Mexiko
: Legalisieren 
und amnestieren


Der designierte mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador will den Kampf gegen 
die Drogenkriminalität 
entmilitarisieren. Vor allem ein geplantes Amnestiegesetz ist jedoch umstritten.

Auf Augenhöhe mit den Herausforderungen seines Amtes? Die abgewählte Regierungspartei PRI hatte dem designierten mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador vor den Wahlen Schwäche im Kampf gegen das Verbrechen unterstellt. (Foto: EPA-EFE/Sashenka Gutierrez)

Einen Gesetzentwurf gibt es noch nicht, aber die Richtung ist klar. Überraschend sagte die designierte mexikanische Innenministerin Olga Sánchez Cordero auf einer öffentlichen Konferenz am Colegio de México, die neue Regierung plane eine Drogenlegalisierung.

Die Juristin setzt sich seit Jahren für eine liberale Drogenpolitik ein, die sie als wichtiges Mittel zur wirtschaftlichen Bekämpfung des organisierten Verbrechens sieht. mehr lesen / lire plus

Macron mis à mal par l’affaire Benalla : « Qu’ils viennent me chercher »

Il aura fallu un an et deux mois à Emmanuel Macron pour détruire le mythe du président irréprochable et exemplaire.

(Photo : EPA-EFE/Philippe Wojazer / Pool Maxppp Out)

Ce que ni mobilisations contre la casse du Code du travail, ni grève à la SNCF, ni « marées populaires » n’auront permis, Alexandre Benalla aura réussi à le faire : mettre Emmanuel Macron, président français depuis un peu plus d’un an et autoproclamé représentant du « nouveau monde », dos au mur.

« S’ils cherchent un responsable, le seul responsable c’est moi et moi seul. » C’est avec ces mots qu’Emmanuel Macron a mis fin à son silence, mercredi, pendant une réunion avec ses ministres et des députés de sa majorité. mehr lesen / lire plus

Grünes Wahlprogramm
: Schwafeln 
für den Sitz

Sollen die Grünen möglichst viel Profil zeigen, um gewählt zu werden? Oder ist ein auf Kompromisse und Regierungsbeteiligung ausgelegtes Wahlprogramm empfehlenswert?

Fototermin im Grünen. Die Bilanzpressekonferenz von Déi Gréng fand dieses Jahr im Müllertal statt. (Foto: lm)

Ist Dabeisein alles? Die Grünen hätten in fünf Jahren Regierungsbeteiligung mehr erreicht als in 26 Jahren Opposition, hielt Parteisprecher Christian Kmiotek auf dem Wahlkongress am 30. Juni fest. Führt man sich die umweltpolitischen Highlights der vergangenen fünf Jahre vor Augen, wie die Geburtshilfe beim Klimaabkommen von Paris oder die Vorentscheidungen für einen massiven Ausbau des Schienenverkehrs, so könnte man ihm Recht geben. Andererseits: Die Entscheidung für die von François Bausch eingeweihte Tram ist vor vielen Jahren gefallen – auf Druck der Zivilgesellschaft und der Oppositionspartei Déi Gréng. mehr lesen / lire plus

Faire de la politique autrement (1/3)
 : Toute colère est légitime


Tout tourne autour de la politique institutionnalisée en cette période préélectorale. Pourtant, la politique ne se résume pas aux campagnes électorales et aux parlements. Début d’une série estivale sur d’autres façons de faire de la politique.

Une communauté s’organise pour l’action lors du Community Forum on Black America de 2016, à Minneapolis. (Photo : Tony Webster/flickr)

« Regardez, vous n’êtes pas obligés de supporter toute cette merde. Il y a quelque chose de concret que vous pouvez faire. Mais pour accomplir quoi que ce soit, vous devez avoir du pouvoir et vous ne l’aurez qu’en vous organisant. Aujourd’hui, le pouvoir provient de deux choses : l’argent et les gens. mehr lesen / lire plus

Psychiatrie
 : Vies gâchées


La schizophrénie reste une maladie peu connue au Luxembourg et sa prise en charge laisse à désirer. Une association de proches compte changer la donne.

60 % des personnes atteintes de schizophrénie ne reconnaissent pas leur maladie. Environ 10 % des psychotiques se suicident. (Tableau : Vincent Van Gogh – « Champ de blé aux corbeaux », 1890 – Google Art Project)

Quand Mady Juchem prend la parole, la vie ressemble à ce qu’elle devrait être : une attention constante à l’autre, à soi, un bout de chemin parcouru ensemble. Debout devant une douzaine de proches de schizophrènes, elle évoque l’histoire de son fils, en traitement depuis sept ans, ainsi que les bienfaits du programme Profamille, mis au point au Canada il y a plus de vingt ans. mehr lesen / lire plus

LGBTIQA-Rechte: Ein wichtiger Schritt

Kurz vor Ende der Legislaturperiode gibt es für die LGBTIQA-Community gute Nachrichten aus dem Parlament – allerdings auch einige Wermutstropfen.

(Foto: CC-BY-SA Ted Eytan)

Am Mittwoch, dem 25. Juli, war es endlich so weit: Das Gesetz über eine einfachere Anpassung des Vornamens und des Geschlechtseintrags für trans und intergeschlechtliche Personen wurde vom Parlament verabschiedet. Damit macht Luxemburg einen weiteren wichtigen Schritt für die Gleichstellung von LGBTIQA-Personen. Es ist sehr zu begrüßen, dass die komplizierte juristische Prozedur, die ärztliche oder psychologische Gutachten erforderte, abgeschafft wurde. Für die Betroffenen bedeutete dies oft einen jahrelangen Spießrutenlauf. Nun ist die Änderung des Vornamens und des Geschlechtseintrags eine einfache administrative Prozedur, bei der lediglich ein Nachweis erbracht werden muss, dass man unter dem gewünschten Namen und Geschlecht bekannt ist. mehr lesen / lire plus

Umgehung Bascharage – keine Natura 2000-Zone?

Ein Tag nachdem die Abgeordnetenkammer mit 56 zu zwei Stimmen grünes Licht für die Umgehungsstraße von Bascharage gegeben hatte, beschloss der Sanemer Gemeinderat am 20. Juli mit 10 gegen 5 Stimmen, auf weitere gerichtliche Schritte gegen dieses umstrittene Vorhaben zu verzichten. Für einen Recours stimmten die zwei linken Gemeinderatsmitglieder, zwei CSV-Räte sowie der LSAP-Schöffe Marco Goelhausen. In einem 100,7-Streitgespräch erklärte der Sanemer LSAP-Bürgermeister am Montag den mehrheitlichen Rückzieher mit einem vom Schöffenrat eingeholten juristischen Gutachten, das allerdings dem Gemeinderat beim Votum am Freitag nicht schriftlich vorlag. Nach der Meinung des Rechtsbestands des Sanemer Schöff*innenrates hätte ein Einspruch keine Chance mehr, weil die erhöhten NOx-Werte in Bascharage wegen einer geänderten EU-Rechtslage anders bewertet würden als 2016, dem Jahr wo das erste Recoursverfahren eingeleitet wurde. mehr lesen / lire plus

Deutsche Gebärdensprache anerkannt

Die luxemburgische Mehrsprachigkeit ist um eine Sprache reicher: Am Dienstag wurde im Parlament ein Gesetzesprojekt verabschiedet, mit dem die Deutsche Gebärdensprache (DGS) als offizielle Sprache anerkannt wird. Gehörlose, Schwerhörige und ihre Angehörigen erhalten nun einige Rechte, so zum Beispiel die Möglichkeit, bei Behördengängen auf eine*n Gebärensprachen-Dolmetscher*in zurückgreifen zu können. Gehörlose oder schwerhörige Schüler*innen sollen dem Schulunterricht in der deutschen Gebärensprache folgen können. Außerdem stehen Betroffenen und ihren Angehörigen hundert Stunden kostenloser Unterricht für DGS zu. Kurse für DGS werden beispielsweise von der Stadt Luxemburg gemeinsam mit der Organisation Daaflux angeboten. Ein Mangel an Dolmetscher*innen besteht weiterhin, es gibt landesweit nur zwei. mehr lesen / lire plus

EuGH: Gentech-Hintertürchen geschlossen

Sind mittels Mutagenese entstandene Organismen als „genverändert“ anzusehen? Über diese Frage hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 25. Juli in letzter Instanz zu entscheiden. In der Vergangenheit wurde die GMO-Richtlinie der EU nämlich nur auf mittels Transgenese (Einschleusung von fremden Genen) erzeugte Organismen angewendet. Neue Methoden erreichen aber anhand gezielter Mutationen vergleichbare Ergebnisse, insbesondere eine Resistenz gegen bestimmte Herbizide. Konzerne wie Monsanto hofften, mit auf diese Weise hergestellten Organismen die Gentechnik-Auflagen der EU zu unterlaufen. Doch der EuGH gab der Confédération paysanne, die hiergegen Klage geführt hatte, recht. Zwar bleiben die Organismen, die mittels traditioneller, auf zufälligen Veränderungen beruhender Mutagenese, erzeugt wurden, von der GMO-Richtlinie ausgenommen. mehr lesen / lire plus

Musique classique : Du souffle et des touches 
à Diekirch

Période creuse en matière d’événements musicaux, le mois de juillet luxembourgeois réserve pourtant quelques beaux rendez-vous peu médiatisés. Cette semaine, regard sur le Forum international pour flûte et piano de Diekirch, une master class estivale qui s’ouvre au public grâce à une série de concerts dans le nord du pays.

Le concert d’ouverture du 30e Forum international pour flûte et piano vendredi dernier. De g. à d. : Carlo Jans, Katrin Reifenrath et Wally Hase. (Photos : Forum international flûte et piano)

Voilà déjà 30 ans que Carlo Jans, professeur de flûte au conservatoire de la Ville de Luxembourg, a créé, avec Claude Millim à l’époque, le Forum international pour flûte et piano de Diekirch. mehr lesen / lire plus

Jason Reitman: Pampers, Schreie, Babykotze


„Tully“ wirft einen nüchternen Blick auf moderne Elternschaft. Dazu gehören auch in heutigen Zeiten nicht nur Stress und Überforderung, sondern auch ungleiche Aufgabenverteilung.

Wer ist diese mysteriöse Tully und wird es ihr gelingen, Marlo zu helfen? (Foto: outnow.ch)

Mutterschaft kann so schön sein: Eine intensive Zeit voller bewegender Momente, die Erfüllung des Kleinfamilienideals. In „Tully“ wird die Erfahrung aus einem etwas anderen Blickwinkel dargestellt: Kinder zur Schule fahren, Muttermilch abpumpen, Tiefkühlpizza zum Abendessen, durchgehend unaufgeräumte Wohnung, Milchausfluss aus der Brust, Fremde, die ungefragt nervige Ratschläge erteilen – all das gehört zum Alltag der dreifachen Mutter Marlo (Charlize Theron). Nichts scheint ihr Freude zu bereiten, sie ist ständig gestresst und erschöpft. mehr lesen / lire plus

Histoire
 : Un mariage clé


Le 22 juillet 1893, le grand-duché de Luxembourg célébrait son premier grand mariage royal. Cette union mélangeant passion et politique est évoquée dans la nouvelle exposition du MNHA.

(Photo : C. Bernhoeft, 1893 ; photothèque de la Maison grand-ducale)

En collaboration avec la Cour grand-ducale et l’ambassade du Portugal, le Musée national d’histoire et d’art consacre actuellement une exposition aux 125 ans de mariage du grand-duc Guillaume IV avec la grande-duchesse Marie-Anne de Bragance. Environ 70 objets et documents de l’époque racontent leur histoire.

Marie-Anne de Bragance et Guillaume de Nassau se sont connus pendant une fête familiale en 1880. À l’époque, les parents de Marie-Anne, le roi Michel 1er du Portugal et la princesse Adélaïde de Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, vivaient exilés en Allemagne. mehr lesen / lire plus

Warwick Thornton: Sweet Country

Malgré la mise en scène parfois trop démonstrative, ponctuée de flash-back ou flash-forward pas vraiment utiles, le film propose dans des paysages somptueux une fresque dans le style western où perce une réflexion sur la construction de l’Australie actuelle au détriment des Aborigènes. Un thème peu développé au cinéma et traité avec passion.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus