Klima-Anlagen-Wandel
: Draußen heiß, drinnen schön kühl


Im Zuge der Erderwärmung heizen sich Wohngebäude stärker auf, der thermische Komfort leidet darunter. Herkömmliche Klimatisierung ist häufig umweltschädlich. Doch es gibt bessere Kühltechniken, die mit Erdsonden arbeiten.

Glasfassade ohne Rafflamellen und mit Klimageräten. (Foto: Wikipedia / David Brazier / CC BY-SA 3.0)

Die Juni-Hitzewelle gibt einen Vorgeschmack auf die heißen Sommer, die uns in Europa bevorstehen, sollte nichts Entscheidendes gegen die Erd-
erwärmung getan werden. Die Zahl der Sommertage über 25 Grad Celsius nimmt zu, besonders in Tieflagen gibt es häufiger Tropennächte. Das heißt, die Temperatur sinkt dann auch nachts nicht unter 20 Grad Celsius.

Auch in den letzten Jahren war das Wetter häufig extrem heiß. mehr lesen / lire plus

Populismus
: Am Numm vum Vollek

Wat ass Populismus, wéi huet en sech historesch ausgedréckt, a gëtt et Populismus nëmme vu riets? An der wëssenschaftlecher Analys gëtt dee Begrëff méi als eng Strategie oder e Politikstil wéi als eng Ideologie beschriwwen.

Populistesch Tendenzen, e stännege Begleedeffekt vum demokratesche Parlamentarismus? Hei d’Beispill vum Leo Müller senger „Nationaldemokratescher Bewegung“ an den 30er-Jore vum 20. Joerhonnert. (Quelle: Bibliothèque nationale du Luxembourg)

Virun e puer Wochen hat ech de Pleséier, un enger Gespréichsronn zum Thema Rietspopulismus deelzehuelen, déi vun der Monatszäitschrëft forum organiséiert gi wor. Zwou Froe si mer direkt an de Kapp komm, wéi ech déi Invitatioun krut: Wat heescht Populismus iwwerhaapt, an ass dat dann e Phenomen, dee politesch nëmme riets ze fannen ass? mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an: Daliah Scholl

Im Vorfeld der Gemeindewahlen interviewt die woxx jede Woche eineN interessanteN KandidatIn. Dieses Mal mit Daliah Scholl, Kandidatin der DP in Esch.

woxx: Warum eigentlich die DP?

Daliah Scholl, Jahrgang 1973 lebt in Esch und unterrichtet an der Musikschule in Düdelingen. Die frischgebackene Präsidentin der Escher Lokalsektion ist Spitzenkandidatin auf der DP-Liste. (Foto: ©Artichocs)

Daliah Scholl: Das liegt daran, dass meine Mutter früher schon für die DP zu den Wahlen mitgegangen ist. Meine ersten Wahlen waren 2005, damals rief mich Henri Grethen an und fragte mich, ob ich mit auf die Liste wolle. Eigentlich hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht viel mit Politik am Hut. mehr lesen / lire plus

Ecuador
: Solidarität geht durch den Magen

Der Bananenanbau in Ecuador ist häufig ein schmutziges Geschäft. Schädlingsbekämpfung wird auf Kosten von Umwelt und Angestellten betrieben – gewerkschaftliche Organisierung wird mit Drohungen und Gewalt unterminiert. Die Beschäftigten bauen nun auf Unterstützung durch europäische Konsumenten.

Lassen sich 
nicht entmutigen: 
ArbeiterInnen ecuadorianischer Bananenplantagen 
fordern die Beseitigung gesetzlicher Hürden bei der Gründung von Gewerkschaften. (Foto: Knut Henkel)

Antonio Maldonado kann sich noch gut an die Demo erinnern, die er und seine Mitstreiter vor dem Büro des Arbeitsministeriums in Machala organisiert hatten. „Die erste war im Februar letzten Jahres. Doch wir haben ein paar Mal demonstriert, um auf unsere Situation aufmerksam zu machen“, erklärt der 27-jährige ehemalige Arbeiter der Bananenfarm Belitama. mehr lesen / lire plus

Einkaufsstadt Luxemburg: In Erwartung des Royal Hamilius

Geschäftschließungen und Stress wegen Baustellen, wie steht es um den Luxemburger Handel?

Gerade beim Branchenmix fällt auf, dass einige Dinge des täglichen Bedarfs im Cityhandel schwer zu beschaffen sind.

„Luxemburg kann seine Position als „internationale Shopping-Destination“ behaupten so das knappe Fazit des Wirtschaftsgeografen Wolfgang Haensch, der als Partner von Cima Beratung und Management GmbH die „City-Studie Einkaufsstadt Luxembourg“ geleitet hat. Die letzten Vergleichszahlen stammen aus dem Jahr 2010, und entsprechend deutlich zeichnet sich die Entwicklung in den jüngsten Erhebungen ab, die vom November 2016 datieren.

So konnte der geschätzte Umsatz von 365 Millionen Euro auf 534 Millionen gesteigert werden. Auch die Verkaufsfläche vergrößerte sich in der Obertstadt und Bahnhofsviertel um 13 Prozent. mehr lesen / lire plus

Gemeinden: Akteure der Veränderung

Auch wenn die öffentliche Aufmerksamkeit derzeit vor allem den Kommunalwahl-Listen gilt, sollten die programmatischen Inhalte doch nicht zu kurz kommen: Die Zivilgesellschaft meldet sich zu Wort und versucht, die Messlatte angemessen hoch zu legen.

Die deutschsprachige Broschüre steht als Download unter www.gemenwalen.lu zur Verfügung. Sie kann aber auch bestellt werden über meco@oeko.lu oder Tel. 439030-1 zum Preis von 18 Euro inklusive Versand.

In dieser Woche waren es die Lëtzbuerger Vëlosinitiativ (LVI) und der Mouvement écologique, die mit ihren Vorstellungen zur Kommunalpolitik an die Öffentlichkeit gingen. Dabei ging es beiden Organisationen weniger darum, seitenlange Kataloge mit konkreten Einzelmaßnahmen zu erstellen, als vielmehr Handlungsvorlagen für engagierte KommunalpolitikerInnen oder solche, die es werden wollen, auszuarbeiten. mehr lesen / lire plus

Lipödem: Verkannte Krankheit

Am morgigen Samstag findet im Centre culturel in Cessange eine Konferenz zum Thema „Lipödem“ statt. Bei Lipödem handelt es sich um eine chronische Störung der Fettverteilung im Körper. Zwar ist diese Krankheit nicht heilbar, aber es gibt Behandlungsmaßnahmen – Lymphdrainagen zum Beispiel oder eine Kompressionstherapie, bei der speziell angefertigte Strumpfhosen getragen werden. Im Rahmen der von der Patienten Vertriedung und Lipödem Lëtzebuerg organisierten Konferenz werden die SpezialistInnen Marion Heck-Kneissle und Falk-Cristian Heck über die mit Lipödem verbundenen Problemen sprechen. mehr lesen / lire plus

Greenpeace und Regierung an Juncker: Stop GMO!

Immer Stress mit dem Gen-Zeugs … Das dürfte sich dieser Tage Jean-Claude Juncker sagen, der in dieser Angelegenheit nach dem Appell von Greenpeace vor zwei Wochen nun auch Post von der Luxemburger Regierung bekommen hat. Diese unterstreicht, dass sie „mit aller Energie“ für den Erhalt des GMO-Verbots in Luxemburg kämpfen wird. Und bittet die EU-Kommission, die mehrheitliche Meinung der Mitgliedstaaten zu respektieren und drei anstehende Genehmigungen für den Anbau von Genmais nicht zu erteilen. Dabei verweist die Regierung auf eine einstimmig angenommene Chamber-Resolution dieses Inhalts. Eine Resolution, auf die sich auch Greenpeace Luxemburg bezieht. Mit scharfen Worten kritisiert die NGO, dass Juncker beim Amtsantritt mehr Demokratie versprochen habe, seither aber mindestens 30 GMO-Kulturen gegen den Wunsch der Mehrheit der Länder von der Kommission zur Einfuhr zugelassen worden seien. mehr lesen / lire plus

Libre-échange UE-Japon : ça recommence !

Alors que le gouvernement luxembourgeois espérait encore voir aboutir l’accord de libre-échange entre l’Union européenne et le Japon sous sa présidence en 2015, les négociations se sont un tantinet étirées. Tellement même que le grand public semblait avoir oublié l’existence même du JEFTA (Japan-EU Foreign Trade Agreement). Mais voilà que cette semaine, la branche néerlandaise de l’ONG Greenpeace a publié 205 pages jusqu’ici tenues secrètes de cet accord. Et pour cause : le JEFTA ne s’attaquerait pas uniquement aux normes environnementales (comme ses confrères CETA et TTIP), mais impliquerait aussi la mise en place de tribunaux d’arbitrage. Or, cette justice hors des normes, qui risque de toujours trancher en faveur des multinationales, a été un des arguments les plus forts des opposants au libre-échange avec les États-Unis ou le Canada. mehr lesen / lire plus

LGBT*: Géi mat!

„Stand Together“ – so lautet das Motto des diesjährigen GayMat. Das Programm des LGBT*-Festivals startet morgen, Samstag, mit der Lady Pride in Gasperich. Am Montag können Interessierte der Eröffnung der Ausstellung „lesbisch, jüdisch, schwul“beiwohnen, die noch bis zum 1. Oktober im Musée national de la Résistance zu sehen ist. Im Rahmen der „Gay Movie Night“ werden an den darauffolgenden Tagen im Kinosch in Esch-sur-Alzette queere Filme gezeigt. So zum Beispiel das Road Movie „Orientierlungslos“ von Regisseurin Lara Mack. Abgeschlossen wird das GayMat mit der „We are Family“-Party im Lenox Club. mehr lesen / lire plus

Asteroid Day
 : Peur, 
pas peur ?

Il y a mille raisons de s’intéresser aux astéroïdes et aux météorites. L’Asteroid Day est principalement consacré à la moins plaisante : le risque d’une grande collision avec la Terre.

Un astéroïde s’écrase sur Londres… 
science ou fiction ? (Credit : Films United ; Source : Flickr / Grigorij Richters
)

Un astéroïde se dirige droit sur la Terre. Lieu de l’impact : 49,6° N ; 6,1° E – le Luxembourg. Date de l’impact : le 30 juin 2017. Pas de panique ! Au fil des jours, il devient clair que l’astéroïde se désintégrera complètement dans l’atmosphère au lieu de tomber sur le sol luxembourgeois. mehr lesen / lire plus

Fiscalité : Match à domicile

Au cours d’une conférence sur la fiscalité des entreprises organisée par la Chambre de commerce, il est apparu que le modèle luxembourgeois est encore loin de l’idée d’une justice fiscale efficace et cohérente.

(Photo : SIP)

Il s’est retrouvé avec ses pairs, le ministre des Finances Pierre Gramegna, lors de la conférence intitulée « Une fiscalité compétitive pour une croissance qualitative au Luxembourg ». L’ancien président de la Chambre de commerce, son successeur Carlo Thelen, le président de la Fedil Nicolas Buck et une rangée d’experts s’étaient donc réunis pour débattre de la fiscalité des entreprises. Michel Wurth, qui a ouvert la soirée par un petit discours, en a profité pour réciter les mantras du patronat, qui – quelle surprise – souffre toujours d’une pression fiscale qui l’empêche de travailler et d’embaucher comme il le souhaite : l’impôt sur la fortune des entreprises doit disparaître, les start-up devraient profiter de plus d’avantages fiscaux et surtout le taux de la taxe sur les entreprises devraient enfin baisser – même si ce dernier vient de passer de 29 à 26 pour cent, avec une tendance à la baisse. mehr lesen / lire plus

Une autre politique communale est possible (1/3)
 : Au cœur du processus démocratique

Les municipalités comme moteur du changement – c’est l’idée du « municipalisme ». Petit tour d’horizon et première partie de notre série estivale sur une « autre » politique communale, dans le cadre de notre couverture des élections communales.

« Assez d’excuses, nous voulons accueillir. » La maire 
de Barcelone, Ada Colau (troisième en partant de gauche), 
à une manifestation pour l’accueil de réfugiés. (Photo : © Ajuntament Barcelona)

Le 11 juin avait lieu le premier tour des élections législatives en France. Des élections marquées par une abstention record, qui allait dépasser les 50 pour cent au second tour. En parallèle, à Barcelone, se tenait le premier sommet mondial des « villes sans peur ». mehr lesen / lire plus

Metal
: Anges âgés

Death Angel passe à la Kulturfabrik. Ce qui pour certaines et certains sonne comme une banalité est en fait un petit miracle, les Américains ayant fondé leur groupe en 1982 déjà !

Vieux, mais pas ringards : Angel Death.

Quand on évoque un nom de groupe metal comme Death Angel en 2017, on pense directement à un manque d’imagination. Coller deux noms qui ensemble évoquent un truc glauque et indéfinissable, ça existe en mille et une combinaisons. Et puis, n’est-ce pas un peu copié du titre emblématique de Slayer « Angel of Death » ? Le problème, c’est que l’album sur lequel figure cette chanson n’est sorti qu’en 1986 – alors que Death Angel était déjà au sommet de sa première gloire. mehr lesen / lire plus

Patty Jenkins: Von Amazonen und Göttern


Mit „Wonder Woman“ ist DC zum ersten Mal seit langem eine ansprechende Comicverfilmung gelungen. Dank einer Balance zwischen Action und Ruhe, Pathos und Humor dürften viele unterschiedliche Zuschauergruppen auf ihre Kosten kommen.

„Wonder Woman“ kämpft zwar nur mit Schwert und Lasso, ist ihren GegnerInnen aber dennoch überlegen.

Erst seit kurzem in den Kinos, hat „Wonder Woman“ bereits in mehrfacher Hinsicht Filmgeschichte geschrieben. Nicht nur, dass es sich um den ersten Big-Budget-Superheldenstreifen einer Regisseurin handelt, er ist auch der bisher kommerziell erfolgreichste von einer Frau inszenierte Realfilm. Und dies obwohl – oder vielleicht gerade weil – „Wonder Woman“ in den letzten Wochen für kontroverse Diskussionen sorgte. mehr lesen / lire plus