Entwicklung Luxemburg-Stadt
: Alle 25 Jahre

Mehr als 110.000 Menschen leben in Luxemburg Stadt – fast ein Drittel mehr als vor zehn Jahren. Und auch die Zahl der Arbeitsplätze nimmt ständig zu. Der neue Bebauungsplan soll erlauben – ohne an bestehenden Grünzonen zu knabbern – das rasante Wachstum aufzufangen. Jetzt haben die BürgerInnen einen Monat Zeit zu erklären, ob sie mit diesen Plänen leben können.

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2012 kamen auf jeden Einwohner der Hauptstadt etwa anderthalb Arbeitsplätze. Doch variiert dieses Verhältnis sehr stark von einem Viertel zum anderen. Daraus ergeben sich innerhalb des Stadtgebiets besondere Entwicklungspole, deren Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz besondere Beachtung finden soll. (Foto: European Union)

Nicht kompliziert, aber komplex. mehr lesen / lire plus

Politique culturelle : Habemus Tonnar

Vers une politique culturelle avant tout symbolique. C’est ce qu’on retiendra des résultats du sondage sur « l’importance de la culture dans la société luxembourgeoise » présenté cette semaine.

(Photo : SIP)

(Photo : SIP)

Plus connu que Fausti et Thierry Van Werveke. S’il y a un grand vainqueur du sondage sur la consommation culturelle présenté mardi dernier par le premier ministre et ministre de la Culture, Xavier Bettel, c’est bien Serge Tonnar. Pour le reste, le résultat est plutôt mitigé. Neuf pour cent seulement des personnes interrogées ont flatté l’ego du troubadour national, tandis que 44 pour cent n’ont pas su évoquer un seul nom d’artiste grand-ducal – non, le sondage a aussi révélé la relation paradoxale que les résidents luxembourgeois entretiennent avec leur scène culturelle. mehr lesen / lire plus

Schmutzige Deals mit der Türkei und anderen: EU-Geld nein danke!

Weil die Asylpolitik der EU-Mitgliedstaaten das Recht auf Asyl weltweit gefährdet, nimmt die NGO „Ärzte ohne Grenzen“ keine EU-Gelder mehr an.

(Photo : MSF)

(Photo : Gemma Gillie / MSF)

Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins sans frontières, MSF) hat heute angekündigt, keine EU-Gelder oder Gelder der EU-Mitgliedstaaten mehr anzunehmen. Die Organisation setzt somit ein Zeichen gegen die schädliche Abschreckungspolitik und die verstärkten Bemühungen der EU, Menschen und ihr Leid von den europäischen Stränden fernzuhalten. Diese Entscheidung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und gilt für alle Hilfsprogramme von Ärzte ohne Grenzen weltweit.

Drei Monate nach Inkrafttreten des EU-Türkei-Deals, den die europäischen Regierungen als Erfolg bezeichnen, werden jene Menschen, die Schutz brauchen, abgeschoben. mehr lesen / lire plus

Climat de guerre : Recherchons alternatives !

Revenant sur les anniversaires de 2015, en préface du rapport annuel, le directeur du Grip met en garde contre le climat de guerre qui s‘installe.

1377-grip2015 était l’année des anniversaires et commémorations. Le 6 août 1945, un bombardier américain B-29 larguait la première bombe à uranium de l’histoire sur Hiroshima. Il y a 60 ans, le 9 juillet 1955, le Manifeste Einstein-Russell nous adressait un avertissement sévère d’éminents scientifiques, terrifiés par les dangers que représentait le développement des armes nucléaires pour la survie de l’humanité. Cette année marquait aussi le 70e anniversaire de la signature de la Charte des Nations unies, à San Francisco le 26 juin 1945 : cinglant rappel des défis qui se posent à la communauté internationale dans les domaines de la paix et de la sécurité, du développement et des droits de l’homme. mehr lesen / lire plus

Gewinnserie bei den CFL

Jeannot Waringo wird seinen für den 1. November angekündigten Rücktritt zumindest in seiner Eigenschaft als CFL-Verwaltungsratsvorsitzender mit einem Gefühl der Genugtuung hinter sich bringen können: Während die Luxemburger Eisenbahngesellschaft vor einem Jahrzehnt noch zweistellige Millionendefizite einfuhr, werden in den letzten Jahren schwarze Zahlen geschrieben. Mit 9,1 Millionen im Jahre 2015 ist sogar eine Steigerung von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verbuchen. Der Frachtbereich, der vor seiner Restrukturierung 2006 schon fast totgesagt war, trägt mit einem Umsatzplus von etwas mehr als vier Prozent zu fast zwei Dritteln zum positiven Ergebnis bei. Und das, obwohl das wirtschaftliche Umfeld für die Bahn eigentlich schlechter nicht sein könnte. mehr lesen / lire plus

Réfugiés : Kartheiser teste ses préjugés

En fin de compte, il faudrait bien remercier le député ADR Fernand Kartheiser de régulièrement élever au rang de questions parlementaires des préjugés de comptoir. Car c’est la meilleure façon de désarmer les a priori. Ainsi, il a voulu savoir pourquoi le Luxembourg ne suivait pas ses voisins allemands en déclarant « pays sûrs » les États du Maghreb (Algérie, Maroc et Tunisie). Dans leur réponse, les services du ministère des Affaires étrangères indiquent qu’il n’est pas prévu pour l’heure de changer les choses, avant de préciser deux points essentiels : une cellule du ministère évalue en permanence la situation des droits de l’homme dans lesdits pays et même un demandeur d’asile qui vient d’un « pays sûr » peut accéder au statut de réfugié. mehr lesen / lire plus

EU und Klima: Alles high ambition?

Ehrgeizigere Ziele hatte die NGO-Plattform Votum Klima vor dem Klima-Ministerrat vom 20. Juni gefordert: Die EU-Verpflichtung zu einer Senkung des CO2-Ausstoßes um 40 Prozent bis 2030 befinde sich nicht im Einklang mit dem Pariser Abkommen! Denn die dort vorgesehene Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 bis 2 Grad sei mit den derzeit vorliegenden nationalen Klimaschutz-Selbstverpflichtungen nicht zu erreichen. Außerdem müsse der Reformvorschlag für den europäischen Emissionshandel überarbeitet werden, unter anderem durch Vorkehrungen gegen einen Quoten-Überschuss. Doch die EU, in Paris eine wichtige Protagonistin der „High ambition coalition“, scheint sich mittlerweile mit einem „low profile“ zufrieden zu geben. Laut Pressemitteilung der Luxemburger Regierung beschloss der Rat, das Pariser Abkommen möglichst schnell zu ratifizieren, und startete eine „Orientierungsdebatte“ über den Emissionshandel. mehr lesen / lire plus

Ah ! Ça ira !

1377faendelOn sait tous comment ça marche : vendredi matin, vous attendez impatiemment que le facteur passe. Rien qu’à la vue de sa jolie voiture jaune, vous ouvrez grand la porte et sortez en courant. Le woxx, enfin ! Après une semaine passée à devoir lire toutes sortes de torchons, enfin le seul journal qui en vaut la peine. Vous l’arrachez des mains du facteur, et vous commencez à lire avant même d’avoir franchi le seuil de votre porte. Alors, quelle analyse font-ils du référendum britannique ? Vous tournez page après page, vous scrutez l’agenda, vous retournez votre exemplaire dans tous les sens… rien ! mehr lesen / lire plus

LSAP-Aufstand gegen Freihandelsverträge?

1377lsapMit dem Frühling sind  auch die „Frondeurs“ in der LSAP wieder erwacht. Zur Erinnerung: Im Juli 2015 hatten interne Kritiker einen Brief an die Parteileitung gerichtet, in dem sie einen Linksruck forderten und die Positionen zur Eurokrise, zum TTIP und zur Steuerreform hinterfragten. Unter dem Namen Lénksozialisten haben die „Frondeurs“ nun einen weiteren Brief zum Thema Freihandelsabkommen veröffentlicht. Dabei zeigen sie sich sowohl über das Ja von Jean Asselborn zu CETA als auch über die diesbezügliche Motion der Chamber enttäuscht. Beides berücksichtige nicht die von der LSAP Arbeitsgruppe „Questions communautaires“ erarbeiteten „roten Linien“ und entspreche nicht der Beschlusslage des LSAP-Kongresses. mehr lesen / lire plus

Chamber-Hearing zu Cattenom: Argumentieren, klagen, austrocknen

Was tun gegen Cattenom? Der Vorschlag, gegen das AKW zu klagen, war Gegenstand einer Petition und eines Chamber-Hearings.

(Foto: Wikimedia / Felix König / CC-BY 3.0)

(Foto: Wikimedia / Felix König / CC-BY 3.0)

„Gerichtliche Schritte zwecks Abschalten und Stilllegen des Atomkraftwerks Cattenom“, so ist die Petition überschrieben, über die am vergangenen Dienstag in der Chamber debattiert wurde. Das klingt sehr sachlich – zustande kam die Anfrage aber, weil Marc Schmit die Nase voll hatte. „Dass man 2014 in Fessenheim eine große Panne hatte, die vertuscht wurde [woxx 1362], das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte“, erzählte der Initiator. Allein war er mit seinem Ärger nicht – binnen sechs Wochen unterzeichneten über 10.000 Personen seine Anfrage. mehr lesen / lire plus

Luxemburg, Europa und die Flüchtlinge: Ohne Freiwillige nix los

Der Weltflüchtlingstag bot wieder einmal Anlass, Solidarität mit den Geflüchteten kundzutun. Doch der Politik fehlt es augenscheinlich an längeren Konzepten.

1377Edito_InternetEs ist still geworden um die Flüchtlinge. Von der medial inszenierten Empathiewelle des „Sommers der Solidarität“ 2015 ist nicht mehr viel übrig. Die Nachricht von bis zu 700 Toten im Mittelmeer Ende Mai hat allenfalls Schulterzucken ausgelöst. Und selbst Bilder von ertrunkenen Kindern vermögen nicht mehr wie noch vor Kurzem, einen Sturm der Entrüstung auszulösen.

Der Deal mit der Türkei hat das Problem aus dem direkten Blickfeld gerückt und – zumindest zeitweise – für eine Entlastung der Aufnahmeeinrichtungen und der freiwilligen HelferInnen gesorgt. mehr lesen / lire plus

Euro 2016
 : « La violence est liée au foot »


Débordements, symboles nationalistes, violences… les premiers jours du Championnat d’Europe de football masculin ont été tourmentés. Interview avec l’historien Sébastien Louis.

Sébastien Louis est historien spécialisé sur les supporters de football radicaux et enseignant à l’école européenne du Luxembourg. Auteur du livre « Le phénomène ultras en Italie » (éditions Mare et Martin), il a contribué au livre « Soutenir l’équipe nationale » (Editions de l’Université de Bruxelles - juin 2016). (Photo: Sébastien Louis)

Sébastien Louis est historien spécialisé sur les supporters de football radicaux et enseignant à l’école européenne du Luxembourg. Auteur du livre « Le phénomène ultras en Italie » (éditions Mare et Martin), il a contribué au livre « Soutenir l’équipe nationale » (Editions de l’Université de Bruxelles – juin 2016). (Photo: Sébastien Louis)

woxx : Tu étais à Marseille lors des affrontements entre hooligans russes et anglais. Cette coupe d’Europe est-elle pire, en termes de violences et de débordements, que d’autres compétitions internationales ?
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Italien
: Der Spuk der neuen Zeit


Neuer Bürgermeister von Neapel, neuer Hoffnungsträger der Linken? Der ehemalige Anti-Mafia-Staatsanwalt Luigi de Magistris soll nach dem Willen Vieler eine „linke Volksbewegung“ zusammenbringen. (Foto: Internet)

Neuer Bürgermeister von Neapel, neuer Hoffnungsträger der Linken? Der ehemalige Anti-Mafia-Staatsanwalt Luigi de Magistris soll nach dem Willen Vieler eine „linke Volksbewegung“ zusammenbringen. (Foto: Internet)

Mit Ressentiments und markigen Sprüchen hat der rechtsorientierte „Movimento 5 Stelle“ bei den Kommunalwahlen in Rom und Turin triumphiert. Lokalen Charakter sollte der Urnengang haben, doch nun ist er unversehens zu einem Testlauf für die anstehende Verfassungsreform avanciert.

Für den „Movimento 5 Stelle“ (M5S) war es eine Nacht der Superlative. Schon die ersten Hochrechnungen zur zweiten Runde der Kommunalwahlen vom Sontag ließen keinen Zweifel am Triumph seiner Kandidatinnen. Virginia Raggi war der Sieg zwar prognostiziert worden, doch übertraf ihr Ergebnis alle Erwartungen. mehr lesen / lire plus

Poésie
 : Mots, gestes et sons à foison

La soirée de clôture de la biennale Poema se tiendra ce samedi à la Kulturfabrik et rassemblera bien sûr de nombreux poètes, mais aussi des acteurs, des musiciens et des danseurs. Coup d’œil subjectif sur cet événement poétique aux dimensions hors normes.

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Une nouvelle dimension pour la poésie, à consommer pendant cette soirée assaisonnée de musique ou de danse… (Photo : E. Salquèbre)

Poema, c’est un festival d’envergure qui, tous les deux ans, prend son bâton de pèlerin pour investir la partie francophone de la Grande Région, et qui pousse même jusqu’à Strasbourg ou… Valence. Cette année, depuis janvier, pas loin de 30 lieux ont été visités par une centaine d’intervenants, toutes disciplines confondues, pour un total d’une cinquantaine d’événements. mehr lesen / lire plus

Exposition collective : Trous noirs

La nouvelle exposition « Blackouts – Trous de mémoire » aux Archives nationales a été proposée par la cinéaste Beryl Koltz. Une idée simple qui relie mémoire et histoire, trous de mémoire et mémoire collective. Simple dans sa mise en place, mais incroyablement belle et efficace.

1377expoDans cet antre de la mémoire, dans ces longs couloirs paisibles, on peut, si la mémoire le permet, déposer son propre trou de mémoire : un secret personnel ou lié à sa famille, à son pays ou à son identité. On le transmet par courriel, Facebook ou Twitter ou bien on l’appose directement. Il prend la forme d’un message signé ou anonyme sur un carton bien rond et bien noir d‘un côté, comme sont les trous noirs qui portent les grands secrets encore non élucidés de notre univers. mehr lesen / lire plus