MICHAËL R. ROSKAM: Dropbox

« The Drop » est un film noir et intelligent comme on aimerait en voir plus. En tout cas, cet ovni belgo-américain ne vaut pas seulement le coup à cause de la dernière performance du regretté James Gandolfini.

Pour Marv et Bob, vivre sous la botte de la mafia tchétchène n’est pas de tout repos.

La vie de Bob Saginowski, qui affiche une petite trentaine, semble bien tranquille. Il vit dans la maison de ses parents défunts à Brooklyn et gagne sa vie dans le bar de « Cousin Marv », son véritable cousin d’ailleurs, situé dans le même quartier. Pourtant, les choses ne sont simples qu’en apparence. mehr lesen / lire plus

FOTOGRAFIE: Der Feind ist der Andere

In ihrem internationalen Kunstprojekt „Targets“ blickt die Fotografin Herlinde Koelbl hinter die Kulissen militärischer Ausbildungen und versucht, die kulturellen Unterschiede, die sich in den Schießzielen widerspiegeln, zu ergründen.

Herlinde Koelbl gilt als renommierte Fotografin, die erst im Alter von vierzig Jahren anfing, professionell zu fotografieren, und mit Fotoprojekten wie „Schlafzimmer“ (2002), in dem sie intime Einblicke lieferte, oder „Spuren der Macht“ (1999), bei dem sie bekannte PolitikerInnen, wie Angela Merkel, über Jahrzehnte fotografisch begleitete, in Deutschland große Erfolge hatte. Mit dem Fotografieren ihrer „Ziele“ begann sie vor 30 Jahren, als sie an einer Dokumentation über die Bundeswehr arbeitete. Im Morgengrauen musste die Manöver-Truppe, die sie begleitete, einen Acker hinter den feindlichen Linien überqueren, als im Gegenlicht wie aus dem Nichts eine zerschossene Blech-Figur auftauchte und das erste Tageslicht durch die Einschusslöcher strahlte. mehr lesen / lire plus

ZEITGENÖSSISCHER TANZ: „Ich glaube, dass Tanz Brücken bauen kann.“

Im Gespräch mit der woxx erzählt der künstlerische Leiter der Contemporary Kibbutz Dance Company, Rami Be’er, warum er mit seinem Stück Raum für Interpretationen schafft und warum Moderner Tanz Hürden überwindet …

Virtuos: Die Kibbutz Contemporary Dance Company. (Foto: Uri Nevo)

woxx: Ist es das erste Mal, dass die Kibbutz Contemporary Dance Company in Luxemburg auftritt?

Rami Be’er: Ja, es ist das erste Mal, dass ich mit der Kompanie hier bin, und ich bin froh, die Möglichkeit zu haben, hier das Stück „If at All“ zu zeigen.

Worauf spielt der Titel „If at All“ an? Worum geht es in dem Stück? mehr lesen / lire plus

GRIECHENLAND: Mit Gott und Kapital

Der Vorsitzende der linken griechischen Partei Syriza, Alexis Tsipras, sucht sich altbekannte Bündnispartner auf dem Weg zur Macht.

Shakehands mit den Popen: Alexis Tsipras zu Besuch in der autonomen Mönchsrepublik am Heiligen Berg Athos. Als Gastgeschenk hat er der Theokratie Steuererleichterungen versprochen, falls er Ministerpräsident werden sollte.

„Tsipras betrachtet sich als künftiger Ministerpräsident“, schrieb die „Financial Times“ am 19. September und rückte in ihrem Bericht erneut den Vorsitzenden der linken griechischen Partei Syriza, Alexis Tsipras, in den Vordergrund. Doch dieser wartet nicht auf den Posten, vielmehr tut er sein Bestes, um möglichst früh an die Macht zu kommen. Dabei kennt er weder Gewissensbisse noch linke Tabus, was seine neuen Verbündeten angeht. mehr lesen / lire plus

Jüdische Emanzipation (6/6): „Es ist ein Abfall vom Christentum, wenn der Arier den Semiten verabscheut“

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts traten auch in Luxemburg neue ideologische Strömungen auf, zu denen sich der Katholizismus positionieren musste. Am Nationalsozialismus störte zunächst weniger dessen Rassenantisemitismus als seine Abwendung vom Christentum.

Franz Schrönghamer-Heimdal, antisemitischer Autor im „Völkischen Beobachter“ und späteres NSDAP-Mitglied, veröffentlichte im Luxemburger Wort christliche Erbauungsliteratur.

1905, Beginn der russischen Revolution. Im „Luxemburger Wort“ stellte man klar, man „verabscheue und verdamme“ die Revolution, die mit „terroristischen Gewaltmitteln“ vorgehe. Die russischen Revolutionäre seien zudem, so wurde am 21.9.1906 präzisiert, „in der Mehrheit Juden, die zu Revolver, Dolch und Bombe greifen, weil sie eine Lage ‚unerträglich` finden, die noch weit besser ist, als es die der polnischen Katholiken vor der Revolution war.“

Der heftige Antisemitismus, der sich in der ultramontanen Presse spätestens seit den Siebzigerjahren des 19.  mehr lesen / lire plus

CYBERSÉCURITÉ: « L’homme qui valait cinq millions »

Le professeur Paulo Veríssimo, éminent spécialiste en sécurité informatique, a quitté l’université de Lisbonne pour rejoindre celle du Luxembourg. Son projet et son curriculum ont convaincu le Fonds national de la recherche : l’expert portugais s’est vu octroyer une bourse de cinq millions d’euros pour ses recherches.

Paulo Vérissimo obtient son doctorat en « Electrical and Computer Engineering » en 1990 à l’université technique de Lisbonne. Par la suite, il sera professeur dans le département des sciences informatiques et d’ingénierie de la même université, ainsi que professeur adjoint à la Carnegie Mellon University. En 2011, il est élu au conseil d’administration de l’université de Lisbonne, où il siégeait au conseil scientifique depuis 2009.

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POLITISCHE KOHÄRENZ: Please Smile!

Zum zweiten Mal veröffentlicht der Cercle de Coopération den Bericht „Fair Politics“, der den Impakt der Luxemburger Politik auf die Länder des globalen Südens bewerten soll. Ein Barometer, dessen Tendenz nicht unbedingt nach oben weist.

Zwischen 2012 und 2014 zeigt das Kohärenz-barometer kaum eine Verbesserung – zudem sind neue Problemfelder hinzugekommen.

Eigentlich sollte die Vorstellung der zweiten Ausgabe des Barometers zur Kohärenz der Luxemburger Politik hinsichtlich einer gerechten und nachhaltigen Entwicklungspolitik bis zum vergangenen Mittwoch aufgeschoben werden, um allen Medien die Gelegenheit zu geben, zeitgleich darüber zu berichten. Doch weil der außenpolitischen Kommission des Parlamentes eine Art Vorrecht eingeräumt worden war, zirkulierte das Dokument schon ab Montag im Internet. mehr lesen / lire plus

EU & ATOMKRAFT: Grünes Licht für Atomkraft-Subventionen?

Der scheidende EU-Kommissar für Wettbewerb könnte noch vor Ende seiner Amtszeit ein lästiges Dossier aus dem Weg räumen und den Briten den Zuschlag dafür geben, ein umstrittenes Atomkraftwerk staatlich zu unterstützen.

Viel Zeit bleibt Joaquin Almunia nicht mehr. Seit über einem Jahr läuft das Prüfverfahren des EU-Kommissars für Wettbewerb, in dem das Finanzierungsmodell des geplanten Atomkraftwerks Hinkley Point C unter die Lupe genommen wird. Almunias Mandat läuft Ende Oktober aus. Er wolle seinen Kollegen in der Kommission seine Entscheidung noch vorher mitteilen, teilte der Spanier den Europaparlamentariern vergangene Woche in einer Anhörung mit. „Ich kann noch nicht sagen, wie dieses Verdikt ausfallen wird“, fügte er vor dem Parlamentsausschuss hinzu, „wir stecken noch mitten in Diskussionen.“

Vergangene Woche war der britische Energieminister beim Kommissar in Brüssel zu Besuch, um sein Anliegen noch einmal zu unterstreichen: Großbritannien möchte den vom französischen Betreiber „Electricité de France“ (EDF) geplanten Ausbau der Anlage in Südengland mit Subventionen in Höhe von über 20 Milliarden Euro unterstützen. mehr lesen / lire plus

NETFLIX FÜR ALLE: Der gläserne Fernsehkonsument

Zum Pauschaltarif beliebig viele Filme und Serien herunterladen, das hat Netflix populär gemacht. Doch der Streamingdienst entwickelt sich zum neuen Datenkraken. Alles im Dienste der Nutzer, versteht sich.

Wenn in New York oder Vancouver gegen Abend die Hauptfernsehzeit anbricht, geht das große Streamen los. Dann sorgt Netflix in Nordamerika für etwa 30 Prozent des gesamten Download-Aufkommens. Der Dienst bietet Zugriff auf Tausende von Filmen und Serien, die direkt im Internet konsumiert werden können. Streaming nennt sich die Technik. Der Nutzer lädt dabei nicht die gesamte Datenmenge auf den Rechner, sondern immer nur ein Teil des Videos, wobei die stückweise ankommenden Daten in einem Zwischenspeicher landen. mehr lesen / lire plus

PROTECTION DES DONNÉES: Street Credibility

Retenue par rapport à l’arrêt de la Cour de justice de l’Union européenne sur la conservation des données, flou entourant toujours le projet des radars… en matière de protection des données, les Verts sont en train de perdre leur crédibilité.

(Photo: flickr_saad_faruque)

A partir de la fin 2015 donc, le Luxembourg aura ses radars. Ce projet, qui sommeillait depuis longtemps dans différents tiroirs de différents ministères, va finalement se réaliser et la répression contre les chauffards devenir un peu plus efficace. S’il est vrai que l’installation d’un tel système est toujours une affaire compliquée, voire ambiguë, laisser persister des doutes légitimes sur la protection des données dans ce dossier n’est certainement pas la voie à suivre. mehr lesen / lire plus

RMG: Survie ou vie décente ?

Comment vivre avec 1.348,18 euros par mois ? Pour plus de 20.000 personnes au Luxembourg, cette question fait partie de la réalité quotidienne.

Le revenu minimum garanti est une assistance financière publique en faveur des personnes et des ménages dont les revenus n’atteignent pas un certain seuil, considéré comme minimum vital. Crée en 1986, il est géré par le Fonds national de solidarité (FNS) et le Service national d’aide sociale (Snas).

Le RMG est subdivisé en trois types d’aide différents : l’indemnité d’insertion, allouée pour des activités temporaires d’insertion dans la vie professionnelle, le contrat subsidié, participation aux frais de personnel occasionnés par l’engagement d’un bénéficiaire de l’indemnité d’insertion et l’allocation complémentaire, versée aux ménages d’une ou plusieurs personnes inaptes aux mesures d’insertion professionnelle ou dispensées temporairement. mehr lesen / lire plus

Europaweite Polizeioperation gegen Flüchtlinge

(rg) – Der Blog „freedomnotfrontex“ warnt vor einer vom 13. bis 26. Oktober stattfindenden europaweiten  Polizeioperation namens „Mos Maiorum“. Die Menschenrechtsorganisation Statewatch hat entsprechende, nicht öffentliche, EU-Dokumente online gestellt. In den zwei Wochen sollen etwa 18.000 Polizisten in enger Zusammenarbeit mit Frontex auf Jagd nach Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis gehen. Ziel ist es, die Migrationswege von Flüchtlingen aus bestimmten Ländern herausfinden und Schlepperbanden zu identifizieren – aber auch, möglichst viele illegale Flüchtlinge festzunehmen. Der Berliner Blog ruft auf, alle Menschen ohne Papiere davor zu warnen, in der besagten Zeit Züge zu benutzen, sich auf Bahnhöfen oder an Flughäfen aufzuhalten oder Autobahnen oder innereuropäische Grenzübergänge zu frequentieren, da es regional zu großangelegten Kontrollen kommen kann. mehr lesen / lire plus

Wissen stoppt TTIP

(lm) – „Back to the roots“, danach sieht das TTIP-Dossier der Oktoberausgabe von Forum aus. Wie in den 1980er und 1990er Jahren macht die Zeitschrift es sich zur Aufgabe, ein aktuelles politisches Thema nicht etwa zu vereinfachen, sondern seine Komplexität auf verständliche Weise zu vermitteln. Und ergreift Partei – zumindest im Vorwort. Dass TTIP für „Evil“ steht, dürfte für viele LeserInnen bereits klar sein, doch wie das Abkommen zu Privatisierungen führen kann, wofür genau ISDS steht und warum die Industrie euphorisch, der Finanzsektor aber skeptisch ist, das erfährt man im neuen Forum-Heft. Angeschnitten werden auch die oft vernachlässigten geopolitischen und staatstheoretischen Aspekte. mehr lesen / lire plus

« Fir de Choix » : bien joué !

(lc) – Fine tactique que celle que le camp antiprogressiste a développée cette semaine. D’abord, les militants anti-mariage pour tous de « Schutz fir d’Kand » qui déposent une plainte devant le tribunal administratif, estimant que leur pétition – qui n’avait pas eu le quorum numérique nécessaire pour déclencher une discussion à la Chambre des députés, mais qui par contre disposait de signatures manuelles qui auraient suffi, quoique le règlement exige qu’elles se fassent via le site internet parlementaire – aurait dû être prise en compte et qui par la suite estiment le mariage pour tous « illégal ». Et puis les fans du catéchisme qui déposent 25.000 signatures – recueillies partiellement à la sortie des messes, voire en plein cours de catéchisme – faites à la main elles aussi ! mehr lesen / lire plus