RYAN GOSLING: Le monstre du lac

N’est pas David Lynch qui veut – malgré des images très belles et des idées intéressantes, « Lost River » est comme une sauce qui ne prend pas.

Plein d’images mystérieuses, « Lost River » manque de cohérence.

Ça commence sur des airs de crise que nous connaissons trop bien : quelque part en Amérique du Nord profonde, une petite ville, Lost River, est devenue la proie des spéculateurs. Les habitants ont souscrit des crédits et des hypothèques totalement fantaisistes et n’arrivent plus à payer leurs maisons. Des massacres d’habitations à la pelleteuse rythment dès lors leurs journées. Le point de départ du premier film écrit et réalisé par l’acteur Ryan Gosling est donc la fameuse « crise des subprimes », qui s’est transformé en cataclysme mondial dont la planète ne s’est toujours pas remise. mehr lesen / lire plus

FOTOGRAFIE: Vernetzte Armut

Der palästinensische Fotograf Raed Bawayah beschäftigt sich in seinen preisgekrönten Fotoserien mit Schicksalen, die dem seinen ähneln – und zeigt ein Menschenbild, das Armut und Repression mit Würde vereint.

Alltag im Westjordanland.

Raed Bawayah ist ein Kämpfer. Im Westjordanland als eines von neun Kindern einer alleinstehenden Mutter geboren, stand sein Schicksal eigentlich schon fest: Er würde, wie seine Geschwister auch, sich wohl sein Leben lang als Gelegenheitsarbeiter im benachbarten Israel durchschlagen müssen. Obwohl schon als Kind von der Fotografie fasziniert, arbeitete er bis zu seinem 28. Lebensjahr hauptsächlich auf Baustellen, bis er eines Tages den Entschluss fasste, sich an der Naggar School, einer Kunstschule in Israel, vorzustellen. mehr lesen / lire plus

POST-MATH: Mutés

Le printemps se réveille et avec lui la scène luxembourgeoise. Une semaine avant le festival Out of the Crowd, c’est aux héros locaux de Mutiny on the Bounty de présenter leur dernier-né à la Kulturfabrik, ce weekend.

Malgré quelques mutations, Mutiny reste un des meilleur groupes du pays.

Une bonne décennie déjà qu’ils se tapent l’incruste dans les salles de répétition de la Kulturfabrik. Parmi tous les groupes qui s’y gèlent les doigts en hiver et se noient dans leur sueur en été, les Mutiny on the Bounty sont probablement les plus productifs et les plus assidus à la tâche de vivre leur rêve de musiciens. mehr lesen / lire plus

GLOBALE GELDPOLITIK: Mehr Geld als Verstand

Durch die Fortsetzung der expansiven Geldpolitik in Europa und den USA entsteht eine Blase auf dem Aktienmarkt. Ihr Platzen ist nur eine Frage der Zeit.

Meister der Aktienblase: Auch Mario Draghi steht als Präsident der Europäischen Zentralbank für eine Politik, die Werte vorfinanziert, deren Realisierung zweifelhaft ist.

Während die meisten Ökonomen von der Finanzkrise der Jahre 2007/2008 überrascht wurden, mangelt es heute nicht an Warnungen. Bereits in ihrem 83. Jahresbericht vom April des Jahres 2013 ermahnte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), ein Zusammenschluss von 60 Zentralbanken, ihre Mitglieder, die Europäische Zentralbank (EZB), die US-amerikanische Federal Reserve (Fed) und die anderen relevanten Notenbanken, nachdrücklich. mehr lesen / lire plus

BANDE DESSINÉE: Montrez-moi la Chine !

Li Kunwu est un dessinateur chinois qui publie dans le « Quotidien du Yunnan » et… chez Dargaud. Il nous fait voir la société, la politique et l`histoire à travers les yeux d’un Chinois.

Scène de rue dans le vieux centre de Kunming, un joueur de viole chinoise sous la pleine lune, voyageurs entassés dans une grande salle d’attente, Fête du nouvel an avec échasses et masques… C’est en contemplant les dessins grand format de Li Kunwu lors d’une exposition au musée Cernuschi à Paris que, émerveillé, j’ai décidé de lui dédier un article. La tendresse avec laquelle il dépeint les gens simples, leurs plaisirs traditionnels, leur énergie au quotidien, leurs défauts sympathiques, font vibrer une corde en toute personne qui a connu cette Chine-là. mehr lesen / lire plus

WERTEUNTERRICHT: „Sich von Maximalpositionen trennen“

Die Vorstellung eines Rahmendokuments zum einheitlichen Werteunterricht und die Nominierung des Schweizer Bildungswissenschaftlers Jürgen Oelkers als Moderator der mit dessen Ausarbeitung betrauten Arbeitsgruppen hatten teils heftige Reaktionen zur Folge. Die woxx hat sich mit Professor Oelkers unterhalten.

Jürgen Oelkers, 1947 in Buxtehude (Deutschland) geboren, ist Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Zürich. In der Schweiz war er an den Arbeiten am Fach „Religion und Kultur“ beteiligt.

woxx: Ihre Nominierung als Moderator der mit der Ausarbeitung eines einheitlichen Werteunterrichts befassten Arbeitsgruppen hat in Luxemburg eine recht hitzige Debatte ausgelöst. Hat Sie das überrascht?

Jürgen Oelkers: Mich haben die Reaktionen nach dem Vortrag, den ich gehalten habe, überrascht, ja. mehr lesen / lire plus

WOHNUNGSBAU: Größenwahn statt Sozialer Wohnungsbau

Obwohl die Regierung betont, dass der Wohnungsbau Priorität habe, steigen die Mieten und belastet die Wohnungsnot die Nicht-Vermögenden. Protzige Großprojekte scheinen Vorrang vor bezahlbarem Wohnraum zu haben.

Besitzt du schon oder mietest
du noch? Häuser auf Limpertsberg – einem der teuersten Viertel Luxemburgs.

In kaum einem Bereich klaffen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander wie beim Wohnungsbau. Trotz aller politischer Verlautbarungen scheint die Entwicklung in Luxemburg vorgegeben wie ein Teufelskreis: Die Bevölkerung wächst, die Haus- und Mietpreise steigen unaufhaltsam – angefeuert durch den Anreiz für Anleger, angesichts des niedrigen Zinsniveaus in Immobilien zu investieren. (Im vergangenen Jahr lockte die Regierung so die Vermögenden mit einem „super-reduzierten TVA-Satz“ von drei Prozent für den Bau von Zweitwohnungen.) Während die öffentliche Hand beim Wohnungsbau noch immer quasi inexistent ist, betreibt eine Handvoll bekannter Bau-Promoteure ungehindert Immobilien-Spekulation, während Privatbesitzer sich auf ihrem Kapital ausruhen oder mit ihm spekulieren, auf dass es wachse …

Obwohl die jetzige Regierung im Koalitionsabkommen den Wohnungsbau zur absoluten Priorität erklärt hat, herrscht Stillstand. mehr lesen / lire plus

WÄHLEN MIT 16: Einmal Vorreiter sein

Trotz strahlendem Sonnenschein, Champions-League und Osterferien war die Podiumsdiskussion der Jugendkonferenz (CGJL) am Mittwoch recht gut besucht.

Knapp zwei Monate vor dem Referendum sieht sich die CGJL in einer Klemme: Für die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre spricht sich nur etwa einer von drei Wahlberechtigten aus! Wie sich die betroffenen 16- und 17- Jährigen dazu positionieren, wurde bislang nicht erhoben worden. Als Indikator dienen die 18-24 Jährigen, die sich auch mehrheitlich gegen eine Herabsetzung aussprechen, wenn auch etwas knapper. Und: Junge männliche Erwachsene sind eher für das Wahlalter ab 16, junge Frauen mehrheitlich dagegen.

Das Argument, die Jugendlichen selbst seien gegen eine Herabsetzung des Wahlalters, kennt auch Eva Zeglovits. mehr lesen / lire plus

GLOBALISATION: Le commerce, c’est la guerre

La globalisation a réduit de nombreux aspects de la vie moderne à un simple échange de marchandises contrôlées par des multinationales. Tout, de la terre et de l’eau à la santé et aux droits humains, est aujourd’hui étroitement lié au concept de libre-échange.

Yash Tandon, fort d’une expérience de plusieurs décennies dans les négociations commerciales de haut niveau, questionne cette orthodoxie dominante à travers son livre « Le commerce c’est la guerre», dont la traduction vers le Français vient d’être réalisée grâce à l’appui d’un certain nombre d’ONGD, dont l’ASTM à Luxembourg. Selon l’auteur du livre, le libre-commerce ne fait non seulement obstruction au développement de la vaste majorité des personnes et particulièrement de celles qui habitent dans les pays les plus pauvres, mais est également source de violence et d’appauvrissement. mehr lesen / lire plus

GRUNDRECHTE UND TERRORISMUS: Unser Krieg

Neue Maßnahmen gegen den Terror, gewiss, aber bitte nicht übertreiben. Diese zögerliche Haltung ist fehl am Platz, wenn es um die Verteidigung der Zivilisation gegen einen rücksichtlosen Feind geht.

Die Strafjustiz werde zu einer Präventivjustiz, Prinzipien wie die Unschuldsvermutung oder das Recht auf einen fairen Prozess seien bedroht, so die Befürchtungen des langjährigen Generalstaatsanwalts Robert Biever. Dass er und andere hohe Justizbeamte scharfe Kritik am jüngsten Projet de loi zur Terrorismusbekämpfung üben, hat für Schlagzeilen gesorgt.

Man fragt sich: Haben die Kritiker das Exposé des motifs des Textes überhaupt gelesen? Dort wird nämlich erklärt, dass wir es mit einer völlig neuen Strategie der „Islamischer Staat“ genannten Terrorgruppe zu tun haben. mehr lesen / lire plus

Monarchie: le soutien s’effrite

(lc) – Sombre semaine pour notre aristocratie locale. Pour les festivités autour du 70e anniversaire du retour d’exil de la grande-duchesse Charlotte, et donc d’une figure phare de notre mythe national de plus en plus contesté, ni le premier ministre, ni le président de la Chambre des députés, ni même la bourgmestre de la capitale n’avaient trouvé le temps de s’y rendre. De plus, plusieurs journaux se sont permis de déroger à l’obligation implicite de publier des hagiographies à cette occasion, comme les collègues du « Quotidien », qui donnaient la parole au psychologue Thierry Simonelli pour démonter le mythe grand-ducal. Comme si cela ne suffisait pas, le grand-duc actuel lui aussi s’est retrouvé touché par une attaque, certes satirique, mais aussi symbolique. mehr lesen / lire plus

Festivals: Es wird ein trauriger Sommer

(lc) – Da die Kollegen vom Tageblatt mal wieder das Wasser nicht halten konnten, ergoss sich die – eigentlich mit einem Embargo bis Freitag Mittag ausgestattete – traurige Nachricht schon am Mittwoch in einem Schwall über sämtliche Netzwerke: Das „Food for Your Senses“ Festival 2015 ist abgesagt. Dass es schwer werden würde, für die diesjährige Ausgabe einen Veranstaltungsort zu finden, und die Organisatoren seit Monaten in fieberhaften Verhandlungen mit verschiedenen Gemeinden in allen Ecken des Landes standen, war allgemein bekannt. Wieso sie schließlich das Handtuch warfen und wer schuld an dem Desaster ist, dazu will sich die Vereinigung an diesem Freitag morgen in einer Pressekonferenz äußern. mehr lesen / lire plus

La charte qui ne protège pas vos données

(lm) – De plus en plus liberticides, les jugements de la Cour de justice de l’Union européenne. Alors que son pouvoir augmente, sa jurisprudence a tendance à protéger de moins en moins les droits fondamentaux. Pour exemple, l’arrêt décevant en matière de droit d’asile dans l’affaire du déserteur André Shepherd (woxx 1308). Et voici qu’elle clarifie ce que les citoyens européens ont à attendre des traités européens en matière de protection des données personnelles : rien. Des citoyens néerlandais avaient refusé de se laisser prendre les empreintes digitales lors de la confection de passeports, redoutant que leur État n’utilise ces données à d’autres fins que celles prévues. mehr lesen / lire plus

Regroupement familial : des réponses

(da) – La semaine passée, nous avions constaté qu’à la Direction de l’immigration, personne n’était disponible pour répondre à nos questions concernant les blocages administratifs en matière de regroupements familiaux (woxx 1314). Finalement, la Direction de l’immigration nous a répondu par e-mail – après parution de l’article de la semaine dernière. Oui, il est possible qu’elle refuse une demande de regroupement familial faite dans les trois mois après l’obtention du statut de réfugié politique – si le lien familial entre le demandeur et la personne pour laquelle la demande a été faite ne peut être prouvé. Et oui, les personnes concernées sont informées de la procédure simplifiée qui peut se faire dans les trois premiers mois, lors de la notification sur l’obtention du statut de réfugié politique. mehr lesen / lire plus

Wider der Gentrifizierung

(avt) – Dass Bürgermeister auf kommunaler Ebene durchaus einen Spielraum haben, in den Plan d’aménagement generale (PAG) einzugreifen, bewies der grüne Bürgermeister Differdingens, Roberto Traversini, mit einem wichtigen Beschluss: Im Oktober 2014 erließ er ein Verbot, Einfamilienhäuser in Differdingen abzureißen. Am 28. Januar bestätigte der Differdinger Gemeinderat diese Entscheidung, am vergangenen Montag wurde sie vom Ministerium bestätigt. Traversini greift damit zwar nicht direkt in den Mietmarkt ein, machte aber mit seiner Entscheidung Promotoren und Bauherren einen Strich durch die Rechnung, die auf leerstehende Häuser spekulieren, um dort Wohnblöcke zu bauen. Die Preise für Einfamilienhäuser dürften durch Traversinis Entscheidung zumindest nicht weiter steigen. mehr lesen / lire plus

De Lampedusa au Luxembourg

(da) – Alors qu’une nouvelle catastrophe aurait coûté la vie à quelque 400 migrants au large de la côte libyenne – et que cela semble beaucoup moins intéresser le grand public que le crash d’un avion dans les Alpes françaises il y a trois semaines – le collectif « Keen ass illegal » invite à une soirée au sujet de Lampedusa, cette île devenue le symbole d’une politique migratoire inhumaine. La soirée débutera avec la projection d’un court-métrage sur l’île de la réalisatrice Catherine Richard, suivi d’un documentaire d’Antonino Maggiore sur le 3 octobre 2013, date à laquelle un naufrage a tué 366 migrants près de Lampedusa. mehr lesen / lire plus