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Grande Région : Droit à l’expérience

Quand on parle dérégulation, les syndicats ne se montrent pas très emballés. À l’échelle de la Grande Région, l’exception confirme la règle.

Le Comité économique et social de la Grande Région (CESGR) a vu le jour en 1997, à un moment où la discussion sur une plus forte intégration de cette fameuse « Grande Région »  – laquelle comprenait, en dehors du grand-duché, la Lorraine, les länder allemands Saarland et Rheinland-Pfalz ainsi que la Wallonie – n’en était qu’à ses débuts. La Communauté française et la Communauté germanophone de Belgique ont été intégrées dix ans plus tard.

11 millions d’habitant-e-s

Ces six entités envoient chacune six représentant-e-s issu-e-s de façon paritaire du milieu patronal et syndical, un dernier tiers étant composé « d’un collège composé selon la convenance de chaque région ». mehr lesen / lire plus

Histoire : Sauvé trois fois

Comment se réveiller du cauchemar de l’histoire ? Portrait de G. H., 90 ans, seul survivant d’une famille juive originaire de Medernach.

Monument à la mémoire de la communauté juive de Medernach, entièrement disparue en déportation entre 1940 et 1945. (Photo : Wikimédia)

De tous les survivants de la Shoah que j’ai pu interviewer, G. H. est peut-être celui qui m’aura le plus marqué. Lorsque j’ai eu l’occasion, sous condition d’anonymat et après maintes hésitations de sa part, de rencontrer l’élégant homme de 90 ans (mais qui ne les fait pas) et son épouse dans leur appartement coloré et chaleureux du Limpertsberg, en juillet dernier, j’ai très vite compris que ce qui m’était donné à vivre s’apparentait moins à une interview qu’à une leçon de vie. mehr lesen / lire plus

Iran: Streik mit Zucker

Im Iran solidarisieren sich verschiedene gesellschaftliche Gruppen mit den seit Monaten streikenden Zuckerrohrarbeitern der Fabrik Haft Tappeh. Ihr Arbeitskampf ist nur ein Beispiel für die Schwierigkeiten unabhängiger Gewerkschaften unter dem islamistischen Regime.

Die Unzufriedenheit 
sitzt tief: 
Proteste Anfang vergangenen Jahres gegen hohe Lebensmittelpreise, Arbeitslosigkeit und soziale Ungleichheit 
im Iran. (Foto. Internet)

„Es waren mehr Polizisten und Sicherheitskräfte als Arbeiter in der Fabrik. Ganz klar, um uns einzuschüchtern, damit wir an den betrügerischen Wahlen teilnehmen. Niemand, den ich kenne, hat gewählt, obwohl sie die Stimmabgabefrist zweimal verlängert haben.“ So beschrieb ein Arbeiter der Zuckerrohrmühle und -plantage Haft Tappeh die Wahlen zu den sogenannten Islamischen Arbeiterausschüssen am 31. mehr lesen / lire plus

Konflikt ums Baskenland: Chronologie des Stillstands

Fernando Aramburu hat mit „Patria“ einen Roman über die Folgen des Kampfes der baskischen Unabhängigkeitsbewegung Eta geschrieben. Er zeigt eindrucksvoll, wie der Terror der Separatisten die Gesellschaft im Norden Spaniens spaltete.

Die Angst herrscht in dem Dorf ohne Namen. Bis zum endgültigen Waffenstillstand ist es noch lange hin. Der Kampf der „Euskadi Ta Askatasuna“ (Eta), was für „Baskenland und Freiheit“ steht, ist für die einen ein Befreiungskampf, für die anderen der bloße Terror. Jahrzehntelang hat er die Politik und die Schlagzeilen der Zeitungen Spaniens genau wie die dortigen Abendnachrichten beherrscht, vor allem aber das Leben vieler Menschen gekostet. Und wenn er besonders blutig war, geriet er sogar in die Nachrichten der internationalen Medien. mehr lesen / lire plus

Pflichtlektüre: Heldinnen aus Druckerschwärze

In einem offenen Brief an das Bildungsministerium verlangt die „Voix de jeunes femmes“ (VJF) nach mehr Frau auf dem literarischen Lehrplan. Der Philosoph Norbert Campagna schlägt Alarm.

Die Pflichtlektüre für luxemburgische Abschlussklassen braucht Heldinnen und Frauenfiguren, die weder Sexobjekte noch Sündenböcke sind. (Foto: Pixabay)

Norbert Campagna zeigte sich im Dezember 2018 im „Tageblatt“ empört über den Brief der VJF, die er gleich im ersten Absatz mit dem „Conseil national des femmes du Luxembourg“ (CNFL) gleichsetzt. Missverständnis Nummer eins. Weitere folgen. Während die Jugendgruppe des CNFL eine egalitäre Überarbeitung des festgelegten Leseprogramms für die Abschlussklassen des „enseignement secondaire“ fordert, schreit Campagna Zensur und Fanatismus. mehr lesen / lire plus

Bildungs- und Hochschulpolitik: „Junge Menschen müssen gehört werden“

Seit Jahresbeginn hat die Unel (Union nationale des étudiant-e-s du Luxembourg) eine neue Zusammensetzung. Die woxx hat mit der frischgebackenen Sprecherin, Vicky Reichling, über das Praktikumsgesetz, Wohnraum für Studierende und politischen Aktivismus gesprochen.

Vicky Reichling ist Sprecherin der Unel und studiert zurzeit Physiotherapie in Eindhoven. (Foto: © Vicky Reichling)

woxx: Im letzten Jahr ließ die Unel vor allem mit Kritik am Praktikumsgesetz von sich hören. Werden Sie weiterhin an dem Thema dranbleiben?


Vicky Reichling: An dem Gesetz kritisieren wir nach wie vor, dass für Pflichtpraktika keine und für fakultative Praktika nur eine geringe Bezahlung vorgesehen ist. Bachelor- oder Masterabsolventen und -absolventinnen bekommen zurzeit bei einem Praktikum von ein bis drei Monaten ein Drittel vom nicht qualifizierten Mindestlohn, das sind ungefähr 600 Euro und das reicht einfach nicht. mehr lesen / lire plus

Presserentrée 2019: Rückbesinnung

Xavier Bettel nimmt einen zweiten Anlauf. Davon könnte auch die Reform der Pressehilfe profitieren.

Fotos : woxx

Es war zwar bereits der sechste Empfang der Presse- und Medienschaffenden von Premier- und Medienminister Xavier Bettel am vergangenen Mittwoch, aber reine Routine war er nicht. Ob es daran lag, dass er noch bis zum Wahlabend selber davon ausging, nicht als Premier bestätigt zu werden? Jedenfalls zeigte er eine Attitüde, die bei dem als beratungsresistent geltenden Politiker aufhorchen ließ: Er rief die Eingeladenen und sich selber dazu auf, sich mehr Zeit zu nehmen zur Rückbesinnung auf sich und das eigene Schaffen. Statt nur jedes Jahr bei einem „Patt“ ein Standbild eines Sektors zu machen, der sich in einem rasanten Umbruch befindet, gelte es, das Vertrauensverhältnis zwischen der Politik und ihren Wähler*innen und den Medien und ihrem Publikum mit Vorsicht zu behandeln und darauf zu achten, dass es nicht zerstört werde. mehr lesen / lire plus

Bande dessinée : Mon père est arabe

La récente parution du quatrième tome de « L’Arabe du futur » est l’occasion de passer en revue cette série qui raconte la jeunesse de l’auteur. Un récit de vie augmenté d’une dimension politique, voilà la recette du succès de cette bédé.

Comment peut-on être Arabe ? Au bout de quatre albums de « L’Arabe du futur », c’est la question qu’on se pose, en écho à la phrase de Montesquieu… du moins si l’on en reste au premier degré de lecture des aventures de Riad Sattouf. Parus entre 2014 et 2018, les 25 chapitres sortis à ce jour mettent notamment en scène le père du narrateur, d’origine syrienne. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s : l’Irak, destination sûre ?

Alors que des associations comme Passerell ou le LFR s’émeuvent que les autorités continuent de renvoyer des « cas Dublin » en Italie – malgré le hype autour du « merde alors » d’Asselborn à Salvini – ou s’obsèdent à vouloir pratiquer des tests peu fiables sur les organes génitaux de réfugié-e-s se disant mineur-e-s, Fernand Kartheiser pense déjà plus loin. Se basant sur des déclarations du ministre allemand Heiko Maas et de son collègue irakien Mohammed Ali Alhakim selon lesquelles la sécurité de celles et ceux qui veulent retourner en Irak serait garantie, le député populiste de droite veut savoir combien d’Irakien-ne-s auraient trouvé refuge au grand-duché et s’il ne serait pas grand temps qu’ils retournent dans leur pays en ruines. mehr lesen / lire plus

Agrar-Atlas erschienen

Die deutsche Grünen-nahe Heinrich Böll-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz sowie Le Monde diplomatique den „Agrar-Atlas“ herausgebracht. Nach den Themen Kohle, Energie, Meere, Boden, Fleisch und Agrokonzerne widmet sich die Atlas-Reihe diesmal also der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) und ihrer Folgen für die Landwirtschaft. Wie gewohnt wird die Thematik anhand großer Karten, Infografiken und ergänzenden Texten erläutert. Behandelt wird unter anderem die Frage, welche GAP-Gelder wohin fließen; in welche Länder und in welche Betriebe. Den Direktzahlungen, die zu einem großen Teil an wenige Großbetriebe fließen, ist zum Beispiel ein ganzes Kapitel gewidmet. Aber auch die Bezahlung der Landwirt*innen, der Strukturwandel und der damit einhergehende Biodiversitätsverlust, der Einsatz von Pestiziden sowie die Opfer- und Täterrolle der Landwirtschaft beim Klimawandel werden erklärt. mehr lesen / lire plus

Avant-garde : Dans les bras de la mort

Mardi prochain aura lieu un événement pas comme les autres au Kinosch de la Kufa : épaulé-e-s par le Cotard Collective, les musicien-ne-s Judasz et Nahimana vont invoquer les « récits d’Outre-Monde ».

Judasz et Nahimana : un duo de choc pour choses spirituelles et avant-gardistes.

Quand un collectif s’inspire de Jules Cotard, c’est loin d’être innocent. Ce neurologue, d’ailleurs contemporain de Marcel Proust et suspecté d’avoir inspiré un des personnages d’« À la recherche du temps perdu », est connu surtout pour le syndrome qui porte son nom. Les personnes qui en sont atteintes sont persuadées qu’en réalité, elles sont déjà mortes depuis longtemps et qu’elles se baladent dans des corps en pleine putréfaction. mehr lesen / lire plus

Pernille Fischer Christensen: Becoming Pippi

In der nicht aufhören wollenden Welle an Biopics, die seit einiger Zeit die Kinobildschirme fluten, sticht „Unga Astrid“ aus der Masse heraus – indem es sich über die reine Biografie hinwegsetzt und Universelles anspricht.

Wildes Herumtanzen in der muffigen schwedischen Provinz: Auch die junge Astrid Lindgren war schon… etwas anders.

Wie könnte ein Film über die weltbekannte Schöpferin von Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter besser beginnen als mit einer deftigen Gotteslästerung? Diese stößt die spätere Bestsellerautorin auf dem Rückweg vom sonntäglichen Kirchenbesuch in ihrer Heimatstadt Vimmerby (Provinz Småland) aus, nachdem die Predigt des lokalen Pastors sie wieder einmal fast zu Tode gelangweilt hat. mehr lesen / lire plus

Photographie : Portraits sans âge

La galerie Clairefontaine célèbre ses 30 années d’existence avec une exposition originale et bien sentie : sa propriétaire, Marita Reuter, a demandé au photographe luxembourgeois Marc Wilwert d’immortaliser connu-e-s et inconnu-e-s dans des portraits grand format.

En lançant sa galerie en 1988, Marita Reuter avait fait preuve d’un optimisme qui s’est confirmé au fil des ans. Elle passe alors commande au photographe allemand Ulay de saisir sur sa pellicule des Luxembourgeois-es pour en tirer les portraits. 1988, c’était l’année des Jeux olympiques de Séoul et la quatrième année du premier mandat de Jacques Santer comme premier ministre du grand-duché. Un autre temps, un autre Luxembourg. mehr lesen / lire plus

Haifaa Al Mansour : Mary Shelley

Au moins, c’est équilibré : avec un scénario aussi plat que les personnages sont fades, ce biopic rate toutes les occasions de gagner un tant soit peu en pertinence. Chapeau bas surtout pour Percy Bysshe Shelley, qu’on dirait tout droit sorti d’un nanar vampire pour adolescent-e-s en manque de romantisme kitsch.

Au Kinepolis Kirchberg. Tous les horaires sur le site.

L’évaluation du woxx : O mehr lesen / lire plus