ENSEIGNEMENT: La troisième femme

Jouant la carte de la continuité, la nouvelle ministre de l’Education nationale essaie de faire passer les changements annoncés par petites cuillères. Et se passe de réformes plus substantielles.

Elle semblait à l’aise, mercredi lors de sa première conférence de presse en tant que ministre de l’Education: à Mady Delvaux-Stehres, ancienne professeure de latin, le dossier de l’enseignement tient autrement à c´ur que celui des transports, dont elle fut responsable de 1994 à 1999. Elle est la troisième femme à prendre en main une tâche ministérielle qu’elle qualifie de „la plus noble“. Elle est aussi la sixième en sept législations à s’essayer à une mission souvent caractérisée comme impossible. mehr lesen / lire plus

NATURTEXTILIEN: Als Öko outen? Nein Danke!

Schwerpunkt der diesjährigen Oekofoire sind Naturtextilien. Der Branche geht es mäßig, der Markt ist inzwischen den Schwankungen der schnelllebigen Modewelt ausgesetzt. Fest steht: Fundilook ist nicht mehr angesagt.

„Mein Laden selbst ist das Label.“ Lucien Reger, Inhaber des kleinen Naturtextilienhandels „Pimpampel“ in Bonneweg sieht sich als Vorsortierer für seine Kundschaft. Der Pionier der Luxemburger Branche ist seit 1992 im Geschäft und kennt sich aus im dichten Dschungel der mehr oder weniger aussagekräftigen Gütesiegel. „Ich nehme meinen Käufern gewissermaßen diese Arbeit ab und sie vertrauen mir“, erklärt Reger. Er weiß, dass seine Kriterien nicht selten strenger sind als die seiner KundInnen.

Denn die sind längst nicht so kritisch, wie oft angenommen. mehr lesen / lire plus

SPEKTAKEL: „Einfach Go“

Von wegen Lampenfieber: Bei ihrem selbst konzipierten ID-Projekt nehmen Angélique Arnould und Fabienne Lentz zum ersten Mal auf dem Regiestuhl Platz.

Auf den Barrikaden: Angélique Arnould und Fabienne Lentz setzen sich durch.

Identität: Macherinnen

Das Handy klingelt. „Natürlich proben wir heute.“ Äußerlich lässt sich Angélique Arnould nicht aus der Ruhe bringen. Sie zündet sich eine Zigarette an und verschränkt die Arme vor der Brust. Nervös, aber trotz allem souverän. Fünfzehn KünstlerInnen aus den verschiedensten Bereichen, von Tanz bis Literatur, sind an dem ID-Projekt beteiligt, das Arnould gemeinsam mit
Fabienne Lentz ausgearbeitet hat und auch inszeniert.

„Wir mussten erst lernen uns durchzusetzen. mehr lesen / lire plus

WALTER SALLES: Diarios de Motocicleta

Der brasilianische Erfolgsregisseur
Walter Salles verfilmt Che Guevaras „Diarios de Motocicleta“ und stößt dabei an die Grenzen des Road Movies.

Eine Odyssee durch Südamerika: Alberto Granado (Rodrigo de la Serna) und Ernesto Guevara (Gael Garcia Bernal) in der Atacama-Wüste.

Zwei junge Argentinier steigen 1952 in Buenos Aires auf ein altes Motorrad und begeben sich auf eine lange Fahrt. Mehr als ein halbes Jahr lang durchqueren sie Südamerika. Die Reise führt sie zuerst in die unermessliche Weite Patagoniens, dann nach Chile, Peru, Kolumbien und Venezuela. Einer der beiden, Ernesto „Che“ Guevara, wird später Revolutionär in Kuba an der Seite von Fidel Castro und – nach seiner Ermordung durch die bolivianische Armee 1967 – ein Märtyrer der Linken und weltweites Idol der Popkultur. mehr lesen / lire plus

FRANCOIS OZON: 5 fois 2

On avait pourtant tellement envie de comprendre comment ces deux avaient pu en arriver là: François Ozon dissèque la dérive d’un couple (Valeria Bruni-Tedeschi et Stéphane Freiss) en partant du divorce pour aboutir à reculons à la rencontre. Cinq moments-clé, parmi eux l’adultère, le mariage, la naissance d’un enfant. L’idée était intéressante, mais on reste sur sa faim. Le film d’Ozon n’explique ni l’échec de leur mariage, ni comment, entre viols, partouzes et homosexualité refoulée, ils ont jamais pu prétendre s’être aimés.

A l’Utopia mehr lesen / lire plus

BJÖRK: Üahuäh-iih

Zuerst kam Radioheads „Kid A“. Dann Sigur Ros‘ fiktive Elfensprache und Wilcos supersonisches Fiepen. Die Musikindustrie kam in den letzten Jahren kaum mehr zur Ruhe. Immer wieder setzten sich KünstlerInnen in den Kopf, plötzlich so ulkig wie möglich zu sein. Avantgardistisch, heißt es wohl korrekterweise. Und dann der größte Aufreger überhaupt: Björk hat ein Acapella-Album eingespielt. Höchst künstlerisch sei es, aber absolut unverdaulich. „Medúlla“ heißt die Platte und ist unter Mitwirkung von zwei Chören entstanden. Rahzel bedient die Beatbox, Robert Wyatt und Mike Patton (der Ex-Faith No More Frontmann) grunzen ins Mikrofon. Das kann manchmal ein wenig befremdlich wirken, wie bei der unfreiwillig komischen Atemübung „Ancestors“, ist aber meistens einfach nur wunderschön und gar nicht sperrig. mehr lesen / lire plus

www: wwwahlkampf im netz

www.linkcrusader.com

Würden die US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Internet entschieden, wäre Bush seinem Gegenspieler Kerry haushoch unterlegen. Laut Suchmaschine stehen den 220.000 Anti-Bush Sites „nur“ etwa 45.000 kerryfeindliche Homepages gegenüber. Millionenfach untereinander verlinkt, ist es für die InternetkonsumentInnen nicht so einfach hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Zum Glück gibt es den „Linkcrusader“, der zumindest die Anti-Bushseiten regelmäßig auf Gehalt und Qualität durchforstet und fast 3.000 kommentierte Links zur Verfügung stellt. Wohl wegen Überlastung (oder feindlicher Attacken?) ist die Seite nicht immer erreichbar, doch lässt sie sich im Notfall per Google-Cache ohne Bilder aufrufen. Besonders zu empfehlen ist die fast täglich erneuerte Liste der besten 30-Sites zum Wahlkampf aber auch zu anderen politischen Themen, die die Internetauftritte der politischen AkteurInnen in Europa doch etwas alt aussehen lassen. mehr lesen / lire plus