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Hongkong: Wunsch und Wirklichkeit

Die Proteste in Hongkong erregen weltweit Aufmerksamkeit. Internationale Unterstützung wird der Bewegung allerdings kaum helfen. Auch ein geplantes US-Gesetz, das Sanktionen gegen China erlaubt, ist nicht nur der Freiheitsliebe geschuldet.

Mit Schirm und Sprühdose: Proteste gegen das Vermummungsverbot am 6. Oktober in Hongkong. (Foto: EPA-EFE/Miguel Candela)

Die Behörden hatten Demonstrationen am chinesischen Nationalfeiertag in Hongkong eigentlich verboten. Während die Partei- und Staatsführung am Dienstag voriger Woche mit großem Pomp und Militärparaden den 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik feierte, protestierten in Hongkong erneut Zehntausende Menschen gegen den Einfluss Chinas auf die Sonderverwaltungszone. Tausende Polizisten waren mit Tränengas, Gummigeschossen und Wasserwerfern gegen die Demonstrierenden im Einsatz. mehr lesen / lire plus

EU-Migrationspolitik: Auf dem Rücken der Kurden

Wenig Begeisterung zeigten die EU-Innenminister*innen in Luxemburg für eine freiwillige Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen. Darüber hinaus setzt man migrationspolitisch weiter auf die Türkei – die in Nordsyrien einmal mehr Fakten schafft.

Einmal mehr von einstigen Verbündeten ans Messer geliefert: Die kurdische Miliz YPG in Nordsyrien. (Foto: Wikimedia Commons)

Ohne konkrete Ergebnisse in migrationspolitischen Fragen ist das Treffen der EU-Innenminister*innen Anfang dieser Woche in Luxemburg verlaufen. Deutschland und Frankreich hatten dort ihren Plan für einen vorübergehenden und freiwilligen Verteilungsmechanismus für aus dem Mittelmeer gerettete Migrant*innen präsentiert.

Beide Länder hatten in Aussicht gestellt, jeweils ein Viertel der Betroffenen bei sich aufzunehmen, um dem gemeinsam mit Italien und Malta ausgearbeiteten Vorhaben Kontur zu verleihen. mehr lesen / lire plus

World Musik: Tanzende Seidenstraße

Das Samarkand-Musikfestival zeigt die Seidenstraßenmetropole mit Kultur statt Kommerz. Bericht über einen Besuch beim „Sharq Taronalari“-Festival.

Hauptschauplatz des Sharq Taronalari-Festivals: der historische Registan-Platz. (Foto: Willi Klopottek)

Vom 26. bis zum 30. August ging zum zwölften Mal das im zweijährigen Rhythmus stattfindende internationale Musikfestival „Sharq Taronalari“ in der berühmten Stadt Samarkand in Usbekistan über die Bühne. Der Name bedeutet „Melodien des Ostens“ und es handelt sich dabei um eine der bedeutendsten und größten Musikveranstaltungen in Zentralasien. Samarkand ist einer der legendären Orte der Seidenstraße, über die seit der Antike Europa und Asien Kontakte pflegen. Wenn heute von der neuen Seidenstraße gesprochen wird, geht es um billige Massenware. mehr lesen / lire plus

État de la nation : Le climat, nouveau dada

Mauvais, le discours de Bettel ? Non, car le choix de le consacrer au climat était pertinent. Si, parce que, en dessous de la grandeur des formules, on devine la petitesse des politiques qui vont suivre.

Ne coulera point. Chantier de l’Olympic, sister-ship du Titanic. Quel avenir, quel modèle pour le Luxembourg ? (Photo: Robert John Welch, George Grantham Bain Collection, Library of Congress)

« Quand on a des visions, faut aller voir le médecin. » La fameuse boutade de Jacques Santer symbolise le manque d’éclat du CSV d’avant l’ère Juncker. L’ancien premier ministre par contre avait fait son miel des grandes visions. mehr lesen / lire plus

Afrique-Europe : Accords à double tranchant

En marge de la déclaration sur l’état de la nation et des interminables batailles politico-politiciennes qui s’ensuivent, la Chambre des député-e-s a ratifié une multitude d’accords de partenariat économique avec des pays africains – qui risquent de ne pas leur être profitables.

Illustration : Pixabay_Artsydee

Sur le papier, ça sonne bien, il faut l’admettre : « L’objectif des APE (accords de partenariat économique, ndlr) est d’ouvrir le marché communautaire le plus largement possible aux pays ACP (Afrique, Caraïbes et Pacifique, ndlr), sur le modèle de l’initiative européenne « tout sauf les armes » (TSA). (…) Les dispositions de l’accord de Cotonou sur les droits de l’homme, le développement durable et sur le dialogue avec les parlements et la société civile vont continuer à s’appliquer. mehr lesen / lire plus

Trauerarbeit und Minderjährige: „Trauer verschwindet nicht, weil man sie ignoriert.“

Die „Trauerwalliss“ von „Omega 90“ gibt Anhaltspunkte für den unmittelbaren Umgang mit Trauerfällen in der Schule oder Betreuungsstrukturen für Kinder und Jugendliche. Ein Gespräch mit der Psychologin Martine Hentges über Tod und Tabu, unnötige Schutzmaßnahmen und die Sprachen der Trauer.

Zur Person: 
Martine Hentges ist Psychologin. Bei „Omega 90“ begleitet sie vorwiegend Kinder und Jugendliche bei der Trauerarbeit. 
(Fotos: Omega 90)

woxx: Frau Hentges, der Kinder- und Jugendservice von „Omega 90“ besteht seit vielen Jahren. Das Konzept der „Trauerwalliss“ in Schulen und Institutionen im Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung ist neu. Worin besteht der Vorteil des Koffers?


Martine Hentges: Der Inhalt des Koffers – didaktisches Material, Raumgestaltungsutensilien, Bücher – ist auf den Einsatz in den entsprechenden Infrastrukturen zurechtgeschnitten. mehr lesen / lire plus

Luxemburgs Einsatz gegen Abholzung

Setzt sich Luxemburg gegen die Abholzung ein? Dies ist eine der Fragen mit denen sich der CSV-Abgeordnete Paul Galles kürzlich an Umweltministerin Carole Dieschbourg und Kooperationsministerin Paulette Lenert wandte. In ihrer Antwort verweist diese auf das Projekt MAE/013, in dessen Rahmen die Entwicklungsagentur Lux-Developement eine technische Assistenz für das Projekt „Foresty and Climate Chance Fund“ (FCCF) leiste. In Bezug auf ein Projekt der Universität Wien in Costa Rica mit dem Ziel, den Esquinas-Wald vor Abholzung zu schützen, wollte Galles unter anderem wissen, ob sich die Luxemburger Regierung eine ähnliche Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg vorstellen könne. Auch wenn die Ministerinnen nicht explizit auf diese Frage eingehen, so heben sie hervor, dass Luxemburg mit 300.000 Euro ein Projekt der ONG Rainforest Luxembourg asbl in Costa Rica unterstütze. mehr lesen / lire plus

Durabilité, es-tu là ?

Oui, le « Nohaltegkeetscheck » (NHC) sera bientôt introduit dans les procédures législatives luxembourgeoises, c’est ce qui ressort de la réponse à une question parlementaire de Paul Galles (CSV). Rappelons qu’il s’agit d’une analyse de la compatibilité des nouveaux textes de loi avec les objectifs du développement durable, réclamée depuis longtemps par les ONG environnementales. Le député de l’opposition renvoie à l’accord de coalition de 2018 qui annonce l’introduction du NHC, mais omet de taquiner le gouvernement sur le fait qu’une telle annonce – sans suite – se trouvait déjà dans l’accord de 2013. Toujours est-il que le NHC devrait voir le jour avant 2023, puisque, selon la réponse, « les efforts ont été doublés au début de l’année 2019 ». mehr lesen / lire plus

Indie-Krautrock-Elektro: Geiz ist geil

Von Spar sind eins der Wechselbälger der deutschen Musiklandschaft. Seit Anfang der 2000er beweisen die Kölner, dass es durchaus noch möglich ist, sich mit jedem Album neu zu erfinden.

Nicht sparsam mit Erneuerung: Von Spar. (Photo : Jan Lankisch)

Wir erinnern uns an den Anfang dieses Jahrtausends in Deutschlands Indie-Szene: Die Hamburger von Tocotronic mit „KOOK“ und die Sterne mit „Irres Licht“ hatten gerade die Diskurshoheit komplett erobert, es galt als schick, mit Seitenscheitel und Streberbrille in Jogginghosen herumzulaufen, und je egaler es war, was man an Texten zusammenschrieb, desto besser. Als ob die „Anything Goes“-Postmoderne noch einen letzten Aufschrei ausstieße, vor der Finanzkrise und den düsteren Zeiten, durch die wir jetzt gondeln. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Portrait de la jeune fille en feu

„Portrait de la jeune fille en feu“ zeigt das entfesselte Begehren zwischen zwei völlig ebenbürtigen Frauen – ein starkes feministisches Statement, das unter queeren Filmen seinesgleichen sucht.

Fotos: m2k Films

Was unzähligen queeren Filmen gemeinsam ist, ist der Altersunterschied zwischen den Liebenden. Als könnte sich sexuelles Begehren nur aufgrund eines hierarchischen Verhältnisses entwickeln. Das ist nur eine von vielen Konventionen des queeren Films, die Céline Sciamma in ihrem neusten Werk „Portrait de la jeune fille en feu“ unterwandert.

Der Film spielt auf einer Insel der französischen Bretagne des 18. Jahrhunderts. Die Malerin Marianne (Noémie Merlant) wurde von einer Gräfin damit beauftragt, ein Porträt ihrer Tochter Héloïse (Adèle Haenel) anzufertigen, auf dessen Grundlage sich ein potenzieller Freier entweder für oder gegen eine Ehe mit ihr entscheiden soll. mehr lesen / lire plus

Photographie : Bas les murs !

« Down with Walls ! », c’est le titre de l’exposition que proposent Neimënster et l’Institut Pierre Werner dans le cadre du festival CinEast. À travers six regards croisés (dont un double), elle montre tant le chemin parcouru depuis la chute physique du mur de Berlin que celui qu’il reste à parcourir dans les têtes.

Il y a 30 ans, la chute du Mur suscitait une vague d’espoir et d’optimisme : enfin les barbelés et les clôtures allaient tomber entre pays, entre économies, entre peuples. Si un tel processus s’est effectivement enclenché à ce moment-là, force est de constater aujourd’hui qu’il a laissé sur la touche certaines communautés et, pire, qu’il s’est sérieusement enrayé avec la construction de nouvelles barrières physiques ou mentales. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Alice et le maire

Peut-être un peu simple et linéaire, le film reste tout de même une plongée sans doigt accusateur dans les coulisses d’une politique faite de communication plutôt que d’idées et d’action. Sa vision plutôt empathique, grâce notamment à une belle distribution, tranche avec les discours habituels, et tant mieux.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus