Update zum Update : Keine„Fake News“ mehr bei mobiliteit.lu

Seite heute Mittag sind die falschen Angaben zu den AVL-Linien korrigiert. mobiliteit.lu zeigt also wieder korrekte Verbindungen – zumindest für Fahrten, die vor dem 15. Oktober liegen.

Während der Pressekonferenz zur Umstellung der Busse ging keine Rede von den Unstimmigkeiten zwischen Landes- und Hauptstadtverantwortlichen..

Wie wir heute Vormittag in einem Update zu einem Artikel der Printausgabe mitgeteilt haben, waren in den letzten Tagen falsche Angaben für Fahrten der AVL-Linienbusse im Zeitraum vom 17. September bis zum 14. Oktober auf der Plattform mobiliteit.lu einzusehen. Dies ist seit heute Mittag nicht mehr der Fall. Inzwischen haben die AVL, nicht zuletzt aufgrund unserer diesbezüglichen Nachfrage, die korrigierten Daten an mobiliteit.lu weitergegeben.

Laut den Statistiken von mobiliteit.lu sollen sich über 90 Prozent der Verbindungsanfragen auf den Abfragetag und den darauffolgenden beziehen. Doch gerade vor einem Fahrplanwechsel mit erheblichen Änderungen, der auch noch am Ende der Schulferien stattfindet, dürfte es ein verstärktes öffentliches Interesse für längerfristige Anfragen geben.

Interessierte Nutzer*innen des ÖPNV in Luxemburg können sich also jetzt korrekt über die Änderungen, die ab dem 17. September gelten werden, informieren. Achtung aber für Fahrten nach dem 15.10, da stehen noch Anpassungen im RGTR-Bereich an, die jetzt nicht mehr korrekt implementiert sind. Wann  auch diese Daten zur Verfügung stehen ist noch nicht bekannt, wir werden unsere Leser*innen aber davon in Kenntnis setzen, sobald die entsprechende Information vorliegt.

Das Daten-Chaos war entstanden, weil, anders als noch vor dem Sommer geplant, die Umstellung von RGTR- und AVL-Bussen unsinnigerweise nicht zeitgleich über die Bühne gehen wird. Das von Verkehrsschöffen Patrick Goldschmidt vorgebrachte Argument, bei den AVL bedürfe es eines größeren Umschulungsaufwands wegen der zahlreichen Busfahrer*innen in der Hauptstadt, kann derweil als fadenscheinig abgehakt werden: Auch RGTR-Busse werden von jeweils einem oder einer Fahrer*in gesteuert und das sind deren etliche mehr als in der Hauptstadt. Es bestätigt sich auch, dass die Pressekonferenz vom Mittwoch eine regelrechte Maskerade war, wurde doch das eigentliche Problem einer nicht zeitgleichen Umstellung bei RGTR und AVL fast gar nicht thematisiert, und die diesbezüglichen, aus den Reihen der Journalist*innen vorgebrachten Sorgen, mit teilweise falschen oder zumindest unvollständigen Antworten als unbegründet abgetan.

Neben der schnellen Einspeisung der korrekten Daten, haben sich die Verantwortlichen auch hinsichtlich der Informationsarbeit vor Ort eines Besseren besonnen: Nicht wie angekündigt ab dem Umstellungstag, das heißt dem 17. September, sondern bereits ab dem kommenden Mittwoch sollen am Umsteigehalt Stäreplaz Mitarbeiter*innen der Mobilitéitszentral bereitstehen um die Nutzer*innen über die bevorstehenden Änderungen zu informieren.

Mensch darf gespannt sein, ob die Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September nicht mit einem großen Mobilitätschaos beginnt.


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