CHRISTOPHER NOLAN: Inception spatiale

Du trou de ver au trou noir, « Interstellar » de Christopher Nolan est une joyeuse chevauchée à travers l’espace-temps. Malheureusement, il semble que les voyages spatiaux nuisent aussi gravement à la cohérence des scénaristes.

L’humanité sera sauvée par le dernier Space Cowboy de l’univers.

La planète Terre dans un futur – malheureusement – assez proche : les ressources se raréfient, des tempêtes de sable ravagent les dernières récoltes, les plantes meurent et l’oxygène est sur le point de disparaître. En bref, la planète bleue est en train de suffoquer et tous les efforts de l’humanité pour la garder vivable semblent vains. mehr lesen / lire plus

ALFRED SEILAND: Zwischen Stadtmauer und Imbissbude

Von Armenien bis Portugal, von England bis Mauretanien – das römische Reich reichte weit über die Grenzen des heutigen Europa hinaus. „Imperium Romanum“, Ausstellung des österreichischen Fotografen Alfred Seiland im hauptstädtischen Musée national d’histoire et d’art begibt sich auf Spurensuche.

Auf den Spuren des alten Roms: Um Qais, Gadara, Jordanien – Aus der Ausstellung „Imperium Romanum“.

Frankreich: Ein Mann in kurzen Hosen, mit freiem Oberkörper, sitzt in der Sonne. Er scheint das Leben in vollen Zügen zu genießen. Hinter ihm ragt eindrucksvoll der Pont du Gard auf. Der römische Aquädukt, wahrscheinlich Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus als Teil einer 50 Kilometer langen Wasserleitung erbaut, zählt zu den wichtigsten erhalten gebliebenen Brückenbauwerken der antiken römischen Welt. mehr lesen / lire plus

THEATER: Schattenexistenz im China-Imbiss

Stefan Maurers Inszenierung von Roland Schimmelpfennigs „Der goldene Drache“ überzeugt durch leidenschaftliches Schauspiel und rüttelt wach.

Großstadtfeeling: Kraftvolles Schauspiel vor einer unprätentiösen Kulisse.

Linker Hand türmt sich ein Berg überdimensionaler Plastik-Taschen, in der Mitte steht eine schlichte schwarze Theke, rechter Hand baumeln rote Lampions von der Decke und schaffen eine schummrige Atmosphäre. Wir befinden uns im Thai-China-Vietnam-Schnellrestaurant „Der goldene Drache“ – einem x-beliebigen asiatischen Schnellrestaurant, zugeschnitten auf die Erwartungen von Westeuropäern. Die fünf Schauspieler tragen weiße T-Shirts und hämmern kraftvoll auf die Theke. Doch es riecht nicht nach Fett, sondern nach Zedernholz und wenig später nach verlorenen Träumen, meint man.

In rasendem Tempo geht’s los, wird der Zuschauer in die Handlung hineingezogen wie in einen Strudel. mehr lesen / lire plus

BELGIEN: Löwe im Spar-Pelz

Erstmals sind die flämischen Separatisten der N-VA an der belgischen Regierung beteiligt. In deren Fokus steht jedoch nicht der Separatismus, sondern die Austeritätspolitik. Dennoch könnte der Sparkurs den Nationalisten in die Hände spielen.

Zwielichtige Figur: Theo Francken (N-VA), Staatssekretär für Migration und Asyl der belgischen Regierung, macht mit homophoben Sprüchen, Verharmlosung der NS-Kollaboration und rigiden migrationspolitischen Vorstellungen auf sich aufmerksam.

Mehr als 100.000 Menschen demonstrierten letzte Woche in Brüssel gegen die Spar-Agenda der neuen belgischen Regierung: Kürzungen in Höhe von acht Milliarden Euro, Anstieg des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre, die einmalige Aussetzung des Index, der die Löhne an die Preisentwicklung koppelt. mehr lesen / lire plus

AUSSTELLUNG ZUM ERSTEN WELTKRIEG: Dabeisein war scheußlich

Statt der großen Ausstellung in der Hauptstadt gibt es nun eine kleine in Diekirch zu sehen. Man erfährt einiges über den Ersten Weltkrieg aus Sicht der Soldaten – und dass unter diesen auch Luxemburger waren.

Verwüstete Landstriche, ein Spinnen­netz von Schützen­gräben, mörderische Schnellfeuerwaffen, furchter­regende Tank-Ungeheuer. Der Schrecken des Ersten Weltkriegs in kondensierter Form.

Elegantes Käppi, glänzende Messingknöpfe an der blauen Jacke, leuchtend rote Hosen, schwarzledernes Patronentäschchen … Die Uniform des französischen Infanteristen von 1914 macht Lust auf Krieg. Sie steht in der Vitrine am Eingang des Schützengrabens, den das Nationale militärhistorische Museum (MNHM) in einem der Freizeiträume des Diekircher Internats nachgebaut hat. mehr lesen / lire plus

AGRICULTURE ET LIBRE-ÉCHANGE: « L’Europe se tire une balle dans le pied »

Lundi prochain, Jacques Berthelot fera étape à Luxembourg pour une conférence sur la régulation des prix agricoles. Le woxx a pu s’entretenir avec l’agroéconomiste, qui tient des propos à contre-courant du néolibéralisme ambiant.

Jacques Berthelot:
L’ancien maître de conférences à l’École nationale supérieure agronomique de Toulouse et chercheur, fut l’un des signataires de l’appel pour des agricultures durables et solidaires en Europe et dans le monde. Il s’intéresse aux problématiques de l’agriculture et des subventions agricoles et
il est un des administrateurs de l’association Solagro, qui promeut la maîtrise de l’énergie, les énergies renouvelables, l’agro-environnement et l’agro-foresterie.

woxx : Vous préconisez une régulation des prix agricoles. mehr lesen / lire plus

MIGRATION: Vor dem Gesetz

Die Geschichte eines Paars aus Luxemburg offenbart so einiges über das administrative Labyrinth, in dem Asylbewerber sich hier zurechtfinden müssen.

„Annulée“ –
Dusan kann vorerst nicht in Luxemburg bleiben. Denn Gesetz ist Gesetz.

Diane ist 45 Jahre alt, Dusan 21. Als sie sich kennenlernten, war Dusan Dianes Schüler. Diane ist „chargé de cours“ in einem hauptstädtischen Lyzeum. Diane und Dusan sind sich irgendwann, als Diane schon längere Zeit nicht mehr Dusans Lehrerin war, nähergekommen. Sie wollen heiraten. So weit, so gut. Die Sache hat aber einen Haken: Dusan ist Asylbewerber, „demandeur de protection internationale“. Er hat seine Heimat, das Balkanland Kosovo, 2009 gemeinsam mit seinen Eltern verlassen. mehr lesen / lire plus

LUXLEAKS: Le pourquoi et le comment

Après les « Luxleaks », le « nation branding » voulu par le gouvernement disparaîtra probablement dans un tiroir. Cependant, la façon dont le pays a réagi éclaire sur la profondeur de son embarras.

Non, ce ne sont pas seulement les Luxembourgeois qui font disparaître les milliards d’impôts – cela ne devrait pourtant pas empêcher le pays de réfléchir à sa situation.

Le 6 novembre 2014, jeudi de la semaine dernière, tôt dans la matinée, toutes les ambassades luxembourgeoises ont reçu un courriel contenant les « éléments de langage » à utiliser par rapport aux « attaques » derrière les révélations de l’International Consortium for Investigative Journalism (ICIJ), les désormais fameux « Luxleaks ». mehr lesen / lire plus

DENKMALSCHUTZ: Damnatio Memoriae

Unter der rot-blau-grünen Regierung verstärkt sich die Bedrohung historischer Gebäude. Rentabilität hat Vorrang vor der Bewahrung des nationalen Erbes.

© wikimedia

Zunehmend werden in Luxemburg historische Gebäude abgerissen und sind für immer verloren. Mir nichts dir nichts verschwinden so der Hadir-Tower, ein Wahrzeichen der Stahlindustrie, der historische Bau Bourg-Gemen auf dem Limpertsberg oder der Ettelbrücker Bahnhof – und der öffentliche Widerstand bleibt trotz fadenscheiniger Begründungen, gering. Mal heißt es, das Gebäude sei „sanierungsbedürftig“, mal versteckt sich die Politik – als sei sie machtlos – hinter privaten Bauanträgen oder sie hat den Abriss sogar selbst beschlossen, wie im Fall des Hadir-Turms der Differdinger Gemeinderat. mehr lesen / lire plus

ÉDUCATION: « Très déçus »

Vers une grève dans le social ? Les éducateurs et éducateurs gradués en ont marre du manque de dialogue et des plans de réforme du gouvernement.

Coup de gueule chez les éducateurs : « Elo ass Schluss » (« Ça suffit maintenant ») était le mot d’ordre d’une conférence de presse de l’Entente des professions éducatives et sociales (Epes), qui regroupe les associations professionnelles Apeg et Apel. Les raisons de leur mécontentement sont nombreuses : manque de dialogue, de transparence et absence totale de cohérence dans la ligne gouvernementale, et surtout une réforme de la fonction publique « inacceptable » aux yeux des éducateurs, éducateurs gradués et éducateurs sociaux représentés par les trois organisations. mehr lesen / lire plus

Presserat ruft zur Einheit aller Akteure auf

(rg) – In einem auf den 12. November 2014 datierten Kommuniqué zeigt sich das Exekutivkomitee des Luxemburger Presserates, der sich paritätisch aus Verlegern und Journalisten zusammensetzt, sehr besorgt über die geplanten Einsparungen der Regierung bei der direkten und der indirekten Pressehilfe. „Die geplanten Einsparungen könnten einzelne Verleger dazu zwingen, drastische und folgenschwere Maßnahmen zu ergreifen“, heißt es in der Stellungnahme. Auch einen Monat nach Bekanntwerden des „Zukunftspak“, sind die genauen Einzelheiten der Sparmaßnahmen noch immer nicht bekannt, doch sollen sie „in den nächsten Tagen“ den Verlegern übermittelt werden. Der Presserat betont in diesem Zusammenhang, dass, um „eine ordentliche Debatte in dieser Sache führen zu können (…) alle betroffenen  Akteure, Verleger und Journalisten, in aller Transparenz informiert und angehört werden“ müssten. mehr lesen / lire plus

Unisec : la CCDH dit non

(da) – La Commission consultative des droits de l’homme vient de présenter son avis sur le projet d’Unité de sécurité pour mineurs (Unisec). Un avis fracassant. Ainsi, la CCDH, qui s’oppose fermement « à la pratique d’alléger des textes », déplore l’« absence de projet socio-éducatif » dans le projet de loi. Unisec « n’est pas un centre thérapeutique, mais une prison pour jeunes délinquants », clarifie la commission, qui demande d’ailleurs une définition précise des faits qui risquent d’entraîner une privation de liberté pour un mineur – alors qu’un adulte connaîtrait exactement les conséquences de ses actions, pour un mineur, il n’en serait pas ainsi. Le fait que l’Unité de sécurité dépende de la même structure que les centres socio-éducatifs de l’Etat (Dreiborn et Schrassig) pourrait entraîner le risque d’une utilisation comme simple lieu de sanction pour les jeunes de ces centres. mehr lesen / lire plus

Viviane Reding: Ein bisschen Frieden

(da) – Erst Luc Frieden, jetzt Viviane Reding: Die ehemalige Vizepräsidentin der europäischen Kommission geht in die Privatwirtschaft. Sie wechselt zur Bertelsmann-Stiftung und wird Mitglied im Vorstand von Nyrstar. Die Bertelsmann-Stiftung, ein wirtschaftsliberaler Think Thank aus Deutschland, dessen Leitbild man unter dem Motto „So wenig Staat wie möglich“ zusammenfassen kann, hat sich in Deutschland unter anderem für eine Senkung des Mindestlohns und die Abschaffung der Arbeitslosenversicherung eingesetzt. Auch im Kampf für TTIP steht die Stiftung an vorderster Front: „USA und gesamte EU würden von transatlantischem Freihandelsabkommen erheblich profitieren“ lautete der Titel einer ihrer Pressemitteilungen. Nyrstar ist der weltweit größte Hersteller von Feinzink und einer der größten Produzenten von Primärblei. mehr lesen / lire plus

INITIATIVE CITOYENNE TTIP: C’est nos oignons !

Inacceptable, ce refus d’une initiative citoyenne européenne contre le TTIP ! Les détracteurs du traité mobilisent et portent plainte devant la justice européenne.

Haut les ballons, plus haut que la tour abritant la justice européenne !

Les avis et arguments en faveur de l’accord de libre-échange transatlantique (TTIP) sont nombreux : experts économiques promettant un avenir radieux, partis sociaux-démocrates espérant des créations d’emploi, responsables européens expliquant qu’on ne peut plus revenir en arrière? Clairement, pour combattre cet accord, il faut lutter sur tous les fronts.

Cela fait longtemps qu’une campagne de contre-information est en marche, avec des conférences comme celles de Ernst-Christoph Stolper ou de Raoul-Marc Jennar au Luxembourg (woxx 1259 et 1262). mehr lesen / lire plus

« Tourisme social » : une décision à double tranchant

(lc) – Cette semaine, la Cour de justice de l’Union européenne (CJUE) a donc tranché en faveur de l’Etat allemand et du Jobcenter Leipzig contre la citoyenne roumaine Elisabeta Dano et son fils Florin. Ces derniers avaient porté plainte contre l’administration allemande parce que celle-ci leur avait refusé l’accès aux aides sociales, en motivant sa décision par le fait que la mère n’avait jamais été à la recherche d’un travail et ne projetait pas de le faire dans le futur. Une décision qui peut être lourde de conséquences. Certes, les droites réunies peuvent se réjouir maintenant que les « parasites sociaux » venus de l’Est ne pourront pas vivre d’allocations réservées aux seuls indigents locaux – quoique, en même temps, elles ne pourront plus aller à la pêche aux voix avec la peur de l’étranger. mehr lesen / lire plus