Philippines
 : Un président ambivalent


Entretien : Richard Graf (woxx), Julie Smit (ASTM)

Ben Ramos, directeur d’une ONG partenaire de l’ASTM, assistait au Tribunal Monsanto à La Haye en octobre et était de passage au Luxembourg.

Lutter pour les droits des paysans
Ben Ramos, avocat de formation, est directeur de l’organisation Peace Development Group (PDG), créée en 1987 avec l’objectif de contribuer au développement des communautés rurales de la province de Negros Occidental. Il s’agit de petits producteurs, de travailleurs agricoles sans terre et de pêcheurs. PDG les appuie dans leur lutte pour la terre, pour le respect de leurs droits humains et pour l’amélioration de leur situation économique via l’augmentation de la productivité agricole avec des méthodes écologiques. PDG est soutenue dans son travail par l’Action Solidarité Tiers Monde (ASTM) depuis 2013.

woxx : En quelle qualité avez-vous assisté au Tribunal Monsanto de La Haye ?


Ben Ramos : J’ai représenté l’agriculture biologique et soutenable, adaptée aux petits producteurs des pays du Sud. En tant qu’avocat, j’étais impliqué au tribunal et moins dans l’assemblée populaire qui s’est tenue en parallèle, qui était plutôt une bourse d’échange d’idées et de pratiques.

Quels sont pour vous les éléments principaux du tribunal ?


On a pu documenter comment Monsanto promeut à travers le monde les OGM et une agriculture basée sur les intrants chimiques. mehr lesen / lire plus

Telefoniere und tu Gutes!

Galaxy Note 7: 187.500 Tonnen Ressourcen

Diese Menge an Rohstoffen landet im Müll, wenn die 2,5 Millionen von Samsung zurückgezogenen Smartphones nicht fachgerecht entsorgt werden, so eine Schätzung des Portals Heise.de. Verständlich ist, dass der Konzern das Modell Note 7, das mit seinem explosionsgefährdeten Akku dem Image geschadet hat, so schnell wie möglich vergessen machen will. Doch über die geplante Entsorgung sei nichts bekannt – obwohl in die Herstellung jedes Handys etwa 75 Kilogramm Rohstoffe eingeflossen sind, so die Überlegung auf Heise.de. Auch Greenpeace Deutschland fordert Samsung auf, die Geräte nicht einfach wegzuschmeißen. Insbesondere sollten wertvolle Materialien wie Gold, Silber, Kobalt und Wolfram fachgerecht wiedergewonnen werden. mehr lesen / lire plus

Elektroschrott: Lang lebe das Smartphone!

Modulare Handys haben einen Vorteil: Geht ein Einzelteil kaputt, muss man kein neues Gerät kaufen, sondern nur ein Ersatzteil. Weniger Elektronikschrott also – aber haben die Modularen eine Chance, sich auf dem umkämpften Markt durchzusetzen?

Pionier in Sachen Modularität: Das Fairphone 2. (Foto: Fairphone.com)

Pionier in Sachen Modularität: Das Fairphone 2. (Foto: Fairphone.com)

Es hörte sich alles sehr vielversprechend an: ein Smartphone, das nach dem Baukastenprinzip funktioniert, bei dem also Nutzer aus Einzelteilen ihr ganz eigenes Gerät zusammenfügen können. Ara nannte Google das Projekt, aus dem am Ende ein Modul-Handy mit frei wählbaren Komponenten hervorgehen sollte. Mehrere Steckplätze waren vorgesehen, unter anderem für die Kamera, für den Lautsprecher – alles einsetz- und wieder herausnehmbar. mehr lesen / lire plus

Optimisation résidentielle : Let’s make it happen !

L’Asti (Association de soutien aux travailleurs immigrés) réagit au projet du gouvernement d’introduire une autorisation de séjour « pour investisseur » à travers sa réforme de la loi sur l’immigration.

Sortez le portefeuille, on vous ouvrira les portes… (Photo : 401kcalculator.org)

Sortez le portefeuille, on vous ouvrira les portes… (Photo : 401kcalculator.org)

« Nous ne pouvons pas accueillir toute la misère du monde ! », dit-on quand on parle de la venue des demandeurs de protection internationale ou de l’arrivée de migrants économiques de pays hors de l’Union européenne. Par contre, accueillir la richesse du monde, peu importe sa provenance, intéresse bien des pays et en particulier le Luxembourg.

La Chambre des députés travaille actuellement sur le projet de loi 6992 portant réforme de la loi sur l’immigration. mehr lesen / lire plus

Wohnungsmangel: Kick it off

„Soziale Wunnengsbau an der Zukunft“ war das Thema eines Rundtischgesprächs, zu dem der Wohnungsbauminister am Mittwoch nach Steinsel geladen hatte.

(Foto: woxx)

(Foto: woxx)

Kommt die Regierung in Sachen Wohnungsnot endlich in die Gänge? Eine eindeutige Antwort lässt sich nach der Table ronde nicht geben. Die von Hansen als „Kickoff Meeting“ bezeichnete Veranstaltung sollte den AkteurInnen im Bereich sozialer Wohnungsbau oder Wohnungshilfe die Gelegenheit bieten, vorzutragen, wo sie der Schuh drückt. Der Minister wollte nur brav zuhören und sich zumindest zu diesem Zeitpunkt jeder politischen Kommentierung enthalten.

Das klingt nobel, doch zeugt es auch von einer gewissen Perspektivlosigkeit der Politik. Denn was Hansen zu hören bekam, ist allgemein bekannt: Die Wohnungsnot beschränkt sich nicht mehr auf diejenigen, die einen gesetzlichen Anspruch auf eine der viel zu wenigen subventionierten Sozialwohnungen haben. mehr lesen / lire plus

Luxemburg/Türkei: Einstimmiger Appell

Die „Chamber“ richtet einen Appell an die türkische Regierung, sich zurück auf den „Weg der Demokratie“ zu begeben und den Friedensprozess in den Kurden- gebieten wieder aufleben zu lassen.

(Foto: Wikimedia)

(Foto: Wikimedia)

Alle Abgeordneten auf einer Linie mit déi Lénk – oft kommt das nicht vor. Nicht ohne eine gewisse Überraschung nahm der linke Abgeordnete David Wagner am Mittwochnachmittag zur Kenntnis, dass eine ursprünglich von ihm in der außenpolitischen Chamberkommission eingebrachte Resolution zur Lage in der Türkei am Ende die Unterstützung aller 60 Parlamentarier fand. Weder die CSV, deren außenpolitischer Sprecher Laurent Mosar eine Resolution zum selben Thema eingebracht hatte, noch die ADR, die sich mit einer Motion sowie einer „question élargie“ durch Fernand Kartheiser mit ihm befasst hatten, konnten einen solchen Erfolg verbuchen. mehr lesen / lire plus

Von der Affäre Lunghi/Schram zur Affäre Bettel/RTL

Anders als beim literarischen Vorbild Katharina Blum ist die Affäre Lunghi/Schram bislang ohne Todesopfer abgelaufen. Sogar die mutmaßlichen „coups et blessures volontaires“ (dixit Maître Urbany) scheinen sich in Luft aufzulösen, der entsprechende Vergleich mit den Zuständen in der Türkei auf immer ins Video-Archiv von RTL verbannt zu sein. Doch inzwischen mutiert das Ganze zu einer Affäre Bettel/RTL, wobei das fragwürdig zusammenmontierte Interview, das Bettel dazu veranlasste ein Disziplinarverfahren gegen Lunghi anzustrengen, inzwischen wie ein letzter DP-Rettungsanker daher kommt, Bettel als Opfer darzustellen. Dass ein Minister – der zudem Medienminister ist – tatsächlich glaubt, Fernsehbeiträge seien allein schon deshalb wahr, weil zu den Aussagen das Bild gleich mitgeliefert wird, kann ja noch als (entschuldbare?) Naivität gewertet werden. mehr lesen / lire plus

Accueil : le changement, c’est vous !

1398ohPromouvoir l’accueil de demandeurs de protection internationale dans des familles de résidents, c’est l’idée derrière une toute nouvelle initiative, lancée cette semaine et baptisée « Oppent Haus/Open Home » (OH !). « OH ! » vise à « sensibiliser, informer et mettre en relation » des réfugiés à la recherche d’un logement et des particuliers prêts à ouvrir leurs portes, et ce dans le cadre de rencontres informelles bimensuelles. Lancée par trois particuliers, la plateforme se veut avant tout une réponse à la situation catastrophique sur le marché du logement, où, « s’il est difficile pour un résident de signer un contrat de bail, il est quasi impossible pour un réfugié de dénicher un logement ». mehr lesen / lire plus

De l’eau au moulin de Déi Lénk

1398logo-dei-lenk-newL’eau ne doit pas être traitée comme une marchandise. C’est pourquoi, lors du conseil communal de la Ville de Luxembourg du 21 novembre, Déi Lénk présentera une motion visant à distinguer la consommation d’eau vitale de celle d’eau de confort. Pour cela, il conviendrait de remplacer le prix au litre uniforme actuellement en vigueur par une tarification échelonnée. Ainsi, une première tranche d’eau pour les besoins essentiels serait facturée à un prix préférentiel, tandis que la consommation allant au-delà coûterait d’autant plus cher. Rappelons que le woxx s’était prononcé en faveur de ce type de tarification il y a plus de dix ans. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Verlautbarungskonferenzen

Ein Blick auf den redaktionsinternen Kalender macht deutlich: Mit Ausnahme des Premierministers, der mehr Briefings ausfallen lässt, als er abhält, ist die rot-blau-grüne MinisterInnenschar recht mitteilungsbedürftig. Doch Sinn und Zweck von Pressekonferenzen haben sich noch nicht allen erschlossen: Wenn, wie im Fall Rifkin, zu einem gerade veröffentlichten „revolutionären“ 500-Seiten-Dokument eine Pressekonferenz abgehalten wird, erwarten sich die gestressten JournalistInnen vor allem einen schnellen Überblick über wesentliche Erkenntnisse und die ihnen zugrundeliegenden Hypothesen. Einfach nur noch einmal darzulegen, was mit dem Dokument generell erreicht werden wollte, dazu der Ratschlag, sich das Ganze erst einmal durchzulesen, das macht wenig Sinn. Es sei denn, das Dokument steht der Presse mindestens 24 Stunden vorher zur Verfügung, damit sie sich ein detailliertes Bild machen und so im Vorfeld die wichtigsten Fragen, aber auch Ungereimtheiten, auflisten kann. mehr lesen / lire plus

Nach 27 Jahren: ILO-Konvention wird ratifiziert

Am Dienstag gab Arbeitsminister Schmit auf einer Pressekonferenz bekannt, dass Luxemburg die ILO-Konvention 169 ratifizieren wird. Er begründete, warum er als zuständiger Minister sich zunächst Zeit ließ den administrativen Prozess anzukurbeln. Luxemburg habe keine indigenen Minderheiten so das ursprüngliche Argument. Vier Jahre lang hatte die Luxemburger Zivilgesellschaft, allen voran das Klimabündnis, für die Ratifizierung der Konvention, die schon 1989 von der ILO verabschiedet worden war, gestritten. Der  Schutz der Rechte von Indigenen sei zugleich Schutz von Wäldern, Klima und Biodiversität, so die Vertreter der ONGD. Auch drei Gäste aus Lateinamerika betonten die Bedeutung der ILO-Konvention 169 für die Existenz der indigenen Völker und deren Nutzen für alle Menschen. mehr lesen / lire plus

Réforme fiscale : le CTJL s’immisce

Le collectif Tax Justice Lëtzebuerg (CTJL), fondé à la suite des révélations Luxleaks et qui s’est donné comme objectif de contribuer au débat autour de la fiscalité au Luxembourg, réagit au projet de réforme fiscale du gouvernement – et n’est pas tendre. « Modernisation du système redistributif », tel qu’avancé par la coalition ? « Modifications mineures à la structure existante des prélèvements fiscaux », dit le CTJL. Des modifications qui, de plus, ne mettraient pas en cause « l’orientation générale » du modèle fiscal et ne rendraient pas les recettes « plus résilientes aux chocs extérieurs qui menacent notamment les niches fiscales luxembourgeoises sous pression internationale ». mehr lesen / lire plus

Rifkin au Luxembourg
 : Vive la Troisième !

Il n’y a pas que du bon dans l’étude stratégique sur la révolution industrielle à venir. Évaluation critique tenant compte de l’urgence climatique, de la nécessaire cohésion sociale et… des écrits de Jeremy Rifkin.

Contrairement aux autres intervenants, Jeremy Rifkin n’a pas parlé depuis la tribune. Une manière de souligner le caractère démocratique de la révolution dont il rêve. (Source : imslux.lu)

Contrairement aux autres intervenants, Jeremy Rifkin n’a pas parlé depuis la tribune. Une manière de souligner le caractère démocratique de la révolution dont il rêve. (Source : www.imslux.lu)

Jeremy Rifkin est un théoricien et auteur très acclamé… et très critiqué. Il est probablement bien plus acclamé et critiqué qu’il n’est écouté ou lu. Quand on étudie sans préjugé les livres de l’expert américain, on se rend compte d’une part que c’est un visionnaire sensible aux valeurs écologiques et sociales ; d’autre part, qu’il puise à de nombreuses sources pour élaborer des analyses solidement ancrées dans la réalité. mehr lesen / lire plus

Space mining : La niche « conquistador »

Le droit international est flou, le droit luxembourgeois sera précis : oui, on peut s’approprier les ressources minières de l’espace. Une approche qui n’est pas à la gloire du grand-duché.

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(Illustration : Nasa/Denise Watt/PD)

L’espace et les ressources qu’il recèle n’appartiennent à personne. Donc au premier venu, ou plutôt au premier arrivé. C’est un peu la logique de la loi sur l’espace que veut mettre en place le Luxembourg. À condition, bien entendu, d’avoir auparavant obtenu un agrément de mission du ministre de l’Économie et de s’être acquitté d’une redevance.

En tentant d’établir une sécurité juridique fondée sur le droit national, la loi présentée la semaine dernière complète l’initiative en faveur du « space mining » lancée en début d’année. mehr lesen / lire plus

EU/USA
: Auch Trump schafft keine Einheit in der EU


Die EU ringt um eine adäquate Antwort auf Donald Trumps Wahlsieg. Doch die Analyse fällt unterschiedlich aus. Und das viel beschworene Erstarken Europas ist nicht in Sicht.

Wird nach Junckers Ansicht erst mal zwei Jahre benötigen, um eine Welt zu bereisen, 
die er nicht kennt: Donald Trump. (Foto: Wikimedia)

Wird nach Junckers Ansicht erst mal zwei Jahre benötigen, um eine Welt zu bereisen, 
die er nicht kennt: Donald Trump. (Foto: Wikimedia)

Die Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika hat die EU mindestens so kalt erwischt wie der Ausgang des britischen Referendums über den Verbleib Großbritanniens in der EU.

Amerika könne wählen „zwischen dem Besten – einer Frau als Präsidentin – und dem Schlimmsten – einem populistischen Provokateur – fürs Weiße Haus. mehr lesen / lire plus