ALEJANDRO GONZÁLEZ IÑÁRRITU: Sur la corde raide

Dans « Birdman », Alejandro González Iñárritu retrouve un semblant de sobriété pour mettre en scène le retour d’un Michael Keaton étonnant. Un film intelligent et réjouissant.

Michael Keaton en célébrité à la recherche d’une légitimité d’acteur et Edward Norton en comédien adulé mais alcoolique : un duo explosif.

On savait le réalisateur mexicain virtuose du film choral (« Babel », clef de voûte de son oeuvre cinématographique) et du réalisme poignant (« Biutiful ») ; quelquefois maître de l’esbroufe aussi, tant ses précédents films semblaient faits pour impressionner. Le voilà donc qui met sa maîtrise technique au service d’une comédie grinçante et un peu vache. mehr lesen / lire plus

ART CONTEMPORAIN: L’invasion Lorent

Présente simultanément dans pas moins de trois galeries et musées, l’artiste et historienne luxembourgeoise Catherine Lorent étale sa vision de l’art – baroque et multifonctionnelle.

La guitare et le baroque : marques de fabrique de Catherine Lorent.

Déjà sacrée par sa nomination pour le moins inattendue à la Biennale de Venise en 2013 (woxx 1216), l’artiste luxembourgeoise Catherine Lorent, basée à Berlin, revient en force dans son pays natal. Pas moins de trois expositions – DATE à Neimënster, DOOM au Mudam et « Catherine Lorent in dialogue with Paul Thek » à la galerie Krome – lui sont dédiées en ce moment, avec en plus des ateliers organisés au Casino. mehr lesen / lire plus

THÉÂTRE: Quand Jean-Marie rencontre Daphné

« Le mec de la tombe d’à côté » est à l’origine un roman auréolé du statut de best-seller planétaire. Le TOL s’empare de son adaptation théâtrale pour le plus grand plaisir du spectateur.

Ils ont passé des semaines à se recueillir chacun de son côté : ce premier sourire échangé augure-t-il pourtant une histoire idyllique ? (Photo: Ricardo Vaz Palma / TOL)

Le livre de Katarina Mazetti, publié en 1999, a connu un succès retentissant : près d’un demi-million d’exemplaires vendus en Suède et des traductions en 33 langues à ce jour. Véronique Fauconnet, directrice du Théâtre ouvert Luxembourg, a dû batailler ferme pour pouvoir monter la pièce au grand-
duché. mehr lesen / lire plus

GROSSBRITANNIEN: Sexistisches System

Im britischen Rotherham wurden 16 Jahre lang etwa 1.400 junge Mädchen von organisierten Banden systematisch sexuell missbraucht. Wie eine neue Untersuchung zeigt, waren sowohl die Polizei als auch der Stadtrat darin verwickelt.

Nutzen Fälle systematischen Missbrauchs als Gelegenheit zur rassistischen Hetze: AnhängerInnen der „English Defence League“ im September bei einem Marsch durch Rotherham.

Rotherham ist eine mittelgroße, von der Labour-Partei regierte und bis vor einigen Jahren unscheinbare Stadt im Süden von Yorkshire, dem Norden Englands. Vor wenigen Tagen gab die britische Regierung jedoch bekannt, dass sie die Kontrolle über den Rat der Stadt Rotherham übernehmen werde. Eine unabhängige Untersuchung über den Umgang des Stadtrats mit dem 2010 bekannt gewordenen organisierten sexuellen Missbrauch von Minderjährigen kam zu dem Ergebnis, dass der Rat nicht arbeitsfähig und zudem mehr an seinem eigenen Ruf als am Schutz von Kindern interessiert sei. mehr lesen / lire plus

KULTUR: „Kunst muss politisch sein“

Lars Schmitz und Raphael Lemaire von dem jungen Künsterkollektiv Richtung22 erklären im woxx-Interview, wie sie den kulturellen Sektor in Luxemburg sehen, wie man Leute erreicht, die bisher nicht erreicht wurden, und warum Kunst sich einmischen sollte.

Lars Schmitz, 27, hat sein Kommunikations- und Medienwissen-
schaftsstudium in Halle gerade abgeschlossen.

Raphael Lemaire, 22 Jahre alt, studiert Politikwissenschaft in München. (FOTOS: RICHTUNG22)

woxx: Warum Richtung22?

Lars Schmitz: Die Gruppe funktioniert basisdemokratisch, was am Anfang natürlich zu den zu erwartenden stundenlangen Diskussionen geführt hat. Ich glaube, wir hatten ungefähr 200 Namen zur Auswahl. Uns war wichtig, einen zu finden, der unser Engagement widerspiegeln würde. mehr lesen / lire plus

SYNDICATS: L’homme de terrain

Elu à la tête du Landesverband le 31 janvier, Jean-Claude Thümmel prend la relève de Guy Greivelding. Et fait basculer son syndicat un peu plus à gauche.

Né en 1959, Jean-Claude Thümmel habite Bascharage depuis toujours. Avant de devenir président du Landesverband, il a travaillé sur le terrain pendant de longues années.

Jean-Claude Thümmel est un travailleur. Avec sa chemise à carreaux, manches courtes, les deux derniers boutons ouverts, avec son jean et ses cheveux gris courts, sa barbe de trois jours et sa petite boucle d’oreille, avec sa carrure plutôt athlétique, c’est la première image qu`il donne. Souriant, la poignée de main déterminée, le « Minettsdapp » passe vite au tutoiement. mehr lesen / lire plus

COLLABORATION: Fin du mythe national

La parution du rapport Artuso sur « La `question juive‘ au Luxembourg » a officialisé ce dont on pouvait se douter depuis longtemps : la Commission administrative a collaboré. Le risque est que ce travail d’historien soit, d’une façon ou d’une autre, politisé.

C’est donc officiel : la Commission administrative menée par Albert Wehrer s’est bel et bien compromise en collaborant avec l’occupant allemand. (Photo: Photothèque de la Ville de Luxembourg)

Non, ce n’est pas un « Tabu-Bruch », comme les confrères du Luxemburger Wort ont tenté de faire croire à leur une, le jour qui a suivi la publication du rapport Artuso. mehr lesen / lire plus

APPEL: Avec la Grèce, changer l’Europe

Ne pas voir la confrontation entre Syriza et le mainstream bruxellois comme une menace, mais comme une chance, c’est l’idée à la base de cet appel.

Citoyennes et citoyens d’horizons et d’engagements divers, nous saluons le choix du peuple grec de rompre avec les politiques d’austérité.

Les politiques d’austérité imposées par la Commission européenne, la Banque centrale européenne et le Fonds monétaire international (la Troïka) à la Grèce ont échoué. L’aide de la Troïka a été conditionnée à des mesures d’austérité qui ont étranglé l’économie grecque et ont creusé encore davantage la dette publique, qui est aujourd’hui de 178 % du Produit intérieur brut. mehr lesen / lire plus

GEGEN KOHLE, ÖL, GAS UND ATOM: Divest Lëtzebuerg!

Wer aus den fossilen Energien aussteigen will, muss auch aus ihrer Finnazierung aussteigen, so lautet die Botschaft der internationalen Divest-Kampagne.

Für die Regierungs-Dinosaurier: Kohlenstoffballons und Divestplakate.

Anlässlich der Sitzung des Regierungsrates am Mittwochmorgen demonstrierten Klima-Aktivisten und -Aktivistinnen auf der Place Clairefontaine gegen öffentliche Investitionen in fossile Energien und die Atomenergie sowie für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Zu der Demonstration hatten die in der Plattform Votum Klima zusammengeschlossenen 26 luxemburgischen NGOs aufgerufen.

Die Regierungsmitglieder, unter ihnen Staatsminister Xavier Bettel und der für den Fonds de Compensation des Pensionsregimes zuständige Ressortminister Romain Schneider, wurden mit schwarzen Riesenluftballons, Symbol für die „Kohlenstoffblase“, sowie einer Vielzahl von Divest-Lëtzebuerg-Plakaten empfangen. mehr lesen / lire plus

DIE EU GEHÖRT DER TROIKA: „Wer rettet wen?“

Ein Filmemacherduo aus Hamburg zeigt mit seinem Film „Wer rettet wen?“ die europäische Schuldenfrage in neuem Licht. Das Werk feierte am 11. Februar in 150 verschiedenen Kinos Premiere.

Der Gipfel der Empörung. Die Griechen verbrennen die Sinnbilder europäischen Union.

„Wer findet, dass der griechische Staat einen Schuldenerlass erhalten sollte?“ Zuerst heben sich zaghaft einige Hände, bis zuletzt ungefähr der halbe Kinosaal seine Zustimmung bekundet. „Ein Ausnahmepublikum“, so einer der Veranstalter des Abends. In der Tat wird das Problem der Griechen europaweit von den meisten Menschen als selbstverschuldet angesehen. Die Rückzahlung der Darlehen wird gefordert. Dass diese Sicht der Dinge wohl kaum der Realität entspricht, wollen Leslie Franke und Herdolor Lorenz mit ihrem neuesten Dokumentarfilm „Wer rettet wen?“ zeigen. mehr lesen / lire plus

STRAFVOLLZUG: Konzeptionslos

Anlässlich der Vorstellung zweier Berichte fand Lydie Err deutliche Worte in Bezug auf die Zustände im geschlossenen Strafvollzug. Sie fordert den Ausbau alternativer Strukturen und mehr Transparenz.

An Alternativen zum Wegsperren sogenannter Straftäter und von der Gesellschaft zu „Kriminellen“ stigmatisierter fehlt es leider noch immer. Statt etwa die elektronische Fußfessel einzusetzen, die es in Luxemburg bereits seit 2007 gibt und die noch immer als Provisorium eingesetzt wird – dabei Häftlingen zumindest ein partielles Maß an Autonomie erlaubt – konkurrieren Strafvollzugsanstalten scheinbar in Methoden der Repression. Oder ist es einfach nur der Plan- und Konzeptlosigkeit der zuständigen Ressortminister zu verdanken, dass sich an den Zuständen in Schrassig, das nach wie vor ein Sammelbecken für Häftlinge und Minderjährige ist, noch immer nichts geändert hat? mehr lesen / lire plus

Kreislaufwirtschaft: EU-Kommission plant Alleingang

(dw) – Durch die Einführung einer „économie circulaire“ oder, zu Deutsch, einer kreislauforientierten Wirtschaft könnten in Luxemburg jährlich zwischen 300 Millionen und einer Milliarde Euro eingespart und über 2.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Das besagt eine Studie, die am Montag vom Wirtschaftsministerium vorgestellt wurde. In Brüssel stritt man diese Woche weiter darüber, wie eine solche Kreislaufwirtschaft auf europäischer Ebene gesetzlich geregelt werden soll. Die frühere EU-Kommission hatte eine entsprechende Direktive mit dem Ziel, ein besseres Abfallmanagement europaweit einzuführen, bereits im Juli vergangenen Jahres vorgelegt. Doch das Juncker-Team kündigte an, das Gesetz zurückzuziehen und einen „ehrgeizigeren“ Vorschlag zu machen. Dies löste großen Protest bei den EU-Umweltministern aus, die in einem Brief die Kommission baten, ihre Meinung zu ändern. mehr lesen / lire plus

Steuerflucht: Spezial- statt Untersuchungskommission

(dw) – Nicht immer müssen auf Worte Taten folgen. Im Europaparlament, wo sich Abgeordnete aller Parteien gerne kämpferisch zum Thema Steuerparadiese äußern, wollte man es offensichtlich doch nicht übertreiben mit der Jagd auf Steuerflüchtlinge. In einem ersten Anlauf hatten die Chefs der großen Parteien die Einführung einer Untersuchungskommission bereits erfolgreich verhindert. Offensichtlich wollte man vor allem Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ersparen, vor dem Gremium aussagen zu müssen (siehe woxx 1304). Als die Fraktion der Grünen dann doch genug Unterschriften zusammengebracht hatte, um eine Untersuchungskommission zu beantragen, einigte man sich auf eine Alternative: Eine Spezialkommission, die deutlich weniger Rechte hat. Dieser Option schloss sich am Donnerstag eine Mehrheit in Straßburg an. mehr lesen / lire plus

POLITIQUES FAMILIALES: Tout pour les mères ?

L’émancipation passe par les crèches et le congé parental. Au-delà de ce consensus se posent des questions délicates concernant l’articulation de ces politiques avec l’économie et la justice sociale.

La ministre libérale expose ses arguments sous le regard attentif de la coprésidente verte.

« Il ne faut pas essayer de faire des économies quand on réforme les politiques familiales. » La phrase d’Hélène Périvier n’a fait bondir personne lundi soir au Carré Rotondes. L’économiste française avait été invitée par la « Gréng Stëftung » pour une conférence-débat intitulée « Les politiques familiales, un investissement dans l’égalité des chances ? ». Pour Périvier, ce n’est pas l’économie de l’Etat social qu’il faut réformer, mais son orientation, afin que ses mécanismes correspondent aux modes de vie et de travail du 21e plutôt que du 19e siècle. mehr lesen / lire plus

Réforme de la réforme des crèches – enfin !

(lm) – Un enfant issu d’une famille recomposée, c’est ce à quoi ressemble le projet de loi 6410, modifiant la loi sur la jeunesse – en l’occurrence, réorganisant les structures d’accueil des enfants. Il avait été déposé par la ministre de la Famille Marie-Josée Jacobs en 2007, puis fait l’objet d’importants amendements gouvernementaux en août 2013, déposés par Marc Spautz, le successeur de celle-ci. Désormais, la ministre de la Famille s’appelle Corinne Cahen. Mais c’est son « compagnon » politique Claude Meisch, ministre de la Jeunesse, qui a présenté une nouvelle mouture du texte à la presse mardi dernier. Changement le plus spectaculaire : les chèques-service rendant abordables les tarifs des crèches sont aussi délivrés aux parents frontaliers. mehr lesen / lire plus

Enseignement secondaire : pas d’accord

(da) – Les représentants des enseignants et le ministre de l’Éducation Claude Meisch sont d’accord … sur le fait de ne pas être d’accord. Après une première réunion avec le conciliateur, qui a duré deux heures environ, les deux parties se sont toutefois montrées satisfaites. Les négociations se seraient déroulées dans une bonne ambiance, malgré quelques frictions au début. Les trois syndicats présents – Féduse, Apess et SEW – ont lancé un appel aux enseignants : celui de ne pas lancer d’actions avant la prochaine étape de la conciliation, le 5 mars. Ce n’est pas la première fois que les syndicats se montrent enclins à un possible compromis. mehr lesen / lire plus

PDR: Schlagabtausch zwischen Meco und Etgen

(rg) – Dass das Gutachten der EU-Kommission zum luxemburgischen Landwirtschafts-Entwicklungsplan (PDR) wohl kaum nach dem Gusto des Landwirtschaftsministers ausfallen würde, dürfte sogar seine Verwaltung geahnt haben. Umso unverständlicher die in einer Stellungnahme und einem RTL-Interview öffentlich gemachte Reaktion des Ministers, die Kommission habe dem Meco ein Dokument übermittelt, noch ehe er selbst es zu Gesicht bekommen habe. „Inwieweit eine solche Vorgehensweise seitens der europäischen Kommission als normal angesehen werden kann, mag jeder selbst beurteilen“, so sein Kommuniqué. Damit dokumentiert er allerdings lediglich die lahme Kommunikation zwischen der Luxemburgischen Vertretung in Brüssel – die hatte das Dokument schon drei Wochen zuvor erhalten – und dem Ministerium zu Hause. mehr lesen / lire plus

LIBERTÉ D’EXPRESSION: Rire avec qui ?

Pour ce dernier épisode de notre série sur Charlie Hebdo, nous revenons sur un débat organisé à la faculté de droit de l’Université du Luxembourg intitulé « Charlie, Voltaire et les autres – paroles de juristes ».

© Carlos Schmitz

Après les commémorations, les prises de position et les prises de bec, le grand-duché a enfin aussi organisé un débat sur la question de la liberté d’expression et la liberté religieuse. Une table ronde où les thèmes discutés dans la série du woxx ont aussi été évoqués. Les prises de parole de juristes, d’avocats, juges et professeurs ont du moins illustré que l’affaire est plus que complexe, même si le droit reste – sous nos latitudes bien entendu – du côté de la liberté d’expression. mehr lesen / lire plus

CSV: Mutlos

Die CSV bleibt bei ihrem Nein zum Ausländerwahlrecht und verschafft damit dem anstehenden Referendum ungewollt eine zusätzlich Legitimation.

Das dreifache Nein der CSV zu den (übriggebliebenen) Referendums-Fragen kam zwar nicht unbedingt überraschend, doch hätten auch manche SympathisantInnen etwas mehr Mut von der – jetzt nicht mehr in der direkten politischen Verantwortung stehenden – „Volkspartei“ erwartet.

Dass am Montag 84 Prozent der Delegierten des CSV-Nationalrates sich einer Öffnung des allgemeinen Wahlrechtes für Nicht-Luxemburger – selbst einer an strenge Bedingungen geknüpften – versperrten, dürfte auch den Modernisierungsprozess, dem sich die Christlich-Sozialen unterziehen wollen, beeinträchtigen.

Von allen Seiten – also auch von der CSV – wird das Demokratie-Defizit, das sich durch die beständige Zuwanderung nicht-wahlberechtigter AusländerInnen zunehmend verschärft, anerkannt. mehr lesen / lire plus