woxxenrückblick (1)

Rifkin, tote Insekten, Klimakonferenz und straflose Multis – was diese Woche wichtig war.

Die wichtigste Nachricht der Woche gleich am Anfang: In Zukunft wird es mehr online-woxx geben. Unter anderem werden wir jeden Freitag die wichtigsten Nachrichten der Woche zusammenfassen und dabei auch einen Überblick über die gedruckte woxx geben. Wer genau wissen will, was sich im Print findet, kann das unter diesem Link sehen.

Vorige Woche schon fand in der Chamber ein Hearing über die berühmt-berüchtigte Rifkin-Studie statt. Welche drei Lektionen daraus zu ziehen sind, haben wir hier verraten, eine detaillierte Analyse gibt es ab heute in den Kiosken. Vor einer Woche fand seit langer Zeit auch endlich mal wieder ein Pressebriefing nach dem Regierungsrat statt. Was dort zum Beispiel über die Freigabe von medizinischem Cannabis oder über den neuen Abfallwirtschaftsplan erzählt wurde, steht im Newsteil der woxx, ebenso wie die Analyse einer Pressekonferenz der ADR.

Halloween, Allerheiligen, Allerseelen – die erste Novemberwoche ist wie keine andere vom Thema „Tod“ geprägt. Passend dazu haben wir uns das Phänomen des Insektensterbens angesehen. Seit eine deutsche Langzeitstudie herausgefunden hat, dass es immer weniger Fliegen, Käfer, Schmetterlinge, usw. gibt, ist das Thema in aller Munde. Wie die Situation in Luxemburg aussieht und was Ihre Windschutzscheibe damit zu tun hat, erfahren Sie in unserer dieswöchigen Coverstory „Insektensterben: Stiller Frühling?“.

Demnächst startet die nächste Runde der UN-Klimaverhandlungen. Die COP23 findet in Bonn statt und die woxx wird die Klimakonferenz natürlich begleiten. Den Anfang macht der Text „Klimawandel und Aktienwert: Gewitterwarnung für Unternehmen“ der eine Schweizer Firma beleuchtet, die versucht, die Auswirkungen des Klimawandels auf Unternehmenswerte vorherzusagen. Außerdem stellen wir Alternativen jenseits des offiziellen Klimagipfels vor.

Am Freitag machte die ASTM mit einer Aktion auf ihre neueste Kampagne „No corporate impunity – Droits humains avant profit“ aufmerksam. Pablo Fjardo, der Anwalt der Geschädigten von Chevron (ehemals Texaco) in Ecuador, überreichte Tom Theves, Kabinettschef des Wirtschaftsministers Etienne Schneider, den Bericht „Hors de contrôle : mettre fin à l’impunité des multinationales“ der ASTM. Die Hintergründe zur Aktion lesen sie hier: „Multinationales: En finir avec l’impunité“.

Auch kulturell hatte die Woche etwas zu bieten: Im Kino zum Beispiel „Petit paysanund „Maudie“, im Théâtre du Centaure „Mission“ von David Van Reybrouck und die Ausstellung „Theatre of Disorder“. Eine traurige Nachricht erreichte uns diese Woche ebenfalls: Der Tod des luxemburgischen Fotojournalisten Martin Linster. In der aktuellen woxx lesen Sie aus diesem Anlass das Linster-Portrait „Politik ass Theater“ als Nachdruck und finden online eine Zusammenstellung einer Reihe von Artikeln über Martin Linster.


Kriteschen an onofhängege Journalismus kascht Geld - och online. Ënnerstëtzt eis! Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld - auch online. Unterstützt uns! Le journalisme critique et indépendant coûte de l’argent - en ligne également. Soutenez-nous !

Flattr this!

Tagged , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.