Après le référendum : Ignorance Is Bliss

Alors que le CSV rêve de refermer le clivage sociétal révélé par le référendum du 7 juin, la coalition préfère l’ignorer – une attitude peu surprenante, mais potentiellement dangereuse.

(© wikimedia)

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Même si le clivage entre « peuple » et « élites » qu’aiment propager les tenants du « 3 x Nee » au référendum n’est pas uniquement à mettre sur le compte de la coalition, il est toutefois clair que l’attitude du camp du oui n’a pas aidé à refréner les ardeurs de ses opposants. Tout au contraire, si la consultation du 7 juin a démontré une chose, c’est que le Luxembourg n’est définitivement pas immunisé contre une campagne populiste de droite, avec tous les relents xénophobes que celle-ci implique. mehr lesen / lire plus

Sauver le climat : Les CO2mnambules

Concertation sur les positions des pays européens pour aboutir à un accord sur le climat, voilà l’objectif du Luxembourg dans le cadre de sa présidence européenne. Ce sera difficile, et pas suffisant pour autant.

COP21 UnitedCarole Dieschbourg est optimiste. Lors du point presse sur les résultats du Conseil des ministres de l’Environnement de lundi dernier, elle a multiplié les messages positifs. Les pays de l’Union européenne continuent à émettre moins de CO2 malgré la croissance retrouvée, les grandes puissances sont en train de revoir leurs positions sur les politiques climatiques et les populations sont plus conscientes que jamais des dangers du réchauffement atmosphérique. mehr lesen / lire plus

Fonctionnaires
 : Cercle du pouvoir

Partiellement levé, le secret entourant les fonctionnaires siégeant dans les conseils d’administration ne suscite que de nouvelles interrogations. Et le fait qu’une loi vieille de 25 ans ne soit pas appliquée n’est qu’une de celles-ci.

Des cercles onéreux, mais pas transparents - l’État veut garder confidentiels les montants que touchent les fonctionnaires dans les conseils d’administration (photo : ©flickr fdecomite)

Des cercles onéreux, mais pas transparents – l’État veut garder confidentiels les montants que touchent les fonctionnaires dans les conseils d’administration (photo : ©flickr fdecomite)

Ça tient un peu du réflexe : lors de sa brève réintégration à la tête de l’Adem, Mariette Scholtus, l’ancienne directrice limogée, réintégrée et puis re-limogée, a aussitôt demandé à pouvoir retrouver ses sièges dans les conseils d’administration des CFL et du Fonds national de solidarité. mehr lesen / lire plus

Brasilien: Sparen für den Aufschwung


Brasilien steckt in einer tiefen ökonomischen Krise. Ein umstrittenes Sparprogramm soll der siebtgrößten Wirtschaftsmacht der Welt auf die Beine helfen.

Mobilisieren gegen den geplanten Sozialabbau in Brasilien: AnhängerInnen der Jugendbewegung „Levante Popular da Juventude“. (Foto: Flickr)

Mobilisieren gegen den geplanten Sozialabbau in Brasilien: AnhängerInnen der Jugendbewegung „Levante Popular da Juventude“. (Foto: Flickr)

So hatte sich Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff den Beginn ihrer zweiten Amtszeit wohl nicht vorgestellt. Im vergangenen Jahr war die Kandidatin der Arbeiterpartei (PT) voller Optimismus mit dem Slogan „Mehr Veränderungen, mehr Zukunft“ in den Wahlkampf gezogen und knapp wiedergewählt worden. Nach einem halben Jahr im Amt sieht die Bilanz düster aus. Einer Studie des Statistikinstituts IBOPE zufolge erwarten nur noch 21 Prozent der Bevölkerung eine positive Zukunft für Brasilien – zu Beginn der ersten Amtszeit Rousseffs 2011 waren es noch 73 Prozent. mehr lesen / lire plus

Frère François, sœur climat

« La sauvegarde de la maison commune », c’est-à-dire la préservation des équilibres écologiques, voilà le sujet de l’encyclique publiée le 18 juin par le pape François. Le titre, « Laudato si’ », fait référence à un poème religieux invitant des entités naturelles telles que le « frère Soleil » ou la « sœur Lune » à louer Dieu. L’auteur en est François d’Assise, un saint catholique réputé pour son attachement à la nature, mais aussi pour son engagement au côté des pauvres. De même, l’encyclique n’évoque pas seulement l’écologie, et notamment la protection du climat, mais aussi la justice sociale. mehr lesen / lire plus

Tram und Wohnungsbau: Erfolgsprojekte?

Vergangenen Freitag präsentierten die Minister Nagel und Bausch ihre Pläne zum Wohnungsbau und zur Tram auf Kirchberg, wohl um nach dem gescheiterten Referendum Handlungsfähigkeit auf diesem Feld zu demonstrieren. Ab Herbst 2017 soll die Tram (Kirchberg-Paffenthal) rund 10.000 Passagiere im Drei-Minutentakt befördern. Daneben stellten die Minister den Neubau von bis zu 6.500 Wohnungen auf Kirchberg in Aussicht, wovon rund 1.600 innerhalb der nächsten fünf Jahre entstehen sollen. Der Kaufpreis – gegenwärtig bei 7.150 €/m2 – soll auf 4.200 €/m2 fixiert werden, also um rund 40 Prozent sinken. In den drei neuen Wohngebieten (Quartier du Kiem, Réimerwee, J. F. K. Sud), die bis 2020 geplant sind, sollen die Baumaßnahmen zu 50-70% von der SNHBM und zu einem geringeren Teil vom Fonds du Logement realisiert werden. mehr lesen / lire plus

Naturparks in der Bilanz

Auf Antrag der CSV debattierte am Mittwoch das Chamber-Plenum über die Bilanz der Luxemburger Naturparks, deren Idee in den 1980er Jahren lanciert wurde. Anfangs als Indianerreservate verschrien, wie Marco Schank, Mitbegründer des erst im zweiten Anlauf realisierten Naturpark „Uewersauer“ sich erinnerte, dauerte es etliche Jahre, bis sie sich durchsetzen konnten. Zur Vorbereitung auf die Debatte hatte das Nachhaltigkeits- und Infrastrukturministerium (MDDI) ein Dokument erstellt, das durchaus (selbst-)kritische Elemente bezüglich der eigentlichen Naturparks enthält. Doch der Mouvement écologique, der ebenfalls im Vorfeld der Debatte mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit getreten war, bemängelt das Fehlen einer übergreifenden Analyse seitens des MDDI und einer „Bilanz der Naturparks auf der Grundlage konkreter Indikatoren einer nachhaltigen Regionalentwicklung“. mehr lesen / lire plus

Journalistes et lanceurs d’alerte : Europe Is Watching You

La lutte menée contre une directive européenne concernant le secret des affaires par la journaliste Élise Lucet, rédactrice en chef de « Cash Investigation » sur France 2, n’a pas beaucoup été relayée dans la presse grand-ducale. Et pour cause, non seulement le Luxembourg poursuit un des journalistes de l’émission, Édouard Perrin, mais cette directive permettrait aussi de graver dans le marbre certains des principes de discrétion qui font le bonheur de la place financière. Cette directive instaurerait une protection des secrets d’affaires tellement efficace qu’un scandale tel que Luxleaks ou tel que celui du glyphosate cancérigène de Monsanto aurait été impossible à déceler. mehr lesen / lire plus

TTIP im Europaparlament: Farbe bekennen!

Die TTIP-Abstimmung im Europaparlament wurde vertagt (woxx 1323). Für den weiteren Verlauf der Diskussionen veröffentlicht die Zivilgesellschaft ihe Forderungen an die Luxemburger Abgeordneten.

STOP__Vergangene Woche stand die äußerst wichtige Debatte zu dem Freihandelsabkommen zwischen EU und Amerika im Europaparlament auf der Tagesordnung. Das Europaparlament sollte einen von der Handelskommission entworfenen Resolutionsentwurf verabschieden und somit der EU-Kommission klare Vorgaben für die weiteren Verhandlungen mit auf den Weg geben. Die Gegner des Abkommens sehen bekannterweise mit dem Abkommen elementare demokratische sowie ökologische, soziale und Verbraucherschutzrechte in Frage gestellt. Dabei wächst die Opposition: die europaweite Kampagne von mehr als 450 Organisationen gegen das Freihandelsabkommen hat mittlerweile die Marke von zwei Millionen Unterschriften überschritten. mehr lesen / lire plus

Flüchtlingspolitik: Aus den Augen, aus dem Sinn?

Während weltweit die Flüchtlingszahlen dramatisch steigen, versperren sich die EU-Mitgliedsstaaten gemeinsamen Lösungsansätzen. Das Thema wird wohl die luxemburgische Ratspräsidentschaft überschatten.

(Foto: Carole Reckinger)

(Foto: Carole Reckinger)

Weltweit gibt es so viele Flüchtlinge wie seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr. Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks befanden sich im Dezember 2014 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Das sind 8,3 Millionen mehr als im Vorjahr und 19 Millionen mehr als noch vor zehn Jahren. Der Anstieg der Flüchtlingszahlen zwischen 2013 und 2014 ist der höchste, der je registriert wurde. In Europa wurden im selben Jahr 6,7 Millionen Flüchtlinge gezählt – wovon allerdings etwa ein Viertel syrische Flüchtlinge in der Türkei sind. mehr lesen / lire plus

Grexit: Alle drei Monate?

Derzeit gibt es täglich ein „Treffen der letzten Chance“ bezüglich der Griechenlandkrise. Die Frage wie es soweit kommen konnte, wird dabei kaum erörtert.

Grexit als einziger Ausweg? 
Heiner Flassbeck sieht durchaus eine Zukunft Griechenlands im 
Euro-Raum. (Foto: woxx)

Grexit als einziger Ausweg? 
Heiner Flassbeck sieht durchaus eine Zukunft Griechenlands im 
Euro-Raum. (Foto: woxx)

Eigentlich ist Heiner Flassbeck, der ehemalige Chefvolkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD), ein ruhiger Mensch. Doch in letzter Zeit kommt der begehrte Interviewpartner zahlreicher Medien nicht mehr zu Ruhe. Es ist die Griechenlandkrise, die ihn auf Trab hält. Und was er zu ihr zu sagen hat, lässt sich nicht mit wenigen Worten oder kurzen Statements wiedergeben.

Kein Wunder also, dass der Vortrag, den der studierte Volkswirt vor gut einem Monat in Luxemburg hielt, wie eine Dampfwalze über die zahlreichen ZuhörerInnen hinwegrollte. mehr lesen / lire plus

Commerce équitable
 : « Heureux les pauvres »

Il est théologien, producteur de café au Mexique et père fondateur du commerce équitable. Il était au Luxembourg pour une conférence organisée par Fairtrade Lëtzebuerg. Rendez-vous pour un café avec Frans van der Hoff.

Frans van der Hoff, né en 1939 aux Pays-Bas, est docteur en économie politique et en théologie. Il vit au Mexique depuis 1973. (PHOTO : FAIRTRADE LËTZEBUERG)

Frans van der Hoff, né en 1939 aux Pays-Bas, est docteur en économie politique et en théologie. Il vit au Mexique depuis 1973. (PHOTO : FAIRTRADE LËTZEBUERG)

Frans van der Hoff réfléchit beaucoup. Entre chaque phrase qu’il prononce, son regard parcourt les alentours. Parfois, quelque chose lui vient à l’esprit et on peut deviner un léger sourire sur ses lèvres. Un sourire lui vient aussi aux lèvres quand on lui demande ce qu’il veut boire. mehr lesen / lire plus

Monodrama-Festival: „Wie Luxemburgs Lebensrealität“ 


Zum 6. Mal findet in diesem Jahr das Fundamental Monodrama-Festival statt. 17 Produktionen in fünf Sprachen bilden einen künstlerischen Kontrapunkt zum Ausgang des Referendums. Zur Halbzeit des Festivals zieht dessen Direktor Steve Karier eine erste Bilanz.

(© Damien Valette)

(© Damien Valette)

woxx: Was war die Idee des Festivals? Und wie hat es sich seit seiner Gründung verändert? Es wird ja auch an ungewöhnlichen Orten gespielt …


Steve Karier: Entstanden ist es 2010. Zuerst wurde es nur in Niederanven veranstaltet. Es ist eine Weile umhergewandert und findet jetzt im dritten Jahr in der Banannefabrik statt. Und es kommt drauf an, da ist „TaTi – Take Time“ – eine Reihe, die im öffentlichen Raum gespielt wird oder aber im Museum. mehr lesen / lire plus

Fotografie: (Un)sichtbare Frauenarbeit

„Femmes en mouvement“ im Centre de documentation sur les migrations humaines (CDMH) beleuchtet die Arbeit immigrierter Frauen im Wandel der Zeiten und macht klar: Frauenarbeit war schon vor hundert Jahren fundamental für das Funktionieren der Gesellschaft.

(© Dario_Cieol)

(© Dario_Cieol)

Dass sich die Geschichte von migrierten Frauen auch in der Minette bis heute nur fragmenthaft nachvollziehen lässt, liegt wohl an dem Grundproblem: Geschichte wird seit jeher von Männern geschrieben. Mit der Ausstellung „Femmes en mouvement“ unternimmt das CDMH nun den Versuch, aus dem Blickwinkel „Migration und Gender“ zugewanderte Frauen und ihre Arbeit von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an fotografisch zu beleuchten. mehr lesen / lire plus

Roy Andersson : Pigeonnier

« A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence » n’est pas le degré zéro de l’humour, mais bien de l’humour à moins vingt degrés – et une pièce maîtresse absolue du cinéma scandinave.

Des dents de vampire pour égayer la vie des gens.

Des dents de vampire pour égayer la vie des gens.

Jonathan et son ami Sam ne veulent que du bien à leurs concitoyens. Représentants d’un petit commerce de farces et attrapes, ils font le tour de la ville de Göteborg pour vendre des dents de vampire, des sacs à rire et des masques du type « oncle édenté ». Accessoirement, ils sont aussi le fil rouge du film de Roy Andersson, qui dans cette dernière partie de sa trilogie sur la vie nous amène à voir de l’extérieur ce que nous – les hommes et les femmes – faisons et ce que nous sommes. mehr lesen / lire plus