Visite d’État au Japon
 : De particulier à particulier


La visite d’État au Japon a été marquée par les contrastes et les points communs entre les deux pays – et cela ne vaut pas uniquement pour les chiffres, mais aussi pour les visions de l’avenir.

VRP grand-ducaux et ministre de l’Économie satisfaits. (© SIP_Charles_Caratini)

Dire que débarquer à Tokyo provoque un choc culturel est un euphémisme. Pour celles et ceux qui posent un pied sur le sol nippon pour la première fois, l’hyperinflation de flux nerveux, la façon de parler très saccadée et rapide des hôtes (alors qu’à nos oreilles tout sonne très dramatique, la conversation japonaise est en réalité un flot ininterrompu de politesses échangées à toute vitesse) et la désorientation peuvent très vite causer nausées ou du moins fatigue. mehr lesen / lire plus

Geschlechteridentität in Deutschland: Die Definitionsmacht 
der Medizin brechen

Vanja ist intersexuell und hat sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale. Vor dem deutschen Bundesverfassungsgericht hat Vanja erfolgreich für eine dritte Option bei der Geschlechtereintragung geklagt, die spätestens Ende 2018 ermöglicht werden muss. Die woxx hat mit Vanja über das Urteil von Anfang November gesprochen.

Das Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts zur Geschlechtereintragung ist ein wichtiger Schritt, doch das gesellschaftliche Bewusstsein muss folgen: Vanja wurde als als klageführende Person anonym bedroht und tritt daher nur mit einem Vornamen an die Öffentlichkeit. (Foto: EPA/Uli Deck)

woxx: Wie möchten Sie angesprochen werden?


Vanja: Am liebsten ist es mir, Pronomen zu vermeiden oder Mischformen zu finden. mehr lesen / lire plus

Gründung der Frankfurter Schule: Jenseits des Salons

Für viele gute Ideen braucht es leider Geld – Felix Weil hatte beides. Jeanette Erazo Heufelder hat eine schöne Biographie über den Stifter des legendären Instituts für Sozialforschung geschrieben.

(Quelle: Berenberg Verlag)

„Es gibt kaum Fotos von Felix Weil.“ Mit dieser lapidaren Feststellung beginnt das Buch über den Stifter der „Frankfurter Schule“. Doch wer legt schon Wert auf Fotos, wenn er von einem Künstler wie George Grosz verewigt worden ist?

Grosz‘ 1926 entstandenes Porträt seines Freundes ziert den Einband der Biographie über den „argentinischen Krösus“, der als Erbe eines südamerikanischen Getreideimperiums Gesellschaftskritikern wie Erich Fromm, Theodor W. Adorno und Max Horkheimer die unabhängige Arbeit erst ermöglicht hat. mehr lesen / lire plus

Datenschutz in der EU: Geht dich nichts an

Ab Mai 2018 werden in der EU neue Datenschutzregeln gelten. Da es für Einzelpersonen schwierig ist, ihre Rechte einzuklagen, formiert sich eine neue NGO.

(Screenshot: noyb.eu)

Social Media, Smartphones, vernetzte Geräte – wir erzeugen immer mehr Daten. Die Frage nach dem Schutz der eigenen Privatsphäre wird oft verdrängt. Auch, weil es meist nur wenige Alternativen gibt. Wer ein Smartphone will, muss sich beinahe zwangsläufig für eines der beiden großen Betriebssysteme – von Apple oder von Google – entscheiden. Bei dieser Wahl werden sich wohl die wenigsten Nutzer*innen von Datenschutzbedenken leiten lassen. Ab Mai nächsten Jahres soll die Rechtslage weniger unübersichtlich sein. mehr lesen / lire plus

Justice fiscale : Paradis malgré lui

La liste noire proposée par le Conseil européen a été désavouée même par le commissaire Moscovici et des ONG – aussi à cause de l’absence du Luxembourg. Ce qui n’a pas empêché le gouvernement de faire durer la non-transparence sur les bénéficiaires économiques des sociétés enregistrées au grand-duché.

(Photo : © pexels.com)

Quand l’Europe des encore 28 est divisée sur une question, le résultat est en règle générale un compromis mou qui ne satisfait personne. Tel a aussi été le cas de la liste noire des paradis fiscaux publiée mercredi passé par le groupe « Code of Conduct » du Conseil européen, chargé – théoriquement – de veiller à faire cesser les pratiques fiscales trop concurrentielles. mehr lesen / lire plus

Wahljahr 2018: Wachstumsdebatte versachlichen

Die notwendige Debatte über Luxemburgs Zukunftsmodell taugt nicht zur Wahlkampfpolemik.

Ein Bild aus alten Tagen als Claude Wiseler und Étienne Schneider noch an einem Strang zogen: Die Einweihung der Fluglinie Istanbul-Luxemburg im Juni 2013. (Quelle: wikicommons CC 3.0)

Er sieht aus wie Everybody‘s-Darling, und auch rhetorisch steht ihm die Rolle des Brückenbauers besser als die des Einpeitschers, der alle auf eine einzige, politisch vermutlich gewinnbringende Linie zwingt. Trotzdem sind die Wähler*innen Claude Wiseler weniger wohlgesonnen als seiner Partei, der CSV. Und auch der doch recht beachtliche Wahlsieg der CSV bei den kürzlichen Kommunalwahlen scheint dem Spitzenkandidaten und Premier in spe wenig zu nutzen. mehr lesen / lire plus

Sommet climatique à Paris : Efforts inégaux


Le « One Planet Summit » du 12 décembre doit relancer la politique climatique mondiale, surtout du côté financier. Mais la « locomotive » européenne n’est pas prête à aller de l’avant.

« Keep your promises. » Mini-tour Eiffel lors de la COP21 en décembre 2015. (Photos : RK)

« Notre défi aujourd’hui : être à la hauteur de notre destinée commune. Sommes-nous capables de nous unir pour agir concrètement ensemble ? » La question se trouve posée sur le site www.oneplanetsummit.fr, et il est précisé qu’elle « devrait n’être que rhétorique ». Puis vient une promesse : « Le 12 décembre 2017, deux ans jour pour jour après l’accord historique de Paris, nous allons apporter de nouvelles réponses concrètes à cette question.  mehr lesen / lire plus

Einer muss für den VW-Skandal ja büßen

Das Blaue vom Himmel. VW-Tower in Hannover. (Foto: Panoramio/Kl Aas/CC BY 3.0)

Ein Kavaliersdelikt ist es, mittels Betrügereien die Luftverschmutzung zu erhöhen und den frühzeitigen Tod von Tausenden von Menschen mitzuverschulden. Zumindest auf dieser Seite des Atlantiks, wie die kulante Behandlung des Dieselgates durch Politik und Justiz zeigt. In den USA sieht das anders aus, wie der VW-Manager Oliver Schmidt schmerzlich erfahren musste. Am 6. Dezember wurde er, laut Bericht des Deutschlandfunks in Sträflingskleidung und mit Fuß- und Handfesseln, einem Detroiter Gericht vorgeführt und zur Höchststrafe von sieben Jahren verurteilt. Schmidt hatte im Auftrag der VW-Spitze 2015 versucht, den Verdacht der kalifornischen Behörden zu zerstreuen, die VW-Dieselmodelle hielten die Abgaswerte nicht wirklich ein. mehr lesen / lire plus

Wenig online-Pluralismus

Sieben elektronische Medien kommen in den Genuss der neu eingeführten Online-Pressehilfe in Höhe von jährlich 100.000 Euro. Mit paperjam.lu (und seinem englisches Pendant delano.lu) ist Maison moderne überhaupt zum ersten Mal unter den Empfängern staatlicher Pressehilfe. Das war von Medienminister Bettel so gewollt und somit auch keine Überraschung. Dass aber die restlichen fünf Online-Publikationen der Editpress-Gruppe (lequotidien.lu, lessentiel.lu/de, lessentiel.lu/fr) respektive Saint-Paul (contacto.lu, wort.lu/en) zuzuordnen sind, zeigt auf eklatante Weise, wie wenig die neue Subventionsformel zur Ausweitung des Pressepluralismus und zur Innovation beiträgt. Die Zulassungsbedingungen – u.a. Erscheinen seit sechs Monaten ohne staatliche Zuwendungen, Beschäftigung von wenigstens zwei anerkannten Berufsjournalisten und vor allem die Forderung, ein Budget von mindestens 200.000 Euro pro Jahr zu generieren – machen es besonders kleinen und unabhängigen Projekten schwer, an die Bezuschussung zu gelangen. mehr lesen / lire plus

Luxemburg ist immer noch ein Autoland

Am Donnerstag präsentierte das Nachhaltigkeitsministerium die ersten Ergebnisse der Mobilitätsstudie „Luxmobil 2017“. 40.000 Haushalte in Luxemburg und 45.000 Grenzpendler*innen in den Nachbarländern waren aufgefordert, ihr Verkehrsverhalten offenzulegen. Die Rücklaufquote lag je nach Land zwischen einem Viertel und einem Drittel, insgesamt antworteten über 38.000 Menschen. Wenig überraschendes Ergebnis: Der PKW ist nach wie vor das unangefochtene Verkehrsmittel Nummer Eins in Luxemburg. 69 Prozent der Wege entfallen auf den motorisierten Individualverkehr, 17 Prozent werden mit Bus oder Bahn zurückgelegt, 12 Prozent zu Fuß und lediglich 2 Prozent mit dem Fahrrad. Während berufliche Fortbewegungen zu 90 Prozent mit dem Automobil erfolgen, sind es beim Schultransport nur 39 Prozent – das „Elterntaxi“ ist dennoch das am häufigsten benutzte Transportmittel bei Luxemburgs Schüler*innen. mehr lesen / lire plus

Chœur de chambre de Luxembourg
 : Pléthore musicale


Avec l’exécution de « Carmina Burana » à la Philharmonie ce samedi, le Chœur de chambre de Luxembourg fait une incursion remarquée dans la musique profane. Une œuvre à découvrir ou à redécouvrir.

Le Chœur de chambre de Luxembourg à la Philharmonie en avril 2017. (Photo : CCL)

On avait pris l’habitude de l’entendre dans le répertoire sacré, où il faut bien dire qu’il excelle, comme en témoigne le concert qu’il a donné en avril de cette année à la Philharmonie avec le « Requiem » de Mozart. Mais le Chœur de chambre de Luxembourg, sous la direction artistique d’Antoniu Grosu, a décidé de frapper un grand coup en s’autorisant un écart profane, et c’est sur rien moins que la cantate « Carmina Burana » de Carl Orff que s’est jeté son dévolu. mehr lesen / lire plus

Tapisseries
 : Mr Anderson prend son pied

L’exposition « Get Lifted » de l’artiste américain Noel Anderson mise sur des techniques mélangées pour obtenir des effets inattendus, parfois drôles et parfois profonds.

La galerie Zidoun & Bossuyt s’est fait un petit nom au grand-duché pour exposer des artistes américains émergents et confirmés. Cette fois, son choix s’est porté sur le jeune artiste afro-américain Noel Anderson. Né en 1981 à Louisville au Kentucky et installé à New York, Anderson a enseigné entre 2011 et 2015 à l’université de Cincinnati avant de changer pour la New York University.

Les œuvres exposées dans la petite galerie du Grund ont de quoi étonner. mehr lesen / lire plus

Ruben Östlund: Kleinkarrierte Welt


Mitläufertum, Abgehobenheit und Scheinheiligkeit – Ruben Östlunds Analyse der Kunstwelt im Speziellen und unserer Gesellschaft im Allgemeinen fällt recht pessimistisch aus. In Cannes wurde er für „The Square“ mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Manche Museumsgäste in „The Square“ wissen mit diesem Kunstwerk nicht viel anzufangen. (Fotos: outnow.ch)

Worum geht es eigentlich in „The Square“? Eine Frage, die sich so mancher auch noch nach Sehen des Films stellen mag. Zunächst einmal handelt es sich um eine sogenannte „comedy of errors“, in deren Zentrum der Museumskurator Christian (Claes Bang) steht. Sowohl in seinem privaten als auch beruflichen Leben gerät dieser im Laufe des Films immer wieder in peinlich-skurrile Situationen, aus denen er sich nur mit Mühe und Not herausmanövrieren kann. mehr lesen / lire plus

Lee Unkrich: Coco

Beileidsbekundungen gleich sind die Dialoge flach und die Handlung ist einfach gestrickt. Wie auch den Tod in Worte fassen, wenn er, ohne jemals bedrohlich oder kitschig zu wirken, so eindrucksvoll in melancholischen Szenen und poetischen Bildern kindgerecht und doch tiefgründig auf die Leinwand gezaubert werden kann. Achtung: Taschentuchalarm!

Bewertung der woxx : XXX
Alle Uhrzeiten finden Sie hier.

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Déieregeschicht: Dem Kleesche säin Iesel


D’Geschicht vum Déier ass zu engem groussen Deel eng Geschicht vum Mënsch: Ënnert senger Dominatioun ass dem Déier säi Status vum Wiesen zur Saach ginn.

Hee fir den Iesel verbessert d’Chancen op e Cadeau: Dem Kleesche säin Iesel
huet net nëmmen déi wichteg Funktioun vun engem Laaschtendréier, mee en ass
och en Acteur am Deal tëscht dem Kleeschen an de Kanner. (Quelle: Internet)

„An allen Uewenecken / geet riets vum Zinniklos“, hu mer fréier an der Zäit virum 6. Dezember gesongen. An dësem Bäitrag steet awer de Mann mam laange Baart net am Mëttelpunkt. Hei soll et och fir eng Kéier, an enger duebeler Transgressioun, net nëmmen ëm déi méi rezent Geschicht goen, mee och ëm déi Welt, déi déisäit vun de Grenze vun enger op Objektivitéit a Wierklechkeetsgetreiheet ausgeriichte Geschichtsduerstellung läit. mehr lesen / lire plus