EVENT: Kulturlandschaft-Mosaik
Mit „Dramkulturlandschaft-lëtzebuerg“ beendet das Kollektiv Independent Little Lies (ILL) sein diesjähriges Summer Dreams-Festival und begibt sich gemeinsam mit kuturellen Akteuren auf Identitätssuche …

Resistenz kann viele Formen haben … auch die einer Kulturdebatte.
Kulturlandschaft Luxemburg – Traum oder Albtraum? Blühende Landschaft oder maroder Kulturbetrieb? Bekommen Kunstschaffende im Kulturbetrieb ausreichende finanzielle Förderung? Fehlt es den KünstlerInnen hierzulande schlicht an Wertschätzung durch die Luxemburger? Oder gehört es hierzulande mittlerweile zum guten Ton, an den großen Kultureinrichtungen und ihren Programmen herumzumäkeln?
Sicher ist es kein Zufall, dass das letzte Highlight des Theaterkollektivs „ILL“, eine kritische, doch konstruktiv gedachte Veranstaltung rund um den Luxemburger Kulturbetrieb, ausgerechnet in den Räumlichkeiten des Resistenzmuseums stattfindet. mehr lesen / lire plus
(lc) – Parfois, les grandes carrières se construisent sur une série de malentendus et de faux départs. Yaron Herman, connu depuis au moins cinq ans comme pianiste de talent dans la scène de jazz française, voulait en fait devenir basketteur et rêvait d’intégrer un jour l’équipe nationale de son pays d’origine, Israël. Malheureusement, une blessure mettait fin à ses ambitions sportives. A partir de ce moment, l’adolescent de 16 ans se mettait au piano et y démontra un sacré talent – suffisant pour entamer la poursuite de ses études aux Etats-Unis. Mais, outre-atlantique c’était plutôt le blues qui l’attendait, de sorte qu’il quitta les States après quelques mois, déçu de la rigueur avec laquelle le jazz y était enseigné. 


Kadaver, heute mal (wieder) anders: erstens aus Venedig und zweitens ein Nachruf auf einen der größten Ausnahmekünstler Deutschlands. +++ Der Deutsche Pavillon in den Giardini der Biennale in Venedig mit seinen vier mächtigen rechteckigen Säulen an der Front ist ein monumentaler nationalsozialistisch anmutender Bau. Nach jahrelang kontrovers geführten Debatten um Abriss oder Erhalt dieses Baus, hatte sich der vergangene Woche verstorbene Christoph Schlingensief, der den deutschen Pavillon bei der nächsten Kunst-Biennale 2011 gestalten sollte, wie immer auch dazu unverblümt geäußert. Wenn man ihn frage, so wünschte er sich den Bau auf Knopfdruck wegklicken zu können. +++ Nun wurde das Gebäude in diesem Jahr von einem deutschen Architektur-Team, das sich auch noch den affektierten Namen Wa(h)lverwandschaften, frei nach dem Titel eines Romans von Goethe gegeben hat, mit dem Thema „Sehnsucht“ bespielt. 


