woxxenrückblick (3)

Meinungsfreiheit, Revolution, Reformen und Oper – was diese Woche wichtig war.

Diese Woche begann die „Semaine Ecpat“, mit der die luxemburgische NGO auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern aufmerksam machen wollte. Zu diesem Anlass wurde auch eine Broschüre veröffentlicht, in der sich Hinweise für einen bewussteren Sprachgebrauch bei der Thematik finden. Während die „Semaine Ecpat“ bis zum 21. November geht, startet am Sonntag schon die „Orange Week“, die ihrerseits die Problematik der Gewalt gegen Frauen beleuchten will – dies zum Teil auch wörtlich.

Für viel Aufregung sorgte eine Projektion des Statec, nach der im Jahr 2060 bis zu 1,2 Millionen Menschen in Luxemburg leben könnten. Die woxx hat sich die Studie genauer angeschaut: Wie sieht Luxemburg im Jahr 2060 aus? Nicht nur die Zukunft des Landes, sondern auch die der Presse bewegt die Gemüter. Diese Woche startete nach einer Debatte zur Pressehilfe (Table ronde sur l’aide à la presse : Mikado) nicht nur das Crowdfunding von Reporter.lu, sondern auch das Tageblatt kündigte ein „Premium“-Modell an – ohne jedoch konkrete Preise zu nennen. Beim Wort wird unterdessen an einem Projekt namens „Luxembourg Times“ getüftelt. Die woxx ist weniger geheimniskrämerisch und erklärt das Konzept für die neue online-woxx noch einmal genau: Woxx online : Accompagnez-nous !

Am Mittwoch diskutierte das luxemburgische Parlament über Meinungsfreiheit, nachdem ADR-Abgeordneter Fernand Kartheiser eine „Interpellation“ zum Thema angefragt hatte. Wenig überraschend plädierte er dafür, „Hate Speech“ weniger stark zu verfolgen, wie wir im Artikel Liberté d’expression : Haine légale schildern. Interessanter war da die von der woxx und radio 100,7 organisierte Debatte zum Thema „Reform oder Revolution?“.

In der aktuellen woxx behandeln wir auch ein paar Dauerbrenner-Themen, zum Beispiel die Rifkin-Debatte und die selten gestellte Frage nach den sozialen Folgen der dritten industriellen Revolution (Rifkin au service du changement social ?
Step Up Revolution !). Oder aber das alltägliche Verkehrschaos, das Luxemburg zum Land der langen Wege macht.

Außerdem haben wir uns die zeitgenössische Oper „Kein Licht“ angesehen, waren im Kino und haben uns „Borg vs. McEnroe“ angeschaut und haben viel Musik gehört: Einmal Benjamin Clementine, der bald in der Philharmonie zu hören sein wird und einmal Weltmusik mit Willi.


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