Europäische Solar-Orbiter-Mission
: Auf zur Sonne!

Die Vorbereitungen für den Start des Solar Orbiters sind in der Endphase. Die Wissenschaftler hoffen, dank der europäischen Sonde die auf der Sonnenoberfläche ablaufenden Prozesse besser zu verstehen.

Übersicht der Solarmissionen seit 1994. (Nasa / PD)

Was auf der Sonne los ist, interessiert nicht nur Astronomen. Turbulenzen auf der Sonne wirken sich auf Klima und Funkverbindungen auf der Erde aus. Die Erforschung des Sterns, der den Mittelpunkt unseres Planetensystems darstellt, schreitet langsam voran – nach den Entdeckungen der amerikanischen Cassini-Sonde werden die der europäischen Solar-Orbiter-Sonde mit Spannung erwartet.

Unser Sonnensystem umfasst – neben der Sonne selbst – die Planeten, deren Satelliten, Zwergplaneten, Asteroiden, Meteoroiden, Kometen und jede Menge Gas- und Staubteilchen. mehr lesen / lire plus

Prekarität
: Die Einsamkeit der Alleinerziehenden

Wie lässt sich die finanzielle Notlage von fast der Hälfte der in Luxemburg lebenden Einelternfamilien erklären? Wie können Paare, die sich trennen, zusätzlich unterstützt werden? All diese Fragen wurden im Café-Débat „Monoparentalité = Précarité?“ in der Kulturfabrik diskutiert.

© Liser

Am vergangenen Dienstag bot das „Ratelach“ einen doch etwas ungewöhnlichen Anblick. Das Café im Gebäudekomplex der Kulturfabrik war nämlich kurzzeitig in einen Konferenzraum umgewandelt worden. Gegen 18 Uhr war der Raum noch fast leer, nahe der hinteren Wand lagen Mikrophone auf den Sesseln und Sofas, im Rest des Raums auf jedem Stuhl ein Evaluationsbogen. „Aus welchem Grund haben Sie an diesem Café-Débat teilgenommen?“, „Haben Sie etwas hinzugelernt?“, „Sind Sie der Meinung, dass durch solche Veranstaltungen wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglicher werden?“, war unter anderem auf den Zetteln zu lesen. mehr lesen / lire plus

Türkei
: Wählen im Ausnahmezustand

Kurz vor den vorverlegten Wahlen in der Türkei muss sich Präsident Recep Tayyip Erdoğan noch einmal richtig ins Zeug legen. Sein Ziel ist die mit der Wahl verbundene Einführung des Präsidialsystems.

Wahlkampf für Recep Tayyip Erdoğan in Istanbul: Weder die absolute Mehrheit im Parlament noch die Wiederwahl zum Präsidenten sind dem AKP-Politiker derzeit noch sicher. (Foto: EPA-EFE/Srdjan Suki)

„Wohlstand, Freiheit und Frieden stehen in der Türkei kurz bevor, lasst uns im Rosengarten der Politik besoffen werden“, spottet der Karikaturist Bahadır Boysal in einer seiner bissigen Kolumnen in der Satirezeitschrift „LeMan“. Der Präsidentschaftswahlkampf in der Türkei bringt erstaunliche politische Kapriolen hervor. Die im Ausland sitzende und in der Türkei gesperrte Nachrichtenplattform „Ahval“ berichtet in einer Serie von Online-Beiträgen mit der Überschrift „Angesichts der Wahlen“ über verlogene Wahlversprechen, die Behinderung des Wahlkampfs der Opposition und die Verwirrung der Wähler. mehr lesen / lire plus

Wahlkampagne: Geheimtipp Grün?

Déi Gréng ziehen als mutmaßliche Gewinner*innen in den Wahlkampf. In der Regierungskoalition haben sie wenig Profil gezeigt, daran auch in der Kampagne festzuhalten, erscheint ihnen offenbar als ratsam.

(Foto: Raymond Klein)

Eine Partei von Schleimer*innen und Karrierist*innen seien Déi Gréng geworden, spottete vergangene Woche die Satirezeitschrift Feierkrop. Der Anlass: Für ihr 35-jähriges Bestehen hatten die Grünen – vielleicht wegen seiner Erfahrungen mit rechten Koalitionen? – den deutschen Kollegen Robert Habeck eingeladen, aber nicht nur ihn. Sondern die wirkliche Attraktion des Abends waren der Großherzog und seine Gattin. Wie der Feierkrop festhält, war die Partei in den 1980er-Jahren aggressiv für die Abschaffung der Monarchie eingetreten, praktiziert aber mittlerweile statt des „lèse-majesté“ lieber den „lèche-majesté“ – sie leckt dem Großherzog die Stiefel. mehr lesen / lire plus

Panama Papers
 : L’écroulement de Mossack Fonseca


1,2 million de nouveaux documents sortis tout droit du cabinet d’avocats Mossack Fonseca après la publication des Panama Papers. Le woxx est le premier média luxembourgeois à avoir eu l’occasion de collaborer avec la « Süddeutsche Zeitung » et le l’International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) pour explorer cette faille.

(Illustration : Pixabay/woxx)

Le 3 mars 2016, le monde du cabinet Mossack Fonseca établi au Panama depuis 1977 par Jürgen Mossack (fils d’un ancien Waffen-SS bavarois qui s’est refait en Amérique centrale) et Ramón Fonseca (homme politique, avocat et écrivain panaméen) s’écroule. L’ICIJ venait de lancer les Panama Papers, le plus grand leak de l’histoire récente, contenant des documents datant des années 1970 jusqu’à un passé récent. mehr lesen / lire plus

Euro-Krise
: „Beeindruckende Rücksichtslosigkeit“


Neben Griechenland steht derzeit Italien im Mittelpunkt der Euro-Krise. Doch die Länder sind wirtschaftlich kaum vergleichbar – was auch für die Europa-Haltung ihrer Regierungen gilt. Ein Gespräch mit dem Rechtswissenschaftler Emilios Christodoulidis über die Lehren aus dem Umgang der EU mit Griechenland.

„Der Spott und die Demütigungen, mit denen Griechenland übergossen wurde, hatten ein Ausmaß, mit dem keine andere europäische Regierung je konfrontiert war“: Der Rechtswissenschaftler Emilios Christodoulidis über den Umgang innerhalb des gemeinsamen Projektes Europäische Union. (Foto: Privat)

woxx: Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras meint, sein Land benötige ab diesem Sommer keine neuen Kredite mehr. Kommt Griechenland langsam raus aus dem Schlamassel?
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Pluralisme dans les médias : 29 euros par ménage

En attendant le grand ménage en matière d’aide à la presse, il est intéressant de voir ce qu’il faut garder du système existant.

(Illustration: Luxembourg – Let’s Make It Happen)

En 2017, l’État luxembourgeois a dépensé 7,17 millions d’euros au titre de la « promotion de la presse écrite ». Ce montant a été multiplié par quatre depuis la dernière réforme de cette aide quand, en 1998, le plafonnement par titre a été abandonné. L’aide est distribuée à dix quotidiens ou hebdomadaires luxembourgeois selon un système qui, à côté d’un socle commun et égal attribué à tous les titres, rémunère le nombre de pages rédactionnelles réalisées dans le courant de l’année. mehr lesen / lire plus

woxx zum Hören und Anschauen

Seit Anfang Juni produziert die woxx neben der Printausgabe und ihrer Webseite auch eine kurze Radiosendung. Im Rahmen des Magazins „Bistro“ auf Radio Ara bieten wir jeden Freitag um 18 Uhr einen Rückblick auf die vergangene Woche und einen Einblick in das aktuelle Heft. Das „Thema der Woche“ wird dabei eingehend behandelt; daneben versuchen wir aber auch, über die Recherche selbst zu informieren. Die Sendung stellen wir natürlich auch als Podcast auf woxx.lu, sodass alle, die freitags keine Zeit haben, sie sich trotzdem anhören können. Unsere Zusammenarbeit mit Ara geht aber noch weiter: Am nächsten Dienstag, dem 26. Juni, senden wir gemeinsam ein Rundtischgespräch über politischen Aktivismus 1968 und 50 Jahre später – mit jungen und älteren Aktivist*innen. mehr lesen / lire plus

Mémorial de la Shoah : RTL épinglé

À la veille de l’inauguration du monument aux victimes de la Shoah, le 17 juin dernier, rtl.lu avait publié sur son site un article intitulé « Um neie Shoa-Monument feelen en Accent an e Komma ». Se référant à l’inscription en luxembourgeois sur le monument en question (« Kaddisch fir d’Judde vu Lëtzebuerg dei vun den Nazien ëmbruecht goufen. 1940-1945 »), la correction de l’auteur disait « … vu Lëtzebuerg, déi vun… ». Dans une première version, l’article faisait d’ailleurs le lien avec l’épisode des trois erreurs sur les nouveaux tricots de l’équipe nationale de football. Concernant la sculpture de Shelomo Selinger, l’auteur ajoute : « Als Erklärung krute mer gesot, de Kënschtler selwer hätt den Text esou konzipéiert an a sengem Versteesdemech wiere Komma an Accent am Interessi vun der artistescher Wierkung net essentiel.  mehr lesen / lire plus

Engie/Fiat : le Luxembourg reste épinglé

La lutte d’Antoine Deltour a beau être finie, le scandale qu’il a déclenché continue à hanter le Luxembourg et son ministère des Finances. Pas plus tard que ce mercredi, la commissaire européenne à la concurrence Margrethe Vestager a condamné le grand-duché à recouvrer 120 millions d’euros auprès d’Engie, fournisseur d’électricité et de gaz français. Ce dernier a échappé à l’impôt grâce à une savante construction intragroupe mise en place entre 2008 et 2010. Piquant détail : alors que Vestager dit clairement dans son communiqué que les aides d’État luxembourgeoises étaient illégales, le communiqué du ministère des Finances campe, lui, sur la position qu’« Engie a été imposée en conformité avec les règles fiscales en vigueur à l’époque des faits, sans bénéficier d’un traitement sélectif », rejetant par là l’accusation de la commissaire. mehr lesen / lire plus

Progressive Metal: Runde Sache


A Perfect Circle sind wohl das bekannteste Zweitprojekt – oder die Supergroup – der vergangenen Jahrzehnte. Nächste Woche kommen sie nach Luxemburg.

Eine allzu seltene Erscheinung: A Perfect Circle.

Vor einer guten Woche, bei der Preisverleihung der Metal Hammer Golden Gods Awards, bestätigte Maynard James Keenan, dass seine Band Tool wieder an einem neuen Album arbeitet, das noch im Laufe des nächsten Jahres erscheinen soll. Die Ankündigung eines Comebacks ist die zweite gute Nachricht, die die Fans der Gruppe erreicht. Denn schon vor wenigen Monaten hat Keenan zusammen mit dem Gitarristen Billy Howerdel von seiner zweiten Band A Perfect Circle ein neues Album veröffentlicht. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps
: Juni 2018

Palästinensisches Vermächtnis

Die bedeutendste palästinensische Sängerin der letzten Jahrzehnte war Rim Banna aus Nazareth, die zunächst vergessene Kinderlieder ausgrub und sich dann zu einem Sprachrohr des Kampfes für die palästinensische Selbstbestimmung entwickelte. Im März dieses Jahres hat die 51-Jährige, die vor einigen Jahren an Krebs erkrankte, den langen Kampf gegen die Krankheit verloren. Krankheit und Therapie schädigten ihre Stimmbänder; dennoch konnte sie vorher noch 15 Lieder aufnehmen, die Persönliches und Politisches miteinander verbinden und nun posthum veröffentlicht worden sind. Der norwegische Pianist Bugge Wesseltoft und das tunesische Elektronik-Kollektiv „Checkpoint 303“ haben für die instrumentelle Begleitung gesorgt und dabei auch Scans von Rim Bannas Körper, die während ihrer Therapie angefertigt wurden, in elektronische Klänge transformiert. mehr lesen / lire plus

Art naïf
 : De la poésie 
au dessin… 
et retour


Les dessins de Gisèle Prassinos exposés à la galerie Simoncini sont autant de poèmes visuels qui font entrer images et textes en symbiose. Le surréalisme et l’humour ne sont jamais bien loin dans ces œuvres attachantes.

(Illustrations : CNL/fonds Gisèle Prassinos)

On connaît les liens étroits qu’entretient la galerie Simoncini avec la littérature en général et la poésie en particulier. Pas plus tard que l’année dernière, sous l’impulsion d’André Simoncini, lui-même poète, elle avait organisé une exposition qui combinait les textes de Pierre Joris et les œuvres plastiques de Nicole Peyrafitte. Quelques mois après, la voilà qui récidive en proposant de nombreux dessins originaux de Gisèle Prassinos, réalisés entre 2003 et 2006 alors que celle-ci était âgée de plus de 80 ans. mehr lesen / lire plus

Pol Cruchten
 : Mais tu vas conclure, oui !


« Justice Dot Net », le dernier-né du réalisateur luxembourgeois Pol Cruchten, est encore un de ces films dont on sort frustré : bonnes idées, belles images, mais un scénario tellement lâche qu’on dirait qu’il a peur de lui-même.

Un huis clos qui ne va pas se conclure sur grand-chose.

Ça démarre bien pourtant : caché dans un immeuble abandonné du Grund, le hacker Jake De Long réussit de justesse à échapper aux griffes de nos forces spéciales pourtant musclées, au prix d’une course poursuite spectaculaire dans les petites rues de notre charmante et touristique capitale. Muni de faux papiers, il se rend au Canada non pas pour disparaître des radars, mais – première faiblesse du scénario – pour mettre en œuvre un plan diabolique, le plan de sa vie. mehr lesen / lire plus

Gary Ross : Ocean’s 8

Une version féminine de la série aux vols impossibles ? Bonne idée. Mais Gary Ross n’a pas le flair de Steven Soderbergh : le film tire trop sur la corde de l’opposition entre féminin et masculin et ne retient de la leçon des précédents que ces séquences où préparatifs et action se déroulent sur une musique entraînante. Un divertissement vite oublié, au mieux.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus