JULINE SCHNABEL: Le scaphandre et le papillon

Que faire si, d’une minute à l’autre, vous ne savez ni bouger, ni parler? Le film que Julien Schnabel a tiré de ce sujet est sans pathos et sans moralité. La perspective du malade est rendue de façon crédible. Restent quelques longueurs vers la fin, mais sachant l’extrême difficulté de traiter ce thème, on pardonne vite au réalisateur qui a su créer une des oeuvres les plus attachantes sur la maladie.

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CDPOP: Deux fois solo

Que deux musiciens s’allient pour produire ensemble leurs albums solo n’a rien d’exceptionnel. Mais, s’ils publient leurs disques ensemble sous un nom commun et se partagent un double-album, semble assez inédit. C’est pourtant le cas avec „The Sweet and Sour Symphony Sounds“. D’une part on trouve lo-fi, derrière lequel se cache Olivier Treinen, le chanteur du groupe luxembourgeois Metro – qui explore les territoires au-délà des sentiers battus par son groupe, allant de la chanson pop aux expérimentations electro. Pour cela il s’est cherché des collaborateurs dans les salles de répétition de la Kufa eschoise: cela donne 13 chansons sur lesquelles on peut entendre des musiciens de groupes aussi divers qu’Eternal Tango, Miaow Miaow ou encore Hal Flavin. mehr lesen / lire plus

RESTAURANT SPELTZ: Bier und Genuss

Seit März dieses Jahres hat das Restaurant Speltz im Stadtzentrum einen Teil seines Lokals auf Brasseriebetrieb umgestellt. Neben der gehobenen Küche, die man bislang im Traditionshaus gewöhnt war, findet man also nun auch einfachere Speisen auf der Karte. Hervorzuheben ist, dass neben dem Biobier Okult, das hier exklusiv vom Fass zu haben ist (siehe nebenstehender Artikel), verschiedene Biogerichte angeboten werden – darunter auch Vegetarisches. Wir bestellten ein Pfeffersteak, eine Hühnchen-Piccata und eine vegetarische Lasagna. Resultat: gutes Essen zu einem korrekten Preis. Wenn auch ohne die gastronomische Finesse, die in der „ersten Klasse“ geboten wird, wird hier eine anspruchsvollere und nicht zu schwere Brasserieküche serviert. mehr lesen / lire plus

KEITH HARING: Poppige Strahlenbabys

Graffiti-Kunst in einer Bank, geht das? Mit
Keith Haring hat die Dexia wahrlich keinen Nobody an Land gezogen, sondern einen der repr„sentativsten amerikanischen Popk?nstler, der zu den wichtigsten Impulsgebern der internationalen Graffiti-Szene z„hlte, auch wenn er letztlich keine Bilder spr?hte. Haring, der kurzfristig Werbegrafik in Pittsburgh studierte, zog es nach seinem Coming-out in die lebendige Schwulenszene New Yorks, wo er erste Aufmerksamkeit durch seine plakativen Kreidezeichnungen auf freigegebenen Werbetafeln in der New Yorker U-Bahn erregte. Stilistisch von Comics und Zeichentrickfilmen inspiriert und unter dem Einfluss japanischer Kalligraphie hat er schnell eine ganz pers”nliche, eing„ngige Handschrift entwickelt: Seine Umrissfiguren, meistens mit schwarzen Pinselstrichen auf poppig-buntem Hintergrund gemalt, sind f?r jedermann lesbar. mehr lesen / lire plus

DITO MONTIEL: Ohne Rücksicht auf Verluste

Geschichte eines Sommers:
Mit „A Guide To Recognizing your Saints“ gelingt Dito Montiel ein fulminantes und vielfach prämiertes Filmdebüt.

Wird sich seiner Vergangenheit stellen müssen, egal wie hart sie war: Channing Chatum als Dito.

„My name’s Dito. I’m gonna leave everybody in this film.“ So stellt er sich vor, und so ist es. Ditos Geschichte handelt von der Flucht eines Jungen und der Rückkehr eines Mannes, nach zwanzig langen Jahren, für vieles zu spät, fast zu spät für alles. Erst als die Stimmen seiner Mutter und seiner alten Freunde ihn ans Krankenbett des Vaters rufen, stellt er sich seiner Vergangenheit. Von Kalifornien, einst ein rettender Strohhalm und längst seine Heimat, in der er es als Schriftsteller zu Geld und Ansehen brachte, kehrt er zurück zu seinem New Yorker Viertel und zu der schwülen Hitze jenes kurzen Sommers, in dem so viele Leben sich entschieden. mehr lesen / lire plus

EINWANDERUNG: Immigrant auf Zeit

Die EU-Migrationspolitik bestand jahrelang vornehmlich im Kampf gegen illegale Immigration. Nun soll über legale Einwanderung diskutiert werden. Auch in Luxemburg.

Der delegierte Außenminister Nicolas Schmit besuchte in Montenegro ein Projekt zur Förderung der ländlichen Entwicklung im Norden des Landes.
(Foto: Danièle Weber)

„Zu einer besseren Kontrolle der illegalen Immigration gehört die Organisation der legalen Einwanderung“, stellte der delegierte Außenminister Nicolas Schmit anlässlich seiner Reise nach Montenegro in der vergangenen Woche fest. Das bedeute, „dass man den Leuten sagen muss, dass es auch die Möglichkeit gibt, nach Luxemburg zu immigrieren“.

Würden diesen Worten Taten folgen, wäre dies eine fast schon fundamentale Richtungsänderung in der Luxemburger Immigrationspolitik. mehr lesen / lire plus

AUSSTELLUNG: Der Mann mit dem Kopf eines anderen

Am 2. Juni öffnet Trier die Museumstüren für die bisher größte Ausstellung zu Ehren des Kaisers Konstantin. Einen Tag später beginnt das Pendant dazu in der Tufa.

Entdeckte die Vorzüge des Christentums im Blutrausch: Kaiser Konstantin.
(Foto: Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk)

Würde der große Konstantin heute noch leben, so wäre er kommende Woche beim G8-Gipfel im deutschen Ostseebad Heiligendamm mit Sicherheit dabei. Protestierende Globalisierungsgegner würde er den Löwen zum Fraß vorwerfen, und des Weiteren würde er dafür sorgen, dass die Zusammenarbeit enger wird. Und zwar so eng, dass nach ein paar Tagen Heiligendamm aus dem G8 ein G1-Gipfel würde. Ja, Konstantin hat in gewissen Situationen nicht lange gefackelt, und vielleicht ist das der Grund, warum er so viele Nachahmer gefunden hat – doch zu Bush später mehr. mehr lesen / lire plus

DOUGLAS MCGRATH: Infamous

En deux ans, deux films ont été consacrés à l’excentrique écrivain new-yorkais Truman Capote. „Infamous“ diffère de „Capote“ dans sa manière d’appréhender le sujet. Ainsi le réalisateur Douglas McGrath fait cohabiter à merveille la superficialité du gratin de la Grande Pomme avec le reportage mené par le mondain efféminé dans le rude Kansas. Une dualité intéressante pour une histoire toute en ambiguïté.

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PIERRE-ERNEST VON MANSFELD: Karrierist, Kriegsheld, Kunstsammler

Mit der Ausstellung über Pierre-Ernest von Mansfeld hat das Nationalmuseum auf seine Gewohnheit verzichtet, Ausstellungen im Ausland einzukaufen, und sie mit ein paar Luxemburger Exponaten zu ergänzen. Diesmal lag die Recherche ganz in der Hand eines Museumsteams, unter der Leitung von Jean-Luc Mousset. Die Ausstellung baut auf drei Pfeilern auf: die Ausgrabungen in Clausen auf der Stätte des Mansfeld-Schlosses, die Archiv-Recherchen in Madrid, Wien, Brüssel und Luxemburg, und die Kunstkollektionen aus Mansfelds Besitz. Herausgekommen ist dabei eine reiche und schön aufgemachte Sammlung an Exponaten – davon einige selten gezeigte Stücke -, die nach verschiedenen Facetten geordnet sind, wie etwa die familiären Ursprünge Mansfelds, seine politische Rolle, seine militärischen Aktivitäten, die Errichtung des Schlosses oder sein Wirken als Mäzen. mehr lesen / lire plus

FESTIVAL DE CANNES: Du nouveau à l’Est

En consacrant la palme d’or à un film roumain, le festival de Cannes a démontré qu’il était tout à fait apte à s’ouvrir aux nouvelles tendances.

Une des premières palmes d’or qui partira vers l’Est: Cristian Mungiu et sa trophée.
(photo : Thibaut Demeyer)

Alors que Cannes nous offrait une température quasi caniculaire, les salles de projection n’ont pas désempli durant les onze jours du Festival. Cette fréquentation des salles obscures n’a rien à voir avec une quelconque climatisation, mais est plutôt due à la qualité des films présentés en sélection officielle. La 60e édition du Festival de Cannes est donc à classer dans la catégorie grand cru. mehr lesen / lire plus

LEGISLATIVES: France Inc.

Après l’irrésistible ascension de Nicolas Sarkozy au sommet de l’Etat, les législatives sont le prochain champ de bataille politique où tout pourra changer encore. Du moins en théorie.

Il faut laisser à Nicolas Sarkozy au moins cela: il a tout prévu. La France d’après le 6 mai 2007 est un pays entre les mains d’un pouvoir technocratique et centralisé. En agissant comme un Kasparov de la politique, Sarkozy a mis la majorité de ses concurrent-e-s échec et mat. Il a humilié – encore – les socialistes en nommant Bernard Kouchner aux affaires étrangères. Une leçon amère de plus pour un parti socialiste qui, à force de prendre des coups en pleine figure, devrait enfin s’interroger sur ses vraies positions et les clarifier ou bien abandonner la tâche. mehr lesen / lire plus