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Der letzte linke Kleingärtner, Teil 4: Auf Besuch bei Anarchisten


Der letzte linke Kleingärtner trinkt beim Schreiben auch gern Apfelsaft, der dieses Mal wohl schon etwas vergoren war. Das geht auf Kosten der Verdauung – und der Kohärenz. Was das mit den Anarchos zu tun hat? Jedenfalls nichts mit Most.

Foto: Pixabay

In hiesigen Breitengraden hat es seit Mitte Juni nicht mehr relevant geregnet. Von vereinzelten Starkregengüssen abgesehen. Das ist ungünstig für alle, die Pflanzen anbauen und sich um die Ernährung der Leserinnen und Leser dieser Zeitung kümmern. Immerhin: Meine Kürbisse habe ich geerntet. Der Ertrag war kein Debakel, hätte aber besser sein können.

Ich baue bevorzugt den roten Hokkaido an, weil der nicht nur fantastisch schmeckt, sondern sich gut lagern lässt. mehr lesen / lire plus

Ukraine: Auf Feindfahrt

Der Angriff russischer Grenzschützer auf ukrainische Schiffe in der Straße von Kertsch ließ den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine erneut eskalieren. Die Präsidenten beider Länder versuchen, politisches Kapital aus dem Vorfall zu schlagen.

Die Straße von Kertsch: Es war nicht der erste Zwischenfall an der Meeresenge zwischen der Krim und dem russischen Festland, aber der erste, der über eine reine Drohgebärde hinausreichte. Am Sonntag vor einer Woche hatte ein russisches Küstenwachboot ein Schiff der ukrainischen Marine gerammt. Der Schlepper sowie zwei weitere ukrainische Patrouillenboote wurden anschließend aufgebracht. (Foto: EPA-EFE/Stringer)

„Drück ihn von rechts!“ Der Blick richtet sich von der Brücke des Schiffs der russischen Küstenwache hinab auf einen Schlepper mit ukrainischem Hoheitszeichen. mehr lesen / lire plus

Migration : « E Migrant ass net ëmmer e Flüchtling »

Jean Asselborn a d’emblée coupé l’herbe sous le pied de l’ADR lors du hearing, hier matin, consacré au Pacte sur les migrations de l’ONU.

Photo : SIP

Le « Pacte mondial sur les migrations sûres et régulières » n’a pas une existence facile. Alors qu’il a été mis sur pied par 170 États membres de l’ONU dans le but d’améliorer les conditions de l’immigration régulière, la table des négociations a été successivement désertée par l’administration Trump, puis par l’Autriche (qui préside à l’UE actuellement) suivie de la Hongrie, de la Pologne, de la République tchèque, de la Bulgarie et de l’Italie. mehr lesen / lire plus

Koalitionsabkommen: Durchgewunken

Gerade für eine Dreierkoalition sollten Koalitionsabkommen auf möglichst breiter Basis abgesprochen sein.

Eigentlich verliefen die Koalitionsverhandlungen von 1945 bis 2013, sieht man von einer Ausnahme ab, immer nach demselben Muster: Die CSV erwog, mit welcher Partei sie am liebsten eine Koalition bilden wollte, die auserkorene Partnerin versuchte dann einen gangbaren Kompromiss auszuhandeln. Doch die eigentliche Entscheidung lag bei der CSV.

Seit den vorgezogenen Wahlen von 2013 ist alles anders: Die Mehrheit im Parlament beinhaltet nicht mehr zwingend die „größte“ Partei, sondern kann sich auch aus kleineren Partnerinnen bilden, wenn diese über wenigstens 31 der 60 Sitze im Parlament verfügen. Vor fünf Jahren als Wahlbetrug empfunden, wurde die Dreierkoalition in diesem Jahr zu einer neuen Normalität. mehr lesen / lire plus

Accord de coalition : Dépasser le conditionnel

Le menu politique des cinq prochaines années est servi : l’accord de coalition est certes ambitieux, mais beaucoup (trop) de pistes ne seront a priori qu’étudiées. Et puis reste la question de la faisabilité en cas d’absence de croissance.

À table ! Le menu de la coalition 2018-2023 est servi… reste à savoir à quelle sauce on va être mangé. (Photo : SIP)

Disons-le d’emblée : les pessimistes ont eu droit à quelques surprises en épluchant le document mis en ligne ce lundi. Certaines mesures annoncées dépassent effectivement l’horizon d’attente, comme la gratuité des transports, la légalisation du cannabis ou deux jours fériés de plus. mehr lesen / lire plus

La France paralysée : L’hiver de toutes les colères

Le mouvement des gilets jaunes gagne en ampleur. Les annonces du gouvernement visant à désamorcer le conflit interviennent trop tard.

Pour revendiquer, ils mouillent la chemise… et le gilet. Des gilets jaunes repoussés par les canons à eau des forces de l’ordre, samedi 1er décembre près de l’Arc de Triomphe à Paris. (Photo : EPA-EFE/Yoan Valat)

Impossible, ces jours-ci, de se déplacer en France sans tomber tôt ou tard sur un rond-point arborant un feu de palettes, des pancartes, un abri de fortune. Au milieu, souvent sous une pluie battante, quelques irréductibles, l’obligatoire gilet jaune sur les épaules. Contrairement aux premiers jours, ils ne bloquent plus les voitures. mehr lesen / lire plus

Umweltbewegung: Engagiert und lernwillig

Der Mouvement écologique (Méco) feierte am Mittwochabend 50-jähriges Bestehen. Luxemburgs wichtigste Umwelt-NGO wurde als Jugendgruppe gegründet – ein guter Anlass also, um einen Lokalaugenschein bei „Move“ zu machen.

Move bei der Arbeit. (Foto: woxx/ja)

Donnerstagabend. Das allwöchentliche Treffen von „Move“, der Jugendsektion des Mouvement écologique, hat vor wenigen Minuten begonnen. Ein gutes Dutzend Jugendliche besprechen einen gemeinsamen Vortrag, den sie anlässlich der 50-Jahr-Feier des Méco halten werden. Auf dem Tisch stehen mehrere wiederverwendbare Getränkeflaschen, PET-Flaschen sind hier verpönt. Es klopft an der Tür, die Mouvement-Präsidentin Blanche Weber betritt den kleinen Raum. Sie verkündet, dass der Großherzog, der an der Geburtstagsfeier teilnehmen wird, sich mit dem Nachwuchs des Méco unterhalten möchte. mehr lesen / lire plus

In the Cut: Nackedeis

Mit der Ausstellung „In the Cut. Der männliche Körper in der feministischen Kunst“ rollt die Kuratorin Andrea Jahn Diskussionen über Bildpolitik, Zensur und Sexualität den roten Teppich aus.

Nach 2.000 Jahren Kunstgeschichte war irgendwann Zeit für männliche Verletzlichkeit und Nacktheit. (Foto: Jeune homme au doigt levé (Le Cycle Masculin nr5), Aude du Pasquier Grall)

Menschen steigen in den Bus ein, andere aus. Die meisten haben Kopfhörer auf den Ohren, viele das Handy in der Hand. So auch eine Journalistin, die zwischen Kinderwagen und Anzugträgern bei „WhatsApp“ mit einer befreundeten Künstlerin schreibt. Das Thema in Sprechblasen: die Ausstellung „In the Cut. Der männliche Körper in der feministischen Kunst“ in der Stadtgalerie Saarbrücken – weltweit die erste Schau, die sich explizit mit dem feministischen Blick der Frau auf den männlichen Körper auseinandersetzt. mehr lesen / lire plus

Umverteilung für die woxx

Auch die woxx will ihren Anteil an den großartigen Wahlgeschenken, die von der neuen Regierung versprochen worden sind. Pünktlich zur Mindestlohnerhöhung am 1. Januar passen wir die Abopreise an. Dass wir unseren Abonnent*innen gleich einen Sprung von 90 auf 103 Euro für das normale Jahresabo zumuten, hat vor allem zwei Gründe. Zum einen gilt der aktuelle Abopreis seit Oktober 2012. Da hieß der Premier noch Jean-Claude Juncker – wer kann oder mag sich noch an diese Zeiten erinnern? Zum anderen muss die woxx ihr Geschäftsmodell umkrempeln. Seit die Oekofoire abgeschafft wurde, ist unsere Anzeigen-Geldquelle ziemlich ausgetrocknet. Deshalb holen wir uns das Geld bei denen, die sich am wenigsten wehren können: unseren Leser*innen. mehr lesen / lire plus

Lipödem: Verstärkte Hilfeleistungen gefordert

Die Patiente Vertriedung (PV) und Lipödem Lëtzebuerg fordern zusätzliche Unterstützung für Lipödem-Patient*innen. Beim Lipödem handelt es sich um eine chronische Störung der Fettverteilung im Körper. Zwar ist diese Krankheit nicht heilbar, aber es gibt Behandlungsmaßnahmen – Lymphdrainagen zum Beispiel oder eine Kompressionstherapie. Besagte Organisationen begrüßen, dass neuerdings eine Rückerstattung der Krankenversicherung von 80 Prozent für Flachstrickstrümpfe und eine von 70 Prozent für Lymphdrainagen vorgesehen ist. Wie die Vertreter*innen am Mittwoch der Presse gegenüber erklärten, seien jedoch weitere Nachbesserungen nötig. Man wünsche sich für die Drainage eine Kostenübernahme von 80 oder 90 Prozent, so Michèle Wennmacher von der PV. Auch die 24 Sitzungen pro Rezept reichten längst nicht aus. mehr lesen / lire plus

Keine Angst vorm Killer-Fuchs

Manchmal könnte man meinen, die CSV wäre ständig auf der Suche nach Gründen, um das bei Jäger*innen wenig geliebte Fuchsjagdverbot kritisieren zu können. Vielleicht war es aber auch die berechtigte Sorge um junge Kälber, die die Agronomin Martine Hansen (CSV) zu ihrer parlamentarischen Frage an die Umweltministerin und den Landwirtschaftsminister antrieb. Die nunmehr frischgebackene Fraktionschefin wollte Ende Oktober wissen, ob es Zahlen zu den Fällen gäbe, in denen Kälber von Füchsen angegriffen oder gar getötet worden seien. Carole Dieschbourg (Déi Gréng) und Fernand Etgen (DP) antworteten: Seit 2016 werden solche Vorfälle von der Veterinärverwaltung dokumentiert. Insgesamt sind 30 Meldungen eingegangen – wobei nicht immer eindeutig festgestellt werden konnte, ob die Kadaver nicht post mortem von Füchsen angefressen wurden. mehr lesen / lire plus

Soli-Konzert: Emo rettet das 
Exhaus

Mit gleich zwei Emo-Punk-Bands veranstaltet die Trierer Villa Wuller ein Soli-Konzert für das Exhaus – ein Grund mehr, das Land mal ein Wochenende zu verlassen.

Von den freundlichen Ruinen …

Während das Großherzogtum in Infrastrukturen und Konzertangeboten förmlich ersäuft und die Menschen manchmal Angst haben, ein Konzert zu besuchen, weil sie dann automatisch andere Veranstaltungen verpassen, sieht die Realität in der Nachbarstadt Trier etwas anders aus. Nicht dass die ehemalige kaiserlich-römische Hauptstadt kein Kulturangebot hätte – nur ist hier seit diesem Jahr ein zäher, lokalpolitischer Kampf um das Exhaus entbrannt. Ob es an der politisch linken Ausrichtung der Jugendkulturstätte liegt, die den Stadtoberen nicht mehr schmeckt, am Druck von Rechtsaußen oder anderen, banaleren, ja menschlicheren Gründen wie Brandschutzauflagen, sei dahingestellt. mehr lesen / lire plus

Exposition collective : Ils rêvaient d’un autre monde

Voir l’art comme un autre possible, tel est le thème de la dernière exposition en date à la galerie Zidoun-Bossuyt. Au point de l’affirmer dans son titre : « Un autre monde est possible ».

Il s’agit d’un doux pléonasme que de voir la création comme une réalité alternative. Les artistes se plaisent à déformer le monde pour l’accorder à leur regard. Triturer ses fêlures, s’inspirer de ses souffrances, mais aussi magnifier ses beautés sont le pain quotidien des esprits créatifs.

L’idée de l’exposition « Un autre monde est possible » est venue à sa curatrice, Martine Feipel, sur invitation de la galerie Zidoun-Bossuyt. mehr lesen / lire plus

Nadine Labaki : Kill the Poor

Dans « Capharnaüm », troisième long métrage de Nadine Labaki, la réalisatrice libanaise aborde de front plusieurs thèmes lourds – en particulier l’enfance maltraitée. Le scénario manque toutefois de point de vue, faisant glisser le film sur une pente troublante.

Zain et Jonas, son frère de misère, avec qui il partage une vie tellement dépourvue de sens, que l’eugénisme apparaît comme une solution…

Zain (prononcez : Zè-ne) est un gamin des rues de Beyrouth, débrouillard et fort en gueule. Dans cette chienne de vie qui est la sienne, il essaie de survivre à force de petits boulots et de menus trafics. mehr lesen / lire plus

Steve McQueen : Widows

On pourra regretter une certaine complaisance pour la violence filmée, mais le scénario est bien ficelé et les personnages bien dessinés. Sans ostentation, mais sans compromis, une touche féministe vient se greffer sur ce film de gangsters efficace. Amatrices et amateurs auront leur dose de sensations fortes.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus