EXPOSITION: Utopie(s) et catastrophe

La galerie Zidoun & Bossuyt propose en ce moment la première exposition monographique de l’artiste américain Yeni Mao – un créateur aussi polyvalent que surprenant.

L’installation « 1725 Sozak, No. 43 »

Une vidéo montrant une maquette d’un bateau qui brûle. Une voix qui, en anglais, communique une position en utilisant les mots « Whiskey Papa ». La vidéo fait partie de l’exposition « Whiskey Papa » du jeune artiste américain Yeni Mao à la galerie Zidoun & Bossuyt. Plus précisément, elle fait partie du projet « Batavia ». Batavia, c’était le nom de la capitale des Indes néerlandaises entre 1799 et 1942, qui aujourd’hui est la capitale de l’Indonésie indépendante rebaptisée Jakarta. mehr lesen / lire plus

SACHA BACHIM: Apocalypse elo

Les films de guerre luxembourgeois suscitent toujours l’attention du grand public, et « Heemwéi » n’est donc pas une exception. Pourtant, ce film rompt avec une longue tradition de nanars patriotiques.

« Heemwéi » éclipse l’image du Luxembourgeois héroïque et résistant avec brio.

Encore la Seconde Guerre mondiale et encore l’enrôlement forcé. Les films à cent pour cent luxembourgeois ont beaux être rares, mais cette époque et ce sujet au moins n’auront pas été occultés. Rien que ces dernières années, deux films très oubliables ont été consacrés à l’incontournable figure mémorielle qu’est l’enrôlé de force : « Réfractaires » (2009), mélodrame confus sur fond d’occupation et « Emile » (2010), un nanar patriotique sans sève ni subtilité. mehr lesen / lire plus

THEATER: Der Preis der Selbstbestimmung

Frank Hoffmann zeichnet mit seiner modernen Rose Bernd-Inszenierung am TNL das vielschichtige Porträt einer Frau, die daran scheitert, ihr Leben nach ihrer Fasson zu leben.

Verführer und Unterdrücker: Rose Bernds Verehrer Flamm.

Gerhard Hauptmanns naturalistisches Drama „Rose Bernd“ mag auf den ersten Blick weniger politisch sein, als sein „Weberaufstand“ – dafür hat es bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die am gesellschaftlichen Druck zu Grunde geht, weil sie als Hure stigmatisiert wird. Hauptmanns soziales Drama, das 1903 Premiere feierte, hat seinen autobiografischen Ursprung in einem Gerichtsverfahren, an dem er selbst als Geschworener teilgenommen hatte. mehr lesen / lire plus

TÜRKEI: Streit unter Frömmlern

Unter den islamistisch geprägten Kräften in der Türkei ist ein Machtkampf ausgebrochen, der die weitere Entwicklung des Landes nicht unerheblich beeinflussen könnte.

Hat, wie sich derzeit zeigt, entscheidenden Einfluss auf die machtpolitischen Entwicklungen in der Türkei: Islamistenführer Fethullah Gülen.

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu ist international kein sonderlich erfolgreicher Politiker. Seine neo-osmanische außenpolitische Doktrin hat ihn trotz oder gerade wegen des Hochhaltens der Hamas-Flagge bei jeder Gelegenheit längst auch im Nahen Osten viele Sympathien gekostet. Die Türkei entfernt sich unter anderem wegen der Unterstützung jihadistischer Rebellen in Syrien immer weiter von ihrem Ziel, als islamische Führungsmacht im Nahen Osten Anerkennung zu finden. mehr lesen / lire plus

CHAMBRE DES SALARIÉS: Abwärtsspirale

Während allerseits von einem moderaten Wirtschaftsaufschwung die Rede ist, stehen die Zeichen sozialpolitisch gesehen auf Sturm. „Soziale Selektivität“ heißt das neue Schlagwort, doch an hohen Arbeitslosenzahlen und Kaufkraftverlust ändert das nichts.

Einheitsdemonstration der Gewerkschaften am 16. Mai 2009

„Unsere Gesellschaft ist aufgebaut wie ein Haus“ sagte Staatsminister Xavier Bettel anlässlich des Neujahrsempfangs der Chambre des salariés du Luxembourg (CSL), „zieht man unten einen Ziegel raus, riskiert man, dass alles zusammenfällt. Lässt man das Dach weg, regnet es rein.“

Die CSL, 2008 durch die Zusammenlegung der Arbeiter- und der Privatbeamtenkammer entstanden, vertritt den größten Teil dieses Hauses. 440.000 Lohnabhängige und RentnerInnen aus der Privatwirtschaft sowie CFL-Angestellte sind Mitglied der Arbeitnehmerkammer, ohne Unterscheidung zwischen LuxemburgerInnen, AusländerInnen oder GrenzgängerInnen. mehr lesen / lire plus

PLAIDOYER: Pour un cours ayant la religion comme matière

Dans son essai, le philosophe Norbert Campagna met en évidence la place que la religion revêt à côté de la philosophie et de l’art. Et propose un cours sur le fait religieux – qui traiterait de toutes les religions.

Dans le numéro 1249 du woxx (10 janvier 2014), Luc Caregari fait la proposition suivante : « Anstatt Religionsunterricht und ‚morale laïque‘ in einen Werteunterricht zu verwandeln, sollten beide Fächer einfach abgeschafft und durch mehr Kunst- oder Philosophiestunden ersetzt werden. » Le professeur de philosophie que je suis devrait en principe se réjouir qu’on veuille accorder plus d’heures à la discipline qu’il enseigne. Mais je ne suis néanmoins pas d’accord avec la proposition de Luc Caregari, et je voudrais dans ce qui suit brièvement présenter quelques arguments parlant en faveur d’un cours spécifique ayant la religion pour matière – cours pour lequel il faudra trouver un nom approprié. mehr lesen / lire plus

GRÜNE VERKEHRSPOLITIK: Vorfahrt für die Sanften!

„Ich bin überrascht, wie groß die Möglichkeiten in diesem Ministerium sind, wenn man den politischen Mut hat, sich ehrgeizige Ziele zu setzen.“
François Bausch in seinem neuen Büro im 16. Stock des „Héichhaus“.

woxx: Sie werden als erster grüner Verkehrsminister die Nordstraße einweihen, die Sie als grüner Aktivist vor über 20 Jahren heftig bekämpft haben. Oder werden Sie sich weigern?

François Bausch: Ich muss das nächstes Jahr natürlich machen – das ist die Ironie der Geschichte. Ich plane, das mit etwas Humor zu würzen, und suche schon nach Fotos von den Demos damals im Grünewald … Woran ich aber auch erinnern möchte: Die Nordstraße wurde der Bevölkerung seinerzeit als Maßnahme zur Verkehrsberuhigung im Alzettetal verkauft. mehr lesen / lire plus

PROTECTION DES DONNÉES: Champ de mines

Le 28 janvier, le monde fêtait la « journée de la protection des données personnelles » – dans un contexte particulièrement calamiteux : tandis que services secrets et géants informatiques se gavent de nos données, l’Union européenne est, une fois de plus, à la traîne.

Tant que la capote de protection des données n’a pas encore été inventée, nos informations resteront un risque…

Rarement une journée dédiée à une cause n’est tombée aussi mal que celle consacrée à la protection des données personnelles. Ainsi, les révélations d’Edward Snowden ont fait apparaître l’étendue réelle et inquiétante de l’espionnage politique et économique massif des Etats-Unis et de leurs alliés, les fameux « Five Eyes » (Etats-Unis, Grande Bretagne, Canada, Australie et Nouvelle-Zélande). mehr lesen / lire plus

BOMMELEEËR: Vor dem großen Knall?

Der Bommeleeër-Prozess erfährt eine – kurze? – Unterbrechung, weil neue Verdächtige aufgetaucht sind. Wichtiger wäre indes, zu erfahren, wieso es überhaupt solange dauern muss, um Jahrzehnte alte Erkenntnisse zu einem zusammenhängenden Ganzen zu verschmelzen.

Als vor mehr als zwei Jahrzehnten ein Journalist einen Informanten mit den Worten zitierte „er kenne keinen Förster, der nicht in krumme Geschäfte verwickelt wäre“, handelte er sich einen jahrelangen Presseprozess ein. Der woxx-Vorgänger GréngeSpoun solidarisierte sich, wie viele andere, mit dem Journalisten, dem fälschlicherweise unterstellt wurde, er habe zum Ausdruck gebracht, alle Förster seien korrupt. Uns kostete die Solidarität zwar ein paar Förster-Abos, doch nach einem langen, kostspieligen Kampf durch sämtliche Instanzen gab der Straßburger Menschenrechtsgerichtshof dem Journalisten Recht und mahnte an, der Status der Presseschaffenden sollte verbessert werden, um sie etwa vor ruinösen Prozessen zu schützen. mehr lesen / lire plus

AUTOFESTIVAL: Last E-call!

Was tanken? Diese Frage wird beim Autokauf immer wichtiger. Wie sinnvoll sind E-Cars? Haben Gas-Autos eine Zukunft? Was taugen Kompromisslösungen wie Drei-Liter-Diesel und Plug-in-Hybrid?

Jetzt zugreifen! Wer mit dem Gedanken gespielt hat, auf ein Elektroauto umzusteigen, wird versucht sein, sich demnächst zu entscheiden. Am 31. Dezember 2014 wird die Förderprämie von 5.000 Euro für E-Cars und Plug-in-Hybride eingestellt. Dennoch gibt es gute Gründe, zu zögern, vor allem, was die reinen Elektrofahrzeuge angeht. Der alternative Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum Beispiel nimmt diese Modelle nicht in seine Umweltliste auf – zu wenig Modelle, zu wenig Erfahrung. Problematisch ist auch das unzureichende Netz von Ladestationen. mehr lesen / lire plus

Grüner Weg zu mehr EU-Demokratie

(dw) – Bei den „Green Primaries“ blieb die Zahl der TeilnehmerInnen deutlich unter den Erwartungen. Nur rund 23.000 Online-WählerInnen hatten sich unter dem Motto „you decide europe“ europaweit durch das Wahlverfahren geklickt, um auf diesem Weg ihre beiden SpitzenkandidatInnen der europäischen Grünen für die kommenden Europawahlen zu bestimmen. Die 32-jährige Deutsche Franziska Keller, die als Ska Keller auf der Liste stand und über eine große internetaffine Fangemeinde verfügt, machte das Rennen. Sie kam auf rund 11.800 Stimmen, knapp dahinter lag der 60-jährige französische Bauer José Bové. Dass die Vorsitzende der Europäischen Grünen Rebecca Harms weit abgeschlagen nur auf Platz drei landete, war eine Überraschung, die Bové, bei der Vorstellung der Wahlresultate, veranlasste, die grüne Grenze des demokratischen Experiments aufzuzeichnen. mehr lesen / lire plus

POLITIQUE CULTURELLE: Pas que des héros

La table ronde tant attendue dans le contexte de la sulfureuse exposition des oeuvres de Théo Kerg n’est pas entrée dans le vif de la polémique. Ce qui n’a pas empêché le public de voir l’état d’avancement des débats historiques contemporains.

Non, ce n’était pas la confrontation qu’anticipait probablement une grande partie du public. Sobrement intitulée « Le milieu culturel luxembourgeois sous l’occupation allemande », la table ronde qui réunissait Michel Polfer, directeur du Musée national d’histoire et d’art (MNHA), qui héberge l’exposition controversée, Paul Dostert, le directeur du Centre de documentation et de recherche sur la Résistance, Catherine Lorent, artiste et auteur d’une thèse de doctorat sur la politique culturelle nazie au grand-duché et enfin Vincent Artuso, auteur d’une thèse sur la collaboration au Luxembourg, faisait salle comble à l’auditoire du Cercle Cité. mehr lesen / lire plus

Srel : Déi Lénk et ADR exclus

(da) – Déi Lénk et l’ADR resteront exclus de la commission de contrôle parlementaire du Service de renseignement de l’Etat (Srel). Un texte modifiant la composition de cet organe de contrôle et élaboré par la commission des institutions ainsi que la commission du règlement devra être soumis au vote de la Chambre mardi prochain. Jean-Claude Juncker, président de la désormais seule fraction d’opposition et en grande partie responsable du scandale autour du Srel de l’année passée, ne présidera pas la commission de contrôle. Dorénavant, ce ne seront plus obligatoirement les présidents de fractions parlementaires qui feront partie de la commission, mais des représentants désignés par la fraction ou par le « groupe technique ». mehr lesen / lire plus

Révélations : le gouvernement dit xiexie !

(lm) – Merci se dit « xiexie » en chinois, mais le message du gouvernement chinois aux journalistes étrangers travaillant sur l’évasion fiscale (woxx 1251) ressemblait plutôt à « Vous faites chier ! ». Partout dans le monde, les révélations sur les personnalités chinoises du monde politique et des affaires qui ont fait monter des sociétés aux Iles vierges et ailleurs ont été accueillies avec intérêt. Mais dans l’empire du Milieu, le gouvernement a préféré la politique de l’autruche, allant jusqu’à  bloquer temporairement les deux tiers de l’Internet chinois, comme le raconte le correspondant étranger Felix Lee sur son blog. Pékin aurait donné des instructions pour effacer le rapport du Consortium international des journalistes d‘investigation (ICIJ) ainsi que les commentaires et images qui s’y rapportent. mehr lesen / lire plus

La bête brune se réveille

(lc) – Ce n’est pas encore le printemps, mais on ne peut pas prétendre que les milieux d’extrême-droite locaux seraient en train d’hiberner. En effet, une page Facebook de « défense des Luxembourgeois » aux contenus équivoques a fait son apparition la semaine dernière et a connu une popularité spectaculaire. Il semble pourtant que ce succès ait fait peur aux administrateurs de la première heure : l’un d’eux vient de quitter la page, non sans avoir menacé un blogueur de gauche d’une plainte. La réponse de la société civile à tant de connerie ne s’est pas fait attendre et la page à l’humour potache « Eng Mandarin » s’est transformée en véritable hype, attirant plus de 11.000 clics en quelques jours. mehr lesen / lire plus

Dockendorf sacqué ?

(lc) – « Le 23 décembre 2013, l’ancien haut fonctionnaire a été informé que le Ministre de la Culture ne se sentait pas lié par les engagements que son prédécesseur avait pris. » C’est avant tout cette phrase, qui revient à deux reprises dans la réponse de la ministre de la culture Maggy Nagel à une question parlementaire du député socialiste Franz Fayot, qui fait ressentir le changement de régime. Fayot, qui veut délibérément la peau de l’ancien numéro un du ministère de la culture, Guy Dockendorf, puisque c’est lui qu’il vise dans sa question très détaillée, est très près d’obtenir satisfaction. mehr lesen / lire plus

Rücktritt des Mamer-Bürgermeisters verlangt

(rg) – Als wort.lu am vergangenen Montag gegen 14.20 Uhr einen nicht unterzeichneten Beitrag mit der Unterzeile „Gilles Roth räumt mit den Vorwürfen von Grünen-Rat Weydert auf“ und zwei daran anhängende avis juridiques veröffentlichte, hatte der eigentliche Adressat der Gutachten, der für diesen Tag einberufene Mamer Gemeinderat, noch gar nicht zu tagen begonnen. Es ging um die, ebenfalls durch ein früheres Gutachten untermauerte These der Grünen, ein hinter dem Haus des Bürgermeisters befindliches Areal sei vom Bauland in eine Grünzone umklassiert worden. So jedenfalls hatte es Grünen Rat Jemp Weydert im Dezember 2013 dargelegt. Roth sah seine Ehre und „die seiner Familie“ verletzt. mehr lesen / lire plus

LANDWIRTSCHAFT: Utopie Selbstversorgung?

Das Bündnis „Meng Landwirtschaft“ fordert die Neuausrichtung der luxemburgischen Landwirtschaft mit dem Ziel der Selbstversorgung und der Stärkung kleinbäuerlicher Bio-Betriebe.

FOTO: GREENPEACE LUXEMBURG

„Wir glauben, dass die Agrarpolitik der letzten 30 Jahre weder in Luxemburg noch in Europa auf Dauer tragbar ist“, brachte Martina Holbach von Greenpeace Luxembourg auf einer Pressekonferenz von „Meng Landwirtschaft“ den Unmut der NGOs auf den Punkt. Acht Nichtregierungsorganisationen* aus den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, Umwelt, Verbraucher- und Tierschutz und Entwicklungszusammenarbeit haben sich zu einem breiten Bündnis zusammengeschlossen und fordern in einer umfassenden Analyse der Situation eine Neuausrichtung der luxemburgischen Landwirtschaft. Man wolle die überfällige Diskussion über die Reform im Agrarsektor anregen, heißt es aus ihren Reihen. mehr lesen / lire plus