschaft.“ Und: „Die EU-Kommission will unsere Trinkwasserversorgung in die Hände von Konzernen legen.“ So lauteten in der erhitzten Debatte um die umstrittene EU-Konzessionsregelung die Schlagzeilen der vergangenen Monate. Kein Wunder also, dass das europäische Bürgerbegehren „right2water“ Rekorde bricht. Bereits 1,6 Millionen BürgerInnnen haben EU-weit ihre Unterschrift geleistet: Ein klares Bekenntnis einer Masse von Menschen, die damit ihre Empörung gegen die Pläne der EU-Kommission bekundet, die öffentliche Wasserversorgung zu privatisieren. mehr lesen / lire plus

L`AUTRE BANQUE: Valeurs ajoutées

Le projet d’une « autre » banque, NewB, est né il y a deux ans en Belgique. Depuis, l’initiative s’est largement développée et s’étend maintenant au Luxembourg, où Marc Bontemps, son vice-président, tiendra une conférence ce lundi (1).

Marc Bontemps

woxx : En quoi cette « autre » banque se distinguera-t-elle des banques classiques existantes ?

Marc Bontemps : Nos valeurs de base sont différentes de celles des banques traditionnelles. Dans nos statuts apparaissent douze valeurs regroupées en quatre éléments principaux : nous voulons être une banque de l’économie réelle, transparente, sobre et participative. Et ceci à tous les niveaux de son activité : au niveau de la gouvernance, des services, des produits, de la relation aux clients, etc. mehr lesen / lire plus

STAATSKRISE: Die Politik fürchtet das Vakuum

Seit einer Woche steht der ehemalige Justiz- und Polizeiminister Luc Frieden fast ganz allein in der politischen Schusslinie. Der Premier scheint in Deckung gegangen zu sein.

Als letzten Freitag Grüne und Liberale ihre Pressemitteilungen herausgaben, zeigte sich eine ungewohnte Unstimmigkeit zwischen den beiden Oppositionspartien: Während die DP den Rücktritt der gesamten Regierung forderte, wollten „Déi Gréng“ lediglich den aktuellen Finanzminister fallen sehen. Und auch ihre Motionen, über die gestern (nach Redaktionsschluss der woxx) im Parlament diskutiert und abgestimmt wurde, zeigen, dass sie sich über das Ziel ihrer Attacken uneinig waren.

Frieden besetzte – freiwillig oder nicht – den Raum, den ein anderer, nämlich Jean-Claude Juncker, frei gelassen hatte. mehr lesen / lire plus

Cattenom: Nous voilà rassurés

(ml) – Pas de panique, la situation est totalement maîtrisée. Si bien que l’on pourrait croire que l’incendie, le 7 juin, d’un transformateur dans la partie non nucléaire de la centrale de Cattenom n’était qu’un signal de fumée destiné à faire venir les journalistes le 12, à la conférence de presse du directeur, Guy Catrix, sur… l’emploi. « Et après, on pourra revenir deux minutes sur l’incendie de la semaine dernière. » Pourquoi pas, oui. Mais avant : EDF recrute. A Cattenom, 89 embauches sont prévues pour 2013, dont 20 pour cent de femmes. A défaut de les voir dans l’entreprise, on pourrait peut-être en représenter quelques-unes en petite tenue sur les réacteurs, ça illustrerait le thème de la transparence si cher à monsieur Catrix tout en améliorant la cote de popularité de la centrale. mehr lesen / lire plus

„Risflecting“

(sm) – Vergangenen Montag fand im CarréRotondes, auf Einladung von 4motion und Cept, ein Vortrag von Gerald Koller zu dem von ihm entwickelten Handlungsmodell zur Rausch- und Risikobalance, kurz „Risflecting“, statt. Koller, der bereits seit über zehn Jahren mit Risflecting arbeitet, befürwortet eine Pädagogik, welche Risikobereiche nicht tabuisiert, sondern jungen Menschen Lebenskompetenzen mit auf dem Weg gibt, um Rauscherfahrungen kultivieren zu können. Hierfür müsse man den Begriff „Sicherheit“ neu überdenken, so Koller. „Was macht subjektive Sicherheit aus? Selbstsicherheit, Vertrauen und Awareness? – Und wie können Pädagogen junge Menschen in ihrer subjektiven Sicherheit stärken?“ Um Jugendliche auf den Umgang mit Rausch- und Risikosituationen vorzubereiten, müssten diese auf das soziale Umfeld und die eigene physische und psychische Verfassung während der Risikosituation vorbereitet werden. mehr lesen / lire plus

Grève dans l’enseignement : faute de combattants ?

(dv) – La conférence de presse est annoncée pour ce vendredi, soit une bonne journée après la clôture de ce numéro du woxx : les deux syndicats enseignants SEW et Apess y annonceront s’ils vont finalement entamer une grève ou non. A l’heure où vous lirez ces lignes, vous en saurez évidemment bien plus. Nous ne pouvons que nous appuyer sur les rumeurs qui circulent et selon lesquelles le quorum de 50 pour cent d’enseignants prêts à faire grève n’aurait pas été atteint. Il est vrai que les deux syndicats ont éprouvé les plus grandes difficultés à mobiliser dans ce sens. Les raisons en sont multiples : les deux plus petits syndicats de l’enseignement n’ont pas reçu le support, c’est le moins que l’on puisse dire, des deux plus grands que sont le SNE et la Féduse (affiliés à la CGFP). mehr lesen / lire plus

AFFAIRE BIEVER: A l’attaque

Finalement, le gouvernement a survécu à la journée de tous les périls. Les socialistes veulent rétablir la confiance en se maintenant dans la coalition. Mais tout indique que c’est le contraire qui arrivera.

A l’avenir, il faudra rappeler aux responsables politiques d’éviter de créer de grands événements les jeudis. Ne serait-ce que par compréhension pour les journalistes travaillant dans des hebdomadaires paraissant le vendredi, comme le woxx par exemple.

A l’instar des semaines précédentes, cette semaine a été riche en rebondissements. D’une manière dont le Luxembourg n’a que peu l’habitude. Et jeudi matin – avec la conférence de presse du procureur d’Etat général Robert Biever – l’affaire a sombré dans le glauque. mehr lesen / lire plus

Fahrradkonzept Stadt Luxemburg – Lob und Tadel

(rg) – Rund 279 Seiten umfasst der Ergebnisbericht zur Fortschreibung des Radverkehrskonzepts der Stadt Luxemburg, der schon im Sommer 2012 ausgearbeitet wurde. Dieser „Halbzeit“-Bericht über die, vor gut sechs Jahren in Angriff genommene, Fahrradplanung für die Hauptstadt sollte u.a. als Argumentationshilfe für eine breite öffentlich Debatte über das weitere Vorgehen in Sachen fahrradfreundliche Stadt dienen. Die Lokalsektion des Meco hat das Dokument genauer studiert und kommt zu einem eher durchwachsenen Ergebnis. Zur Methode merkt die Umweltgewerkschaft an, dass es wenig förderlich sei, einen derart umfassenden Bericht zur Diskussion zu stellen, ohne den Leser zuvor durch eine verständliche Zusammenfassung mit den wesentlichen Ergebnissen bekannt zu machen. mehr lesen / lire plus

Le Luxembourg sous le feu des projecteurs

(lc) – Avec toute cette actualité brûlante qui secoue en ce moment notre petit grand-duché, il est parfois intéressant de voir comment la presse internationale nous regarde. Et cette semaine, plusieurs médias se sont attelés à la tâche. Le plus important était sûrement France 2 et son reportage « Cash Investigation ». L’année dernière, un premier épisode de ce magazine avait déjà été dédié au Luxembourg et non pas pour chanter ses louanges mais plutôt pour dresser un portrait au vitriol d’un paradis fiscal. Si cette fois le Luxembourg n’était pas le seul pays sur le banc des accusés – il y avait aussi l’Irlande et l’Angleterre – cela ne veut pas dire qu’on s’en soit bien tirés, même avec une intervention de Jean-Claude Juncker. mehr lesen / lire plus