Demenz: War Ich gestern?


Claire Faber und Anina Valle Thiele

Der Welt-Alzheimertag am 21. September soll die Öffentlichkeit für das Thema „Alzheimer“ sensibilisieren. Was bedeutet eine Alzheimer-Diagnose, und wie gehen wir mit dementen Menschen um?

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13te Edition des Memory-Walks an der Place Clairefontaine. (Foto: Wikimedia)

„Ech muss mech vu mir trennen, mäin Numm ass just e Wuert, mat deem dir mech wëllt vernennen, dee Mënsch, deen ech mol wor, ass am gaange fort ze rennen, dir braucht och net ze maachen, wéi wann der mech géift gutt kennen …“ Dieses Lied ist anders, als das, was man von Serge Tonnar kennt. Es klingt nicht heiter und frech, sondern düster. mehr lesen / lire plus

Guatemala
: Hotline gekappt

Wochenlange friedliche Proteste haben in Guatemala für Veränderungen gesorgt. Der Rücktritt des Präsidenten und die Absage an korrupte Parteien bei den Wahlen am Sonntag könnten der Auftakt zu einer Wahlrechts- und Justizreform sein.

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Erfolgreich: Wochenlang hatten Demonstranten den Rücktritt des guatemaltekischen Präsidenten gefordert; unser Bild zeigt eine Protestaktion am 27. August. Eine Woche später gab Molina endlich nach. (Foto: Hrvargas / Flickr)

Ganz zufrieden ist Marco Antonio Reyes nicht mit dem Ausgang der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom Sonntag, aber etwas wurde doch erreicht. „Es ist super, dass die korrupten Parteien und Abgeordneten abgewatscht wurden. Mich hat sehr gefreut, dass Baldizón auf den letzten Metern noch aus der Stichwahl 
geflogen ist“, sagt der 59-jährige Taxifahrer. mehr lesen / lire plus

Landwirtschaft: Droht der Milchsee überzuschwappen?

Europas Bauern haben wieder einmal gezeigt: Auf Demos besitzen sie eine ernstzunehmende Schlagkraft. Bessere Überlebenschancen sind für sie dennoch nicht unbedingt in Sicht.

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(Foto: woxx)

In der EU wird zu viel Milch gemolken. Die momentane Überproduktion führte zu dem, was Europas Milchbauern bereits kennen: Der Preis pro Liter sinkt unter 30 Cents und damit werden kaum mehr die Kosten fürs Füttern gedeckt.

Wurde im Oktober vergangenen Jahres in Luxemburg noch unter dem Motto „et geet elo duer“ zum Demonstrieren aufgerufen, lautete das nationale Motto im Vorfeld der europaweiten Bauern-Demo Anfang dieser Woche in Brüssel „D’Mooss ass voll“. Immerhin konnten am vergangenen Montag die im EU-Viertel eingesetzten Heukanonen und Güllespritzen unmittelbar etwas ausrichten: Noch am Nachmittag kündigte die EU-Kommission ein Hilfpspaket von 500 Millionen Euro an. mehr lesen / lire plus

Serie: (Un-)heiliger Krieg 2/4
: Ordnung und Wahnsinn


Über das Innenleben des Islamischen Staates zu lesen, kann schlaflose Nächte bereiten. Doch was ihn wirklich charakterisiert, was ihn besonders erfolgreich und gefährlich macht, darüber gehen die Meinungen auseinander.

Tod und Verderben im Bagdader UN-Hauptquartier 2003. Einer der frühesten und spektakulärsten Selbstmordanschläge von At-Tauhid wa-l-Dschihad, der Vorgängerorganisation des IS. (Foto: MSgt James M Bowman / USAF / PD)

Wie soll man den Schrecken des Westens, die Köpfe abschneidenden Barbaren – und die erfolgreichsten Dschihadisten der vergangenen 1.300 Jahre – nennen? Die Organisation selbst hat ihren Namen seit 1999 mehrfach geändert und will mittlerweile „Kalifat des Islamischen Staates“ tituliert werden. Das erklärt der Spiegel-Korrespondent Christoph Reuter im Vorwort seines Buches „Die schwarze Macht“. mehr lesen / lire plus

Cours unique : planning trop ambitieux

L’introduction du cours d’éthique unique, initialement prévue pour la rentrée 2016, n’aura lieu qu’un an plus tard, soit à la rentrée 2017. C’est ce qu’a annoncé cette semaine le ministre de l’Éducation nationale, Claude Meisch. Des « problèmes ponctuels » seraient en cause, a-t-il expliqué au « Journal ». Les groupes de travail qui planchent sur le concept du cours unique sous la direction du professeur suisse Jürgen Oelkers seraient toujours en discussions à propos du choix de l’utilisation d’une discipline de départ – qui pourrait être la philosophie – ou d’une approche pluridisciplinaire. L’élaboration du concept pédagogique serait par contre en voie de finalisation. mehr lesen / lire plus

Schnupper-Stage

Mitten im Sommerloch, der wohl schlimmsten Zeit für jeden, der Journalismus betreibt, wurde das woxx-Team durch Claire Faber, die erst im kommenden Schuljahr ihr Abitur in Angriff nehmen wird, verstärkt. Es heißt, die heutige Jugend sei nicht mehr zu Opfern bereit. Aber den sonnigen August mit der Mitarbeit an vier Wochenausgaben zuzubringen, um sich ein Bild von einem möglichen Berufsfeld zu machen, zeugt jedenfalls nicht von geringem Interesse. Sich dabei auch noch freiwillig dem Gejammere uninspirierter Kollegen auszusetzen, zeugt darüber hinaus von einigem Mut. Ob Claire, die schulisch bislang naturwissenschaftlich orientiert war, nun tatsächlich in die journalistische Domäne wechselt? Das will gut überlegt sein. mehr lesen / lire plus

Un rapport pour le moins optimiste

Tout juste après Washington, c’est Luxembourg qui a accueilli le président du Comité d’aide au développement de l’OCDE, le norvégien Erik Solheim, et qui a bénéficié d’une présentation exclusive – présidence de l’UE oblige – du rapport 2015 de cette institution qui suit les efforts des pays industrialisés en matière de développement. Le moins qu’on puisse dire, c’est que M. Solheim est un grand optimiste. En effet, ce social-démocrate, ancien ministre norvégien, a dressé un tableau très positif de la situation du développement. Notre génération aurait la chance de vivre plus longtemps et en meilleure santé que jamais auparavant. Le fil rouge du rapport 2015 est la mise en évidence des « partenariats » des différents secteurs (public, privé, société civile) en matière de coopération. mehr lesen / lire plus

Tote in der Cloud: Bewahren oder Löschen?


Was passiert nach meinem Tod mit den Familienfotos in der Cloud? Und mit meinem Facebook-Profil? Ohne Zugangsdaten sind meine Angehörigen vom Wohlwollen der Dienstleister abhängig.

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Calvary Cemetery, Queens, New York. Stadt der Toten, Stadt der Lebenden. Im Netz kann das Andenken an Verstorbene weiterleben. (Foto: Plowboylifestyle / Wikipedia / PD)

Stirbt jemand, der zu Lebzeiten viel im Internet unterwegs war, kann es sein, dass er eine beträchtliche Menge an Daten zurücklässt. Tausende E-Mails sind in irgendeinem Postfach gespeichert, unzählige Posts finden sich bei Facebook. Möglich auch, dass der Verstorbene einen Cloud-Speicher nutzte, um Videos von Reisen aufzubewahren. Die Dateien liegen dann zum Beispiel bei Dropbox. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s : Double jeu

Pendant qu’on ouvre grand les bras aux réfugiés qui arrivent au Luxembourg, on s’obstine à vouloir empêcher les autres de rejoindre l’Europe.

1336EditoInternet« Welcome to Safety ! », pouvait-on lire sur quelques-unes des pancartes que tenaient les 70 personnes qui s’étaient retrouvées à Weilerbach afin d’y souhaiter la bienvenue à la cinquantaine de réfugiés syriens qui venaient d’arriver. Un accueil chaleureux avait été organisé grâce aux réseaux sociaux, et pas seulement : de nombreux journalistes étaient présents aussi, tout comme le directeur de l’Olai et la ministre de la Famille et de l’Intégration. S’ils étaient à bout de forces après l’éreintant voyage qu’ils avaient derrière eux, la plupart des arrivants avaient le sourire aux lèvres. mehr lesen / lire plus

Eine private Erkundung (Teil 2)
: Die Erinnerung, die Quellen und die Geschichtsschreibung

Im zweiten Teil unserer Serie über den Umgang mit familiären Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg geht es um den Nachforschungsprozess, der durch aufgezeichnete Zeitzeugengespräche ausgelöst wurde.

Vorbereitungen zum Abriss der “Gëlle Fra”, 18.10.1940.

Vorbereitungen zum Abriss der “Gëlle Fra”, 18.10.1940. (Foto: © Batty Fischer, Photothèque de la Ville de Luxembourg)

Die Erzählungen meines Vaters stellten meine Sicht über die Vergangenheit unserer Familie fundamental in Frage. Zunächst führte dies jedoch nicht dazu, dass ich weitere Schritte unternahm, um mir mehr Klarheit darüber zu verschaffen. Ich nahm mir vor, „bei Gelegenheit“ weiter zu recherchieren. Doch aufgrund beruflicher und anderer Projekte rückte die Sache wieder in den Hintergrund. Sie blieb aber präsent, wie ein Grundton, an den man sich gewöhnt, den man nur in gewissen Momenten hört und der gleich wieder überdeckt wird. mehr lesen / lire plus

Europäische Mobilitätswoche: Die Mischung macht’s?


Mit neuem Slogan, verändertem Logo und, neuerdings, Maskottchen Edgar steht die „Mobilitéitswoch“ vor ihrer diesjährigen Runde.

(© mobilityweek.eu)

(© mobilityweek.eu)

Die Mobilitätswoche wird europaweit vom 16. bis zum 22. September stattfinden, wobei vor allem der 22. als autofreier Tag geplant ist. Der liegt der EU-Transportkommissarin Violeta Bulc besonders am Herzen, wie ein über die eigens eingerichtete Homepage (www.mobiliteitswoch.lu) propagierter Film zeigt. In Luxemburg, wo das Programm bereits am 13. September mit einer „porte ouverte“ im Tunnel Grouft startet, wird es auch in diesem Jahr keinen landesweiten autofreien Tag geben. Die Initiative für einen solchen Tag sei den Gemeinden individuell überlassen, so Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister François Bausch auf einer Pressekonferenz am vergangenen Montag. mehr lesen / lire plus

Luxleaks
 : Ugh ! Le chef a parlé !


Alors que la commission spéciale « taxe » peine à recevoir les documents qu’elle demande, le 17 septembre pourrait bien nous réserver une nouvelle heure de vérité avec l’audition de Jean-Claude Juncker.

Il a tout fait pour protéger Jean-Claude Juncker : 
Martin Schulz, le président du Parlement Européen. (Photo : ©flickr euranet_plus)

Il a tout fait pour protéger Jean-Claude Juncker : 
Martin Schulz, le président du Parlement Européen. (Photo : ©flickr euranet_plus)

Qui l’eût cru ? À l’occasion de la grand-messe qu’était le discours sur l’état de l’Union européenne, prononcé ce mercredi par le président de la Commission devant le Parlement à Strasbourg, Jean-Claude Juncker ne s’est pas seulement apitoyé sur le sort des réfugiés, ni limité à tacler – à demi-mot – les Grecs. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s : Les jeunes bougent…

Au Luxembourg comme ailleurs en Europe, la société civile semble enfin se réveiller et les initiatives en faveur d’une politique d’asile humaine se multiplient. Parmi les prises de parole qui sortent du lot, il y a l’appel signé par une cinquantaine d’organisations politiques de jeunes, dont les Jeunes démocrates, les Jeunesses socialistes, Jonk Lénk, Déi Jonk Gréng et la Chrëschtlech-Sozial Jugend. En effet, l’initiative émanait des Jeunes démocrates luxembourgeois et a vite été reprise par les autres organisations. « L’Union européenne doit agir et assumer sa responsabilité historique », revendiquent les signataires, qui d’ailleurs attendent des réponses rapides de la part de la présidence luxembourgeoise. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s
 : Agir, maintenant, à tous les niveaux !

Serge Kollwelter, Pablo Sanchez, Jean Lichtfous / woxx

Face à l’afflux massif de réfugiés vers l’Europe et faute d’une réponse européenne adaptée, Serge Kollwelter, Pablo Sanchez et Jean Lichtfous estiment qu’il est indispensable de regrouper société civile et monde politique afin d’agir.

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42 réfugiés syriens sont arrivés au Luxembourg mardi… (Photo : SIP/Charles Caratini)

Nul besoin d’insister sur les dimensions européenne et luxembourgeoise du défi que pose de nos jours l’arrivée de réfugiés fuyant les persécutions comme la misère. Nos 70.000 compatriotes ayant quitté le Luxembourg au 19e siècle n’étaient pas persécutés, si ce n’est par la faim et l’absence de perspectives. mehr lesen / lire plus

Disiz
 : Péter les plombs


Chanteur, rappeur, écrivain – Disiz est un artiste aux facettes multiples. Il sera au Luxembourg le 18 septembre.

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Autoproclamé flic du rap français, Disiz ne se prend pas trop au sérieux. Pas plus que son genre de musique, d’ailleurs.

Dans le rap, il y a ceux qui parlent d’argent facile et de grosses cylindrées à longueur de journée – qu’on qualifie habituellement de « rappeurs bling-bling » -, et ceux qui essayent de faire passer un message politique à travers leurs textes, les « rappeurs conscients ». Et puis, il y a ceux, rares, qui ne se laissent ranger dans aucune de ces catégories. mehr lesen / lire plus