Maya Forbes : Infinitely Polar Bear

Die Ende der 1960er Jahre angesiedelte, extrem weichgezeichnete Geschichte eines manisch-depressiven Familienvaters vermittelt nur ansatzweise etwas von den dramatiischen Auswirkungen dieser psychischen Störung. Auch Mark Ruffalo, der kettenrauchend den liebenswerten Chaoten mimt, rettet den Film nicht über leichtes Sommerunterhaltungsniveau. mehr lesen / lire plus

Réfugiés : Façades


Une porte s’ouvre, d’autres se ferment : le traitement des réfugiés au Luxembourg ne diffère pas fondamentalement de celui qui leur est réservé ailleurs en Europe – la réponse reste molle.

Simuler la bureaucratie européenne, c’est tout un art : 
le bureau d’« Euphobia » 
y réussit assez bien. (PHOTO : ©EUPHOBIA)

Simuler la bureaucratie européenne, c’est tout un art : 
le bureau d’« Euphobia » 
y réussit assez bien. (PHOTO : ©EUPHOBIA)

« Gebai ofbrenen losen = 120 Problemer maner », le commentaire d’un jeune internaute sur l’ouverture du nouveau foyer « Lily Unden » ce lundi est sans appel. Dans sa teneur, il est quasiment identique aux propos qui nous proviennent quotidiennement de villes allemandes, comme la commune de Freital près de Dresde. mehr lesen / lire plus

Addis-Abeba : « Une conférence pour rien »

Le blog de l’ONG française « Action contre la faim » sur le site de Mediapart ne fait pas dans les dentelles : L’« agenda d’actions » finalisé mercredi soir dans la capitale de l’Éthiopie après trois journées de conférence autour du « financement du développement » est « synonyme d’échec dans le vocabulaire onusien ». D’autres ONGD présentes lors de cette conférence ne cachent pas leur déception non plus – avec quelques nuances sur des avancées ponctuelles. « The Guardian » ironise : au moins, le texte final sonne bien, aucun pays ne sera lâché dans sa lutte contre la pauvreté, le secteur privé a son rôle à jouer (aussi en payant des impôts justes) et le développement doit être soutenable – petit détail que la dernière conférence de ce type avait omise de mentionner. mehr lesen / lire plus

Climat : l’Europe négocie, le monde peut crever

Quel est le nerf de la guerre climatique ? L’argent que les pays du Nord mettront à disposition des pays du Sud afin de leur permettre un développement vert. La réforme du marché de carbone européen (ETS) aurait pu permettre de dégager un flux de revenus réguliers et d’améliorer ainsi les chances d’obtenir un bon accord lors de la conférence de Paris à la fin de l’année. Il n’en a rien été. Le projet de réforme de l’ETS présenté par la Commission mercredi prévoit bien d’utiliser l’argent provenant de la vente de quotas de CO2 pour financer la modernisation énergétique. mehr lesen / lire plus

Ukraine
: Schuldenschnitt gegen Russland


Nicht nur für Griechenland wird ein Schuldenschnitt erwogen. Auch die Ukraine wird diesen dringend benötigen. Die politische Unterstützung, die die ukrainische Regierung dabei erhält, ist allerdings bedeutend größer – zumindest solange das Land geostrategisch von so umfassendem Interesse ist.

Denken manchmal auch geopolitisch: Für den deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble und die IWF-Direktorin Christine Lagarde ist staatliche Souveränität wichtiger als Austerität – allerdings nur, solange dadurch europäische Interessen gewahrt bleiben. (Foto: Flickr)

Denken manchmal auch geopolitisch: Für den deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble und die IWF-Direktorin Christine Lagarde ist staatliche Souveränität wichtiger als Austerität – allerdings nur, solange dadurch europäische Interessen gewahrt bleiben. (Foto: Flickr)

So viel Solidarität mit den Partnerstaaten hätte man von Wolfgang Schäuble, der derzeit ansonsten vor allem den Einpeitscher für die Austeritätspolitik in Europa gibt, gar nicht erwartet. Bereits am 22. mehr lesen / lire plus

Cinémas : les lignes bougent

Petit orage dans le monde des exploitants du cinéma la semaine dernière, lorsque le groupe Utopia a rendu publique son intention de vendre toutes ses parts au géant belge Kinépolis. L’accord n’est pas encore signé, mais ce n’est qu’une histoire de procédure – le principe du « due-diligence », qui force les propriétaires d’une entreprise notée à la bourse de publier tout accord en cas d’achat d’une autre firme pour éviter des marchandages « insider ». Le groupe Utopia, qui s’est retiré de la bourse en 2008 avant de procéder à l’éjection de tous les actionnaires minoritaires, fera donc bientôt partie de l’empire Kinépolis. mehr lesen / lire plus

Uelzechtdall: Verspäteter Rückbau

Die Verkehrsberuhigung im Uelzechtdall scheint auf keiner Agenda zu stehen.

Kraizung_Lintgen-montage-okDie Visionen des Méco zum Rückbau der „Nationale 7“ – wenn endlich am 23. September die Nordstraße dem Verkehr übergeben wird – sind sicherlich nicht revolutionär. Mit bescheidenen technischen Mitteln (siehe das woxx-Cover) zeigt die Umweltgewerkschaft, wie gehaltene Versprechen auch in Zeiten knapper Mittel aussehen könnten.

Als vor gut zwei Jahrzehnten eine breite Parlamentsmehrheit für das teuerste Straßenbauprojekt stimmte, das Luxemburg je gekannt hat, wurden vor allem zwei Argumente vorgebracht: Zum einen würde die „Nordstrooss“ zur wirtschaftlichen Entwicklung des nördlichen Teils unseres Landes beitragen; zum anderen würde das tagtäglich von riesigen Blechlawinen heimgesuchte Alzette-Tal zwischen Mersch und Luxemburg-Stadt entlastet, ja sogar lebenswert gestaltet werden. mehr lesen / lire plus

Bildung: Durchgeboxt


Kurz vor der Sommerpause hat das Parlament das Gesetz zur Schaffung des „Institut de formation de l’éducation nationale“ verabschiedet  – trotz offensichtlicher Mängel.

1328Thema

„Wir brauchen in der Schule keine Akademiker, sondern Spezialisten für Lernen und Lehren“, so Claude Meisch bei der Parlamentsdebatte. (© Bild von Laurentius de Voltolina, um 1350 / WIKIMEDIA)

Als letzter Punkt der letzten „Chamber“-Sitzung vor den Sommerferien – am Mittwoch – stand das Gesetzesprojekt zur Schaffung des „Institut de formation de l’éducation nationale“ (IFEN) auf der Tagesordnung. Die Schaffung eines solchen Instituts war von Claude Meisch zum Schulbeginn im September 2014 als vorrangig erklärt worden. Es blieben dem Minister nur wenige Monate, das Gesetz auf den Instanzenweg zu schicken und durch das Parlament zu bringen – denn schon im September 2016 soll das Institut seine Arbeit aufnehmen. mehr lesen / lire plus

LSAP lobt sich, tadelt sich: S wie Suppe

Wofür steht das S des Parteinamens im roten Kreis? Manche finden, dass sich die sozialistische Tradition nicht darin erschöpfen kann, Griechenland mit Armensuppe abzuspeisen.

CSV-Bashing, nur zu, aber wie steht es mit dem eigenen Profil? (Foto: Raymond Klein)

CSV-Bashing, nur zu, aber wie steht es mit dem eigenen Profil? (Foto: Raymond Klein)

Alex Bodry gab sich verärgert: „Dieses immer alles schlecht reden wollen, ohne zu sagen, wie man es besser machen kann!“ Die Zurückweisung der CSV-Kritik war eine Art Refrain der Bilanzpressekonferenz der parlamentarischen Gruppe der LSAP vor einer Woche. Doch der Fraktionsvorsitzende bemühte sich auch, witzig zu sein: „Wenn früher gute Wirtschaftsdaten vorlagen, wurde es immer auf den Genius Jean-Claude Junckers zurückgeführt. Die jetzigen guten Zahlen möchten wir wenigstens zum Teil als Verdienst des Genius der Regierung betrachten.“

Bodrys Vortrag wirkte fast wie eine Rede zur Lage der Nation – auch wegen ihrer Länge –, doch wurden die Journalisten mit einem anschließenden Essen „entschädigt“. mehr lesen / lire plus

Kein Grexit, aber …
: Der Abgrund


Der Ausgang der Verhandlungen stellt eine schlechte Lösung dar, darüber ist man sich einig. Warum es so gekommen ist und was daraus zu lernen wäre, ist umstritten.

Stoppt den Euro-Bagger! Demo des Griechenland-Solidaritäts-Komitees vor der griechischen Botschaft am vergangenen Mittwoch.
 (Foto: Raymond Klein)

Stoppt den Euro-Bagger! Demo des Griechenland-Solidaritäts-Komitees vor der griechischen Botschaft am vergangenen Mittwoch.
 (Foto: Raymond Klein)

Grund zum Feiern? Mit dem Kompromiss vom vergangenen Montagabend wurde vermutlich das Schlimmste verhindert. Ein kurzfristiger Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone hätte wohl den völligen Zusammenbruch der Banken, des Geldverkehrs und aller wirtschaftlichen Aktivitäten bedeutet. Manche EU-Politiker dachten vor dem Hintergrund des Grexit-Szenarios laut über humanitäre Hilfeleistungen nach. Eine Perversion, insofern sie selber es waren, die mit der Herbeiführung der humanitären Katastrophe drohten – der allerdings eine realistische Einschätzung der Folgen eines Grexit zugrunde lag. mehr lesen / lire plus

Festival : Le meilleur ersatz possible

Remplaçant le « Food for Your Senses » traditionnel, « Capital Sounds » tente d’importer l’esprit de ce festival alternatif à Luxembourg-Ville. Une expérience qui aura peut-être une incidence sur la programmation estivale traditionnelle.

Con Amore! Wanda, la douce sensation viennoise du moment.

Con Amore! Wanda, la douce sensation viennoise du moment.

Alors que l’année passée encore, les organisateurs du « Food for Your Senses » projetaient de faire renaître leur festival sur un nouveau site – celui de Bissen n’ayant été qu’une solution temporaire et provisoire – malgré tous les efforts, ils en sont désormais « réduits » à organiser leur événement dans la capitale, faute d’avoir trouvé un site viable (woxx 1316). mehr lesen / lire plus

Stadtgeschichte: Im Pfaffenthal


„De Pafendall – Geschichten eines Stadtviertels“ im Historischen Museum ist eine Hommage an eines der ältesten Arbeiterviertel Luxemburgs.

(Foto: woxx)

(Foto: woxx)

Die rote Brücke, der Siechenhof oder der Mouvement écologique (Meco) sind heute Wahrzeichen Luxemburgs, die das Bild der Hauptstadt entscheidend prägen, zugleich sind es historische Wahrzeichen eines ihrer ältesten Arbeiterviertel: des Pfaffenthals.

Die Austellung im vierten Stock des Historischen Museums versammelt rund 50 Exponate, darunter Fotografien, Plakate, historische Objekte, Ton-Dokumente und Aquarelle (Sostène Weis) – etwas diffus angeordnet, aber mit Bedacht ausgewählt, anhand derer sich zahlreiche Pläne und Anekdoten rund um das Viertel nachvollziehen lassen.

Während für das späte Mittelalter die Bevölkerung des Vorstadtviertels von Historikern auf etwa 400 Einwohner geschätzt wird, leben heute knapp 1.200 Menschen aus rund 60 verschiedenen Nationen im Pfaffenthal. mehr lesen / lire plus

Zeresenay Berhane Mehari : Bonnes intentions

Basé sur une histoire vraie, « Difret » est la preuve de tout le mal qu’on peut provoquer avec les meilleures intentions. Bref, c’est un film qui ne sert pas vraiment la cause qu’il prétend défendre.

Contre son gré : Hirut doit se battre contre les traditions ancestrales de l’enlèvement des femmes.

Contre son gré : Hirut doit se battre contre les traditions ancestrales de l’enlèvement des femmes.

Éthiopie, au milieu des années 1990, juste après la chute du dictateur Mengistu. La petite Hirut, fille de pauvres agriculteurs des plateaux non loin de la capitale Addis Abbeba n’a que 14 ans, quand la tradition ancestrale s’abat sur elle avec toute la brutalité qu’elle peut contenir. En effet, la coutume éthiopienne – à la campagne du moins – veut que l’homme qui désire une femme l’enlève de force. mehr lesen / lire plus