KELLY REICHARDT: Opération ratée

Dans « Night Moves » trois éco-terroristes complotent pour faire sauter un barrage. Un plan foireux, comme tout le reste du film.

Et non, on n’apprendra jamais pourquoi Josh et ses amis veulent faire sauter ce barrage.

Josh n’est pas le genre de mec à causer beaucoup. Ni Dena ou Harmon d’ailleurs. Les trois activistes se mettent ensemble pour fomenter un plan aussi diabolique que simplet : faire sauter un barrage avec l’aide d’un petit yacht rempli d’explosifs et ensuite disparaître dans la nature. Puisque ni Josh, ni Dena n’ont de l’expérience avec des explosifs, c’est à Harmon que revient le rôle d’artificier, vu qu’il a appris avec les « meilleurs » – les US Marines. mehr lesen / lire plus

FOTOGRAFIE: Übrig bleiben Ruinen

Eingeschlagene Fensterscheiben, rostiges Metall, beschmierte Wände … „De Cadence“ heißt Patrick Galbats neueste Ausstellung. Thema: Die „Terres Rouges“ im Süden des Landes.

Von vergangenen Tagen und dem Umgang mit unserer Vergangenheit …

Als 1997 der letzte Hochofen außer Betrieb genommen wurde, war das wie die Unterschrift unter ein längst fertiggestelltes Dokument. Es war der Moment, in dem Jahrzehnte Luxemburger Geschichte begraben wurden. Das „Land der roten Erde“, Land der Minen und der Stahlindustrie, hatte seinen Dienst geleistet. Die Stelle der Industriegesellschaft nahm, zumindest in Luxemburg, die Dienstleistungsgesellschaft ein. An die Stelle der Fabrikhallen traten Glaspaläste, Kirchberg an die der „Terres Rouges“. mehr lesen / lire plus

ROCK ‚N‘ ROLL: Point d’hésitation

Que peut-on dire sur la bande de Trent Reznor qui n’ait pas déjà été dit en vingt-cinq années de carrière ? Le groupe Nine Inch Nails a déjà été l’objet de tous les superlatifs positifs comme négatifs au cours d’une carrière des plus grandiloquentes que le rock’n’roll ait connues depuis les années 1990.

Une rare prise de vue : Nine Inch Nails en travail d’équipe.

Connu autant pour sa musique hors du commun que pour son aspect esthétique ultraléché et provocateur qui aura valu au groupe d’être censuré maintes fois par MTV dans les années 1990, avec son rock écorché aux beats électroniques et à l’esthétique industrielle, Nine Inch Nails fait partie de ces groupes qui se sont faits la voix d’une génération. mehr lesen / lire plus

VENEZUELA: Die Erben Bolívars

Auf der Straße klingen die sozialen Spannungen Venezuelas vorläufig ab, doch die wirtschaftliche Situation des Landes ist weiter desolat. Eine „neue ökonomische Offensive“ soll helfen.

Sozialer Protest vs. saturierter Standesdünkel auf den Straßen von Caracas: „‘Ein Sein ohne Schulbildung ist ein Sein wie…‘ Maduro“, so dieser studentische Demonstrant in Anlehnung an ein Zitat von Simón Bolívar.

Venezuela ist weiterhin gespalten. Am 1. Mai gingen in der Hauptstadt Caracas ein weiteres Mal sowohl Anhänger als auch Gegner der Regierung von Nicolás Maduro zu Tausenden auf die Straße. Seit Beginn der Auseinandersetzungen im Februar ist die Situation fast unverändert. Die Heftigkeit der Proteste, in denen sich der Wunsch der antikommunistischen Oberschicht nach ökonomischen Reformen mit der Unzufriedenheit der Durchschnittsbevölkerung angesichts von Inflation, Güterknappheit und Gewaltkriminalität mischt, hat in den vergangenen Wochen zwar abgenommen, ein Ende ist aber ebenso wenig in Sicht wie eine Lösung der Probleme. mehr lesen / lire plus

LUXEMBURGER GESCHICHTE: „Keine lineare Entwicklung“

Die Festrede zur Jubiläums-Feier „175-Jahre Luxemburg“ hielt Michel Pauly, Professor für transnationale Geschichte an der Universität Luxemburg. Im Gespräch mit der woxx erläutert er, was er mit seiner Festrede vermitteln wollte und erklärt sein Verständnis einer kritischen Geschichtswissenschaft.

Prof. Dr. Michel Pauly. An seiner Bürotür auf Campus Walfer liest man folgenden Spruch: „Warnung! Geschichte kann zu Einsichten führen und verursacht Bewusstsein.“

woxx: Der Blick der Historiker auf die Geburtsstunde Luxemburgs ist heute umstrittener, als vor Jahrzehnten. „1815 wie 1839 haben fremde Mächte über eine staatliche Autonomie Luxemburgs entschieden“ schreiben Sie. Wann würden sie eine Zäsur machen und sagen, da war der Punkt erreicht, wo die Luxemburger sich dazu entschieden, dass sie wirklich unabhängig sein wollten? mehr lesen / lire plus

KLASSENKAMPF VON OBEN: Die Hegemonie des Kapitals

Mit genauem Blick für die Gründe der Niederlage, aber ohne politische Strategie: Ein Interviewband legt das Dilemma der italienischen Linken offen.

Wo Gesellschaft bloß als Schicksal erfahren wird, bleibt vom Willen zur Veränderung allein die Wut: nicht nur der italienische Politiker Beppe Grillo (Bild) weiß mit ihr zu spielen.

Italiens Linke ist in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwunden. Nach der Selbstauflösung der ehemals größten kommunistischen Partei Westeuropas hat sich die Nachfolgeorganisation als Demokratische Partei von jeder sozialdemokratischen Tradition distanziert. Übrig geblieben sind verschiedene kommunistische Splittergruppen und eine kleine intellektuelle Minderheit, zu der auch der Ehrenpräsident des italienischen Soziologenverbandes Luciano Gallino gehört. Ohne Nostalgie für die vergilbten Hammer und Sichel-Fahnen analysiert er in einem Interviewband mit der Turiner Soziologin Paola Borgna den „Klassenkampf nach dem Klassenkampf“. mehr lesen / lire plus

EUROPAWAHLEN: Nicht reformierbar

Marceline Waringo ist Verkäuferin und Personalvertreterin im Einzelhandel. Die langjährige KPL-Aktivistin spricht mit uns über Kommunismus, die EU und das Verhältnis ihrer Partei zu „Déi Lénk“.

Marceline Waringo ist Mutter dreier Kinder und eine treue Anhängerin des Fußballvereins Jeunesse Esch. Mitglied in der KPL ist sie seit
ihrer frühesten Jugend.
Die EU ist für sie „nicht reformierbar“
und muss deswegen aufgelöst werden.

woxx: Wie sind Sie zur Politik und zur Kommunistischen Partei gestoßen?

Marceline Waringo: Eigentlich über meine Familie. Mein Vater war schon Mitglied der Partei, und dementsprechend wurde auch zu Hause viel über Politik diskutiert. Mit 13 war es für mich dann eine Selbstverständlichkeit, mich in der kommunistischen Jugend und später in der KPL zu engagieren. mehr lesen / lire plus

ÉLECTIONS EUROPÉENNES: Danger méconnu

Ils sont les stars secrètes de ces élections européennes : les partis populistes et d’extrême droite qui mettent ouvertement en cause le projet européen. Face à cette menace, les partis établis semblent désarmés. Au Luxembourg, un colloque a tenté de trouver des réponses.

Syndrome typique des partis populistes : la méfiance exacerbée contre la démocratie européenne de l’Alternative für Deutschland.

Qui a peur du grand méchant loup ? Si on comptait les mentions de la menace d’une montée de l’extrême droite en Europe, on se rendrait vite compte que la majorité d’entre elles provient de politiciens du parti populaire européen (PPE), le plus grand bloc de droite de l’Union. mehr lesen / lire plus

SOLIDARITÉ AVEC LA GRÈCE: Vaccin contre l’austérité

Un concert de solidarité au Luxembourg rappelle que les politiques européennes ont des conséquences dramatiques. En Grèce, l’état de santé de millions de personnes est gravement menacé.

Statue d’Asclépios,
dieu de la médecine
de la Grèce antique, exposée au Musée archéologique national d’Athènes.
Alors que la science médicale prend racine dans ce pays du
sud-est de l’Europe, son système de santé s’est fortement dégradé à la suite des mesures d’austérité imposées
par l’Union européenne.

La politique d’austérité imposée à la Grèce, c’est pas bien – toute personne de gauche qui se respecte sera d’accord. Il s’agit d’une question de principe : refus du dogme du déficit zéro, préférence pour les politiques contracycliques, revendication de l’idéal de solidarité européenne. mehr lesen / lire plus

TRAM: Bremser vom Dienst

Eine Koalition aus Piraten, Ingenieuren und alt(aus-?)gedienten Politikern will den Konsens zum Bau einer Trambahn in der Stadt Luxemburg sprengen.

Als im Doppelwahljahr 1999 auf nationaler und kommunaler Ebene der erste Versuch, dem Luxemburger Verkehrsproblem mit einem schadstoffarmen und effizienten Transportsystem beizukommen, politisch begraben wurde, war es die Idee eines Train-Tram, die gekippt wurde. „Keen Zuch durch d’Stad“ titelten die GegnerInnen und riefen damit Erinnerungen an den fauchenden und stinkenden Charly wach, der bis in die 1950er Jahre das Stadtbild bestimmte.

Nach einer fünfjährigen transportpolitischen Eiszeit unter Schwarz-Blau, aus der außer vom benutzerunfreundlichen und finanziell desaströsen Ego-System kaum etwas zu berichten bleibt, kam es dann zum historischen Kompromiss. mehr lesen / lire plus

Gramegna will die Kommission beim Fischen stören

(dw) – Er habe noch keine Reaktionen von Kollegen bekommen, sagte der Luxemburger Finanzminister vor dem Treffen der Eurogruppe am Dienstag in Brüssel. Vergangene Woche hatte die Luxemburger Regierung bekanntlich beschlossen, die Kompetenz der EU-Kommission bezüglich ihrer Nachfrage über die hiesige Interpretation der Steuergesetze für Unternehmen (tax ruling) vom Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen. Dies geschah, so Pierre Gramegna, ohne Absprache mit den anderen betroffenen EU-Ländern, bei denen die Kommission ebenfalls zu den jeweiligen steuerpolitischen Gepflogenheiten nachgehakt hatte. Seiner Meinung nach habe sich Brüssel in Luxemburg detaillierter als bei den anderen erkundigt, sagte der Finanzminister und sprach von einer „fishing expedition“ der Kommission ohne handfeste Verdachtsmomente. mehr lesen / lire plus

forum stellt gleich

(lc) – Das Thema der Mai-Ausgabe des Magazins forum ist an sich ein alter Hut; schon sechsmal war die Gleichstellung zwischen Mann und Frau Thema des Blatts. Und hat trotzdem nichts von seiner Aktualität verloren, denn die alten Stereotype bestimmen immer noch die Gedanken- und Arbeitswelt in Luxemburg. Das Dossier behandelt auch un-orthodoxe Aspekte der Debatte, wie etwa der Beitrag von Alexander Kries deutlich macht. Auch das Interview mit dem Schauspieler Jules Werner über die Frage, wie es sich anfühlt, eine Frau zu spielen in einem Ensemble, das nur aus Männern besteht, zeigt dies, genau wie der Beitrag von Sophie Langevin, die davon berichtet, wie sie sich in die Rolle des Orest hineinversetzt hat. mehr lesen / lire plus

TRAITÉ TRANSATLANTIQUE: Les poules ont des dents

Surprise, une large alliance de la société civile contre le TTIP a pu être constituée. La plupart des partis politiques de gauche par contre semblent manquer de courage.

Dix raisons pour dire non, treize organisations représentant la société civile qui s’engagent ensemble – au Luxembourg, le « partenariat transatlantique de commerce et d’investissement » (PTCI, anglais : TTIP) ne suscite pas l’enthousiasme. Sous le titre de « Pour un arrêt des négociations sur le PTCI », la plateforme d’ONG a présenté mercredi dernier une prise de position détaillée de 16 pages. Si, comme l’insinuent les critiques, la Commission européenne et les gouvernements avaient espéré qu’ils pourraient discrètement faire passer ce traité, c’est raté. mehr lesen / lire plus

FINANZTRANSAKTIONSSTEUER: Im Vorwahlgang weichgespült

Vor über einem Jahr beschlossen elf europäische Länder, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen. Viel weiter ist man seitdem nicht gekommen. Nun soll frühestens ab 2016 eine Light-Version in Kraft treten.

„Du kannst ruhig dafür stimmen, sie kommt sowieso nie.“ Diesen Rat soll Ex-Premier Jean-Claude Juncker vor gut einem Jahr seiner Parteikollegin und Europa-Abgeordneten Astrid Lulling gegeben haben. Beide unterhielten sich über Finanztransaktionssteuer. Juncker, der bei diesem Thema gerne seinen Finanzminister Frieden vorschickte, um die nicht überall in Europa gerne gesehene Luxemburger Ablehnung zu vertreten, könnte mit seiner Einschätzung Recht behalten. Denn das, was diese Woche der österreichische Finanzminister Michael Spindelegger als „Einigung“ verkaufen wollte, hat mit dem eigentlichen Vorhaben nur noch bedingt etwas zu tun. mehr lesen / lire plus

KINDERGELD: Geheimniskrämerei

Während Corinne Cahen immer noch konkrete Auskünfte zum Thema Kindergeld schuldig bleibt, weigert sich Claude Meisch, die Debatte um die Studienbeihilfen öffentlich zu führen.

„Unser Land muss zu einer Kultur des Dialogs zurückfinden, die lange Zeit unsere Stärke war. Die Regierung wird den direkten Dialog mit den Bürgern suchen und den Austausch zwischen allen Teilen der Gesellschaft fördern.“ So stand es in der Einleitung des Koalitionsprogramms der blau-rot-grünen Regierung bei deren Antritt. Ein halbes Jahr später lässt die versprochene Transparenz und Dialogbereitschaft noch auf sich warten. Schon Mitte Januar hatte Familienministerin Corinne Cahen angekündigt, das Kindergeld-System grundlegend reformieren und vereinfachen zu wollen (woxx 1250). mehr lesen / lire plus