The Family of Man reloaded
In ihrer Antwort auf die parlamentarische Anfrage von den DP-Abgeordneten André Bauler und Fernand Etgen bestätigte die Kulturministerin Octavie Modert, dass die Ausstellung „The Family of Man“ im Schloss von Clervaux ab September 2010 renoviert werden soll und 2012 – zeitgleich mit der Ausstellung „The Bitter Years“ im Düdelinger Wasserturm – eröffnet wird. Grund für die Renovierung von „The Family of Man“ seien neben der Instandsetzung der Bilder, „les conditions hydrométriques et d’éclairage, un renforcement des mesures de sécurité, une politique plus ciblée d’information sur la collection“. Grünes Licht hat die Regierung für die Instandsetzungsarbeiten auch von der Unesco erhalten, welche die Fotoausstellung weiterhin auf der Liste der „Mémoire du Monde“ behalten will, sofern keine Veränderungen an der Sammlung vorgenommen werden. mehr lesen / lire plus


(lc) – Eine Geschichte wie aus einem Buch. Und es geht auch um eins dabei. Und um eine geniale posthume Zusammenarbeit dreier Lebenskünstler. Doch alles der Reihe nach. Vor einiger Zeit stöberte José, Musiker der Münchner Lo-fi Countryband Dos Hermanos, in einer alten Kiste und fand ein altes Buch mit dem spannenden Titel: Der Himmel ist blau – Ich auch. Er las es und lachte sich dabei halbtot. Die lakonischen Verse dieses unbekannten Poeten über sein Bohemienleben, seine wilden Ehen und Besäufnisse hatten es in sich. So kam es, dass das Buch fester Bestandteil der Band wurde und die beiden Musiker dem Publikum daraus vorlasen.
(cw) – CocoRosie ist eine jener Bands, die sich in absolut keine Schublade stecken lassen. Das beweisen die beiden New-Yorker Geschwister erneut auf ihrem aktuellen – und mittlerweile dritten – Album mit dem kryptischen Titel „The Adventures of Ghosthorse and Stillborn“. Die Songs der Schwestern Sierra und Bianca Casady sind eine akustisch-schräge Mischung aus elektronischen Samples, einem Klangteppich aus lärmendem Kinderspielzeug, Geräuschen vom Diktiergerät und einer traditionellen Instrumentierung wie der Harfe oder dem Klavier. Jedoch ist nicht nur die Instrumentierung, sondern auch der Gesang außergewöhnlich: Getragen werden die Melodien vom klassischen Operngesang von Sierra sowie dem verzerrten, kindlichen Sprechgesang von Bianca – was mitunter an Björk oder Portishead erinnert.


