Jäger: Schweres Geschütz

(lm) – Die Wahlen vom 20. Oktober beförderten nicht nur die Grünen – erstmalig – in die Regierung und die CSV in die Opposition. In gewisser Weise ist auch der Mouvement écologique an der Regierung beteiligt – und die Jägerschaft in der Opposition. Am 4. Februar begrüßte der Mouvement per Kommuniqué mehrere Neuerungen im Jagdkalender 2014-15, wie die Begrenzung der Treibjagden auf acht Wochen im Herbst und die Abschaffung der „Selektionskriterien über das Geweih“ bei der Jagd auf den Hirsch. Wichtigster Kritikpunkt des Mouvement am Kalender: „Nicht ein einziger Monat im Jahr wäre jagdfrei!“ Die NGO schlug vor, ab März eine viermonatige vollständig jagdfreie Periode einzuführen. mehr lesen / lire plus

TVA ERHÖHUNG: Ansatz für nachhaltige Steuerreform

Die für Ende des Jahres vorgesehene TVA-Erhöhung nimmt der Meco als Anlass, einen ökologischen Ansatz einzuklagen.

Die Regierung will bis Ende dieses Jahres eine generelle TVA-Erhöhung durchführen. Der Mouvement Ecologique will nicht zum Prinzip der Erhöhung Stellung zu beziehen, stellt aber die Frage, ob im Falle einer Abänderung der TVA-Sätze, nicht auch ökologische Aspekte einfließen müssten. So könnte die Gelegenheit genutzt werden, über erste Akzente im Sinne einer nachhaltigen Steuerreform nachzudenken.

Eine nachhaltige Steuerreform erlaubt ökonomische, soziale und ökologische Interessen miteinander zu verknüpfen: Ist sie doch ein marktwirtschaftliches Instrument, das komplementär zu legalen Vorgaben (Verboten, Grenzwerten) dazu beitragen kann, soziale Aspekte höher zu gewichten und u.a. mehr lesen / lire plus

UNBESCHÄFTIGTES PERSONAL: In der Abstellkammer

CSV-Altlasten tragen dazu bei, dass die Partei irgendwie noch nicht glaubhaft in ihrer Rolle als Opposition angekommen ist.

Aus Italien ist bekannt, dass es nicht unüblich ist (oder zumindest früher der Fall war), dass Staatsbedienstete einigen Nebenbeschäftigungen nachgehen, und dies mitten in ihrer Arbeitszeit und bisweilen sogar so, dass sie erst gar nicht an ihrer eigentlichen Arbeitsstätte erscheinen.

In fast täglichem Rhythmus sind in letzter Zeit in Luxemburg Fälle von Staatsbeamten bekannt geworden, die zwar auf den Gehaltslisten diverser Verwaltungen geführt werden, ohne von ihrer Tätigkeit – oder gar Existenz – Spuren hinterlassen zu haben.

Nun herrschen in Luxemburg sicherlich keine italienischen Verhältnisse. mehr lesen / lire plus