GASTRONOMIE: Qualität statt Convenience
Guide Orange – was hier französisch daherkommt, ist ein deutschsprachiges Vademecum mit kulinarischen Highlights aus der Großregion. Die woxx berichtet exklusiv über die Vorstellung der neuesten Ausgabe, an der auch Slowfood Luxemburg beteiligt ist.
Das gemütliche Hinterstübchen im Restaurant Kjub, das als kleine Bar fungiert, ist an diesem späten Wintermorgen noch fast menschenleer. Außer dem Restaurantbetreiber Jacot Diederich, der sich hinter dem Tresen zu schaffen macht, sind noch die Gastgeber der kleinen Pressevorstellung anwesend: Versammelt um den Präsentationstisch mit der neuen Ausgabe des „Guide Orange“ stehen Holger Gettmann, der Herausgeber des Gastronomieführers, Ruth Mattes-Schmit von der Ottweiler Druckerei und Thierry Origer, Präsident von Slowfood Luxemburg. mehr lesen / lire plus
+++ Zuhören, hinhören, wiederhören – dazu war das Philharmonie-Publikum am vergangenen Wochenende bei den beiden Konzerten um und mit Helmut Lachenmann aufgefordert. So konnte man das Dröhnen in Weberns „Trauermarsch“ körperlich spüren und die verborgenen Klangeigenschaften eines Steinway in Lachenmanns „Kinderspiel“ erkunden. Dieser feierte im Rahmen des Festivals für zeitgenössische Musik Rainy Days seinen 75. Geburtstag – indem er einen Teil der Klavierstücke am zweiten Abend selber spielte. Ein langer Abend mit musikalischen Juwelen von Debussys „Children’s Corner“ über Nonos „Sofferte onde serene“ bis zu Lachenmanns „Serynade“. Bei manchen Stücken hätte man sich aber eine Werkeinführung gewünscht, vor allem wenn man den bemerkenswerten Vortrag des Geburtstagskindes am Vortag gehört hatte: Lachenmann hatte über seine emotionale und intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Klarinettenkonzert von Mozart gesprochen, die das im Anschluss daran aufgeführten Werk „Accanto“ hervorgebracht hatte.
