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CFL, SBB und ein Fahrrad
: Sag mir, wie du fährst …


Was ist das ideale Verkehrsmittel? Bei der Suche danach, auf Zug- und Busbänken, zu Fuß und im Sattel, habe ich einiges über Luxemburg und meine neue Heimat, die Schweiz, erfahren.

Der gute alte eidgenössische Zugführer … 
exklusiv für den Extrazug „125 Jahre Gotthardbahn“ 2007.
 (Wikimedia/Lord Koxinga/CC BY-SA 3.0SBB-)

„Lëtzebuerg Endstatioun – Luxembourg terminus du train“. Wir rollen in Luxemburg-Stadt ein. Die Stimme klingt, bedingt durch die Aufnahme, mechanisch, aber nicht roboterhaft. Eine junge, freundliche, zeitgenössische Luxemburgerin sorgt dafür, dass alle wissen, wo sie dran sind. Dies suggeriert der Tonfall. Eine Stimme, auf die man den Aufkleber „Let’s make it happen“ kleben könnte. mehr lesen / lire plus

Kolumbien
: Hip in den Guerillakrieg


Die Demobilisierung der größten kolumbianischen Guerilla Farc hat zum Erstarken der anderen revolutionären Miliz, der ELN, geführt. Um ihre gesellschaftliche Basis auszubauen, bemüht sich die Truppe um einen modernen Anstrich und will sich stärker an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren. Ein Besuch vor Ort.

Präsenz zeigen: Der ELN ist bemüht, das ehemals von der Farc gehaltene Territorium unter seine Kontrolle zu bringen. (Foto: Tatyana Zambrano
)

Trauben schwarzer und roter Luftballons baumeln im Wind. Musik dröhnt aus meterhohen Boxen, die neben einer improvisierten Bühne stehen. Kinder und Jugendliche tollen auf dem Platz davor herum, tanzen zur Musik oder schauen gemeinsam mit einigen Erwachsenen einem Fußballspiel auf dem Bolzplatz zu. mehr lesen / lire plus

Von Wölfen und Wildschweinen

Piratepartei-Abgeordneter Marc Goergen wollte von Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) und Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) wissen, wie es um die Wiederansiedlung von Wolf und Luchs in Luxemburg aussieht. Die Regierung begrüße zwar die Rückkehr dieser Arten im Land, es würden jedoch keine besonderen Maßnahmen getroffen, um diese herbeizuführen, hieß es in der Antwort, die sich vor allem auf den Wolfsmanagementplan berief, der 2017 veröffentlicht wurde. Darin sind Entschädigungen für Landwirt*innen und Sensibilisierungsmaßnahmen vorgesehen. Außerdem stellte Goergen einige Fragen, die die „Zone blanche“ zur Eindämmung der afrikanischen Schweinepest im Südosten des Landes betrafen. Er wollte wissen, welche Art von Fallen dort benutzt werden, um die Wildschweinpopulation zu dezimieren. mehr lesen / lire plus

CNS: Sorgenkinder und nackte Zahlen

Die Caisse nationale de santé (CNS) hat ihren Jahresbericht 2018 vorgelegt. Eine der am meisten thematisierten Neuerungen im Gesundheitswesen dürfte die Einführung der Reform der Pflegeversicherung gewesen sein, die nach einer Überarbeitung im September 2018 in Kraft trat. Die CNS spricht in ihrem Bericht von den „vives discussions“, die die Reform bereits während der Projektphase begleiteten. Stress gab es auch mit der Association de médecins et médecins-dentistes Luxembourg (AMMD), unter anderem in Bezug auf die Nomenklatur. Die AMMD übte wiederholt scharfe Kritik an der CNS und der Regierung. Zwar gab es in puncto Nomenklatur Erfolge in der „chirurgie digestive“ und der „chirurgie des prothèses orthopédiques“, doch bedauert die CNS, dass die Arbeit an anderen Dossiers aufgrund politischer Unstimmigkeiten gestoppt wurde. mehr lesen / lire plus

Junge Menschen in Luxemburg: Verwirrende Ansammlung von Befunden

In einer kürzlich veröffentlichten Publikation widmet sich der Statec der Jugend. Die Kollage aus vorangegangenen Studien ist in dieser Form jedoch nur wenig aussagekräftig.

(flickr.com)

Wie viele Menschen heiraten jung? Wie steht es um die Gesundheit junger Menschen? Wie viele arbeiten in Teilzeit? In einem kürzlich publizierten Dokument hat der Statec entsprechende Zahlen für das Jahr 2018 zusammengetragen. Konkret geht es um die 169 851 in Luxemburg wohnenden Personen unter 25 Jahren. Im Jahr 2018 waren rund 27 Prozent der Gesamtbevölkerung in dieser Altersgruppe, drei Prozent weniger als noch 2001. 55,8 Prozent davon verfügen über die luxemburgische Staatsbürgerschaft.

4,7 Prozent waren 2018 arbeitslos, davon mehr Männer als Frauen. mehr lesen / lire plus

Changement climatique : C’est arrivé près de chez vous

La tornade du weekend dernier devrait provoquer davantage qu’un sursaut de solidarité nationale et de discussions avec les assurances – et enfin faire bouger concrètement les lignes dans la lutte contre le changement climatique.

(Jason Weingart/Wikipedia)

Certes, la tornade qui a frappé les communes de Pétange et de Bascharage vendredi dernier n’est pas un signe d’une quelconque apocalypse climatologique imminente. Le Luxembourg est régulièrement hanté par des phénomènes météorologiques extrêmes, en dépit de son climat plutôt médiocre. La tempête de 1990 qui a fait des centaines de millions d’euros de dégâts ou encore les inondations récentes au Mullerthal en témoignent.

Le même gouvernement qui s’est précipité au chevet des sinistré-e-s a aussi refusé d’acter l’urgence climatique pour des raisons politico-politiciennes.

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Klimawandel
: Die Kühe, 
der Wald und das Klima


Vergangene Woche wurde der neue Spezialbericht des UN-Klimarates IPCC vorgestellt. Die Art und Weise, wie wir unser Land nutzen, beeinflusst das Klima auf vielfältige Art und Weise. Änderungen sind dringend nötig.

Die Erhaltung von kohlenstoffreichen Lebensräume wie Mooren – im Bild als Beispiel das Hohe Venn in Belgien – ist laut dem IPCC eine der klimaschützenden Maßnahmen, die schnell umgesetzt werden kann. (FOTO: PIXABAY)

Die Berichte des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) haben die unangenehme Angewohnheit, nicht unbedingt Optimismus hervorzurufen. Letztes Jahr hat der Spezialbericht zu einer globalen Erwärmung von 1,5 Grad Celsius im globalen Mittel die Erkenntnis gebracht, dass das bisherige politisch formulierte Ziel, die Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken in Wahrheit eine düstere Zukunftsvision für das Leben auf unserem Planeten darstellt. mehr lesen / lire plus

Philosophie 
: Raconter après Auschwitz

Dans son dernier livre, le philosophe luxo-américain Rodolphe Gasché se penche sur le mutisme de rescapés d’Auschwitz.

Vue aérienne des trois camps principaux d’Auschwitz, prise depuis un avion de reconnaissance de l’armée de l’air sud-africaine. (Bildquelle : wikimedia.org/ U.S. National Archives and Records Administration)

La faculté de transformer sa vie en récit intérieur, et ainsi de lui donner un sens et d’interagir avec ceux et celles qui nous entourent en le partageant, a longtemps été considérée comme une qualité « intrinsèque » de l’être humain, comme le rappelle Rodolphe Gasché dans son dernier livre. La philosophie même est en partie fondée sur cette évidence apparente. mehr lesen / lire plus

Kolla Festival: Mehr als Hippietralala

Dieses Wochenende findet vom 16. bis zum 18. August das multidisziplinäre Kolla-Festival auf dem Mirador-Gelände in Steinfort statt. Es handelt sich dabei um eine vielseitige Veranstaltung, die mittlerweile den Kinderschuhen entschlüpft und zu einem wichtigen Fixpunkt in der luxemburgischen Kulturszene geworden ist.

„Das Kolla-Festival setzt auf die Kombination unterschiedlicher Genres. Zwar zählt es zu den kleineren Festivals in Luxemburg, doch es hat einiges an Kunst und Kultur zu bieten.“

Groß war die Trauer als das Food for Your Senses Festival im vergangenen Mai sein eigenes Ableben im Rahmen des sogenannten „Funeral Feast“ auf Kirchberg feierte. In so manchem Abgesang hieß es, das alternative Format, das über ein Jahrzehnt den Kulturbetrieb geprägt hatte, hinterlasse eine Festival-Wüste. mehr lesen / lire plus

Jean Weyrich: Als die Tram noch dem Auto weichen musste

Die erste Werkschau des Fotografen Jean Weyrich (1930-2004) zeigt einen Querschnitt des bürgerlichen Lebens in den 1960er- und frühen 1970er-Jahren, fördert jedoch wenig Neues zutage. Wo sie die verkehrspolitischen Umbrüche jener Zeit beleuchtet, ist die Ausstellung allerdings sehenswert.

(Ccopyright Photothèque VDL)

Gleich am Anfang der Ausstellung „Jean Weyrich, gentleman photojournaliste“ zeigt eine Aufnahme aus den frühen 1960ern, eine Straßenbahn welche die Côte d’Eich hinunterfährt, während darüber die Großherzogin-Charlotte-Brücke errichtet wird. Die Bildunterschrift weist darauf hin, dass an diesem Ort seit Kurzem wieder eine Tram fährt – über die Brücke, deren Eröffnung einst mit dem Siegeszug des Kraftfahrzeugs im Stadtverkehr einherging. Der Kreis schließt sich, so scheint es. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Les plus belles années d’une vie

Il fallait le faire. Avec « Les plus belles années d’une vie », Claude Lelouch réunit les personnages d’« Un homme et une femme » et leurs interprètes après un demi-siècle. Grâce à une distribution qui brille et malgré les « leloucheries » habituelles, le film touchera autant les nostalgiques que les cinéphiles.

Le monde a bien changé : dans « Un homme et une femme », il n’y avait ni portables ni placement de produit. Mais l’émotion reste. (Photo : Metropolitan FilmExport)

Dans la torpeur de l’été grand-ducal, il n’est souvent pas facile de trouver le film qui aura l’honneur d’une page critique dans le woxx. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Midsommar

Après « Hereditary », Ari Aster veut frapper un grand coup et se poser en tête de peloton de l’horreur art et essai. Le pari est à moitié réussi : si l’idée est excellente, la réalisation soignée et la photographie somptueuse, le cinéaste se regarde trop filmer et étire en longueur une histoire qui finit par perdre son intensité.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus