Scott Derrickson : Doctor Strange

1398tippHarry Potter n’a qu’à bien se tenir. Le premier sorcier de l’univers cinématographique Marvel est incarné avec conviction par Benedict Cumberbatch, et le reste de la distribution est à l’avenant, avec Mads Mikkelsen en vilain méchant et Tilda Swinton en gourou équivoque. L’humour est bien dosé jusqu’au combat final dans ce divertissement sympathique.

L’évaluation du woxx : XX
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Kaum Chancen für Uber-Pop in Luxemburg

In seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der CSV bestätigt Transportminister François Bausch, dass die Verantwortlichen von Uber in seinem Ministerium vorstellig wurden. Die amerikanischen Internetplattform für die Vermittlung privater entgeltlicher Autotransportdienste hat unterschiedliche Dienste im Angebot. Uber-X ähnelt der in Luxemburg bekannten „voiture de location avec chauffeur“, während Uber-Taxi dem klassischen Taxiangebot entspricht. Im ersten Fall muss vor Fahrtantritt eine schriftliche Vorbestellung vorliegen. Die Dauer der Fahrt darf zudem eine Stunde nicht unterschreiten. Im Falle des Taxi-Dienstes sieht das luxemburgische Gesetz vor, dass der Betreiber über eine vom Ministerium ausgestellte Lizenz verfügen muss. Sofern Uber sich diesen Regeln unterwerfe, stehe einer Genehmigung nichts im Wege. mehr lesen / lire plus

« Affaire Lunghi » : Team Enrico partout

Comme les buttons avec « Team Enrico » distribués à la « Luxembourg Art Week », les soutiens pour le directeur démissionnaire du Mudam ne sont pas prêts à tarir. Ainsi, le personnel du Casino, les galeries de la ville de Dudelange, la Kulturfabrik Esch et l’Aica (déjà bouillonnante depuis la décision de François Bausch de faire disparaître son kiosque à tout jamais) se sont exprimés ces derniers jours pour exprimer leur soutien et s’indigner de la « cabale » dont aurait été victime Enrico Lunghi. Une telle démonstration d’unité est assez rare, même si, bien sûr, les personnages derrière ces institutions se connaissent tous et sont bien connectés. mehr lesen / lire plus

Assurance dépendance: Autonomie fürs Ministerium

Die Chambre des salariés sieht durch die Reform die paritätische Mitbestimmung bei der Pflegeversicherung bedroht. Und ganz generell sieht man die Reform als überflüssig an.

(Foto: Pixabay)

(Foto: Pixabay)

Was die Angestelltenvertreter zum Thema Pflegeversicherung an Neuem zu sagen haben, brachte Jean-Claude Reding auf den Punkt: „Es besteht die Tendenz, das Mitspracherecht der Versichertenvertreter zurückzudrängen.“ Er habe den Eindruck, das Ministère de la Sécurité sociale wolle den Partnern nur noch ein „droit de garder“ einräumen, während die Entscheidungen selbst unter der Ägide des Ministeriums getroffen werden, so der Präsident der Chambre des salariés Luxembourg (CSL) auf einer Pressekonferenz an diesem Mittwoch.

Was Reding beschreibt, lässt sich mühelos auf den bisherigen Fortgang der Reform der Pflegeversicherung beziehen. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: November 2016

Unübertroffen: Bonga

14484750_1630703490556235_2630737320216432538_nBonga ist ein Veteran der lusophonen Musik. Auf Recados de Fora präsentiert der 74 Jahre alte Angolaner mit der unverwechselbaren rauhen Stimme Klänge aus Brasilien, den Kapverden und Angola – aus diesem letzteren Land vor allem den groovenden Semba, den für Angola typischen Musikstil. Dabei schimmert die Musik Portugals immer durch. Bonga war während der Kolonialzeit portugiesischer Meister im 400-Meter-Lauf, musste dann aber wegen seines Einsatzes für die Unabhängigkeit seiner angolanischen Heimat bis zum Ende der Diktatur ins Exil gehen. In Rotterdam spielte er vor 44 Jahren mit „Angola 72“ einen unvergessenen Klassiker ein, auf dem er offen den Befreiungskampf unterstützte. mehr lesen / lire plus

Womex: Im Rausch globaler Klänge
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In der letzten Woche habe ich vor allem über die Konzerte auf der Weltmusikmesse WOMEX, die im Oktober in Santiago de Compostella stattfand, berichtet. Dort wurde auch über die Zukunft der Weltmusik hinsichtlich ihrer Verbreitung diskutiert.

Galizische Klangwelten, 
die man allzu selten hört: Xabier Diaz auf der Womex. (Photo  : ©Eric van Nieuwland)

Galizische Klangwelten, 
die man allzu selten hört: Xabier Diaz auf der Womex. (Photo  : ©Eric van Nieuwland)

Die CD im Kampf mit Download und Streaming – wer gewinnt, wer verliert? Eine der zahlreichen Diskussionsveranstaltungen beschäftigte sich mit der Frage, ob Weltmusikalben noch eine Zukunft haben, und zwar sowohl in physikalischer Hinsicht, als materielle CD, als auch in Form der Zusammenstellung mehrerer Stücke auf einer Platte. mehr lesen / lire plus

Ghana
: Gehorsam vor dem Alter

Kinderarbeit ist in Ghana und anderen westafrikanischen Staaten nicht nur auf Kakaoplantagen weit verbreitet. Appelle an die Konsumenten helfen da nicht weiter.

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Alltag Kinderarbeit: Zwischen 300.000 und einer Million Kinder arbeiten Schätzungen der NGO „International Cocoa Initiative“ zufolge allein in Ghana und der Elfenbeinküste im Kakaoanbau. (Foto: stolenlives.co.uk)

An jeder Ampel riskieren Kinder zwischen Abgaswolken ihre Gesundheit, um Wasser oder Kochbananen zu verkaufen. Am Straßenrand klopfen sie Steine zu Schotter, bisweilen mit anderen Steinen, weil für sie ein Hammer zu schade ist. Und schon im ersten Tageslicht sieht man Vierjährige mit Wassereimern auf dem Kopf und vor Anstrengung zitternden Beinen von den Pumpen stapfen. mehr lesen / lire plus

Votum Klima – hüben und drüben

1397kus-votum_logo300dpi„Rote Karte für den Luxemburger Pensionsfonds“, so das Verdikt des NGO-Bündnisses Votum Klima zum Auftakt der Klimakonferenz COP22 in Marrakesch. Eine Studie belegt, dass über 150 Milliarden Euro dieses öffentlichen Fonds im Kohle-Sektor investiert wurden. Dies, obwohl die Regierung das Pariser Klimaschutzabkommen unterzeichnet hat und „green finance“ als Geschäftsmodell der Zukunft anpreist. Die gelbe Karte hatte Votum Klima der Regierung bereits vor anderthalb Jahren gezeigt, als sie eine Neuorientierung der Investitionspolitik forderte. Bleibt auch die jüngste Aufforderung ohne Folgen, so müsste die Regierung eigentlich für die Spiele der nächsten Klimarunde gesperrt werden. Tatsächlich gesperrt wurde die künftige US-Regierung – das Ergebnis der US-Wahlen ist eine Art „Votum gegen das Klima“. mehr lesen / lire plus

Aménagement du territoire : Mal-croissance

Le premier « Zukunftsdësch » n’a pas donné de réponses à la question posée.

(Foto: woxx)

(Foto: woxx)

« Wéi e qualitative Wuesstum fir eist Land ? Landesplanung fir eng nohalteg Zukunft. », tel fut le titre d’une table ronde organisée par le MDDI à Belval lundi dernier. Conçu comme point de départ pour une série d’évènements et d’ateliers à venir, ce premier « Zukunftsdësch » n’avait pas tout à fait mobilisé les 700 personnes prévues pour l’audimax de l’université. Parmi les 200 convives on pouvait tout de même découvrir pas mal de représentant-e-s de ce qu’on appelle communément les « forces vives de la nation ». mehr lesen / lire plus

Wachstum: Nachhaltig, aber wie?

Einfach weiter wie bisher geht nicht, so lautet das Ergebnis eines Podiumsgesprächs zum Wachstum. Die Empfehlungen für die Suche nach Alternativen waren eher widersprüchlich.

Jeremy Rifkin hat viele Fans. Aber auch viele Kritiker. „Seine Konstruktionen sind fantasievoll, blenden aber die materielle Basis aus“, so Harald Welzer. Die Vision, Internet, Sharing Economy und 3D-Drucker würden wie von selbst die Welt zum Besseren verändern, sei „Daniel Düsentrieb“. Der deutsche Publizist war einer der Disputanten bei dem vom Mouvement écologique am Dienstagabend veranstalteten Podiumsgespräch zur Wachstumsdebatte.

Podiumsgespräch in der Coque. Vlnr: Reinhard Loske, Blanche Weber, Harald Welzer.

Podiumsgespräch in der Coque. Vlnr: Reinhard Loske, Blanche Weber, Harald Welzer.

Rifkins Vision sei in der Tat „extrem optimistisch und stark vereinfachend“, pflichtete Welzers Kontrahent, der Ökonom Reinhard Loske bei. mehr lesen / lire plus

USA: Trump, der Rächer

Es war vor allem der Mittelstand, den Donald Trump für sich gewann. Doch längst nicht nur in den USA setzen Teile dieses Milieus Abstiegsangst um in das Gefühl, betrogen worden zu sein.

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(Foto: © Gage Skidmore/ flickr)

Falls wir dieser Tage die Entstehung einer Diktatur erleben, dann nicht in den USA, sondern in der Türkei. Man sollte die teils hysterischen Reaktionen in Europa nach der Wahl Trumps daher nicht zuletzt daran messen, wie sich die Betreffenden in den vergangenen Wochen zur Türkei geäußert haben.

Das politische System der USA hingegen ist eines, in dem das System der Gewaltenteilung vorbildlich geworden ist. mehr lesen / lire plus

Salam Show 
: Les nouveaux arrivants

Le « Salam Show » est la première émission radio en langues arabe et anglaise du Luxembourg. Visite chez Lama et Ehab, dans les studios de Radio Ara.

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Lama, 29 ans, est originaire de Homs, la ville d’où la révolution syrienne est partie. Elle est au Luxembourg depuis quatre ans et fait des études d’économie et de finance. (Photo : David Angel)

L’ambiance est à la rigolade dans les studios de Radio Ara, en ce vendredi après-midi. « Je suis déjà tombée sur des gens qui m’ont demandé si on avait la télé en Syrie » raconte Lama. Elle présente, depuis peu, l’émission « Salam Show » sur les fréquences 105,3 et 102,9. mehr lesen / lire plus

Weinbau: „Die Stimmung ist miserabel“


In einem globalisierten Markt ist auch in Luxemburg der Weinhandel ein hartes Geschäft. Doch die Privatwinzereien scheinen sich im Konkurrenzkampf besser zu behaupten als das traditionelle Genossenschaftssystem.

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Lieber edler Riesling als billiger Rivaner? 
Für Vinsmoselle wird es immer schwieriger, im unteren Marktsegment zu bestehen – 
und das spüren auch die Winzerbetriebe, 
die der Kooperative angehören. (Foto: Renée Wagener)

In diesem Frühjahr feierte Vinsmoselle mit großem Pomp sein fünfzigjähriges Jubiläum. Es geht uns doch gut! lautete dabei der Subtext. Der liberale „Lëtzebuerger Journal“ titelte: „Eine luxemburgische Erfolgsgeschichte“. Doch hinter den Kulissen heißt es, die Traditionsgenossenschaft, der größte Luxemburger Weinproduzent, stehe unter starkem wirtschaftlichen Druck. mehr lesen / lire plus

Wein-Marketing: Professionalität tut not

Es ist nicht so, dass es kein Marketing für Luxemburger Wein gäbe. Doch welche Zielgruppen werden von ihm angesprochen? Bislang stand vor allem eine einheimische, traditionelle Kundschaft im Fokus. Eine Marketing-Studie von öffentlicher Seite ist schon lange in Arbeit – zu lange, finden viele.

Die Weinprinzessinnen sterben nicht aus – sie vermitteln jedoch nicht das Bild eines modernen Marketing. (Foto: Renée Wagener)

Die Weinprinzessinnen sterben nicht aus – sie vermitteln jedoch nicht das Bild eines modernen Marketing. (Foto: Renée Wagener)

Manche sagen, die Einführung der Appellation „Crémant de Luxembourg“ vor 25 Jahren, zu der Zeit also, als es mit Rivaner und Elbling bergab ging, sei die Rettung der Luxemburger Weinbranche gewesen. Robert Ley, Leiter des Weinbauinstituts, formuliert die „success story“ so: „Der Crémant kam gerade zur rechten Zeit. mehr lesen / lire plus

Festival: Wer Visionen hat…


Alle Jahre wieder: Mit den „Sonic Visions“ profiliert sich die Rockhal auf dem internationalen Markt als Konzertveranstalter und Musikbusiness-Plattform – was auch für die lokale Szene gut ist.

Leuchten auch im Dunkeln: The Lumineers.

Leuchten auch im Dunkeln: The Lumineers.

Wenn jemand eine Anleitung sucht, wie aus einer Pflichtveranstaltung etwas ganz Großes zu machen ist, dann sollte der sich die Entwicklung des „Sonic Visions“-Festivals in der Rockhal ansehen. War dieses anfangs noch ein eher lästiger Pflichttermin der damals noch recht verschrieenen staatlichen Rockhalle – der zumal privaten Veranstaltern gegen den Strich ging -, so ist aus dem dreitägigen Event längst ein alljährliches Rendezvous geworden, das man keinesfalls auslassen darf. mehr lesen / lire plus

Exposition collective : Temps obscurs


La deuxième édition de l’exposition collective « All them Beautiful Pictures » reflète bien l’atmosphère menaçante des temps qui courent – et démontre que même des artistes qui penchent vers le graphisme savent lire les signes du temps.

(image : ©Anne Mélan)

(image : ©Anne Mélan)

Vendredi dernier, lors du vernissage de « All Them Beautiful Pictures », l’intérieur de la galerie « Beim Engel » affichait très vite des températures et une atmosphère quasi tropicale. Apparemment, chacun-e des artistes a fait venir sa famille et son cercle d’amis – pas étonnant que la petite galerie peine à contenir cette masse humaine.

Pourtant, au-delà d’éventuels copinages presque inévitables, un passage par la petite mais chic galerie étatique – elle dépend du ministère de la Culture – en vaut le coup. mehr lesen / lire plus

Ken Loach : Une Palme pas volée


Après le discours enflammé de Ken Loach à Cannes, c’est peu dire qu’on attendait « I, Daniel Blake » avec impatience. Et on n’est pas déçu.

Ne pas craquer lorsqu’on en est réduit à s’approvisionner à la banque alimentaire : pas une sinécure.

Ne pas craquer lorsqu’on en est réduit à s’approvisionner à la banque alimentaire : pas une sinécure. (© Ken Loach)

« Nous sommes au bord d’un projet d’austérité, qui est conduit par des idées que nous appelons néolibérales qui risquent de nous mener à la catastrophe. Ces pratiques ont entraîné dans la misère des millions de personnes, de la Grèce au Portugal, avec une petite minorité qui s’enrichit de manière honteuse. » Applaudi à tout rompre par le milieu restreint du cinéma lors de la remise de la Palme d’or en mai dernier, Ken Loach est apparu, à quatre-vingts ans, plus combatif que jamais. mehr lesen / lire plus

Marie-Castille Mention-Schaar : Le ciel attendra

1397filmflopMarie-Castille Mention-Schaar s’empare encore d’un thème important (l’embrigadement islamiste des jeunes filles), et on ne peut que louer les intentions du film. Mais comme dans « Les héritiers », la réalisation est un peu maladroite, ici mal équilibrée entre fiction et réalité documentaire. On a pourtant envie d’aimer le film malgré ses défauts, pour son engagement et sa sincérité.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

L’honneur perdu d’Enrico Lunghi

La démission du directeur du Mudam ne sera pas le dernier rebondissement dans ce feuilleton désolant et provincial qui met face à face deux approches de la notion de culture opposées.

983lunghi_itwIls l’auront eu par l’usure. Si l’affaire « Lunghi contre Schram » était la – grosse – goutte qui a fait déborder le vase, celui-ci était déjà bien rempli depuis longtemps. Si on voulait établir le commencement des déboires d’Enrico Lunghi avec certains tenants de la scène culturelle et politique du pays, l’année 2001 pourrait constituer une date charnière. Pour l’exposition conjointe entre le Casino et le musée d’Histoire de la Ville de Luxembourg « Luxembourg, les Luxembourgeois », le Casino décide d’exposer la sculpture « Lady Rosa of Luxembourg », de l’artiste croate Sanja Ivekovic. mehr lesen / lire plus

Tunesien
: Unerträglicher Druck

Seit dem Sturz des autoritären Präsidenten Ben Ali ist die tunesische Wirtschaft massiven Problemen ausgesetzt: Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosigkeit und schwaches Wirtschaftswachstum werden nicht gebessert durch internationale Kredite, die gleich wieder in die Schuldentilgung fließen. Die sozialen Konflikte verschärfen sich.

Kundgebung Mitte Oktober gegen das geplante Haushaltsgesetz vor dem Stadttheater in Tunis: Die tunesische Flagge ist mit dem Konterfei von Chokri Belaid verziert, das Plakat dahinter zeigt Mohammed Brahmi; die beiden „Front populaire“-Militanten und Kritiker der Islamisten wurden 2013 von Jihadisten erschossen. (Foto: Bernd Beier)

Kundgebung Mitte Oktober gegen das geplante Haushaltsgesetz vor dem Stadttheater in Tunis: Die tunesische Flagge ist mit dem Konterfei von Chokri Belaid verziert, das Plakat dahinter zeigt Mohammed Brahmi; die beiden „Front populaire“-Militanten und Kritiker der Islamisten wurden 2013 von Jihadisten erschossen. (Foto: Bernd Beier)

Investoren dringend gesucht! Um der schwächelnden Wirtschaft des Landes auf die Sprünge zu helfen, will die tunesische Regierung am 29. mehr lesen / lire plus