Nigeria
: Erster Platz in Terrorismus

Trotz der Erfolge beim Kampf gegen Boko Haram gelingt es den Islamisten, ihre Aktivitäten über die Grenzen Nigerias hinweg auszuweiten. Ins Visier nehmen sie vor allem sogenannte weiche Ziele.

Will konsequent gegen die Terrorgruppe Boko Haram vorgehen: Der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari, der seit März dieses Jahres im Amt ist. (Foto: Chatham House)

Will konsequent gegen die Terrorgruppe Boko Haram vorgehen: Der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari, der seit März dieses Jahres im Amt ist. (Foto: Chatham House)

Sie suchten sich den Markttag aus. Drei junge Frauen mischten sich am Samstag unter die Händler und Kunden auf der Insel Koulfoua im Tschad-See und zündeten den Sprengstoff, den sie am Leib trugen. Mindestens 30 Menschen kamen bei dem koordinierten Anschlag im südlichen Tschad ums Leben, Dutzende wurden verletzt. mehr lesen / lire plus

10 décembre : Plus que jamais, les droits humains

À l’occasion de la Journée internationale des droits humains, Amnesty International Luxembourg appelle les dirigeants européens ainsi que le gouvernement luxembourgeois à respecter leurs obligations internationales en matière de droits humains.

1349CitizenAmnestyAlors que le continent européen est souvent cité comme un exemple à suivre dans le domaine des droits humains, Amnesty International dénonce des années de transferts irresponsables d’armes vers l’Irak par des États européens. Une partie importante de ces armes est, en effet, actuellement aux mains du groupe qui se fait appeler État islamique.

Amnesty International s’inquiète également des violations par certains de ces États européens des droits de réfugiés fuyant des conflits violents, tout comme de certaines mesures prises pour lutter contre le terrorisme et menaçant la liberté d’expression. mehr lesen / lire plus

Culture : fin d’année agitée

Ceux qui pensaient qu’un remaniement ministériel après la présidence européenne coûterait – selon les rumeurs – le ministère de la Culture à Maggy Nagel se sont peut-être bien trompés. Car cette dernière vient d’annoncer une conférence de presse pour début janvier, où elle présentera enfin le concept des assises culturelles promises dans le programme de coalition. Ce qui laisse planer un doute sur les chuchotements derrière les rideaux. Une autre décision  déjà prise est tout de même très positive : à partir de février, c’est l’homme-cinéma national Paul Lesch qui reprendra les rênes du CNA à Jean Back, qui lui prendra sa retraite. mehr lesen / lire plus

Studienbeihilfen: Mathe-Nachhilfe für Staatssekretäre

Die Studierendenorganisation Unel wirft dem Staatssekretär für Hochschulwesen Marc Hansen Zahlengepansche vor. Anfang Dezember hatte Hansen eine „substanzielle“ Erhöhung der Studienbeihilfen angekündigt: 10,2 Millionen sollte sich die Regierung diese kosten lassen. So weit, so gut. Doch die Unel hat nachgerechnet: Nachdem 110 Millionen im Budget für 2015 vorgesehen waren, wurden für das akademische Jahr 2014/2015 schlussendlich gerade einmal 91,4 Millionen ausgegeben. Für das Jahr 2014 waren im Budget über 130 Millionen für Studienbeihilfen vorgesehen. Berechnet man einen Durchschnittswert der Jahre 2014 und 2015, bleiben die Ausgaben offenbar hinter den Berechnungen zurück. Damit wäre die angekündigte „Erhöhung“ lediglich eine Anpassung der tatsächlichen Ausgaben an die in der Planung vorgesehenen. mehr lesen / lire plus

2030 : un Agenda pour tous

En septembre dernier, les États du monde se sont engagés, lors du sommet des Nations unies à New York, à atteindre 17 objectifs de développement durable (ODD) d’ici 2030. De « l’éradication totale de la pauvreté extrême », « la réduction des inégalités entre et à l’intérieur des pays », « la prise de mesures urgentes pour lutter contre les changements climatiques » à « un changement fondamental de la manière dont nos sociétés produisent et consomment des biens et services », le catalogue de ces objectifs est particulièrement ambitieux. Comme l’Agenda 2030 adopte une approche universelle et s’applique à tous les pays, le Luxembourg aussi est concerné. mehr lesen / lire plus

Islam mit oder ohne Bart

Die Tendenz zur Privatisierung, die es auch im gelebten muslimischen Glauben gibt, findet in der derzeitigen medialen Auseinandersetzung mit dem Islam im Westen kaum Beachtung. Das ist zumindest die Meinung des Anthropologie-Professors Roman Loimeier, der am 9. Dezember auf Einladung des Institut grand-ducal in Luxemburg war und einen Vortrag zu „neuen Formen der Gläubigkeit in den muslimischen Gesellschaften der Gegenwart“ hielt. Dabei ist die genannte Tendenz weltweit bei einer wachsenden muslimischen Mittelschicht zu beobachten. Für den Professor von der Universität Göttingen sind, grob betrachtet, zwei Merkmale für das religiöse Selbstverständnis der von ihm untersuchten muslimischen Mittelklasse typisch. Zum einen wolle sie sich von einem als zu ritualistisch, abergläubisch und altmodisch empfundenen traditionellen, mystischen Sufismus abgrenzen und stimme in diesem Punkt mit salafistischen Überzeugungen überein, die eine metaphorische Auslegung des Korans ablehnen. mehr lesen / lire plus

Von Postkutschen und Postbüros

Rund ein Drittel der über Land existierenden Postbüros werden geschlossen. So hat es die Postgesellschaft, die zu 100 Prozent in Staatsbesitz ist, entschieden. Postfilialen, die mancherorts nur noch ein oder zwei Stunden am Tag geöffnet haben, können elementaren Ansprüchen an Wirtschaftlichkeit nicht genügen. Da hat die Idee, mit der Dienstleistung zu den Kunden ins Haus zu kommen (virtuell per Internet oder real per BriefträgerIn) und damit am Ende ökonomischer und womöglich obendrein kundenfreundlicher zu sein, durchaus etwas für sich. Doch sind die klassischen Postbüros nicht einfach nur ein Relikt aus dem „Postkutschenzeitalter“, wie der politisch verantwortliche Wirtschaftsminister seine KritikerInnen glauben machen will. mehr lesen / lire plus

Front national : Choc avec préméditation

Le succès du FN s’inscrit dans un mode de scrutin antidémocratique initialement conçu pour empêcher son accession au pouvoir.

1349edito« Le choc », titraient aussi bien le Figaro que l’Humanité le lendemain du premier tour des élections régionales. Il est vrai que des annonces comme « Le FN premier parti de France » ou « Le FN en tête dans six des treize régions » pourraient faire penser que la France a viré majoritairement au brun d’un seul coup. L’édition de lundi du Monde présentait d’ailleurs une carte de la métropole française où les circonscriptions dans lesquelles le FN avait obtenu la majorité étaient marquées en brun. mehr lesen / lire plus

Linking Luxembourg: Online-Werkzeugkasten gegen Hass

Die Kampagne „Linking Luxembourg“ will Rassisten und anderen Menschenfeinden vor allem online etwas entgegensetzen.

s3Wie bekämpft man „Hate Speech“ im Internet und auf den sozialen Netzwerken? Zwei mögliche Vorgehensweisen bieten sich an: Die erste besteht darin, diskriminierende und volksverhetzende Aussagen bei den zuständigen Behörden zu melden und auf strafrechtliche Konsequenzen zu setzen. Eine in Luxemburg zur Genüge angewandte Methode, die, zumindest auf den ersten Blick, Früchte zu tragen scheint. Denn in den letzten Monaten wurden regelmäßig rechte Trolls für strafrechtlich relevante Kommentare auf sozialen Netzwerken verurteilt, einige sogar zu festen Gefängnisstrafen.

Doch kann man den Kampf gegen Rassismus und andere Arten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auf seine strafrechtliche Komponente reduzieren und läuft man dabei nicht sogar Gefahr, die Trolls in ihrer Weltsicht zu bestärken? mehr lesen / lire plus

Luxtram: Sankt Nikolaus auf Kirchberg

1349newstram„Dat ass awer wackeleg!“ Bei der Vorstellung der 1:1 „Maquette“ der zukünftigen Luxemburger Tram am vergangenen Montag hatte sich derart viel Prominenz eingefunden, dass den Veranstaltern fasst um ihr hübsches Modell hätte bange werden können. Bei seiner Eröffnungsrede hatte der Nachhaltigkeitsminister Gerüchte entkräftet, denen zufolge die lebensgroße Ausführung des Luxtram extra zu PR-Zwecken mit teuren Steuergeldern hergestellt worden sei. Tatsächlich ist es üblich, bei solchen speziellen Prototypen ein Modell im Maßstab 1:1 anzufertigen, um das Finetuning bei der Innenausttatung entsprechend den Bedürfnissen des Endkunden hinzubekommen. Nur werden solche Modelle eben nicht aus den Endmaterialen, sondern aus leichtem Holz und Plexiglas gebaut und sind eigentlich nicht dazu gedacht, den Ansturm ganzer Lyzeumsklassen zu ertragen. mehr lesen / lire plus

Conférence climatique : Sur le fil du rasoir

Alors que la fin des négociations approche, beaucoup de points restent à éclaircir. Que ce soit en matière de justice ou d’efficacité, les résultats seront en deçà des attentes.

1349_news_raym« En cette fin de COP21, une coalition forte Nord-Sud sur le financement manque vraiment », c’est ce qu’a constaté Alix Mazounie du « Réseau action climat France » (RAC) lors de la conférence de presse des ONG ce jeudi matin. Elle a ainsi mis le doigt sur un enjeu central des négociations : comment décliner le paradigme de la « différenciation ». Rappelons que dans la convention-cadre des Nations unies sur le climat (UNFCCC) originale de 1992, les signataires s’étaient engagés à lutter contre le changement climatique « selon leurs responsabilités communes mais différenciées, leurs capacités respectives et leur situation sociale et économique ». mehr lesen / lire plus

Steuergerechtigkeit
: Salamitaktik

Erst Fiat, nun McDonalds: Die Serie der Anschuldigungen der EU-Kommission gegen Luxemburg reißt nicht ab. Die Regierung betont zu Recht, dass auch andere EU-Länder Steuertricksereien erlauben, aber ihr guter Wille zur Besserung ist einigermaßen geheuchelt.

Ob er wohl noch mehr Überraschungen parat hat? Finanzminister Pierre Gramegna und Staatssekretärin Francine Closener bei der Vorstellung der Initiative „Suprising Lux“ Ende Oktober. (Foto: SIP)

Ob er wohl noch mehr Überraschungen parat hat? Finanzminister Pierre Gramegna und Staatssekretärin Francine Closener bei der Vorstellung der Initiative „Suprising Lux“ Ende Oktober. (Foto: SIP)

„Das Resultat, dass durch das Kombinieren von nationalen mit internationalen Regeln eine Firma gar keine Steuern mehr bezahlt, mag legal sein, es ist aber ethisch nicht in Ordnung. Dieser Sinneswandel ist klar zu spüren. Darauf stellen wir uns ein, und das geschieht schrittweise“, erklärte der luxemburgische Finanzminister den „Salzburger Nachrichten“ Ende August dieses Jahres. mehr lesen / lire plus

La société civile pour le climat : Qui a besoin de la COP21 ?


À Paris, la société civile mondiale s’affirme comme jamais auparavant. Mais face aux insuffisances des processus officiels, elle reste à la recherche d’une stratégie politique.

Au Centquatre, les militants ne doutent de rien. (Photo : Raymond Klein)

Au Centquatre, les militants ne doutent de rien. (Photo : Raymond Klein)

Où a lieu la conférence climatique ? À Paris, plus précisément au Bourget. On y a même construit une tour Eiffel d’une dizaine de mètres de haut. Mais ce n’est pas la vraie.

Tout comme la vraie conférence n’a pas lieu là-bas, mais un peu partout dans Paris – c’est du moins l’avis des militantes et militants de la société civile. La vraie COP21 se déroulait, par exemple, le week-end dernier, au Village mondial des alternatives à Montreuil : 30.000 personnes venues visiter des stands aux objectifs aussi divers que la vente de fromage ou la révolution mondiale. mehr lesen / lire plus

Digital storytelling : Nouveaux chemins vers la réalité

La semaine dernière a eu lieu un « Wierkstadsgespréich » organisé par le CNA, la radio 100,7 et le woxx – en marge du finissage de l’exposition « Something Real » et de la présentation d’une master class sur le sujet. Compte rendu.

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La ronde : Julie Schroell, Carine et Elisabeth Krecké, les modérateurs et Karolina Markiewicz avec Pascal Piron. (Photo : © Romain Girtgen, CNA)

Depuis quelques années, le « digital storytelling » prend de l’ampleur. Un phénomène normal qui témoigne du fait que les artistes commencent à saisir et à se servir plus amplement des nouvelles technologies de l’information. mehr lesen / lire plus

Elektro
: She Teaches On


Das Atelier begrüßt am 16. Dezember eine der kreativsten – aber auch kontroversesten – Künstlerinnen der Elektro-Szene: In einer garantiert nicht-jugendfreien Show stellt die kanadische Wahlberlinerin Peaches ihr neues Album „Rub“ vor.

1349eventAls die gebürtige Merrill Nisker 2000 mit „The Teaches of Peaches“ die Musikszene enterte, setzte sie sowohl musikalisch als auch performativ neue Maßstäbe. Der wohl bekannteste Song ihres Debütalbums, mit dem programmatischen Titel „Fuck the Pain Away“, hat mittlerweile pop-ikonischen Status erlangt. Nach dem großen Erfolg des ersten Albums legte die Sängerin 2003 mit dem rocklastigeren „Fatherfucker“ nach, für das sie unter anderem mit Iggy Pop zusammenarbeitete. 2006 erschien „Impeach my Bush“ und 2009 „I Feel Cream“, worauf eine sechsjährige Pause folgte. mehr lesen / lire plus

Entre Est et Ouest
 : Planéité sans platitude

L’artiste japonais Tomokazu Matsuyama, basé à Brooklyn, avait déjà exposé à Luxembourg en 2013. Le voici de nouveau à la galerie Zidoun-Bossuyt, avec des toiles et des sculptures récentes, toujours à cheval entre Orient et Occident.

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Tomokazu Matsuyama, « In the Midnight Hour », 2015. (Photo by David Laurent, courtesy of Tomokazu Matsuyama and Zidoun-Bossuyt Gallery)

Sous une lune parfaitement ronde dont les contours épousent la forme d’un cadre tout en courbes – ou bien est-ce l’inverse ? -, un joueur de flûte. Sabre au côté, il joue. Le vent accentue les plis de son habit aux motifs floraux et fait voleter sa ceinture. mehr lesen / lire plus

Steven Spielberg : Guerre mi-chaude


« Bridge of Spies », le nouveau film de Steven Spielberg coécrit par les frères Coen, est une déception. Ni vrai thriller d’espionnage ni vrai film historique, il patauge et finit sa course dans une sauce patriotique.

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Heureusement qu’il nous reste – théoriquement du moins – encore Schengen : Jim Donovan à la frontière avec la RDA.

Jim Donovan est un avocat d’assurances new-yorkais que rien ne prédestinait à devenir un héros de la guerre froide. Et pourtant, les événements entre la fin des années 1950 et le début des années 1960 l’ont mis au centre de l’attention mondiale. C’est qu’en 1957 la CIA met la main sur Rudolf Ivanovitch Abel, un espion soviétique qui se faisait passer pour un peintre à New York. mehr lesen / lire plus

Nanni Moretti : Mia madre

1349tippSans atteindre les sommets de « La chambre du fils », mais avec une atmosphère moins pesante qui se teinte d’humour salvateur (John Turturro en star paumée équilibre une Margherita Buy tout en introspection), le nouvel opus dans le registre grave de Nanni Moretti rappelle que le cinéma italien n’a pas renoncé à s’emparer de sujets profonds.

L’évaluation du woxx : XXX mehr lesen / lire plus