Médias sociaux
 : « Câlins électroniques »

Ces derniers jours, le fondateur de Facebook, Mark Zuckerberg, a dû s’expliquer devant le Congrès américain sur l’affaire Cambridge Analytica et la sécurité de nos données. L’occasion de s’interroger sur notre rapport aux médias sociaux, que le psychanalyste Thierry Simonelli explique par une mutation du capital.

Thierry Simonelli dans son cabinet à Luxembourg-Kirchberg. (Photo : © Dunya)

woxx : Avec les médias sociaux, il semble que nous glissions vers une forme de consommation addictive de l’information exclusivement basée sur le pathos, les affects…


Thierry Simonelli : En effet. Les affects eux-mêmes sont produits comme marchandise, des affects suscités et consommés rapidement. mehr lesen / lire plus

Belgien
: Müll als Message

Verpackung im Supermarkt zurücklassen, um Warenanbieter zum Umdenken zu zwingen. Mit „Plastic Attack“ kommt eine britische Aktionsform nun auch auf dem Kontinent in Mode. Letzte Woche war Premiere in Brüssel – die woxx war dabei.

Gegen überflüssige Plastikverpackung: 
die Initiative 
„Plastic Attack“. (Foto: Plastic Attack Belgium)

„Ein Skandal, all dieser Kunststoff!“ – Minutenlang schon steht Fanny am Ausgang des Supermarkts, holt Äpfel, Paprika und andere Waren aus ihren Plastikhüllen und entsorgt sie in einem von zwei riesigen Kartons. Ihre Freundin Amélie müht sich derweil mit einer einzeln verpackten Gurke ab. „Eigentlich probieren wir, kein Plastik zu kaufen“, sagt sie. Ein Versuch, der offenbar kaum umzusetzen ist. mehr lesen / lire plus

Courrier des lecteur-trice-s : Qui a besoin d’une interdiction ?

L’argument de l’égalité des sexes ne permet pas de justifier l’acceptation de l’interdiction du voile intégral par la CNFL, estime la militante féministe Thérèse Gorza.

Femme afghane dévoilée, avec burqa au fond. Lithographie de l’émissaire britannique James Rattray réalisée vers 1840.

L’avis du CNFL en ce qui concerne l’interdiction du port du voile intégral (même si la loi utilise une terminologie plus inoffensive) se résume à une acceptation de cette interdiction. Même si le texte en question, publié sur le site web du conseil, se veut nuancé et arbore l’étiquette féministe, il tombe bien dans le piège. Le CNFL « peut concevoir son interdiction non pas au nom du ‘vivre ensemble’, mais bien au nom de la défense de l’égalité des sexes ». mehr lesen / lire plus

Wachstumsdebatte: Die drei Paradiese

Sowohl-als-auch-Antworten auf die Wachstumsfrage können nicht überzeugen. Eine bessere Zukunft verspricht einzig eine radikale Entschleunigung oder aber ein neues Wachstumsparadigma. Oder …?

Arbeitsplätze, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Lebensqualität. Diskutiert man über diese zentralen Themen, so gelangt man schnell zur Wachstumsfrage, die im Wahlkampf eine herausragende Rolle spielen wird. Viele Politiker*innen flüchten vor dem Dilemma in eine unglaubwürdige Sowohl-als-auch-Haltung. Interessant sind deshalb die Plädoyers für einen klaren Ausweg aus der Zwickmühle.

Kein Wachstum, keine Probleme, so könnte man die erste mögliche Lösung zusammenfassen. Ihr hängen die Rechtspopulist*innen an, die vor allem die „Überfremdung“ fürchten. Doch auch beim Mouvement écologique, der sich klar von diesen Zirkeln abgrenzt, scheint die Ansicht Überhand zu gewinnen, dass Luxemburg dem seit Jahrzehnten gewohnten Wachstum den Rücken kehren sollte. mehr lesen / lire plus

Luxcon
: Drachen, Raumschiffe 
und Politik


Dieses Wochenende findet zum fünften Mal das Fantreffen LuxCon statt. Die woxx hat mit einem der Organisatoren über Science Fiction, Fantasy und Politik gesprochen.

Buntes Treiben auf der LuxCon. (Fotos: Melanie Schons)

Spätestens seit dem enormen Erfolg der Harry Potter-Buchreihe und der Verfilmung der Herr der Ringe-Trilogie ist das Fantasy-Genre im Mainstream angekommen und hat sich von negativen Stereotypen befreien können. Auch Science Fiction erfreut sich in den letzten Jahren wieder enormer Beliebtheit – nicht zuletzt durch die Neuauflagen von Star Wars und Star Trek, die die Kinosäle erobert haben. 2017 hatten sieben der Top Ten-Filme mit dem größten finanziellen Erfolg einen Fantastik-Bezug; 2016 sah die Situation im internationalen Box Office sehr ähnlich aus – Science Fiction, Fantasy und Comicverfilmungen sind demnach definitiv im Trend. mehr lesen / lire plus

Commerce : Vie sociale ou pas

Récemment, un boulanger a demandé un permis spécial au ministère de l’Économie pour pouvoir ouvrir son commerce plus tôt, et ce parce qu’il redoutait la concurrence des stations-service, qui vendent des croissants avant 6h du matin. Le permis en question a été refusé, décision contre laquelle le boulanger a porté plainte auprès du tribunal administratif.

Actuellement, la loi autorise l’ouverture des commerces de 6h à 20h, ou 21h pour les supermarchés, ainsi que de 6h à 19h le samedi. L’ouverture le dimanche est possible de 6h à 13h – un dispositif légal « assez libéral, comparé aux pays voisins », comme le souligne Christophe Rewenig de l’OGBL. mehr lesen / lire plus

Smarte grüne Welt
: Digitalisierung mitgestalten

Das Buch „Smarte grüne Welt“ hinterfragt die grünen Utopien, die allein auf digitale Technologien setzen. Und zeigt Ansätze für eine wirklich positive sozial-ökologische Transformation auf.

Was bleibt vom Grün, wenn die Technologie Überhand nimmt? Die Alternative lautet: Digitale Suffizienz. (Biosphere-2-Projekt, Quelle: Flickr / Katja Schulz / CC BY 2.0)

Diesel oder Tesla? AKW oder Windrad? Freie Gesellschaft oder gläserne Bürger? Klar ist, die 0 und die 1 verursachen eine Polarisierung, die ihresgleichen sucht! Die Digitalisierung verändert in rasantem Tempo unsere Wirtschaft und Gesellschaft – aber wissen wir eigentlich, welche Digitalisierung wir wirklich wollen?

Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Wir wollen eine „smarte grüne Welt“, wie der Titel des Buches von Steffen Lange und Tilman Santarius lautet, das dieses Jahr beim Oekom Verlag erschienen ist. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Personalkarussell

Nur einen Monat, nachdem wir uns von unserem langjährigen Mitarbeiter David Angel verabschieden mussten, konnte die in einem kruzialen Moment der Entwicklung der woxx entstandene personelle Lücke wieder geschlossen werden. Wer hinter dem (in der vergangenen Woche wieder aufgetauchten) Kürzel fb den jetzigen Minister für nachhaltige Entwicklung und woxx-Mitbegründer François Bausch vermutete, konnte sich im woxx-Impressum eines Besseren belehren lassen: Es steht für Frédéric Braun, früherer Journalist beim „Quotidien“, der sich ein erstes Mal mit dem woxx-typischen Format einer shortnews herumgeplagt hatte. In der vorliegenden Ausgabe darf er gleich mehrfach zuschlagen und auch mit seinem vollen Namen unterzeichnen – damit ist wohl jede Verwechslung ausgeschlossen. mehr lesen / lire plus

Arbeitsrecht in der Plattformökonomie

Moderne Technologien ermöglichen neue Formen der Arbeitsorganisation über Internetplattformen. Zumeist kurzfristige Tätigkeiten werden einer möglichst großen Zahl von Personen angeboten, die diese dann einzeln ausüben. Die Probleme, die aus dieser „Plattformarbeit“ für das Arbeitsrecht entstehen, wird Martin Risak vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien, auf Einladung der Salariatskammer am Dienstag, dem 17. April beleuchten. Der deutschsprachige Vortrag (mit Übersetzung ins Französische) findet um 18h30 im Hotel Parc Belair (111 avenue du X Septembre, L-2551 Luxembourg) statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung auf www.csl.lu ist erwünscht.

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Die Bauernzentrale und der böse Wolf

Anfang April bestätigte das Nachhaltigkeitsministerium die zweite Meldung vom Auftauchen eines Wolfes innerhalb weniger Monate. Es betonte dabei erneut, dass Luxemburg mit dem 2017 veröffentlichten Wolfmanagementplan gut auf die Rückkehr des Raubtiers vorbereitet sei. Diese Meinung teilen jedoch nicht alle. Die Bauernzentrale meldete sich vergangene Woche zu Wort und forderte eine Überarbeitung des Plans. Im Interview mit RTL forderte Präsident Marc Fisch sogar, dass es möglich sein müsste, Wölfe abzuschießen. Sorge bereiten der Bauernzentrale auch Hybrid-Wölfe, in deren Stammbaum sich Haushunde wiederfinden. Laut dem Managementplan kommen solche Mischungen jedoch nur selten vor – freilaufende Hunde werden von Wölfen eher als Konkurrenz angesehen und getötet. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps
: April 2018

Afrobeat – 2 × Kuti

Der von Fela Kuti und Tony Allen in den 1960er-Jahren aus der Vermischung von nigerianischen Elementen, Jazz und Funk geschaffenene Afrobeat erfreut sich weltweit bei Musikern großer Beliebtheit. Viele Epigonen schaffen es allerdings nicht, den hochkomplexen Rhythmusteppich zu erzeugen, der diesen Stil so unwiderstehlich macht. Felas Söhne Femi Kuti und Seun Kuti und ihre Bands beherrschen diesen schweißtreibenden Groove jedoch perfekt. Auf den aktuellen Alben der beiden sind auch die Bläsersätze messerscharf und die Texte politisch bissig, zugespitzt, mal zornig, mal kämpferisch optimistisch. Beide Platten sind verschieden, aber gleichwertig. Bei Femi klingt es wegen seiner Stimmlage und des allgegenwärtigen Keyboards gelassener, Seun ist aggressiver. mehr lesen / lire plus

Lecture-spectacle
 : Indicateur de l’état de la démocratie

Le spectacle « Lettre ouverte aux escrocs de l’islamophobie qui font le jeu des racistes », basé sur le texte de Charb complété deux jours avant son assassinat, reste controversé. Entretien avec Gérald Dumont, comédien et metteur en scène.

Gérald Dumont dans son élément : « Lettre ouverte aux escrocs de l’islamophobie qui font le jeu des racistes » est bien plus qu’un hommage à Charb et Charlie.

woxx : Dernièrement, des étudiant-e-s l’université Paris VII ont tenté de bloquer votre spectacle. Comment l’avez-vous vécu ?


Gérald Dumont : En fait, il y a pas mal d’annulations, d’empêchements et autres – mais la dernière perturbation en date, c’est Paris VII. mehr lesen / lire plus

Techniques mixtes : Silence, on enregistre

La galerie Nosbaum & Reding a invité l’artiste français Rainier Lericolais, dont les objets et tableaux sont beaucoup profonds que leur simple allure.

Rainier Lericolais serait-il un farceur ? C’est ce qu’on se demande en examinant la première pièce de l’exposition dans la petite galerie de la rue Wiltheim. Sur un étalage un peu spécial, on peut voir une enveloppe dorée avec une aiguille dedans, un bout de disque qui sort du bois et une page d’un livre. Mais pas n’importe lequel : en regardant de près, on peut lire qu’il s’agit d’un extrait du « Plan de l’aiguille » – roman de Blaise Cendrars paru en 1929, qui était la première partie de la série consacrée au héros autofictionnel Dan Yack. mehr lesen / lire plus

Serge Bozon : La banlieue en nous

Avec « Madame Hyde », le réalisateur de « Tip Top », en partie réalisé au Luxembourg, est de retour avec une comédie fantastique sur le chemin de la connaissance.

Mme Géquil (Isabelle Huppert) enseigne la physique dans un lycée de banlieue. Elle ressemble toujours à la stagiaire timide qu’elle devait être le jour de son premier cours – la perspective en moins, car Mme Géquil se trouve en fin de carrière et son bilan d’enseignante est un fiasco. Elle n’est pas à l’aise devant ses élèves, elle crie beaucoup. Pire, elle est chahutée en classe et méprisée par ses collègues. mehr lesen / lire plus