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Belgien: Unsichtbar und ungeschützt

Vietnamesische Migranten, die in Großbritannien auf ein besseres Leben hoffen, nutzen meist eigene Transitnetzwerke. Auch ihr Weg führt häufig über Belgien – unter Bedingungen, die ausbeuterisch und gefährlich sind.

Qualvoll erstickt: Die britische Polizei stellt den LKW mit dem Kühlcontainer sicher, in dem am 23. Oktober 2019 
in Grays nahe London die Leichen von 39 vietnamesischen Migranten gefunden wurden. (Foto: EPA-EFE/ Vickie Flores)

Zwischen Strand und Hafengelände der belgischen Hafenstadt Zeebrügge zieht sich ein Pier weit hinaus in die Nordsee. Am frühen Nachmittag des 22. Oktober 2019 legt hier ein Frachtschiff ab, auf dem sich 39 Menschen in einem Kühlcontainer verborgen halten. mehr lesen / lire plus

Jagd auf Mufflons: Sympathische Schädlinge

Wildschafe werden im Raum Echternach zunehmend zum Problem – und sollen deswegen bejagt werden. Der Umgang mit invasiven Arten ist nicht einfach.

Mufflons sind in Luxemburg nicht einheimisch. Weil sie im Wald bei Echternach viel Schaden anrichten, wird nun eine administrative Jagd auf sie organisiert. (Foto: CC-BY-SA wikimedia/Rufus46)

„D’Muffele passe bei Iechternach wéi d’Sprangprozessioun – och si hopse gäre ronderëm“. In einem Video der Piratepartei, das mit der Löwenzahn-Titelmusik unterlegt wurde, wird mit einfachen Worten im Stile der „Sendung mit der Maus“ der Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) und dem Echternacher Bürgermeister Yves Wengler (CSV) unterstellt, die Mufflons im Raum Echternach aus nicht nachvollziehbaren Gründen töten zu wollen. mehr lesen / lire plus

Glyphosatverbot: Freude bei Naturschutzorganisationen

Der Einsatz von Glyphosat wird in Luxemburg ab 2021 Geschichte sein. Naturschutzorganisationen feiern diese Entscheidung und fordern weitere Schritte.

Die Aktivist*innen von Move demonstrierten in Berlin für eine europaweite Agrarwende. (Foto: Move)

Ab dem 1. Februar erlischt die Zulassung für Glyphosat in Luxemburg. Danach dürfen nur noch bis zum 30. Juni Lagerbestände verkauft werden, die Benutzung des Herbizids ist bis zum 31. Dezember erlaubt. Bei den Naturschutzorganisationen Mouvement écologique und Natur&Ëmwelt ist die Freude groß. Der Méco schrieb in einer Presseaussendung, man begrüße die Entscheidung ausdrücklich und appelliere an alle Akteur*innen, bereits jetzt auf den Verkauf und die Verwendung zu verzichten. mehr lesen / lire plus

Devoir de vigilance des sociétés multinationales : « Un cadre juridique international très défaillant »

Etika, Attac et l’Initiative pour un devoir de vigilance au Luxembourg invitent mardi prochain à un lunch-débat sous le thème du devoir de vigilance des sociétés multinationales. Le woxx s’est entretenu avec l’invité du jour, Olivier Petitjean, coordinateur de l’Observatoire des multinationales et auteur d’un livre qui relate la longue lutte pour obtenir, en France, une loi spécifique en la matière.

Olivier Petitjean est un journaliste qui coordonne depuis 2017 l’Observatoire des multinationales, une plateforme en ligne devenue l’une des sources d’information les plus importantes sur les comportements sociaux et environnementaux des multinationales du CAC 40 et au-delà. 
Auparavant, il a travaillé dans le secteur de la solidarité internationale et de l’édition, en France et en Nouvelle-Zélande.

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Luanda Leaks : L’ingénieure

Les Luanda Leaks révèlent les réseaux fignolés par la fille de l’ex-président angolais, Isabel dos Santos, et son mari, Sindika Dokolo, pour faire transiter à travers le monde l’argent sorti de l’Angola. Le grand-duché a aussi été un relais pour le couple.

Isabel dos Santos n’a pas qu’utilisé sa proximité familiale avec son père pour se mettre à la tête de la Sonangol, elle a régné sur un empire de plus de 400 firmes. (© Marwen Ben Mustapha – Inkyfada – ICIJ)

« Si je devais synthétiser en quelques mots qui je suis, je dirais que je suis : angolaise, femme, mère, cheffe d’entreprise et femme d’affaires » – c’est ainsi qu’Isabel dos Santos se présente au monde sur son site web. mehr lesen / lire plus

Luanda Leaks : « Il y a beaucoup d’espoir dans le pays »

Estelle Maussion est journaliste, correspondante de Radio France internationale et de l’agence France-Presse – installée à Luanda depuis 2012. En 2019, elle a publié « La dos Santos Company – mainmise sur l’Angola » aux éditions Karthala.

Pour Estelle Maussion, l’Angola est un État particulier en Afrique : porte d’entrée de la Chine sur le continent africain, il se trouve aussi à un moment clé où les choses pourraient s’améliorer pour la population lésée. (© aucomptoirangolais.wordpress.com)

woxx : Est-ce que le changement de régime en Angola, après le départ de José Eduardo dos Santos, est réel – ou est-ce juste une continuité du régime MPLA ?
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Medienfreiheit: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Am Montag findet mit Beteiligung der woxx ein Public Forum zur Freiheit der Medien in Luxemburg statt.

Fotos: Pixabay

Journalist*innen verfügen über verbriefte Rechte, um die sie vielfach beneidet werden. Weniger bekannt sind allerdings die Pflichten, die mit der Ausübung der Tätigkeit verbunden sind. Dabei geht es weniger um die Darstellung der alleinigen Wahrheit – die haben auch Journalist*innen nicht gepachtet – als um eine Sorgfaltspflicht bei der Beschaffung, Bewertung und schließlich der Nutzung spezifischer Informationen. Wobei die Entscheidung, auf die Veröffentlichung bestimmter Informationen oder gar einer ganzen Story zu verzichten, oft fast noch schwerer fällt. Viel einfacher wäre es, alles bei den Leser*innen abzuladen, was einem zu Augen oder Ohren gekommen ist. mehr lesen / lire plus

Autofestival 2020: Mentalitäts- statt Modellwandel!

Umstellung auf Elektroautos – ja, aber … Für mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität braucht es eine richtige Verkehrswende und einen Mentalitätswandel.

Auto-Terror: Umstellen auf Elektroantrieb ändert gar nichts. Aktion gegen den Straßentod in Berlin im Juni 2019. (Foto: VCD/Jörg Farys)

Autofestival: Stand der Technik, Modellvergleich, Beratung … wie jedes Jahr? Nein. Was in unserer Berichterstattung jahrzehntelang gefordert wurde – eine Verkehrswende – scheint endlich, angesichts der Klimakatastrophe, konsensfähig zu sein. Zum diesjährigen Autofestival passt also ein Beitrag über die Möglichkeiten einer Verkehrswende – und über gute und schlechte Ansätze in Luxemburg.

Wende mit E

Im Zentrum der Verkehrswende stehen die Alternativen zur PKW-Mobilität: öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Zweirad fahren oder einfach zu Fuß gehen – und die Verbesserung von Sicherheit und Komfort dieser Alternativen. mehr lesen / lire plus

Hat der Secondaire ein Überstundenproblem?

Lehrer*innen, die Mathematik, Informatik oder ein naturwissenschaftliches oder technisches Fach unterrichten, müssen viele Überstunden leisten. Grund dafür ist der Personalmangel in jenen Bereichen. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen hervor. Diese hatte sich bei Claude Meisch (DP) danach erkundigt, wie das Bildungsministerium auf die Überstundenproblematik im Secondaire zu reagieren gedenke. In seiner Antwort weist Meisch darauf hin, dass im Schuljahr 2018/19 Lehrer*innen im Durchschnitt lediglich 1,7 Überstunden leisten mussten. Es handele sich in den meisten Fällen um „technische Überstunden“. Bei der Verteilung der Klassen sei es nicht immer möglich, die vorgesehenen 22 Arbeitsstunden (zusammengesetzt aus 21 Unterrichtsstunden und einer „leçon de disponibilité“) genau zu erreichen. mehr lesen / lire plus

Hexemeeschter des énergies renouvelables

Seulement 2 % d’énergies renouvelables sont rachetés – sous forme de « transfert statistique » – à la Lituanie et l’Estonie au lieu d’être produits au Luxembourg, c’est ce qui ressort de la réponse du ministre vert Claude Turmes à sa collègue de parti et députée Semiray Ahmedova. Cela semble peu, mais en relisant attentivement comment Turmes explique que le pays va atteindre en 2020 les 11 % prescrits par l’UE, on se rend compte qu’il s’agit de points de pourcentage de la consommation totale. En tenant compte du fait que les énergies renouvelables représentaient déjà 3,66 % de celle-ci en 2013, ce rachat – comparé aux indulgences catholiques du 15e siècle par les critiques – contribue « magiquement » pour environ un tiers à l’effort fourni en vue de l’objectif 2020. mehr lesen / lire plus

Im Kino: The Farewell

In „The Farewell“ fließen Reflexionen über Familie, kulturelle Differenzen und Abschied nahtlos ineinander – mit beeindruckendem Ergebnis.

Billi steht vor der Herausforderung, Abschied von ihrer Großmutter zu nehmen, ohne sich dies anmerken zu lassen. (© A24)

Dass „The Farewell“ in diesem Januar in aller Munde ist, liegt weniger am Film selbst als an dessen Hauptdarstellerin: Die 31-jährige Künstlerin Awkwafina schrieb nämlich Geschichte als erste Schauspielerin asiatischer Abstammung, die mit einem Golden Globe für die beste Hauptrolle in einer Komödie ausgezeichnet wurde.

Abseits dieses prominenten Preises erhielt jedoch auch die Regisseurin und Autorin von „The Farewell“, Lulu Wang, zahlreiche Auszeichnungen für ihr neuestes Werk. mehr lesen / lire plus

Théâtre : Poétique poisson

Pièce habile et onirique sur la différence et l’acceptation de soi, 
« Le poisson belge » sort de l’eau au TOL en janvier et février. Pour le public luxembourgeois, c’est l’occasion de se plonger dans la belle écriture de Léonore Confino.

La baignoire, véritable troisième rôle de la pièce, poisson oblige. (Photos : Antoine de saint Phalle)

Franchement, le début ne paye pas de mine. Entre ce « Grande monsieur » qui accueille cette « Petit fille » chez lui parce que les parents ne sont pas venus la chercher à l’école, le dialogue est certes amusant, mais pas particulièrement cinglant dans sa confrontation entre jeunesse et vieillesse. mehr lesen / lire plus

Installationen/Videokunst: Physik des Alltäglichen

„Kraft x Weg“ nennt sich eine kleine, aber feine Ausstellung der Künstlerin Marion Cziba in der Galerie Junge Kunst in Trier, in der Gegenstände des Alltags erstaunliche neue Eigenschaften entwickeln.

Der Flur der kleinen Galerie ganz unten in der Karl-Marx-Straße, da wo sich die Sexshops und Bikerbars befinden, bleibt sauber. Das liegt nicht an einer manischen Putzkolonne, sondern an der Rauminstallation „o. T.“ (ohne Titel) der Künstlerin Marion Cziba. Sie besteht aus einem halben Dutzend Bodenreinigungsmaschinen, die durch den Raum schwirren. Die kleinen Staubsaugerroboter verfügen außerdem noch über grüne Plexiglashüte in konischer Form, die sie aussehen lassen, als wären sie gerade einem Raumschiff entglitten, das am Moselufer notlanden musste. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Judy

„Judy“, der das letzte Lebensjahr Judy Garlands nachzeichnet, ist sicherlich kein perfekter Film: Oft ist er fetischisierend, ohne jedoch über das hinauszugehen, was ohnehin schon über die 1969 an einer Überdosis Schlaftabletten gestorbene Entertainerin bekannt ist. Unbestreitbares Highlight des Films ist Renée Zellwegers beeindruckende Verkörperung der US-amerikanischen Ikone.

Bewertung der woxx: XX
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