SCULPTURES: Liberté, je crame ton nom

Qu’une exposition de Guy Peiffer soit toujours un événement hors du commun ne tient pas seulement au fait que l’artiste est détenu depuis un quart de siècle – c’est aussi sa personnalité qui attire les badauds.

L’art de la guerre ? Une des sculptures marquantes de l’exposition représente un guerrier chinois.

Pas mal de sculpteurs en rêvent, Guy Peiffer l’a obtenu : son propre comité de soutien. Et il faut ajouter que la composition de ce comité est tout sauf orthodoxe : l’ex-vicaire général Mathias Schiltz, l’ex-directeur du Centre culturel de rencontre abbaye de Neumünster (CCRN) Claude Frisoni, l’ex-tête de l’Asti et président de la Ligue européenne des droits de l’homme Serge Kollwelter, ainsi que Catherine Bisenius du tribunal et l’ancien président du CCRN Guy de Muyser. mehr lesen / lire plus

BONG JOON-HO: Gnadenlos

Der Koreaner Bong Joon-ho verbindet in „Snowpiercer“ Katastrophenfilm mit Gesellschaftssatire, Science-Fiction mit Action und Computerspiel mit Klassenkampf-Thriller. Ein gelungenes Experiment.

Kämpfen sich an die Spitze des Zugs: Chris Evans und Song Hang-ko.

Wir schreiben das Jahr 2031. Nachdem die Regierungen von 79 Staaten sich im Jahr 2014 darauf geeinigt haben, ein Kältemittel in die oberen Schichten der Erdatmosphäre zu schießen, um die globale Klimaerwärmung aufzuhalten, was aber schiefging, ist (fast) alles Leben auf dem blauen Planeten ausgelöscht. Eine neue Eiszeit hat Besitz von der Erde ergriffen. Die einzigen Überlebenden sind Gefangene in einem Zug, der unentwegt seine Runden um die Erde dreht und den sie nicht verlassen können. mehr lesen / lire plus

INDÉ/SPOKEN WORD: Les nouveaux fauves

Le phénomène parisien Fauve va investir les murs de la Rockhal ce samedi, afin de distiller son mélange de rock indé et de « spoken word » en français.

Comme tous les hipsters depuis Prince, ceux de Fauve préfèrent se la jouer mystérieuse et se cachent derrière un symbole.

Mélanger rock indé et « spoken word » – ce qui paraît improbable sur papier a pourtant fait des ravages au cours des deux dernières années dans le petit monde de la musique underground française au cours de l’année 2013. Le collectif Fauve se crée en 2010 autour de Quentin Postel, Pierre Cabanettes, Simon Martellozo aux micros, Stéphane Muraire aux instruments et du vidéaste Nicolas Dardillac. mehr lesen / lire plus

Eine Superbank teilt aus

Auf seiner Europareise plädierte Chinas Präsident Xi Jinping für ein kontrolliertes und umweltverträgliches Wachstum. Ein Instrument der chinesischen Wirtschaftspolitik ist auch die Entwicklungsbank. Sie gilt als die mächtigste Bank der Welt.

Global Player: Die chinesische Entwicklungsbank ist zum wichtigsten staatlichen Finanzgeber und mit Abstand größten Akteur in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit aufgestiegen. (Foto: Wikipedia)

Wenn man die Rolle und Funktionsweise der China Development Bank (CDB) verstehe, habe man den Kern des chinesischen Staatskapitalismus und seines internationalen Erfolgs verstanden, schreiben Henry Sanderson und Michael Forsythe. Die beiden sind Journalisten der Agentur Bloomberg und Autoren der Studie „China’s Superbank“, die im vergangenen Jahr erschienen ist. mehr lesen / lire plus

MEINUNG: Nichts Revolutionäres

Trennung von Kirche und Staat ist nichts Unnatürliches und schon gar nichts Revolutionäres, so sieht es jedenfalls der Autor dieses Beitrags.

George Benjamin Clémenceau (1841 – 1929), französischer sozialistischer Politiker, Führer der äußersten Linken, Ministerpräsident von 1906 – 1909 und 1917 – 1920, verwirklichte als Ministerpräsident die Trennung von Kirche und Staat.

„Wenn ein Intelligenter die falsche Sache vertritt, ist das noch schlimmer, als wenn ein Dummkopf für die Richtige eintritt.“, so Georges Clemenceau, der als Ministerpräsident Frankreichs die Trennung von Kirche und Staat bereits 1905 vollzog. Und deshalb ist die Zeit reif. Überreif. Für die Intelligenten in Staatsverantwortung, die die gerechte Sache unterstützen. mehr lesen / lire plus

DER PREIS DES HANDYS: iSlave oder Fairphone?

Berichte über die Umstände der Gewinnung von speziellen Metallen und Herstellung von elektronischen Geräten sind erschreckend, doch wer möchte schon auf sein Handy verzichten? Die Entwicklung eines authentischen Fairphones kommt nur langsam voran.

Logo-Vielfalt, vom kongolesichen Okapi bis zum Made-in-China-Siegel. Das erste Fairphone-Modell: umweltschonend verpackt.
(Foto: FAIRPHONE/CC BY-NC-SA)

Kaffee, Tee, Bananen, Schokolade – diese Lebensmittel gibt es als fair gehandelte Produkte zu kaufen. Ein Smartphone mit Fair-Trade-Siegel ist dagegen noch nicht auf dem Markt erschienen. Kein Wunder: Die etwa 30 Metalle, die in einem Smartphone stecken, werden häufig unter katastrophalen Bedingungen abgebaut. In Kobaltminen des Ostkongos etwa sind Arbeiter giftigen Dämpfen ausgesetzt. mehr lesen / lire plus

GENDER UND NACHHALTIGKEIT: Gleichheits- oder Differenzfalle?

Unter dem Titel „Nachhaltig anders?“ referiert Uta von Winterfeld am kommenden Montag, den 7. April, um 18.30 Uhr im Cid über die Frage, inwiefern Gender und Nachhaltigkeit zusammenhängen. Im Interview mit der woxx verrät sie einige Fallstricke …

Nüchterne Feministin: Uta von Winterfeld

woxx: Wie würden Sie den Zusammenhang zwischen Geschlechterrollen und Nachhaltigkeit konkret erklären, jenseits der allgemeinen Realität von Geschlechterungleichheit und Naturraubbau?

Uta von Winterfeld: Die Frage ist, von welcher Nachhaltigkeit dabei die Rede ist. Schon bei der großen Konferenz in Rio, 1992, war der Begriff umstritten. Es gab Auseinandersetzungen über die Ansätze, und das ist auch bis heute noch relevant. mehr lesen / lire plus

JUGENDARBEITSLOSIGKEIT: Hässliche Narben

Die Jugendarbeitslosenquote in Europa bricht – auch in Luxemburg – einen Rekord nach dem anderen. Die Stelle der „Null-Bock-Generation“ von einst hat die „Null-Job-Generation“ von heute eingenommen.

No Jobs? No Future! Bild des Graffitikünstlers Banksy (FOTO: Peter Schlehmil, tumblr)

„Wir denken nicht in Wahlterminen, wir denken an die jungen Leute von heute, die das Land von morgen prägen werden. Wir denken an die Kinder, an die Schüler, an die Auszubildenden und die Studenten“ verkündete Premierminister Xavier Bettel in seiner ersten Rede zur Lage der Nation. „Die Schüler und Studenten sind heute mit einem Gefühl konfrontiert, das ihre Eltern und großen Geschwister nicht kannten: Sie haben ernsthafte Bedenken, ob sie nach ihrer Ausbildung eine Arbeit finden.“

Zwischen 2001 und 2013 stieg die Arbeitslosenquote bei den unter-25-Jährigen in Luxemburg von 6,2 auf 19,9 Prozent. mehr lesen / lire plus

Lage von Gambia: Schmal ist breit

Inhaltlich durchwachsen, rhetorisch schwach – Bettels erste Rede zur Lage der Nation hat die wenigsten begeistert. Reicht das, um sich Gambia wieder wegzuwünschen?

„Luxemburg ist ein kleines Land mit einer großen Zukunft.“ Seht her, auch er kann es: bedeutungsschwangere Phrasen von sich geben! Xavier Bettels erste Rede zur Lage der Nation musste sich an Maßstäben messen lassen, die sein Vorgänger in fast 20 Jahren Amtszeit gesetzt hat. Doch Jean-Claude Juncker war mehr als ein Phrasendrescher – in den besseren seiner Reden schaffte er es, Begeisterung für neue Ideen zu wecken und politische Innovationen schwungvoll anzukündigen. Gewiss, die den Worten folgenden Taten waren meist weniger schwungvoll und begeisternd. mehr lesen / lire plus

POLITIQUE CULTURELLE: Le bulldozer

Projets retirés en cours de route et annulation de toutes les conventions – pour réformer la culture au Luxembourg de façon correcte et efficace, un peu plus de retenue serait de mise.

Gageons que ça ne va plus durer longtemps avant que quelqu’un se mette à comparer Maggy Nagel à son homonyme anglaise Maggy Thatcher. Certes, l’ancienne bourgmestre de Mondorf n’est pas première ministre du pays, mais là où elle a son mot à dire, et surtout dans le domaine culturel, elle est en train de se faire la même image : celle d’un bulldozer, très réticent aux conseils de son entourage. mehr lesen / lire plus

Déi Lénk : les prestations autrement

(lc) – On l’avait un peu perdue de vue, la gauche de la gauche luxembourgeoise. Mais voilà que, depuis une semaine, ils se rappellent à notre mémoire. D’abord en posant une question parlementaire sur la politique culturelle, puis en présentant des contre propositions concernant la réforme des prestations familiales – du moins sur les parties pour lesquelles on dispose d’informations concrètes. A l’idée de la ministre Corinne Cahen de ne plus augmenter les allocations par nombre d’enfants, déi Lénk répondent qu’il faudrait d’abord « réformer sans pénaliser », et pour connaître les besoins d’un enfant, ils demandent une étude. De plus, ils proposent d’augmenter l’aide non selon le nombre, mais selon l’âge de l’enfant – cela permettrait aussi d’introduire dans le système les bourses étudiantes. mehr lesen / lire plus

Den Protest auf die Straße tragen

(da) – Die Debatte um die geplante Reorganisation der Studienbeihilfen will einfach nicht abebben – daran konnte auch die Rede zur Lage der Nation nichts ändern. Für Spott sorgte bei den GesetzesgegnerInnen vor allem ein zumindest ungeschickt aufgebauter Satz Bettels: „Wir sparen nicht auf Kosten der Studenten – das Gegenteil ist der Fall.“ Wie dem auch sei, die Unel und das KünstlerInnenkollektiv Richtung22 haben diese Woche eine Online-Petition gegen das Gesetzesprojekt 6670 ins Leben gerufen. Innerhalb von 24 Stunden hatten über 1.000 Leute unterschrieben. Bei Redaktionsschluss waren es schon fast 3.500. Bei 4.500 Unterschriften ist eine öffentliche Sitzung der „Chamberkommissioun“ mit VertreterInnen der GesetzesgegnerInnen Pflicht. mehr lesen / lire plus

Klimawandel: Wie schlimm wird es?

(lm) – Alles schmilzt dahin. Die Polkappen, das arktische Treibeis, die Gletscher und die organische Materie in den Permafrostböden – das dabei austretende Methan dürfte den Klimawandel noch weiter beschleunigen. Diese bereits jetzt stattfindenden Veränderungen werden im zweiten Teil des jüngsten Berichts des Weltklimarates (IPCC) angeführt. Dieser Teil beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels und der Anpassung daran. Wie kann man auf die vorausgesagten drastischen Veränderungen reagieren? Man könnte versuchen, sich an den Verzehr von Tofu und Sojamilch zu gewöhnen – die Ernteerträge anderer Getreidearten werden nämlich um bis zu fünf Prozent pro Dekade zurückgehen. Auch die Natur muss sich anpassen. mehr lesen / lire plus

Forum Nr. 339

(avt) – Die neue Ausgabe von forum, die nächsten Dienstag erscheint, nimmt die Zukunft der Medienlandschaft Luxemburgs unter die Lupe und liegt ganz am Puls der Zeit. „Die Pressehilfe für luxemburgische Medienhäuser könnte den Wettbewerb verfälschen“ hieß es vor nur wenigen Wochen aus Brüssel. Eine Hiobsbotschaft? Licht ins Dunkel bringt Jochen Zenthöfer anschaulich in seinem Beitrag und liefert by the way einen Gesamtüberblick der luxemburgischen Medienlandschaft. Unter dem Titel „Machtvolles Medium“ wird Einblick in die Arbeit des SIP gegeben. Und während sich Jürgen Stoldt in seiner Hommage an Milchkaffee und Printmedien als Zeitungsleser bekennt, spinnt woxx-Autor Raymond Klein eine Vision, wie ein Modell in der Zukunft aussehen könnte und schlägt ein Pool-Abo-Modell in Verbindung mit einer digitalen Pressehilfe vor. mehr lesen / lire plus

Le libre-échangisme nuit à la santé

(lc) – Alors que la société civile d’Europe et du Luxembourg s’émeut des conséquences désastreuses que pourrait avoir un accord de libre-échange avec les Etats-Unis (le fameux TTIP), cela n’a pas empêché le parlement luxembourgeois de ratifier des accords similaires entre l’UE et la Colombie, le Pérou et l’Amérique centrale. En effet, le vote de ce mercredi est passé comme le fil sur le beurre, les seuls opposants ayant été Déi Lénk – même les Verts, dont les confrères européens avaient voté contre, n’ont pas manifesté d’états d’âme. Alors que les ONG (ASTM, SOS Faim et Fairtrade Luxembourg) ont tiré la sonnette d’alarme. mehr lesen / lire plus

Jennar : D’un traité à l’autre

L’opposition au Traité transatlantique de libre-échange TTIP est en train de trouver ses marques. Après le passage de l’expert allemand Ernst-Christoph Stolper, invité le 13 mars par plusieurs ONG, c’est au tour de Raoul-Marc Jennar d’expliquer devant un public luxembourgeois pourquoi ce traité est dangereux. Cette fois, c’est la frange radicale de la société qui a mobilisé, avec les Amis du Monde diplomatique, l’Institut des études européennes et une association « Stop Tafta » nouvellement créée. Jennar, essayiste belge, spécialiste de politique internationale et membre du Parti de gauche français, est connu pour son engagement pour le non lors des référendums sur le traité constitutionnel en 2005. mehr lesen / lire plus