CSV: Im Zweifelsfalle rechts
Innerhalb weniger Monate hat das Image der CSV als moderne, fortschrittsorientierte Partei zu bröckeln begonnen. Die unumgänglich gewordene Positionierung zu Gesellschaftsfragen macht sichtbar, dass die Partei längst nicht an konservativem Potenzial eingebüßt hat.
Eine Regierung ohne CSV? Anlässlich des woxx-Rundtischgesprächs vor einigen Wochen brachten die eingeladenen Herren Politiker mit unterschiedlichen Argumenten ihre Skepsis über die Realisierbarkeit einer Ampelkoalition zum Ausdruck. Dabei kam jedoch ein Aspekt zu kurz: dass es – im Unterschied zu den Siebzigerjahren – weder linke Aufbruchstimmung noch Ras-le-Bol-Gefühl bei den WählerInnen gegenüber einer christlich-sozial geführten Regierung gibt.
Dies ist vor allem einem Jean-Claude Juncker zu verdanken, der es seit seinem Amtsantritt versteht, sich selbst und seiner Partei ein modernes und aufgeschlossenes Image zu verschaffen. mehr lesen / lire plus



(lc) – Wer dachte, die luxemburgische Musikszene würde unter der Flut der Metalcore- und Emo-Bands untergehen, wird nun eines Besseren belehrt. „Overture (The Burning Shrine of Hypocrisy)“, das erste Album von Ensis, beweist, dass es auch anders geht. Die fünf Metallköpfe besinnen sich hier auf die Wurzeln der extremen Musik – auf den Death Metal. Dabei ist ihre Herangehensweise sehr erfrischend und beweist, dass diese Musikrichtung alles andere als tot ist. Hinzu kommt, dass es sich bei den Musikern keineswegs um Greenhorns handelt, sondern um Szeneveteranen, die schon in Bands wie Tchaka, Desiderata oder Spyglass gelärmt haben. Es gibt also eine bewusste Weiterentwicklung, die weit über die Hardcore-Klischees und das Emo-Geheule hinausführt. 

RK) – A un moment où la gauche française continue à délaisser la thématique environnementale, la publication de l’Atlas environnement par le Monde diplomatique a valeur de symbole. « La survie de la planète [constitue] désormais la priorité des priorités », affirme dans un article introductif Dominique Vidal, journaliste au « diplo ». Ce changement de paradigme, induit par la conscience de la menace climatique, se réflète dans l’atlas : plus de la moitié des articles traitent du climat ou de l’énergie. La publication, vendue 7,50 euros seulement en kiosque, offre un bon résumé des défis écologiques des décennies à venir. Les cartes et schémas y sont abondants et bien choisis, la présentation en double page est agréable à lire – même si elle impose aux auteur-e-s de rester à la surface des choses. 
(lc) – Es war an der Zeit, dass sich die luxemburgische Autorenriege selbst ein Denkmal setzt. Dass Luxemburgensia-Regale in den Buchhandlungen noch immer hauptsächlich Staubfänger sind, hat die AutorInnen Germaine Goetzinger und Claude D. Conter nicht davon abgehalten den Versuch zu unternehmen, sämtliche Schreiberlinge des Landes in ein Buch zu pressen. Herausgekommen ist das Luxemburger Autorenlexikon, ein wissenschaftlich anmutender Schmöker, der im Detail fast jeden auflistet, der in Luxemburg je zur Feder griff. Interessant sind zumal die Einträge, welche Autoren aus dem 18. Jahrhundert betreffen, zum Beispiel Michel Eiffes und seine Chronik über die Zeit als Soldat der napoleonischen Armee, die bis dahin dem breiten Publikum unbekannt war. 
