AUTOSTEUER: Zahlen für Benzin und Blech

Im Namen der Umwelt fordern Gegner der Autosteuerreform, stattdessen die Sprittaxen zu erhöhen. Eigentlich macht es Sinn, beide Steuern zu erhöhen, doch die Kritik an der Vorgehensweise der Regierung ist berechtigt.

Im Wahljahr 1994 ging ein Aufschrei der Entrüstung durch Luxemburg, weil die grüne Partei es gewagt hatte, einen Benzinpreis von 50 Franken zu fordern. Wer hätte damals gedacht, dass sich eines Tages sogar der Automobile-Club für eine Erhöhung des Spritpreises einsetzen würde. Auslöser dieser unerwarteten Positionierung der Autofahrer-Lobby war die von der Regierung bereits 2006 angekündigte massive Erhöhung der Autosteuer im Namen des Klimaschutzes. Allerdings wird sie erst jetzt heiß diskutiert, wo die Verwaltung mit Verspätung die seit dem 1. mehr lesen / lire plus

ERNEUERBARE ENERGIEN: Auf Regen folgt Sonne

Nach dem Schiffbruch der erneuerbaren Energien im Jahr 2005 konnte es nur noch besser werden. Dennoch gibt es Kritik an den Fördermaßnahmen, die ab 1. Januar gelten.

„Wenn sie nicht pünktlich da sind, dann muss Minister Lux zurücktreten“, sagt der grüne Abgeordnete Henri Kox mit einem hämischen Unterton in der Stimme. Mit „sie“ meint er natürlich die Règlements grands-ducaux zur Förderung der erneuerbaren Energien. Der Umweltminister hatte bei einem Streitgespräch in der Revue vor zwei Jahren dem Abgeordneten versichert, er trete zurück, wenn die Neufassung der am 31. Januar 2007 auslaufenden Förderreglemente nicht rechtzeitig fertig sei.

Doch auf der Internet-Seite des Ministeriums steht noch das alte Formular online, und die neuen Fördermaßnahmen gibt es nur in Form eines „Projet de règlement grand-ducal du xxxx“. mehr lesen / lire plus

IMMIGRATION: Accueil de l’étrange

Le projet de loi sur l’accueil et l’intégration des étrangers qui vient d’être déposé incarne l’obsession du corps étranger mal assimilé.

Parce qu’ils ne trouvaient pas d’emploi, qu’ils étaient frappés par la misère, voire menacés de famine ou tout simplement poursuivis pour leurs opinions politiques ou appartenances ethniques, des millions d’hommes et de femmes ont échoué dans cette grande république d’outre-atlantique, les Etats-Unis d’Amérique. Bientôt, au cours du 19e siècle, cette jeune nation devait commencer à organiser un tant soit peu l’arrivée massive de ces rejetons majoritairement européens : Ellis Island, dans l’Etat de New York, était devenu le centre de tri des nouveaux arrivants. mehr lesen / lire plus

CINEMA: La migraine et le hoquet

Après avoir crée la surprise aux Césars avec « L’esquive » il y a trois ans, Abdellatif Kechiche revient avec la « La graine et le mulet », une histoire réaliste dans le milieu portuaire du sud de la France.

Quand un cinéaste français tourne un film réaliste, caméra à l’épaule avec des acteurs non professionnels, ce n’est pas forcément pour rendre hommage aux faiseurs de films comme « Dogma », ces jeunes rebelles scandinaves qui firent scandale tout au long des années 90. Tout au contraire : le cinéma et, par extension, l’art d’origine française en général, ont leur tradition propre de narration des tranches de vie. mehr lesen / lire plus

MUSIQUE CONTEMPORAINE: Oser Stockhausen

Après que le dernier des « grands » compositeurs contemporains – Karlheinz Stockhausen – nous ait quittés fin 2007, un hommage lui sera rendu fin janvier à la Philharmonie.

Le duo Meyer/Pestova interprétera à l’Espace Découverte « Mantra » pour deux pianos et électroniques de Karlheinz Stockhausen. Cette pièce majeure de la musique contemporaine et électronique est un mélange de musique méditative et répétitive qui produit une atmosphère sauvage et totalement novatrice. Un défi pour lequel les deux jeunes artistes et les organisateurs sont à féliciter. Nous tenons aussi à souligner l’engagement de Mathias Naske en faveur des jeunes artistes.

Programmé bien avant le 5 décembre 2007, date de la mort de Stockhausen, ce concert, prend une connotation particulière aujourd’hui. mehr lesen / lire plus

ART URBAIN: Le temps empaqueté

En disposant trois grands clichés pris dans les environs du kiosque MPK, le photographe Tom Lucas transforme ce dernier en une sorte de machine à remonter le temps.

Qu’est-ce que le temps ? Une vieille question métaphysique que l’on peut se poser en flânant du côté de la place de Bruxelles où trône l’installation de Tom Lucas, jeune photographe luxembourgeois et fondateur de l’association « photon.lu », savamment baptisée « Time Shift ». Et bien, du moins il fait beau temps – sur les photos, cela s’entend. Quiconque s’intéresse d’un peu plus près à ses photos gigantesques constatera que les clichés ont été pris dans les environs proches de là où il se trouve. mehr lesen / lire plus

CHILE: Lachse sind keine Vegetarier

Chile ist nach Norwegen der zweitgrößte Lachsproduzent der Welt. Lohndumping und Raubbau an der Natur machen chilenischen Fisch für den weltweiten Export günstig. Ein Besuch auf der Insel Chiloé.

Auch hier lebt man vorwiegend vom Lachs, dem zweitwichtigsten Exportgut Chiles: Blick über die Inselhauptstadt Castro.

Wenn Kapitän Juan Carlos Marilaf früher zur Arbeit fuhr, hatte er es nicht weit. An den Küsten seiner Heimatinsel Chiloé im Süden Chiles wimmelte es nur so von Fischen. Heute muss der Skipper Hunderte Seemeilen bis ins Südpolarmeer zurücklegen, um seine Netze zu füllen, zuweilen ist er mit seiner Mannschaft einen ganzen Monat auf der stürmischen See unterwegs. mehr lesen / lire plus

BERUFSTÄTIGKEIT: Keine Hausmütter

Bis in die 1950er Jahre war die Erwerbslosigkeit der Mutter Teil des bürgerlichen Familienideals. Welche Perspektiven Frauen heute nach der Geburt ihres ersten Kindes erwägen, stellte eine rezente Studie von Ceps Instead dar.

Nur rund fünf Prozent der berufstätigen Frauen wollen heutzutage nach der Geburt ihres ersten Kindes ihre berufliche Laufbahn an den Nagel hängen. So lautet eines der Ergebnisse der rezenten Ceps-Studie „Perspectives de carrière professionnelle des femmes après une naissance“, bei der berufstätige Frauen mit Kinderwunsch, die jünger als vierzig Jahre sind, befragt wurden.

Der Studie zufolge wollen praktisch alle Frauen nach der Geburt des ersten Kindes oder nach einem beanspruchten Elternurlaub ihre berufliche Aktivität wieder aufnehmen – wobei rund die Hälfte der befragten Frauen eine Halbtagsarbeit dem Vollzeitjob vorzieht. mehr lesen / lire plus

ROBERT GOEBBELS: Polemisch und unkorrekt

Der Vize-Präsident der sozialistischen Fraktion im Europaparlament und ehemalige Luxemburger Minister scheint nach zehn Jahren Exil in Strassburg und Brüssel seine Rückkehr in die heimische Politik zu planen.

Stolz verkündete die „Revue“ diese Woche, den einstigen Journal- und Tageblatt-Journalisten Robert Goebbels als politischen Kolumnisten gewonnen zu haben. Das Wochenmagazin präsentiert deshalb zum Jahresanfang den ehemaligen Wirtschafts- und Bautenminister in einem Porträt, das unter anderem auf Goebbels‘ politische Erfolge eingeht. Genannt werden „Campus Geesseknäppchen“ und die „Coque“ auf Kirchberg – unerwähnt bleiben dagegen die Nordstraße oder der Unglücks-Rondpoint Gluck – beides Projekte, die der streitbare Minister ungeachtet aller Kritik seinerzeit durchgeboxt hat. mehr lesen / lire plus

MANOEUVRES POLITIQUES: Aly, le renard rouge

Aly Jaerling, marxiste-léniniste ? Non, ce n’est pas un gag, mais une alliance atypique qui pourrait égailler les prochaines élections.

Le député indépendant Aly Jaerling, qui avait quitté son parti d’origine ADR (droite populiste) avec fracas en 2006, aurait-il trouvé des alliés pour conserver son mandat de député lors des élections législatives de 2009 ? Depuis un certain temps, le député et conseiller communal d’Esch-sur-Alzette recherche désespérément de futurs colistiers. Celui qui s’est toujours présenté comme un homme de progrès (il fit sa première apparition télévisée en tant que député devant le portrait du « Che ») drague ouvertement à sa gauche, notamment en direction de Déi Lénk et du Parti communiste (KPL). mehr lesen / lire plus

Sicheres Land, schnelle Asylprozedur

„Auch jene Frauen und Männer, die aus einem vom kürzlich in Kraft getretenen Règlement als sicher bezeichneten Herkunftsland stammen, haben das Recht in Luxemburg Asyl zu beantragen und in eine Asylprozedur aufgenommen zu werden“, so der delegierte Außenminister Nicolas Schmit diese Woche. Das stehe ganz klar im Artikel 21 des Asylgesetzes. Der einzige Unterschied zwischen Asylbewerbern, die aus als sicher qualifizierten Herkunftsländern stammen und den anderen sei, dass Erstere in eine beschleunigte Prozedur kommen würden. „Sie können nur ein einziges Mal Einspruch gegen eine Asylentscheidung vorbringen und kein zweites Mal“, so Schmit. Trotzdem werde der individuelle Fall dieser Bewerber entgegen genommen und analysiert, versicherte der Minister. mehr lesen / lire plus

EU-Bürger: Gekommen um zu bleiben

„Die neue Aufenthaltsregelung, die eine Reihe von Innovationen vorsieht, ist eine administrative Vereinfachung für alle EU-Bürger, die in Luxemburg leben und arbeiten“, meinte Nicolas Schmit bei der Vorstellung des neuen Règlements vom 21. Dezember 2007. Betroffen sind Berufstätige, Unabhängige, Studenten und Familienmitglieder von Bürgern, die aus EU-Ländern, Norwegen, Island, Liechtenstein oder der Schweiz stammen. Drei Neuerungen sieht die Regelung vor: Falls man weniger als drei Monate nach Luxemburg kommt, braucht man keine administrativen Schritte mehr zu unternehmen. Für diejenigen, die länger bleiben, fallen die bisher erstellte „carte de séjour“ sowie die Polizeikontrollen weg. Stattdessen muss sich der Antragsteller – nachdem er nachgewiesen hat, dass er finanziell unabhängig ist – auf der Gemeinde registrieren lassen und erhält eine „attestation d’enregistrement“, die fünf Jahre gültig ist und sich auch auf den Lebenspartner sowie die eigenen Kinder bezieht. mehr lesen / lire plus

Le gaveur gavé

Comme tous les ans, à l’approche des fêtes de Noël, une spécialité française a la côte: le foie gras. Les un-e-s en parlent parce qu’ils trouvent dégoûtant de déguster le foie malade d’un animal torturé, les autres ne tarissent pas de louanges à l’égard du génie français pour cette invention subtile. Au moins un des woxxies appartient à la deuxième catégorie. Assis à la table familiale, lors du traditionnel dîner, les yeux du woxxie n’attendent que la vue de la pâte brune et rosâtre, des dés gélatinés au porto, des toasts blancs et de la bouteille de vendanges tardives en provenance d’Alsace. mehr lesen / lire plus

Fenêtre sur cour

(bm) – En 2004 une jeune auteure, Vanyda, sort un album intitulé « L’immeuble d’en face » qui –  grâce au bouche-à-oreille – devient un véritable best-seller pour le petit éditeur « La boîte à bulles ». Sa nomination dans la catégorie du meilleur premier album au festival de la bande dessinée à Angoulême a fait le reste. C’est donc sans véritable surprise que Vanyda publie aujourd’hui une suite d’un album qui de prime abord n’était pas destiné à devenir une série. Issue des Beaux-Arts de Tournai, l’auteure raconte la vie d’un immeuble à trois étages, situé dans une ville quelconque en Europe de l’Ouest. mehr lesen / lire plus

Psyché menaçante

(lc) – La couverture annonce le goût et le son du CD – pourrait-on penser en voyant celle du premier album de « Breet », formation jeune et luxembourgeoise. Tons pastel, dessins psychédéliques et textes qui évoquent des états de lévitation : cela sent l’excursion à Maastricht entre potes avec la Twingo de maman. Mais pourtant, les gars de « Breet » ne sont pas des fumeurs d’herbe demeurés et ils le démontrent assez bien sur leur opus baptisé « Zen Lunacy », qu’il leur reste de la rage et qu’ils savent l’exprimer. Virevoltant entre longs passages de rock psyché sauce années 70, parfois dotées de montées plus noisy, des riffs de métal – ou nu-métal c’est selon – font leur immersion dans certaines chansons et leur donnent une tournure très énergétique. mehr lesen / lire plus