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Informationsrecht für Frauen: Kristina Hänel und der §219a

Weil sie auf ihrer Website Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen bereitstellte, wurde die Gießener Gynäkologin Kristina Hänel 2017 zu einer Geldstrafe verurteilt. In ihrem Tagebuch „Das Politische ist persönlich“ dokumentiert sie ihren Einsatz für das Informationsrecht und die Spuren, die er hinterlässt.

Kristina Hänel (Mitte) wurde, neben den Ärztinnen Natascha Nicklaus und 
Nora Szász (v.l.n.r.), im März 2019 mit dem Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung ausgezeichnet. Die Stiftung würdigte ihren Einsatz für das Informationsrecht von Frauen. (Foto: Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, Deutschland,CC BY-SA 2.0)

Ein gelber Briefumschlag brachte den Stein ins Rollen: „Auf dem Küchentisch liegt ein gelber Brief, mit Stempel drauf. Na ja, mal schnell aufmachen, wird schon irgendwas Offizielles sein, sonst wäre er nicht so gelb.“ Das schrieb Kristina Hänel Anfang August 2017. mehr lesen / lire plus

Ukraine: Der Donbass ist zerstört

Vor fünf Jahren begann der Krieg in der Ostukraine. Der designierte Präsident Wolodymyr Selenskyj, der die Wahl am Sonntag mit über 70 Prozent der Stimmen gewann, will die Einwohner der separatistischen Gebiete für die Ukraine zurückgewinnen. Doch die sozioökonomische Krise in der Region macht eine Lösung des Konflikts schwierig.

Steht auch für die Hoffnung auf Frieden: 
Der designierte ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erhielt umso mehr Stimmen, je näher ein Wahlbezirk am Kriegsgebiet liegt. (Bild: EPA-EFE/Tatyana Zenkovich)

„Hier leben Menschen“, schrieben Bewohner des Donbass in großen Lettern auf ihre Häuser, als 2014 der Krieg begann. Sie wollten damit verhindern, beschossen zu werden. mehr lesen / lire plus

Logement : Une part écrasante dans les dépenses

Le Luxembourg arrive en tête des pays où le taux de risque de pauvreté parmi les personnes qui travaillent est le plus élevé.

Au Luxembourg, « la répartition des richesses se développe en faveur des ménages les plus aisés ». Cette tendance, le tout dernier « Panorama social » de la Chambre des salariés (CSL) vient la confirmer une nouvelle fois, alors que l’écart entre revenus continue à se creuser au fil de rythmes de croissance inégaux entre bas et hauts salaires. Une évolution qu’on remarque également au niveau du pouvoir d’achat, qui a progressé de seulement 2,3 % pour les bas salaires contre 8,1 % pour les hauts salaires. mehr lesen / lire plus

Julia Elisabetta Pitterman (Volt Luxembourg) : « La diversité culturelle, un système qui gagne »

En vue des élections européennes 2019, le woxx interroge une ou deux jeunes candidates toutes les semaines. La série débute avec Julia Elisabetta Pitterman de la liste Volt Luxembourg.

Photo : Volt

woxx : Votre candidature pour Volt Luxembourg lors des élections européennes marque le début de votre carrière politique. Pourquoi ce choix ?


Julia Elisabetta Pitterman : La situation actuelle de l’Europe offre un moment opportun pour entrer dans le monde politique. Volt est le fruit d’une dynamique jeune qui est née au moment du Brexit, née de l’idée qu’il faut changer l’Europe à tous les niveaux. On valorise la démocratie, l’engagement des jeunes, le dialogue avec la société civile, la transparence et la diversité. mehr lesen / lire plus

Martine Kemp (CSV): „Es geht nicht, dass Zug fahren teurer ist als fliegen“

Martine Kemp ist die jüngste Kandidatin auf der Europa-Liste der CSV. Die Ingenieur-Studentin wurde von der CSJ nominiert.

Foto: woxx

woxx: Sie haben Ihr Studium „Traffic and Transport“ zu einer Art Leitfaden Ihres politischen Programms gemacht. Was muss in Europa alles in Sachen Transportpolitik passieren? 


Martine Kemp: Im Straßenverkehr denke ich an das jüngste „Mobility Package“. Es geht dabei unter anderem um strengere Sicherheitskonzepte, die helfen, Verkehrstote zu vermeiden. Hier hat es sicher Fortschritte gegeben, aber wir zählen immer noch 25.000 Verkehrstote im Jahr. Bis 2050 wollen wir hier eine Null schreiben können. Im Bereich des Schienenverkehrs geht es um eine Standardisierung des ganzen Systems. mehr lesen / lire plus

Großherzog Jean: Staatsbeamter Nr. 1

Der Tod des Monarchen hat das Land in eine Nostalgiespirale gesogen. Sehnsüchtig wird alten, vermeintlich besseren Zeiten nachgetrauert – doch welche Rolle spielte der ehemalige Großherzog?

Zugegeben, für Monarchie-Kriti-ker*innen ist es schwer, große Makel an Großherzog Jean festzustellen. Diskret und pflichtbewusst war er, und skandalfrei noch dazu, und auch warmherzig soll er gewesen sein. Das hat zwar sicher seinen Marktwert in der Klatschpresse fast auf null gesetzt, lässt sich aber sehr gut als Nation-Branding-Masche verkaufen und auch den Kindern soll dies nun beigebracht werden – wie Minister Meisch in einem Moment patriotischen Überschwangs und Europawahlkampftaktik auf RTL verkündete.

Großherzog Jean ist auch der erste Service-Monarch in den Diensten der ökonomischen Entwicklung Luxemburgs geworden.

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EU-Wahlen: Wenig Einsen und viele Nullen

Wie soll die europäische Netz- und Digitalpolitik aussehen? Dafür, dass es um die Zukunft der Wirtschaft geht, sind die Parteien erstaunlich schweigsam.

Linux ist – auch – ein Waschmittel. In erster Linie steht der Name jedoch für ein quelloffenes Betriebssystem. Sollte die EU solche frei verfügbare Software und ihre Entwickler*innen fördern? (Foto: public domain)

Auch dreißig Jahre nach der Erfindung des World Wide Webs und über ein Jahrzehnt nach der Markteinführung von Smartphones scheint es so, als wäre dieses Internet und überhaupt alles, was irgendwie mit Computern zu tun hat, immer noch „Neuland“ für viele Politiker*innen. Das Schlagwort Digitalisierung darf zwar in keiner Wahlkampfrede fehlen, aber die Inhalte, die sich dahinter verstecken, sind oft unklar. mehr lesen / lire plus

Suizidprävention: Wenn schon wenige Worte helfen

Was ist der Unterschied zwischen Depressions- und Suizidprävention und wieso ist es wichtig, die ganze Bevölkerung zu sensibilisieren? Wir haben mit der Psychologin Elisabeth Seimetz von der Ligue luxembourgeoise d’hygiène mentale gesprochen.

Elisabeth Seimetz arbeitet seit 2016 im Service information et prévention der Ligue luxembourgeoise d’hygiène mentale. (Foto: Elisabeth Seimetz)

woxx: Vor Kurzem ist Ihre Kampagne „Angscht: Komm mir schwätzen driwwer“ gestartet. Wieso haben Sie den Fokus auf Angststörungen gelegt?


Elisabeth Seimetz: Ungefähr 90 Prozent der Menschen, die sich umgebracht haben, hatten eine psychische Krankheit. Um die 70 Prozent davon litten an Depressionen. In einer ersten Kampagne widmeten wir uns deshalb dem Thema Depression, einer der häufigsten psychischen Krankheiten. mehr lesen / lire plus

Greenpeace Beluga II legt in Remich an

Es wird unheimlich an der Remicher Esplanade. Am Wochenende kehrt das Greenpeace-Schiff Beluga II zum zweiten Mal in luxemburgische Gewässer zurück – mit einem angeblich riesigen Plastikmonster an Bord. Ehrenamtliche Helfer*innen der Umweltorganisation haben das Monster aus Plastikverpackungen zusammengebaut. Wer es wagt, kann das Schiff am Samstag und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr besichtigen (auf der Höhe der Anlagestelle Marie-Astrid). Die Aktion findet im Rahmen der Anti-Plastik-Kampagne von Greenpeace statt. Auf noplastic.lu ruft die Organisation derzeit zur Unterzeichnung ihres Manifests auf: Sie fordert mehr Transparenz von den Großkonzernen bezüglich verwendeter Kunststoffe, und m¨chste sie dazu verpflichten, ihren Plastikverbrauch zu reduzieren sowie sich jährliche Ziele für die Verringerung ihres „Plastik-Fußabdrucks“ zu setzen. mehr lesen / lire plus

Europe : accord commercial contre climat ?

On se rappelle la mobilisation contre le Ceta et le TTIP, accords de libre-échange avec le Canada et les États-Unis. Le premier est passé, le second semblait mort et enterré, grâce a Donald Trump et son retrait de l’accord de Paris sur le climat. Hélas, depuis la mi-avril, la Commission européenne peut à nouveau négocier un accord commercial transatlantique. « Cela envoie un message malvenu, en particulier à des pays comme l’Australie et le Brésil, qui ont récemment envisagé de réduire leur engagement [climatique] », a commenté le site de news européennes Euractiv. Déi Lénk ont également mis en garde contre cette initiative, qui réintroduirait « le TTIP par la porte arrière ». mehr lesen / lire plus

Festival : Pensez printemps !

Pour sa quinzième édition, le festival Out of the Crowd ne change rien à son ambition de montrer les dernières évolutions de la musique contemporaine dans la joie et la bonne humeur.

Photo : Beak>

La bonne nouvelle en premier : l’Out of the Crowd 2019 n’est pas annulé pour cause de deuil national. Contrairement à la ville d’Esch-sur-Alzette qui vient de reporter sa Nuit de la culture à septembre (plus de détails dans notre édition online), le collectif Schalltot maintient son festival à la date prévue, ce samedi 27 avril.

La programmation est comme d’habitude concentrée sur quelques poids lourds du moment, des découvertes, ainsi que des artistes locaux qui s’harmonisent avec le reste. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : High Life

Dans « High Life », la réalisatrice Claire Denis imagine le dernier espoir de l’humanité dans un trou noir. Un film ambitieux, mais qui s’égare trop souvent pour tenir la route.

Bébé à bord… pour très, très longtemps.

Quand c’est foutu, c’est foutu : dans un futur pas si lointain, la Terre est définitivement en rade de ressources naturelles. Pourtant, vu que la cruauté est une ressource inépuisable, l’humanité a concocté un plan aussi simple que pervers : envoyer dans l’espace des colonies de condamné-e-s à mort à la recherche d’une source d’énergie inépuisable, supposée se trouver près d’un trou noir. mehr lesen / lire plus

Dessin/livre d’artiste : Beim Angel a Lazzari

La série des expositions « Intro » à la galerie Beim Engel continue, avec cette fois un large aperçu d’illustrations de Marc Angel couplé à un étonnant livre de Camille Rina Lazzari.

Depuis juin 2017, le ministère de la Culture promeut les artistes du cru en organisant régulièrement dans sa galerie des expositions sous le sigle « Intro ». Une sorte de nation branding artistique dont le woxx s’est forcément déjà fait l’écho, regrettant parfois aussi l’absence d’un véritable travail de commissariat d’exposition. Le principe du projet ne semble pas avoir beaucoup évolué depuis l’arrivée de la très motivée ministre de la Culture Sam Tanson, mais l’actuel volet, consacré en grande partie au dessin, mais aussi à un livre d’artiste un peu particulier, a le mérite de bénéficier d’une lisibilité claire quant à l’intention. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Tanguy, le retour

Le lent démarrage de cette comédie qui se repose sur ses acquis n’aide pas à déclencher les rires. Si Chatiliez retrouve après l’exposition un peu de sa verve passée, celle-ci se fonde plutôt sur la sympathie qu’il a su inspirer pour les personnages du « Tanguy » de 2001. Une suite pas entièrement convaincante.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus