TÜRKEI: Das Ende von Erdogans Traum

Das geplante Bauprojekt im Gezi-Park symbolisiert Erdogans Türkei. Genau daran hat sich der Widerstand entzündet. Die Revolte vom Taksim-Platz ist dabei, das politische System des Landes grundlegend zu verändern.

Sufis gegen Erdogan: Es zeugt von einer manifesten Differenzierung der türkischen Gesellschaft, dass binnen kürzester Zeit ein breites Bündnis gegen den amtierenden Ministerpräsidenten entstanden ist.

„Ehrerbietung vor der nationalen Souveränität“ war das Motto der Großkundgebung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan am Sonntag in Istanbul. Die Masse der Teilnehmer war herangekarrt worden: vom Wohlwollen der herrschenden Klasse Abhängige wie Beamte und städtische Angestellte. Die Busflotte der Stadt Istanbul stand ganz zu Diensten der Kundgebung. mehr lesen / lire plus

INSTALLATIONS: Regard déconstruit

L’artiste américaine Devorah Sperber expose en ce moment à la galerie Zidoun, sous le titre « It’s All in Your Head » – ses installations sont des trompe-l’oeil un peu spéciaux.

Superman, tout en bobines – une vision de l’artiste Devorah Sperber.

Fans de Star Trek, réjouissez-vous ! Après avoir parcouru l’infini de l’espace, le capitaine Kirk et son équipe ont finalement atterri dans la dimension de l’art contemporain. Et c’est Devorah Sperber qui leur a permis ce passage, en les « beamant » directement dans la galerie Zidoun à Luxembourg-Ville. Malheureusement, leur matérialisation ne semble pas vraiment achevée, vu qu’ils n’y sont présents qu’en deux dimensions, représentés à nos yeux humains par des petites perles en verre attachées à des cordes qui pendent du plafond. mehr lesen / lire plus

JEFF NICHOLS: Wenn Abenteurer stranden

„Mud“, der neue Film von Jeff Nichols, ist Abenteuerfilm und Initiationsreise in einem.

Abenteuer suchten die beiden Jungs und wurden schließlich in eine fast tödlich endende Geschichte verwickelt.

Um gebrochene Männerfiguren geht es in „Mud“, dem neuen Film des US-amerikanischen Drehbuchautors und Regisseurs Jeff Nichols. Und es geht um eine Initiationsreise für einen 14-Jährigen in die Welt von Beziehung, Trennung und Enttäuschungen, die folgen, wenn Illusionen zerstört wurden.

Kein Wunder, dass in dem Film ein blaues Holzboot – als Symbol für die Heimatlosigkeit und als Chiffre für die Fähigkeit, aufbrechen zu können – eine große Rolle spielt. Am Anfang des Films befindet sich das Boot, havariert bei einer Flut, hoch oben in einem Baum, verfangen in einer Astgabel auf einer verlassenen Insel. mehr lesen / lire plus

INDIE-ROCK: Pop-Offensive als Altersvorsorge

Das kanadische Indie-Rock Duo Tegan and Sara befürchtete immer, seine Musik werde in den Medien von anderen Themen überschattet. Mit dem neuen Album „Heartthrob“ wird das alles anders.

Vom Underground-Feminismus zum Pop-Phänomen: Tegan and Sarah haben einen langen Weg hinter sich gebracht.

Als die Schwestern Tegan und Sara Quin 1999 ihr erstes Album herausbrachten, waren sie „die Zwillinge“. Dann „Frauen im Indie-Rock“, dann „lesbische Frauen in der Musikszene“, und schließlich ging es um Eherechte gleichgeschlechtlicher Paare, Feminismus und Frauenfeindlichkeit in der Musikindustrie. Alles Themen, die Tegan and Sara am Herzen liegen und für oder gegen die sie sich einsetzen. Die sechs Alben, die das Duo in der Zwischenzeit herausbrachte, verkamen in den Medien dabei aber zum Randthema. mehr lesen / lire plus

ARCHITEKTUR: Stadt, Land, Fluss

Wie muss die Raumplanung der Zukunft aussehen, damit Nachhaltigkeitsbelange stärker zum Tragen kommen? Diesen Fragen geht zurzeit die „Fondation de l’Architecture et de l’Ingénierie“ in einer Themenwoche nach.

Viele Themen kamen beim Kolloquium „Futura Bold“ zur Sprache.

Zersiedelung, übermäßiger Energieverbrauch, erstickender Individualverkehr und kaum bezahlbare Mieten ? Wie sieht die Zukunft Luxemburgs aus, eines „Kleinstaats“, in dem es keine wirklich dichtbesiedelte Stadt aber auch keine großen, ungenutzten Naturarreale mehr gibt? Welche Rolle kann Architektur in der Landschaftsplanung spielen, wenn in dieser Erfordernisse der Nachhaltigkeit und ästhetische Aspekte gleichermaßen zum Tragen kommen sollen? Welche Potenziale stecken in den Städten und Landschaften von morgen? mehr lesen / lire plus

UNPOLITISCHES BUCH: Gläserner Juncker?

Nach 30 Jahren (s)einer Ära ist nun ein Lexikon erschienen, das eigene Zitate des Premiers und Zitate über ihn versammelt.

Vollblutpolitiker, visionärer Staatsmann oder doch nur Blender?

Manche Leute scheinen einen Instinkt dafür zu haben, wann sich ein Produkt gerade am besten vermarkten lässt. Dass ein Buch über Jean-Claude Juncker irgendwann der Masse vorgeworfen würde, war nur eine Frage der Zeit. Die Herausgeber Serge Spellini und Albin Wallinger, die das nun geleistet haben, und die Neuerscheinung in ihrer Presseankündigung ganz ohne Bescheidenheit als „Das Buch zu 30 Jahren Juncker“ bewerben, haben diese Rallye jedenfalls gewonnen. In dem Buch sind Äußerungen von über 400 Menschen über den schillernden Premier sowie zahlreiche eigene Aussagen und Mitschnitte von Dialogen im Parlament versammelt. mehr lesen / lire plus

CRISE D’ÉTAT: Laquais ou révolutionnaires ?

Jeudi dernier, le LSAP aurait pu être le parti qui aurait mèné le pays hors de sa crise institutionnelle. Or, il a choisi l’option du pouvoir – reste à savoir à quel prix.

Le LSAP sort divisé de ses contorsions face au CSV et au pouvoir. (Photo: LSAP)

Cela aurait pu être un triomphe pour les socialistes. Depuis une éternité, les espoirs placés dans ce parti n’avaient jamais été aussi élevés. Et pourtant, ils ont déçu, trahis pour certains, et en plus, ils ont été malmenés par leur partenaire de coalition, celui auquel ils venaient de sauver la peau. Car le CSV ne daignait même pas voter la motion socialiste – qui allait trop loin pour les conservateurs, en reconnaissant une faute à leur ministre Frieden, mais qui n’était pas assez osée pour l’opposition, déterminée comme presque jamais à voir rouler des têtes. mehr lesen / lire plus

QUELLENSCHUTZ: Alles nur ein Missverständnis?

Erst will der CSV-Präsident die Presse in ihre Schranken weisen, um sich dann als Opfer einer Verunglimpfung darzustellen.

Nein, Michel Wolter hat während seiner Intervention in der Chamber zum Misstrauensantrag gegen Luc Frieden, respektive gegen die ganze Regierung, in der vergangenen Woche nicht wörtlich verlangt, dass der Radiosender 100,7 seine Quelle bezüglich des Pädophilie-Dossiers, das vom Srel über Robert Biever angelegt worden war, preisgeben soll. Er hat den Sender „nur“, soweit es ihn selbst und seine Fraktionsmitglieder betrifft, von der Verpflichtung entbunden, sich an den Quellenschutz zu halten. Nach dem Motto: „Wenn einer von uns es war, dann sollt ihr den Namen sagen!“

Nun gibt es zwei Möglichkeiten. mehr lesen / lire plus

REINTEGRATION: Stigma „Knast“

Wer einmal inhaftiert war, dem fällt der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt besonders schwer. Das EU-Projekt „RiSE“ setzt auf Fortbildung. Ein Positionspapier will einen Rahmen für Bildung im Strafvollzug schaffen.

(Foto: flickr/ iamrealestatephotographer)

Wer aus dem Gefängnis kommt, hat es nicht leicht, wieder Fuß zu fassen. Die Vergangenheit hängt an der Person, als stünde sie ihr auf der Stirn geschrieben. Denn die „heile“ Gesellschaft reagiert unbarmherzig. Landläufig funktioniert die Rezeption so: auf der einen Seite die freien Menschen – auf der anderen die Häftlinge, die „Verbrecher“. Umso wichtiger scheint es da, bereits in den Strukturen der Haftanstalten, jenem geschlossenen Mikrokosmos, mit der Vorbereitung auf die Zeit „danach“ zu beginnen. mehr lesen / lire plus

BOMMELEEËR, SREL, ETC…: Boules de neige

Les révélations et les mensonges s’enchaînent. A l’image de la nitroglycérine, les affaires du Bommeleeër et du Srel font exploser la coalition gouvernementale.

Paroles contre paroles. Lorsque l’on en arrive à ce point, c’est que les dents de rouage commencent à s’entrechoquer. Si, pour des raison liées aux délais d’impression, nous sommes encore dans l’impossibilité de reporter ce qu’il s’est dit lors de l’audition de la juge d’instruction Doris Woltz ce jeudi après-midi, il est ressorti cette semaine que plusieurs acteurs de l’affaire Bommeleeër/Srel n’ont d’autre d’issue que le mensonge. Partie de poker les nerfs tendus. On en vient à songer à l’affaire Cahuzac, lequel tenta le tout pour le tout, mentant avec obstination, faute d’autre échappatoire, dans l’espoir de s’en sortir. mehr lesen / lire plus

Place Taksim-Clairefontaine ?

(lc) – La fête nationale de ce dimanche risque d’être un peu plus animée que d’habitude. Lassés par la morosité politique, où les responsables ne semblent s’occuper que de lancer des boules puantes, des organisations politiques et autres (UNEL, le parti des pirates, les jeunes démocrates, les jeunes verts et les jeunes déi Lénk) préparent la réponse citoyenne sous forme d’une manifestation qui aura lieu place Clairefontaine à partir de 14h. Même si a priori celle-ci ne devrait attirer plutôt que des gens déjà politisés, les organisateurs veulent mobiliser une large base pour obtenir leur but : des élections anticipées. C’est aussi pourquoi ils ont retiré les noms de leurs partis du communiqué de presse. mehr lesen / lire plus

Le mariage, l’adoption et pas de manif

(dv) – Le Conseil d’Etat était allé plus loin que ce sur quoi les coalitionnaires semblaient s’être accordés : lorsqu’il avisa favorablement le projet de loi ouvrant le mariage aux couples homosexuels, il se prononça en faveur de l’adoption « plénière » et non seulement « simple ». Rappelons qu’à la différence de l’adoption simple, l’adoption plénière rompt définitivement les liens juridiques entre l’enfant et ses parents biologiques. Et cette modification fut adoptée (si l’on peut dire) mercredi dans la commission parlementaire de la Justice. Néanmoins, la commission a retenu une nuance concernant l’adoption par des couples homosexuels : l’enfant adopté doit provenir d’un pays où ce genre d’adoption est également reconnu par la loi. mehr lesen / lire plus

Arcelormittal souffle le chaud et le froid

(lc) – Pour une fois que le géant de l’acier tient une de ses promesses, il en fait directement un gros plat. Cette semaine, toute la presse a chanté les louanges d’Arcelormittal qui a présenté à Belval son haut-fourneau électrique (Electric Arc Furnace) entièrement refait. Pour ce renouvellement, Arcelormittal a dépensé la somme de six millions d’euros, donc une infime partie de ce qui a été promis dans les accords Lux2016 – qui prévoient en outre la rénovation de tout un train à Belval. Pourtant, cet engagement d’Arcelormittal dans la bonne direction est à relativiser dans l’ombre des négociations de la nouvelle convention collective où, selon les dires du syndicat OGBL, la direction aurait fait montre d’une « attitude intransigeante ». mehr lesen / lire plus

Cattenom: Vier Unfälle in acht Tagen

(rg) – Nicht nur wegen seiner Pannenstatistik macht der in die Jahre gekommene Atommeiler in Cattenom von sich reden. Laut Informationen von Déi Gréng plant der Betreiber EDF klammheimlich eine Aufweichung der Abgabe-Grenzwerte durch die Zentrale, sowohl in die Luft als auch in das Wasser. Bislang seien diese Informationen vom ansonsten sehr gesprächigen Cattenom-Direktor Guy Catrix (siehe auch woxx 1219) zurückbehalten worden. Deshalb haben die Grünen jetzt beantragt, den Gesundheitsminister in eine nächste Sitzung des Gesundheitsausschusses zu bestellen, um dessen Position in dieser Frage zu erfahren. In einer Stellungnahme wundern sie sich, weshalb auch der Gesundheitsminister bislang dazu keine Informationen preis gegeben hat, obwohl er über genauere Details dazu verfügen müsste. mehr lesen / lire plus

Le Ciné Belval n’est plus utopique

(lc) – On pouvait s’y attendre : après avoir d’abord longuement flirté et finalement délaissé le projet d’un multiplexe sur les anciennes friches industrielles d’Esch-Belval, le groupe Utopia a finalement mis la main sur ce cinéma, en accord avec la financière Mercure, unique propriétaire après le départ de Caramba. Il est vrai qu’après ce désengagement, la situation difficile dans laquelle se trouvait déjà le multiplexe ne s’est pas améliorée, et les bonnes intentions de leur directeur de l’époque, Jean Villemin, n’ont pas suffi pour redresser la barre. Selon Martine Reuter, la porte-parole du groupe Utopia, les salarié-e-s du Ciné Belval n’auraient rien à craindre : « Ils seront repris dans les mêmes conditions. mehr lesen / lire plus